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Fanfiction

Auferstanden - Schöne Stunden

von MelRU

Kapitel 9

[Schöne Stunden]

Schöne Tage mit dir sind kostbar. So kostbar, wie der Weg zum Morgenstern ~


Am nächsten Morgen beim Frühstückstisch erzählten ihnen James und Sirius über das gestrige Ordenstreffen. Sie erklärten den Jugendlichen, dass die Mehrheit des Ordens ihrem Vorschlag, das Hauptquartier wieder in den Grimmauld Place zu verlegen zugestimmt hat. Außerdem sollten sie ihnen einen herzlichen Dank von McGonagal für ihre bereits geleistete Leistung ausrichten und ihnen sagen, dass sie ihre Hilfe gerne weiterhin annehmen werden - zumindest so lange, bis die Schule wieder anfing. Außerdem hatten sie im Orden das Thema Voldemort angesprochen, da es um den schwarzmagischen Zauberer in letzter Zeit etwas ruhig geworden war - ihrer Meinung nach etwas zu ruhig. Sie gingen davon aus, dass er wahrscheinlich bald wieder mit einem lauten Knall auf der Bildoberfläche erscheinen wird. Der Orden war deshalb in höchster Alarmbereitschaft.


Die nächsten Tage im Hause der Potters verliefen nicht anders, als die vorherigen. Es wurde nie langweilig und es gab immer etwas zu lachen. Jeden Tag suchten sie für ein paar Stunden den Grimmauld Place auf, um ihn wieder bewohnbar zu machen. Am Mittwoch erhielten sie ihre Hogwartseinkaufslisten für das neue Schuljahr und vereinbarten sogleich einen Termin, um sich noch einmal in der Winkelgasse zu treffen, um dann ihre benötigten Schulsachen zu besorgen. Sehr zur Überraschung der Jugendlichen erhielt auch Lily Potter einen Brief von der Schulleiterin - die Bestätigung dafür, dass sie nun als Zaubertranklehrerin in Hogwarts arbeiteten konnte. Lily erklärte ihnen daraufhin, dass sie ihnen nichts gesagt habe, da sie vor allem in Harry keine falschen Hoffnungen hatte wecken wollen. Die Schüler waren hell auf begeistert gewesen, da sie Harrys Mutter, oder wie sie sie bald nennen mussten: Professor Potter, sehr mochten. Und auch Harry hatte das Gefühl gehabt, als würde dadurch ein schwerer schmerzender Klumpen von seinem Herzen fallen, der sich wie eine Zecke dort angesaugt hatte, da er nun in Hogwarts doch nicht ganz ohne seine Familie sein würde.

Am Donnerstag nach dem gemeinsamen Mittagessen offenbarten die Erwachsenen den Jugendlichen, dass sie eine kleine Überraschung für die Sechs hätten, da sie in den letzten Tagen so fleißig und dem Orden somit eine große Hilfe gewesen waren. Sie setzten sie darüber in Kenntnis, dass sie sie heute Abend, da sie ja morgen Nachmittag wieder von ihren Eltern abgeholt werden würden, in ein Restaurant einladen würden. Wie zu erwarten, war die Antwort ziemlich einheitlich ausgefallen: „Das ist doch nicht nötig.“ „Das können wir nicht annehmen.“

Doch für James, Sirius und Lily war es beschlossene Sache und die Jugendlichen konnten sie nicht davon abbringen. So bedankten sie sich schlussendlich höfflich und verbrachten die restliche Zeit damit, draußen im großen Garten zwischen den Obstbäumen Quidditch zu spielen. Um fünf Uhr verschwanden Hermine, Ginny und Lily im Haus und verschanzten sich im Zimmer der Mädchen. „Warum gehen die jetzt schon hinein? Machen die sich etwas schon fertig für das Abendessen? Wir gehen doch erst um kurz vor sieben“, kam es verständnislos von Ron. „Das ist so etwas, was ich auch nie verstanden habe. Aber egal jetzt. Lass den Schnatz noch mal los“, antwortete Sirius. Und so spielten die Jungs gemeinsam mit James und Sirius noch weiter, bis es bereits Viertel nach Sechs war.

„Kommt runter und macht euch fertig für heute Abend. Wir gehen pünktlich um dreiviertel Sieben!“, rief Harrys Mutter, welche gerade auf die Terrasse getreten war. „Aber da haben wir ja noch eine halbe Stunde Zeit“, kam es von Harry, der gerade neben seiner Mutter gelandet war. Lily schnaubte. „Ganz der Vater. Du wirst doch wohl kaum mit dieser ausgewaschenen Jeans und diesen Schuhen in ein nobles Restaurant gehen!“ Harry sah verständnislos auf seine Schuhe. Was war denn an denen verkehrt? „Wieso nicht?“ James und Sirius, die nun ebenfalls wieder am Boden waren, mussten sich ein Lachen schwer verkneifen. Lily warf ihnen einen bösen Blick zu und schnappte sich Harrys Ärmel. „Komm! Ich suche dir das passende Gewand heraus und ihr beide hört auf zu lachen! Wehe ihr seid dann noch nicht perfekt angezogen, wenn wir gehen. Ich werde dann bestimmt nicht auf euch warten!“

Lily schleifte ihren Sohn hinauf in seine Wohnung und schickte ihn zuerst unter die Dusche, während sie ihm die passende Kleidung bereitlegte. Als Harry aus der Dusche stieg, sah er, dass ihm seine Mum Unterwäsche, eine schwarze Stoffhose, ein weißes Hemd, eine schwarze Krawatte und die schwarzen eleganten Schuhe bereitgelegt hatte. Er seufzte auf und zog ergeben das Gewünschte an, doch bei der Krawatte hatte er so seine Probleme. Etwas hilflos ging er in sein Wohnzimmer, wo Fred und George schon fertig angezogen auf der Couch saßen. „Kann einer von euch einen Krawattenknoten?“ „Nein, tut mir leid.“ „Sorry, Zwerg!“ Harry winkte ab und ging hinunter, um seine Mutter zu suchen. Als er am Schlafzimmer seiner Eltern vorbeikam, stieß er beinahe mit seinem Vater zusammen. „Sorry Harryboy, suchst du etwas oder jemanden?“ „Ich suche Mum. Ich kann diese Krawatte nicht binden“, erklärte er und deutete etwas hilflos auf das lose Band um seinen Hals.

James lachte. „Zeig mal her!“ Und im Nu hatte Harry eine perfekt sitzende Krawatte. „Wie hast du das gemacht?“, fragte der junge Potter überrascht. „Ich zeig's dir einmal, wenn wir nicht gerade von deiner Mum unter Druck gesetzt werden.“ „James Alan Potter! Das habe ich gehört!“, rief seine Mutter aus dem Schlafzimmer. James zuckte leicht zusammen. „Ach Schatz, das war doch nicht ernst gemeint. Großes Rumtreiber Ehrenwort!“ „Ja ja.“ „Wirklich Engelchen“, beharrte James und mit diesen Worten kam seine Frau aus dem gemeinsamen Schlafzimmer. Lächelnd ging sie auf James zu. „Du kannst es ja heute Abend wieder gut machen“, mit diesen Worten küssten sich die beiden zärtlich, wobei Harry das Gesicht verzog. Als James Harrys verzehrtes Gesicht sah, musste er lachen. „Was ist daran bitte so lustig?“, fragte Lily ihren Mann mit hochgezogener Augenbraue. „Du hättest Harrys Gesicht sehen sollen.“ Jetzt kicherte auch Lily.

Bevor Harry wieder die Treppen, die ins Dachgeschoss führten, hinaufstieß, sagte Lily noch zu ihrem Sohn: „Ach und Harryschatz, mach doch bitte was mit deinen Haaren, ja?“ „Ich versuch's, aber versprechen kann ich nichts.“ Lily nickte und James grinste schief und schon verschwand die zwei wieder im Schlafzimmer. Harry schüttelte seinen Kopf, seine Eltern waren wirklich genial. Oben angekommen ging er ins Bad und sah ratlos in den Spiegel. Hilfe suchend ging er ins Wohnzimmer, wo nun auch Ron gewaschen und gestriegelt saß. „Kann mir irgendjemand mit meinen Haaren helfen?“, verzweifelt schaute er seine Freunde an. Fred und George standen auf und drückten ihn in den Sessel. „Was macht ihr denn?“, fragte er etwas unbehaglich. „Lass uns nur machen.“ „Vertrau uns.“ Harry schnaubte - den Weasleytwins vertrauen, das war ja das Einfachste der Welt. Doch er ließ es zu, dass sie anfingen, ihm Gel ins Haar zu schmieren.

Als sie fertig waren und Harry in den Spiegel sah, war er selbst etwas überrascht. Er hatte gar nicht gewusst, dass man so etwas mit seinen Haaren machen konnte. Sie standen jetzt nicht mehr unwillkürlich in alle Richtungen ab, sonder waren mit dem Gel ziemlich gebändigt worden, hatten aber immer noch diesen frechen Touch. Er bedankte sich noch einmal bei den Zwillingen, ehe sie gemeinsam hinunter in das Wohnzimmer gingen, wo schon Sirius und seine Eltern auf sie warteten. Auch James und Sirius hatten beide einen Anzug an und Sirius hatte seine langen kastanienbraunen Haare zu einem eleganten Zopf im Nacken zusammengebunden. Lily trug ihre langen, blutroten Haare offen, welche somit einen wunderbaren Kontrast zu ihrem schwarzes Abendkleid darstellten.

Doch als die beiden Mädchen eintraten, waren alle Blicke auf sie gerichtet. Beide waren dezent geschminkt und hatten eine umwerfende Hochsteckfrisur - bei denen ihnen Lily am späten Nachmittag geholfen hatte. Hermine trug ein rotes knielanges* und Ginny ein schlichtes, dunkelgrünes, trägerloses Kleid**. In diesem Moment wurde unserem jungen Helden das erste Mal wo wirklich bewusst, dass Ginny für ihn nicht mehr nur Rons kleine Schwester war. Das kleine unscheinbare Mädchen war zu einer wunderschönen jungen Dame geworden. Es fiel ihm schwer seine Blicke von ihr abzuwenden. Lily bemerkte die Blicke ihres Sohnes und grinste wieder einmal breit. Sie hatte natürlich schon bemerkt, dass Harry und Ginny mehr Gefühle füreinander hegten als nur Freundschaft. Sie hoffte, dass bald einer der beiden den ersten Schritt tat, sie würde sich auf alle Fälle darüber freuen.

Einige Komplimente später fanden sich die Potters, die Weasleykinder, Sirius und Hermine vor einem noblen Muggelrestaurant wieder. Als sie hineingingen, staunten sie nicht schlecht, denn die Wände der Eingangshalle zierte viele Kunstwerke berühmter Muggelmaler. Besonders für die Weasleys war es interessant zu sehen, was die Muggel unter Kunst verstanden. Leider hatten sie keine Zeit die Gemälde genauer zu betrachten, denn sie wurden vom Kellner bereits zu ihrem reservierten Tisch geführt. Nachdem sie ihre Speisen gewählt und bestellt hatten, warfen sich Harry und Ginny immer gegenseitig Blicke zu, wenn sie dachten, dass es der andere nicht merkte und wenn sich doch mal ihre Blicke trafen, sahen sie schnell wieder weg. James seufzte. Seine Frau hatte recht, diese beiden brauchten vielleicht wirklich einen kleinen Anstoß. „Wolltet ihr euch nicht die Gemälde ansehen?“ „Ja schon“, kam es von Ginny, deren Wangen ein leichtes Rosa angenommen hatten. James zog die Augenbraue nach oben und sah seinen Sohn auffordernd an. Was sollte das denn jetzt? Harry sah irritiert zurück. Bis er begriff und sich an Ginny wandte: „Soll ich dich begleiten?“ Ginny lächelte. „Das wäre echt nett.“

Als die zwei in die Eingangshalle verschwunden waren, seufzte Sirius auf: „Na endlich!“ Ron sah ihn überrasch an. „Was denn? Ist das Essen etwa schon da?“ Hermine schlug ihn leicht gegen den Oberarm. „Argh, Ron! Siehst du nicht, dass die beiden etwas voneinander wollen?“ Ron sah seine Freundin irritiert an, bis er anscheinend begriff. „Was? Harry und meine Schwester?“ Alle Anwesenden seufzten oder glucksten belustigt auf. Ron war eben eine Nummer für sich. „Ja, Ron. Harry und deine Schwester.“

Draußen in der Eingangshalle sahen sich Harry und Ginny die Werke verschiedener Künstler an. Ginny betrachtete alles ganz genau und wirklich interessiert, sie malte selbst sehr gerne und war begeistert von diesen Gemälden. Harry hingegen achtete nicht wirklich auf die Bilder, denn immer wenn sie sich unabsichtlich berührten, zuckte er zusammen. Irgendwann wurde es ihm dann zu blöd und er durchbrach das Schweigen, welches bisher geherrscht hatte. „Dir gefallen diese Bilder wirklich sehr, nicht wahr?“ Ginny nickte leicht, während sie ein Werk eines gewissen Claude Monet betrachtete. Sie legte ihren Kopf leicht schief. „Dir etwa nicht?“ Harry sah zu dem Bild, welches den Titel "Nymphéas|Seerosen" trug. „Das es mir nicht gefällt kann ich nicht sagen, aber ich interessiere mich nicht so für Kunst.“ Ginny lachte leicht. „Das habe ich auch irgendwie erwartet. Aber es ist trotzdem nett von dir, dass du mich begleitest“, sagte sie und schenkte ihm ein bezauberndes Lächeln.

Harry hatte das Gefühl als würden seine Knie nachgeben. Seid wann konnte sie solche Reaktion bei ihm auslösen? „Du siehst heute wirklich bezaubernd aus.“ Beinahe hätte er sich auf den Mund geschlagen. Eigentlich hatte er das jetzt nicht einfach so sagen wollen, wieso war es ihm dennoch herausgerutscht? Aber gelogen war es auf alle Fälle nicht, Ginny hatte heute etwas Faszinierendes an sich. In Ginnys warmen braunen Augen blitzte Freude auf. „Danke Harry, du siehst heute auch toll aus!“, gab sie das erhaltene Lob zurück. Harry schenkte ihr ein charmantes Lächeln. Sollte er ihr jetzt sagen, was er fühlte, wenn sie bei ihm war? Er wandte nachdenklich seinen Blick ab. Vielleicht wollte sie ja jetzt nichts mehr von ihm? Sein Blick fiel auf das nächste Bild, welches den Titel "Der Kuss" trug und von jemanden mit dem Namen Gustav Klimt stammte. Ihm kam der völlig unpassende Gedanke, dass er über diesen Maler einmal etwas in der Schule gelernt hatte. Harry wurde aus den Gedanken gerissen, als er eine zierliche Hand auf seiner Schulter spürte, er sah auf und blickte direkt in Ginnys rehbraune Augen, die so wunderschön funkelten.

„Ist alles in Ordnung? Du warst so abwesend. Geht es dir gut?“, fragte sie ihn besorgt. „Sorry, ich war nur gerade in Gedanken.“ Einige Zeit lang standen sie so da, doch als Ginny ihre Hand von seiner Schulter wegnehmen wollte, wurde ihm klar, dass er diese Berührung, diese Augen und überhaupt nicht mehr ohne Ginny sein wollte. Er ergriff ihre Hand und hielt sie fest in seiner. Ginny sah ihn überrascht an. Harry atmete noch einmal tief durch und sah ihr dann wieder entschlossen in die Augen.

„Ginny, ich kann es nicht genau beschreiben, aber irgendwie ist mir in der letzten Woche so richtig klar geworden, dass du nicht nur Rons kleine Schwester bist. Ich freue mich immer, wenn ich dich sehe, egal ob du mit mir sprichst oder nicht, habe ich das Gefühl, als würde mir dein Antlitz meinen Verstand rauben wollten. Es fühlt sich einfach so richtig an, wenn du da bist. Wenn du bei mir bist.“

Er schluckte, er hatte nicht lange darüber nachgedacht, was er ihr nun sagen sollte, er hatte ihr einfach das gesagt, was er fühlte, wenn es überhaupt möglich war, dies in Worte zu verpacken. Was würde sie antworten? Fragend sah er ihr in die Augen. Würde sie ihn abservieren? Immerhin hatte er sie jahrelang nicht bemerkt. Doch zu seiner Überraschung kam ihr Gesicht immer näher und näher, und kurz bevor sich ihre Lippen berührten schloss er die Augen. Als er ihre sanften, vollen Lippen auf den seinen spürte, fühlte er diese berühmten Schmetterlinge in seinem Bauch umherschwirren, etwas das er noch nie gefühlt hatte. Sein Herz setzte für ein paar gefühlte Sekunden aus.

Er begann, berauscht von den ganzen Gefühlen den sanften unschuldigen Kuss zu erwidern. Er verspürte das Verlangen, all seine Empfindungen in diesen Kuss zu legen. Doch plötzlich spürte er ein starkes Brennen in seine Narbe, er löste keuchend den Kuss und griff sich auf die Stirn. Ginny zuckte erschrocken zurück. „Harry was ist los?“ Der junge Potter stöhnte auf, als das Brennen immer stärker wurde. Tränen schossen ihm in die smaragdgrünen Augen. Die Schmerzen waren unerwartet heftig, doch lag es daran, dass er diesen schon lange nicht mehr gespürt hatte, oder daran, dass er in der Nähe war? „Voldemort“, presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Was? Harry, was ist mit ihm?“ Ein gequältes Stöhnen verließ seine Lippen, als sich der Schmerz erneut intensivierte und plötzlich wurde es ihm klar. Er fasste nach Ginnys Hand. „Ginny du musst die anderen warnen! Er kommt! Er ist gleich hier!“ Er hatte das Gefühl als würde ihm irgendjemand den Schädel spalten. „Aber ich kann dich doch nicht hier lassen!“, erwiederte die Rothaarige heftig.

Harry lies ihre Hand los. „Ich komme schon zurecht, warne dir anderen!“ Er bekam nur am Rande mit, dass Ginny nach kurzem Zögern zu in den anderen in den angrenzenden Nebenraum lief. Unter einem erneuten Stöhnen ging er in die Knie. Voldemort schien sich auf groteske Art zu freuen. Harry konnte regelrecht seine Lust zu töten spüren. Ihm wurde schlecht. Die Schmerzen wurden zudem immer unerträglicher. Plötzlich begann sich alles zu drehen und die Welt verschwamm vor seinen Augen. Er kniff sie immer wieder zusammen, doch es half nichts, es wurde nicht besser. Schön langsam überkam ihn tiefe Dunkelheit, er hörte nur mehr ein lautes Krachen und hysterische Schreie. Sein letzter Gedanke war: Hoffentlich schaffen es die anderen rechzeitig zu verschwinden, ehe er spürte, wie ihn jemand am Arm packte, danach umfing ihn nur noch Schwärze.


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