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Fanfiction

Auferstanden - Beschauliche Runde

von MelRU

Kapitel 24

[Beschauliche Runde]

Die Gemeinsamkeiten führen uns zueinander. Durch die Unterschiede wird unser Zusammensein fruchtbar.


Die süßliche Flüssigkeit brannte sich ihren Weg seine Kehle hinab. Sein Schädel pochte und er spürte einen kalten Schweißfilm auf seiner Stirn. Aber immerhin war es vorbei. Er blickte überrascht auf, als ihm einer der Zwillinge ein Glas Wasser reichte. Er traute seiner Stimme gerade nicht genug, um zu sprechen, deshalb nickte er einfach dankbar. Der Rothaarige schenkte ihm daraufhin ein beruhigendes Lächeln. Vorsichtig nahm er einen Schluck – sich vollkommen bewusst, von allen angestarrt zu werden. „Jetzt hört aber mal auf. Er ist kein Tier im Zoo“, motze Potter, was ihn zum lächeln brachte. Potter hatte ihn die ganze Zeit über verteidigt wie eine Löwin ihr Junges. Typisch Gryffindor.

Harry war genervt. Je zivilisierter die Stimmung vor Dracos Ankunft geworden war, umso schlechter wurde sie, als der junge Malfoy den Raum betreten hatte. Auch als Draco alle Fragen zur Zufriedenheit aller beantwortet hatte, wich das Misstrauen kaum von den Gesichtern der anderen. Einige Fragen waren Harry ordentlich gegen den Strich gegangen. Sirius und sein Vater hatten zwei, dreimal protestieren wollen – immerhin war Draco nicht ihr Gefangener den sich aushorchen wollten, doch Draco hatte ihnen nur die Hand auf den Arm gelegt und ihnen gezeigt, dass es okay war. Es war schließlich McGonagall, die beschloss, dass es genug war und Draco das Gegenmittel eingeflößt wurde.

Nun beherrschte Schweigen den Raum. Harry wandte sich unsicher an seinen Vater. Was jetzt? Draco saß nach wie vor ruhig auf seinem Stuhl neben dem Podium und nippte hin und wieder an seinem Glas. Harry merkte, dass sich seine Gesichtszüge entspannt hatten – es schien als würde es ihm von Minute zu Minute besser gehen. „Wir würden uns jetzt gerne beraten.“ Verwundert sah Harry auf. Wer hatte das gerade gesagt? „Und weiter?“, hackte er nach. Er verstand nicht worauf sie hinaus wollten. Einige Blicke wanderten unsicher zu Draco. Harry folgte ihnen. „Was? Ihr wollt nicht, dass er dabei ist?“ Schweigen. „Ihr müsst schon mit mir reden, damit ich es verstehe!“ McGongalls mahnender Blick traf ihn und er biss die Zähne zusammen. Er musste wirklich noch an seinem Temperament arbeiten. Aber was waren sie auch alle so kompliziert? Überrascht drehte er sich um, als sich eine schmale, kalte Hand auf seine Schulter legte. Malfoy stand hinter ihm und strahlte diese Ruhe aus, die Harry schon immer an ihm bewundert hatte. Wann hatte es Draco geschafft sich wieder so weit zu fassen? Selbstsicherheit, Spott und Eiseskälte gaben sich gegenseitig die Hand. So hatte er den Slytherin schön länger nicht mehr erlebt. „Sie haben Angst, dass ich sie nacheinander heimsuchen werde, wenn sie gegen meine Aufnahme stimmen.“ Harry blieb die Spucke weg. „Bist du von allen guten Geistern verlassen? Das trägt nicht dazu bei, dass sie ein gutes Bild von dir bekommen!“, entfuhr es ihm. Draco zuckte mit den Schultern. „Das haben sie sowieso nicht.“ Harry stöhne frustriert auf. „Du machst mich wahnsinnig, Malfoy.“ „Danke.“ „Das war kein Kompliment!“ Draco gluckste. Der Schwarzhaarige ließ einen ärgerlichen Laut von sich. „Beruhig' dich, Potter. Ich hab getan, was ich tun konnte. Es liegt nun an ihnen.“ Harry atmete tief durch. „Es läuft nicht so, wie ich es geplant hatte.“ Draco belächelte ihn spöttisch.

Du warst noch nie ein Stratege, Potter
Gar nicht wahr!
Ach nicht?
Wenn es um Qudditch geht kann ich schon mit der ein oder andere guten Strategie auftrumpfen.


„Fliegen in deinem Hirn nur Schnatze herum, Potter?“, murmelte Draco. „Oh, fang bloß nicht damit an, Malfoy“, schnappte Harry. „Womit denn?“ Harry boxte ihm unsanft gegen den Oberarm. „Harry“, warnte seine Mutter. „Es war ein anstrengender Tag, ich habe heute nicht mehr die Nerven auch noch euch beiden beim Streiten zuzusehen.“ Die beiden Jugendlichen warfen der Rothaarigen einen entschuldigenden Blick zu. „Tut mir leid, ich frag‘ mich nur, wie wir es schaffen sollen, alle davon zu überzeugen, dass Draco kein böser Bastard mit fiesen Hintergedanken ist“, meinte Harry sarkastisch. „Bin ich denn einer?“, fragte Draco und sah ihn mit einer Engelsmine an, die Harry für einen Moment aus der Bahn warf. Fred und George lachten los. Harry schnaubte. „Ich glaube, du hast neue Freunde gefunden.“ Draco grinste ihn triumphierend an. Harry schüttelte den Kopf. „Na komm, wir waten draußen.“ Plötzlich brach Dracos Maske. „Was ist? Sie wollen sich ja beraten.“ Draco schüttelte den Kopf. „Das weiß ich, Idiot. Aber wieso wir?“

„Wieso nicht? Sie alle wissen, dass ich dafür bin, dass du aufgenommen wirst. Und abgesehen davon kann ich mir keine weiteren Diskussionen mehr leisten ohne meine Beherrschung zu verlieren, also verlasse ich das sinkende Schiff.“ Der Blonde zog die Stirn kraus. „Was für ein sinkendes Schiff?“ Harry unterdrückte ein Auflachen, da Draco bestimmt erbost darüber gewesen wäre. „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. Kennst du das nicht?“ Als Dracos Augenbraue hinter seinem Pony zu verschwinden drohte, beschränkte sich Harry auf die Erklärung: „Muggelredewendung.“ Draco schnaubte. „Schwachsinnig.“ Er trat an Harry vorbei und schritt erhaben Hauptes zur Türe. Dort blieb er stehen. „Und ich bin keine Ratte, Potter.“ Harry lachte. Dann wandte er sich zu den anderen und stutze, als ihm bewusst wurde, dass ihn alle entgeistert ansahen. „Wir warten dann draußen.“ Mit diesen Worten folgte er dem anderen Jungen – einen Haufen grübelnder Erwachsener zurücklassend. „Komm gehen wir in die Küche. Ich könnte jetzt ein Butterbier vertragen.“ Draco folgte ihm schweigend. Während sie die Treppe hinunterstiegen, wandte er sich an den Blonden. „Hattest du das irgendwie geplant? Ihnen zu zeigen, dass wir für unsere Verhältnisse normal miteinander umgehen können?“

„Unser Umgang miteinander ist wohl alles andere als normal, Potter.“ „Du weißt was ich meine, Dummkopf.“ Draco grinste, sagte jedoch nichts. „Gut, dann eben nicht. Behalte deine Geheimnisse für dich.“ Er stieß die Tür zur Küche auf. „Bist du jetzt etwa beleidigt?“, hakte Draco nach. „Nein wieso sollte ich“, sagte Harry während er zwei Butterbierflaschen hervorholte. Der Blonde zuckte mit seinen Schultern, setzte sich an den Tisch und ließ seinen Blick schweifen. Die Einrichtung wirkte altmodisch, wenn auch stilvoll. Es war sauber und ordentlich und dennoch hatte man den Geruch in der Nase, als wäre dieses Gebäude längere Zeit lang unbewohnt gewesen. „Du hast dich übrigens ziemlich gut geschlagen.“ Draco schnaubte und nahm ein Schluck von dem Butterbier, das ihm Potter gereicht hatte. „Jetzt heißt es wohl warten.“ Eine bedrückende Stille folgte. Es dauerte dreißig Minuten, bis eine - von einem zum anderen Ohr - grinsende Lorelei hereingestürmt kam. Es dauerte etwas, bis Draco die Worte erfasste, die ihren Mund verließen.



Am nächsten Tag kündigte das aufbrausende Kaminfeuer pünktlich um achtzehn Uhr die zu erwartenden Gäste an. Lily hatte es sich am gestrigen Abend, nach all den Anspannungen des Tages nicht nehmen lassen, die Weasleys und Lorelei zum heutigen Dinner einzuladen. Alle hatten herzlich gerne angenommen und Lily war die aufblitzende Freude in Dracos Augen nicht entgangen. Sie konnte es dem Jungen nicht verdenken, sich über den Besuch seiner Patentante zu freuen. Während des Ordenstreffens hatten die beiden kaum Gelegenheit gehabt ungestört einige Wörter zu wechseln.

Da die beiden Auroren noch bis zum Hals in Arbeit steckten – schließlich war heute der letzte Arbeitstag vor den Weihnachtsfeiertagen, empfingen Lily, Harry und Draco die Neuankömmlinge im Wohnzimmer. Gespannt sah der Slytherin in das grüngefärbte Kaminfeuer. Insgeheim hoffte er, dass seine Tante zuerst eintreffen würde, doch seine Hoffnung wurde zerstört, als er den ersten Rotschopf ausmachen konnte. Auch gut, dann musste er sich wohl zuallererst mit dem Wieselpack rumschlagen. Als ob Harry seine Gedanken gelesen hätte, stieß er ihn mit seinem Ellbogen in die Seite und deutete ihm artig zu sein. Draco schickte ihm daraufhin einen finsteren Blick. Er war immerhin kein kleines Kind, das man daran erinnern musste, was es zu tun hatte.

Es war die Mutter der Wieselbande, welche zuerst aus dem Kamin gestiegen war. Während sich die Mütter begrüßten, sahen sich Ginny und Ron – welche als nächstes ankamen - nach Harry um. Ginny war die erste, die ihren Freund entdeckte. „Hey Leute!“, sagte der Schwarzhaarige grinsend und schritt gut gelaunt auf sie zu. „Harry!“ Mit einem Freudenschrei warf sich Ginny in seine ausgebreiteten Arme. Der Schwarzhaarige ließ es sich nicht nehmen, sich einmal ihm Kreis zu drehen und Ginny dabei durch die Luft zu wirbeln, ehe er sie absetzte und ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn drückte. Tief sah er ihr in die Augen. „Ich hab dich vermisst“, flüsterte er leise. „Und ich dich erst“, erwiderte seine Freundin mit geröteten Wangen. Als sie sich wieder voneinander getrennt hatten, begrüßte er seinen besten Freund. „Hey Kumpel!“, rief Ron und kam auf ihn zu. „Hallo Ron. Wo sind denn dein Vater? Und wo habt ihr Fred und George gelassen?“, fragte Harry den Bruder seiner Freundin und sah sich suchend im Raum um. „Dad hat heute Morgen einen dringenden Fall bekommen und musste ins Büro, aber vielleicht schafft er es noch vorbeizuschauen. Fred und George hatten heute auch noch einiges zu tun, sie haben gesagt, dass viele Produkte wegen der großen Nachfrage bereits ausverkauft waren, und sie mit der Reproduktion alle Hände voll zu tun hätten. Aber keine Angst, nichts und niemand wird die beiden davon abhalten können, mit zwei der legendären Rumtreiber Abendessen zu können “, äffte der Rotschopf seine in die Streiche der Rumtreiber vernarrten Brüder nach. Harry lachte auf und staunte nicht schlecht, als kurz darauf Fred und George aus dem Kamin stiegen. „Wenn man vom Teufel spricht“, murmelte Ron. „Was hat dein liebes Stimmchen gerade verlauten lassen, Bruderherz?“, hakte George nach. „Nichts“, beharrte Ron.

Oh, sie mal wie er – vergeblich - versucht uns anzulügen.
Ja ich seh’s, Fred. Dabei wissen wir es doch am besten, wenn er lügt.
Eindeutig ein hoffnungsloser Fall.
Ja, eindeutig hoffnungslos.


„Haltet die Klappe, ihr beiden“, motzte Ron. Er hasste es, von seinen älteren Brüdern aufgezogen zu werden. Fred tätschelte seine Schulter. „Was soll das beleidigte Gesicht, Brüderlein. Du weißt doch, egal wie sehr wir dich aufziehen, wir haben dich immer lieb.“ Ron schob Freds Hand von seiner Schulter. „Jaja, wie auch immer.“ Fred machte eine beleidigte Geste, während Harry und Ginny leise kicherten. Plötzlich änderte sich etwas in Rons Blick und Harry merkte, wie sich die Stimmung kurzzeitig anspannte. Verständnislos sah er sich um und bemerkte, dass Draco nach wie vor am selben Fleck stand und ihnen teilnahmslos bei ihrer überschwänglichen Begrüßung beobachtet hatte. Der Blonde wirkte eindeutig fehl am Platz und Harry wurde mit einem kleinen Stich bewusst, dass Draco solch‘ Begrüßungsorgien bestimmt nicht gewohnt war. Bei ihm zuhause in Malfoy Manor hatte es bestimmt nie so herzliche Begrüßungen gegeben.

Draco biss hinter seiner teilnahmslosen Maske die Zähne zusammen. Er hatte gewusst, dass das Zusammentreffen mit den Weasleys kein Zuckerschlecken werden würde. Gestern hatte er zwar schon Wiesel Nummer 4 und Wiesel Nummer 5 alias Fred und George kennen gelernt und hatte schnell gemerkt, dass diese zwei gewisse Dinge etwas leichter nahmen. Es war immerhin diesen beiden Idioten und ihren gut platzierten Witzen zu verdanken gewesen, dass gestern nach und nach die angespannte Stimmung gewichen und einer belustigten Platz gemacht hatte. Nichtsdestotrotz wusste er nicht, wie er sich gegenüber den anderen verhalten sollte, immerhin hatte er sich jahrelang beleidigt und aufgrund ihrer Armut aufgezogen. Nun stand er also wie ein hilfloser Idiot inmitten von Potters Wohnzimmer und wurde angestarrt. Seine Hände verkrampften sich unwillkürlich.

Harry wollte gerade auf ihn zugehen, als ihm die Zwillinge zuvorkamen. „Draco, altes Haus! Lange nicht mehr gesehen“, rief George und klopfte den Slytherin freudig auf den Rücken, was Draco etwas aus dem Konzept brauchte. Er blinzelte kurz – erstaunt über die Begrüßung. Altes Haus? Fred legte seine Hand auf seine Schulter und drückte sie leicht. „Zieh nicht so ein Gesicht. Du bist jetzt ein Mitglied im Orden des Phönix. Also spiel hier nicht den Außenseiter“, flüsterte er, ehe er dem Blonden in den Rücken stieß, sodass dieser leicht nach vorne stolperte und nun direkt Potter und seiner Freundin gegenüberstand. „Seid nicht so grob“, wetterte Weaselette in Richtung ihrer Brüder, ehe sie sich an Draco wandte. Warmherzig lächelte sie ihn an. „Hallo Draco. Es freut mich dich wieder zu sehen. Ich hoffe, du und Harry habt euch nicht gegenseitig allzu oft auf die Palme gebracht“, lachte sie gutgelaunt. Dracos ungläubiger Blick wanderte zuerst zu Potter, welcher breit grinste. Du sollst nicht so blöd grinsen, Potter. Erklär' mir gefälligst, was hier vor sich geht. Als von dem Schwarzhaarigen keine Hilfe kam, räusperte sich kurz. Er wollte Lily als Gastgeberin keine Unannehmlichkeiten bereiten indem er sich unhöflich gegenüber ihren Gästen verhielt – zumindest redete er sich das ein. Also entschied er sich, ihr zu antworten. Mit überheblicher Miene wandte er sich an Ginny. „Ich denke nicht, dass Potter im Stande ist mich auf die Palme zu bringen. Abgesehen davon zeigt er in Anwesenheit seine Eltern so etwas wie Manieren.“ Harry öffnete empört den Mund während Ginny und ihre Zwillingsbrüder ungeniert lachten. „Ja ich weiß, an seinen Manieren, muss er noch ein bisschen feilen. Aber schließlich ist niemand perfekt“, zwinkerte Ginny und die Zwillinge nickten bekräftigend. „Stimmt, da könntest du dir ebenfalls noch eine Scheibe von Draco abschneiden“, riefen sie unisono. „Ihr schlägt euch auf seine Seite?“, jammerte Potter weinerlich, was Draco dazu veranlasste, sein bestes Siegerlächeln zur Schau zu Stellen. „Wasch dir dieses Grinsen aus deinem Gesicht, Malfoy“, murrte Harry. „Tut mir leid, aber diesen Moment genieße ich in vollen Zügen, Potter“, säuselte der Blonde.

Es war Mrs. Weasley, die die Jugendlichen aus ihrer kleinen Unterhaltung riss. Sie reichte Draco die Hand und umschloss sie sogleich mit ihrer anderen. Herzlich drückte sie seine kalten Finger und lächelte ihn sanft an. Die beiden hatten sich zwar gestern Abend kurz gesehen, hatten jedoch bei dem Trubel nicht die Gelegenheit gehabt ein paar Worte zu wechseln. „Von Lily habe ich schon viele gute Dinge über dich gehört. Es freut mich wirklich dich kennen zu lernen, Draco.“ Der Slytherin blickte kurz zu Lily und lächelte sie dankbar an, welche dieses Lächeln warm erwiderte. Währenddessen nahm Harry seine Freundin in den Arm und flüsterte: „Findest du meine Manieren wirklich so grausam?“ Fred, der ihn trotzdem gehört hatte, kicherte. „Das hat dich wirklich getroffen, was Harrylein?“ Harry unterdrückte ein Schmunzeln und zischte: „Ruhe auf den billigen Plätzen!“ Während sich Fred bei George halbherzig über Harrys Verhalten beschwerte, wandte sich Ginny spitzbübisch grinsend an ihren Freund. „Naja, manchmal könnten sie schon besser sein“, neckte sie ihn. „Du kleine …“ Harry ließ das Ende des Satzes offen und kitzelte sie stattdessen an den Seiten. Ginny kreischte auf und sprang zur Seite. „Hörst du wohl auf damit!“, schimpfte sie lachend. „Womit denn?“, fragte Harry unschuldig. Ginny schlug ihn halbherzig gegen den Oberarm und wollte etwas sagen, als ihr das Blickduell zwischen ihrem Bruder und dem Sltyherin auffiel. Harrys bester Freund schritt langsam auf den Malfoyerben zu. Vor ihm angekommen, baute er sich zu seiner vollen Größe auf. Harry wollte gerade dazwischen gehen, als ihn seine Freundin am Arm packte. Sie schüttelte nur ihren Kopf und deutete ihm nicht einzuschreiten. So blieb er zugegebenermaßen widerwillig stehen und verfolgte die Szene angespannt. Bitte mach‘ keinen Blödsinn Ron, dachte er bei sich.

Draco hatte ein ungutes Gefühl, als er von Ron Weasley von oben bis unten angesehen wurde. Er überlegte gerade, ob er seine Hand zu seinem Zauberstab gleiten lassen sollte, als sich ein Lächeln auf den Gesichtszügen des Weasleyjungen ausbreitete. Merlin, konnten die Gesichtsmuskeln dieser Wealseys nur dieses bescheuerte Lächeln zustande bringen? Verwirrt blickte er auf die ausstreckte Hand. „Auf einen guten Neuanfang, Malfoy.“ Draco brauchte einige Sekunden, um zu verstehen, was gerade passierte. Wieso waren diese verdammten Wiesel so verdammt freundlich? Sie hatte ihn verdammt noch mal zu hassen! Hatte er sie nicht jahrelang beschimpft und geächtet? Er verstand es nicht. Draco kam die Situation so lächerlich vor, das er beinahe selbst angefangen hätte zu lachen – aber nur beinahe. Mit einer selbstsicheren Miene ergriff er die dargebotene Hand. „Gleichfalls, Wiesel.“

Ihm gefror das Blut in den Adern. Scheiße. Es war ihm einfach so herausgerutscht, jahrelange Gewohnheiten konnte man immerhin nicht von heute auf morgen abstellen. Ron sah ihn kurz erstaunt an, als ihm jedoch auffiel, dass der Slytherin über seine Worte selbst überrascht zu sein schien, grinste er fies. „Gewisse Dinge ändern sich wohl nie, was Frettchen?“ Draco, der nicht wusste ob er jetzt beleidigt oder erfreut sein sollte, verzog sein Gesicht. „Ihr habt alle einen grässlichen Sinn für Spitznamen.“ Dieser Kommentar führte zu dem ein oder anderen erheiterten Auflachen. „Also: Wer will Plätzchen?“ kam es nun gut gelaunt von Lily, insgeheim verzückt über diese Entwicklung. Während sich die anderen um Lilys Kekse stritten, wandte sich Harry perplex an seine Freundin: „Was bei Merlins Bart, ist hier gerade passiert?“ Ginny kicherte. „Hermine hat Ron bereits den Kopf gewaschen. Sie hat ihm einen Brief geschrieben und hat gemeint, wenn er es wagen sollte bei unserem Besuch Draco auch nur in irgendeiner Art und Weise zu verurteilen oder sich mit ihm zu duellieren, dann würde sie ihm nie wieder bei den Hausaufgaben helfen“, klärte sie den Schwarzhaarigen auf. „Sie hat mehr drauf, als ich ihr zugetraut habe“, staunte George nicht schlecht, der sie gehört hatte, während Harry nur lachend den Kopf schüttelte, für ihn war das typisch Hermine.

Fred und George nahmen Draco, der noch immer etwas neben sich in der Gegend herumstand zur Seite. „Wie gesagt, zieh nicht so ein Gesicht. Hattest du gedacht, wir würden dich verfluchen oder was?“ Draco begnügte sich mit einem Schnauben. „Na also. Nimm es einfach hin, okay? Nachtragend zu sein ist einfach nicht so unser Ding“, zwinkerte Fred, schubste den Slytherin auf die Couch und angelte sich zwei Plätzchen aus einer Schale, die auf dem Couchtisch abgestellt worden war, wobei er eines davon dem Blonden reichte. Plötzlich erklangen Weihnachtlieder aus der Stereoanlage, was natürlich die Zwillinge dazu veranlasste mitzusingen. Falsch versteht sich. Nach und nach fielen auch einige andere – gefangen in dieser ausgelassenen, fröhlichen Stimmung - in den Weihnachtsgesang mit ein.

Ron, welcher gegenüber von Draco saß, erhob sich nach kurzer Zeit wieder und ging langsam auf diesen zu. „Ich habe gehört Malfoy, du sollst gut im Schach sein?“, fragte er und sah ihn leicht überheblich an. Der jüngste Weasley Sohn konnte nicht ganz glauben, dass jemand besser in diesem Spiel sein sollte, als er selber. Draco sah perplex zu dem Rotschopf. „Redest du etwa mit mir?“ Damit hatte er nicht gerechnet. „Heißt hier noch jemand Malfoy?“, konterte Ron. „Nein“, grinste der Blonde und setzte seine überhebliche Maske auf. „Aber ich kann nicht glauben, dass du gut im Schach bist.“ Nun mischte sich Harry, welcher dieses Gespräch belustigt verfolgt hatte, in das Gespräch mit ein. „Draco, glaub‘ mir wenn ich dir sage, dass er gut im Schach ist. Ron, wie oft hast du mich schon besiegt?“ Ron lachte und schien angestrengt nachzudenken, kam aber zu keinem Ergebnis, da er vorher von Draco unterbrochen wurde. „Naja, das heißt nicht viel! Du spielst so grauenhaft Potter, da würde dich sogar ein Dreijähriger besiegen.“ Harry wirkte im ersten Moment beleidigt, lachte dann aber und musste dem Slytherin zustimmen. „Da gibt es nur eines, was ihr Jungs tun könnt.“ Alle sahen überrascht auf, als sie Loreleis Stimme vernahmen.

Während alle Weihnachtslieder geträllert hatten, hatten sie ihre Ankunft nicht mitbekommen. Lorelei, die ihr Gespräch von Anfang an belauscht hatte, grinste breit. Froh darüber, dass ihr Patensohn allem Anschein nach in dieser Gruppe Fuß gefasst hatte. „Spielt. Findet heraus, wer der Bessere von euch beiden ist.“ Beide waren sofort begeistert und setzten sich in zwei Sessel, an einem Tisch vor dem Kamin, da dort im Hause Potter immer ein Schachspiel aufgebaut war, welches die beiden Jungs nun nutzen wollten – wobei Draco es sich nicht nehmen ließ seine Tante zuerst ordnungsgemäß zu begrüßen, indem er ihr ein Küsschen auf die Wange drückte.

Während sich die beiden, die es sich vermutlich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hatten, gegeneinander eine „freundliche“ Partie Schach zu spielen, einen erbitterten Kampf lieferten, führten die anderen ihre Gespräche fort. Erst, als das Schachspiel langsam dem Ende zuging, feuerten die Besucher ihren Favoriten an. Schließlich gewann Draco nur knapp vor Ron und dieser gab zu, dass der Blonde ein verflixt guter Spieler war. „Du bist aber auch nicht übel, Weasley. Hätt‘ ich dir gar nicht zugetraut“, meinte Draco.

Als es an der Zeit war das Abendessen vorzubereiten, entschieden sich Molly und Lorelei, Lily etwas unter die Arme zu greifen, um den Schülern etwas Zeit zu verschaffen, in der sie sich besser kennen lernen konnten. Die Jugendlichen entschieden sich dafür eine Runde Snape-Explodiert in Harrys Zimmer zu spielen, wobei Draco darauf beharrte, dass der Name dieses Spiels McGonagall- Explodiert lautete. Während der fünften Partie merkte Harry, wie Draco ihm immer wieder viel sagende Blicke zuwarf und als er schließlich noch gegen Ron verlor, gab er es auf diese zu ignorieren. Leise seufzend ließ er die Spielkarten verschwinden, was ihm laute Proteste von den Zwillingen einbrachte – immerhin hatten diese beiden gerade eine Glückssträhne nach der anderen gehabt. „Tut mir leid, aber ich muss euch etwas sagen Leute.“ Bei dem ernsten Ton, welcher in seiner Stimme mitschwang, verstummte jeweiliges Gemurmel. Abwartend wurde er angesehen. Er atmete kurz durch und begann dann leise zu sprechen. Er erzählte ihnen alles, von der gestrigen Ordenssitzung bis hin zu seinem und Dracos Trainingsprogramm, welches ihnen sein Vater und Sirius heute Morgen vorgestellt hatten.

Während Potter seine Freunde auf den neuesten Stand brachte, dachte Draco an Sirius‘ und James‘ Erläuterungen bezüglich ihres Trainings, welches sie nach dem ersten Weihnachtsfeiertag bestreiten würden. „Also Jungs, wie versprochen werden wir euch heute euren Trainingsplan präsentieren.“ Sofort hatte die beiden Auroren die ungeteilte Aufmerksamkeit der beiden Schüler. Sirius unterdrücke ein Lachen, als sich Harry beinahe an seinem Früchtetee verschluckt hätte. „Euer Training beruht auf drei Schwerpunkten.“ Als Sirius nicht sogleich fortfuhr, hakte sein Patensohn nach. „Die da wären?“ James erklärte: „Ablenkung, Verteidigung, Angriff. Das Wichtigste dabei ist körperliche Fitness. Diese werden wir durch Joggen und ein paar einfachen Übungen aufrechterhalten. Dann werden wir euch nach und nach Schutzzauber beziehungsweise verschiedene Verteidigungs- und Ausweichmethoden beibringen. Des Weiteren werdet ihr Schritt für Schritt neue Angriffs- und die dazugehörigen Abwehrzauber lernen.“

„Wir werden mit den einfachen Zaubersprüchen beginnen, von denen ihr die meisten schon kennen gelernt habt. Aber nach und nach werden wir den Schwierigkeitsgrad erhöhen und zu gekoppelten Zauber übergehen.“ Harry stutze. „Gekoppelte Zauber?“ Sirius nickte, doch zur Überraschung aller, war es Draco, der das Wort ergriff. „Man kann Zaubersprüche kombinieren. Es bedarf einen gewissen Grad an Präzession und Können. Man sollte wissen was man tut, denn es kann auch mächtig nach hinten los gehen. Es gibt nicht viele Auroren die gekoppelte Zauber anwenden können, gerade deshalb ist es so effektiv - weil auf der gegnerischen Seite grundsätzlich nicht damit gerechnet wird.“ Sirius nickte bekräftigend. „Wir werden uns auch der zauberstablosen Magie zuwenden. Falls ihr in einem Kampf entwaffnet werdet, sollt ihr immerhin nicht vollkommen schutzlos sein.“ Sirius wurde ernst. „Es liegt an euch wie schnell wir Fortschritte machen. Erst wenn wir der Meinung sind, dass ihr einen Zauber wirklich beherrscht, werden wir euch den nächsten beibringen. Verstanden?“

Die ernsten Worte von Potters Patenonkel hallten in Dracos Kopf nach, als ihm plötzlich ein fassungsloser Ron aus seinen Gedanken riss. „Scheiße, Malfoy du bist im Orden?“ Draco hob eine Augenbraue. „Hast du ein Problem damit, Weasley?“, fragte er gefährlich ruhig, was Harry in Alarmbereitschaft versetzte. „Nein, verdammt, aber wieso lässt uns Mum nicht in den Orden? Harry darf mitmachen, Draco darf mitmachen, sogar diese beiden Idioten hier wurden aufgenommen. Wieso dürfen wir nicht?“, entrüstet sich der Rotschopf. Während sich Fred und George beschwerten, dass Ron sie als Idiotien betitelt hatte, ließ Dracos Anspannung nach, was auch Harry erleichtert aufseufzen ließ. „Mach dir nicht zu viele Gedanken, Ron. Sobald ich etwas erfahre erfährt ihr es auch. Und wenn es hart auf hart kommt, werde ich mit deiner Mutter reden.“ Plötzlich wurde es leise. „Du willst dich allen Ernstes mit Mum anlegen?“ Harry verzog das Gesicht. „Ich lege mich nicht mit deiner Mutter an, Ron. Ich möchte meinen nächsten Geburtstag gerne noch erleben. Aber ich will ihr nur klar machen, dass es für euch am besten wäre von Anfang an involviert zu sein, damit ihr vorbereitet werdet. Ich bin mir sicher, dass uns Sirius, Mum und Dad auch dabei helfen werden.“

Ron wirkte nachdenklich. „Eigentlich geht’s mir gar nicht mehr so sehr darum in den Orden zu kommen. Alter, du sitzt hier und redest von deinem zukünftigen Duelliertraining und erzählst uns wie du gestern die Ordenssitzung aufgemischt hast. Wenn ich ehrlich bin, will ich nur nicht hinter dich zurückfallen. Wir wissen alle, dass du bezüglich Voldemort die Arschkarte gezogen hast und wir wären nicht deine Freunde, wenn wir dir nicht helfen würden. Also ich für meinen Teil mach‘ bei diesem Training mit, ich will dir immerhin zur Seite stehen, wenn es hart auf hart kommt.“ „Gut gebrüllt, Löwe“, lachte Fred und George nickte. „Da müssen wir unseren Dummkopf recht geben. Was er gesagt hat, bringt es ziemlich auf den Punkt.“ Harry konnte in diesem Moment gar nicht ausdrücken, wie verbunden er sich seinen Freunden gegenüber fühlte. „Bezüglich des Trainings …“ Ron unterbrach ihn sofort. „Ginny, Hermine und ich werden dann in Hogwarts das nachholen, was ihr jetzt in den Ferien lernen werdet“, meinte Ron lapidar. „Und keine Sorge wegen Hermine. Sie kommt nach Weihnachten zu uns, da werden wir ihr alles schonend beibringen und so wie ich meine Hermine kenne, wird auch sie nichts davon abbringen können, dir zu helfen.“ Harry lächelte den Rotschopf dankbar an, doch er stockte kurz, als sein Blick den der Zwillinge traf. „Wie wollt ihr Trainieren?“, entkam es ihm. Immerhin waren diese beiden nicht mehr mit ihnen auf Hogwarts. „Hey Kurzer, wir dachten immer, dass du einer der wenigen bist, die uns wirklich kennen“, kam es beinahe enttäuscht von George. „Wir werden uns selbst trainieren und wenn wir mal Zeit haben, werden wir euch einen Besuch abstatten und mit euch trainieren“, erklärte ihm Fred, als ob das von Anfang an klar gewesen war. „Ganz einfach, oder?“, meinte George feixend. Harry konnte sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen, wie die zwei immer ihre Sätze aufeinander abstimmten, war echt unheimlich.

Plötzlich hörten sie die Stimme von Molly Weasley: „Kinder, wascht euch die Hände! Das Abendessen ist in fünf Minuten fertig!“ Die Sechs liefen lachend und polternd die Treppe hinunter. Draco fand dieses Verhalten zwar mehr als nur unangemessen, doch wurde er einfach von der Menge mitgerissen. Harry, welcher vorne weg lief, schlitterte um die Ecke durch die Tür des Esszimmers in die Arme seines Vaters. Er, sowie Sirius und Arthur Weasley waren noch pünktlich von der Arbeit nach Hause gekommen, um zumindest am Abendessen teilzunehmen. Und zur Überraschung aller, stand auch Remus im Zimmer und half den Damen den Tisch zu decken. „Den alten Mann haben wir gerade im Ministerium getroffen, James und ich mussten ihn her schleifen. Der Idiot hat doch wirklich gedacht, dass er uns stören würde“, erzählte ihm Sirius. „Meine Ohren sind wie üblich in bester Verfassung, Padfoot.“ Der Auror lachte. „Das freut mich zu hören, Moony!“ Harry war glücklich. Alle Menschen, die ihm etwas bedeuteten waren um ihn herum versammelt. Nur Hermine fehlte, dachte er, ließ sich davon aber nicht die gute Laune verderben, denn er wusste, wie sehr seine beste Freundin sich für ihn freute. Besonders froh war er, dass Draco so gut in der Gruppe aufgenommen wurde. Nichts war mehr zu spüren von der alten Feindschaft zwischen den Gryffindors und dem Slytherin. Alle wirkten gelöst, lachten viel und scherzten miteinander. Falls Draco mal wieder zu sehr auf Abstand ging, waren sofort die Zwillinge zur Stelle und drängten ihn ohne Erbarmen wieder zurück in die beschauliche Runde. Harry hätte sie dafür abknutschen können. Es war so, als wäre der blonde junge Mann schon immer dabei gewesen.

Alle waren vergnügt. Die Zwillinge und die beiden Rumtreiber versuchten, sich mit ihren diversen Streichen während der Schulzeit zu übertrumpfen, was dazu führte, dass die anderen am Tisch nicht wirklich zum Essen kamen. Lily und Remus übernahmen die Rolle der Moralapostel und mahnten die Schüler nichts von dem, was sie da zu hören bekamen je nachzumachen. Ständig wurde gelacht und in das Essen geprustet, was Molly dazu veranlasste, leise mit ihren Kindern zu schimpfen. Aber irgendwann sah sie ein, dass es zwecklos war. Auch sie musste sich eingestehen, dass sie schon lange nicht mehr so einen Spaß bei Tisch gehabt hatte und lachte und scherzte irgendwann genauso ausgelassen wie die anderen. Draco und Ron diskutierten über ihr Schachspiel und sie beschlossen, dies von nun an öfters zu machen, denn sie waren froh, endlich einen würdigen Gegner und nicht nur ein Opfer – ihre Blicke wanderten vielsagend zu Harry – gefunden zu haben. Harry ließ sich davon nicht beirren und unterhielt sich ausgelassen mit seinem Verteidigungsprofessor. Er war froh, dass sein Vater und Sirius den Werwolf in diese fröhliche und ausgelassene Runde gelockt hatten. Arthur erzählte Lily und Molly Muggelwitze, die er in Zeitschriften der Nichtmagier gelesen hatte und freute sich wie ein kleines Kind, als auch Molly ihre strenge Miene verlor und eine derjenigen war, die am lautesten lachte. Auch Sirius legte sich mächtig ins Zeug um Lorelei das ein oder andere bezaubernde Lächeln zu entlocken. Bald saß keiner mehr ruhig auf seinem Stuhl und man klammerte sich Halt suchend an seinen Sitznachbarn. Ron gelang dies allerdings nicht ganz, so dass er irgendwann mit seinem Stuhl einfach nach hinten kippte, was die anderen veranlasste nur noch lauter und ausgelassener zu lachen. Erst wirkte Ron beleidigt, stimmte aber dann doch mit ein. Als es dann soweit war, nach Hause zu gehen, wollte sich keiner so wirklich verabschieden – aber wer konnte es ihnen verübeln? Solche ausgelassenen Tage gab es selten.


Sie alle hatten vor, sich diesen Tag in Erinnerung zu behalten.


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