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Fanfiction

Auferstanden - Unerlaubter Ausflug

von MelRU

Hey Leute!

Also als erstes möchte ich mich bei meinen KommischreiberInnen:
lady potter, *_Schnuffelchen_*, O_D, Amalia von Potter, chap01, hermine1965 und 2 of the Marauders bedanken.
Eure Kommis muntern einem in einer schwierigen Zeit echt auf - Danke!




Kapitel 26

Unerlaubter Ausflug


Das waren mit Abstand die besten Ferien seines bisherigen Lebens gewesen. Lächelnd dachte Draco an die Tage nach dem feierlichen Weihnachtsfest. Alle waren entspannt und fröhlich gewesen und es wurde jede gemeinsame Minute voll und ganz ausgekostet. Natürlich wurde dabei das Training mit den beiden Auroren nicht vernachlässigt.
Die Flüche, die ihnen James und Sirius beibrachten, waren zwar ziemlich kompliziert, aber dennoch schafften Harry und er den ein oder anderen schon nach dem dritten Versuch. Es kostete ihnen aber so einiges an Konzentration. Und sie mussten sich gestehen, dass sie nicht annähernd so gut waren wie die beiden Rumtreiber. Doch diese beruhigten sie und meinten, dass alles nur reine Übungssache wäre und sie sich darüber nicht den Kopf zerbrechen sollten.

Das alte Jahr wurde mit vielen Weasleys-Zauberhaften-Zauberkrachern beendet und auf das neue Jahr mit einem Glas Sekt angestoßen.

Doch auch die schönsten Ferien gingen einmal zu Ende und so mussten Harry, Ginny und er heute Früh von Lily auf den Bahnhof gebracht werden. James und Sirius hatten sich gestern Nacht von ihnen verabschiedet, da sie heute schon um fünf Uhr Dienst hatten.

Nun saßen sie hier gemeinsam mit ihren Freunden in einem magisch vergrößerten Abteil und durchstöberten ein paar Bücher, in der Hoffnung auf irgendetwas Brauchbares zu stoßen.
Draco hatte es geschafft Harry davon zu überzeugen, dass er Blaise vertrauen konnte und ihm das Geheimnis über die Horcruxe anzuvertrauen. Natürlich hatte das Argument, das in schwarzmagischen Büchern sicherlich mehr über Horcruxe zu finden war, eine große Rolle gespielt.
Mithilfe von James hatten sie einen verschlüsselten Brief an seinen besten Freund geschickt und ihm die momentane Debatte erklärt.

Und Blaise hatte genauso reagiert wie Draco es vorausgesehen hatte. Mit vollem Elan hat er sich in die Zabini-Bibliothek verschanzt, nach schwarzmagischen Büchern gesucht und die, die ihm nützlich erschienen mitgebracht. Draco wurde durch ein Aufstöhnen aus seinen Gedanken gerissen. Er wandte sich an Harry, welcher die Augen zusammen gekniffen hatte. „Was ist? Tut deine Narbe wieder weh?“ „Nö, Kopfschmerzen“, antwortete der junge Potter.

„Vielleicht sollten wir es für heute gut sein lassen, wir haben die ganze bisherige Fahrt nur gelesen und wir sind bereits in zwei Stunden wieder in Hogwarts. Wir sollten uns da nicht zu sehr rein steigern, es kann auch sein, dass wir gar nichts in den Büchern finden“, sagte Hermine erst. „Ja du hast recht“, murmelte Ginny, welche sich hinter Harry gesetzt hatte und seine Schulter massierte.

Lächelnd beobachtete Draco die zwei Verliebten. In den Ferien war ihm immer wieder aufgefallen wir gut sich die zwei ergänzten und das nicht nur im normalen Leben, soweit man Harrys Privatleben als normal bezeichnen konnte, auch im Kampf waren die zwei ein perfektes Team, wie ihm beim Training aufgefallen war.
Er bewunderte immer wieder die Entschlossenheit der kleinen Wealsey Harry beizustehen.

„Na, wär es für dich auch nicht langsam Zeit, dir mal eine Freundin zu suchen?“, flüsterte Blaise zu seiner Rechten. Mit hochgezogenen Augenbrauen sah er seinen besten Freund an
„Wie kommst du den jetzt bitte da drauf?“ Doch Blaise kam um seine Antwort herum, da in diesem Moment Lily Potter das Abteil betrat.

„Na, bei euch Sechs alles in Ordnung?“ „Sicher! Bei uns ist alles okay. Gab es bei dir irgendwelche Zwischenfälle, Mum?“ „Nein bisher war alles ruhig und ich glaub auch nicht, dass noch etwas passieren wird.“ Mit einen Seitenblick auf die ganzen Bücher die im Raum verstreut lagen, fügt sie noch: „Und ihr sollten vielleicht auch die ruhige Fahrt genießen“ hinzu, ehe sie das Abteil wieder verließ.

„Ähm Blaise?“, leicht verunsichert wandte sich Ron an ihren neu gewonnenen Freund. „Was gibt’s Ron?“ „Ronald wie hast du den das wieder hinbekommen“, rügte Hermine ihren Freund, als sie über seine Schulter auf das Buch, welches er in seiner Hand hielt, blickte. „Das war schon so, das war nicht ich!“, rief er verteidigend. „Das sagst du immer, Ronnilein!“, neckte Ginny ihren großen Bruder.

Doch bevor Ron seinen Mund aufmachen konnte, griff Blaise ein. „Was ist den überhaupt los?“ Fragend sah er zwischen Hermine und Ron hin und her. Ron biss sich leicht auf die Unterlippe und reichte Blaise das Buch. Dieser nahm es verwirrt entgegen und kurze Zeit später bemerkte er, was Ron meinte.

„Es fehlt eine Seite. Sie wurde herausgerissen“, teilte er den anderen mit. „Was?“ ungläubig sah sich Draco das Buch an. „Da will wohl jemand nicht, dass wir etwas herausfinden.“ „Wie kommst du den jetzt da drauf Dray? Da hat wohl einfach jemand nicht aufgepasst. So wie mein Vater mit Büchern umgeht würde mich das nicht wundern.“ „Nein Blaise, Draco hat Recht, hier auf dieser Seite reden sie von der Spaltung der Seele und die nächste Seite fehlt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Zufall sein soll.“

Nachdenkliche Stimmung machte sich im Abteil breit. Warum sollte jemand genau diese Seite aus dem Buch entfernen? Wusste jemand, dass sie auf der Suche nach den Horcruxe waren? Aber das war doch unmöglich. Konnte es sein, dass jemand anderer bereits nach den Horcruxen suchte?

Schnell bemerkte Harry, dass die Stimmung gewaltig zu kippen drohte und reagierte. „Egal wer es war, ob mit Absicht oder nicht, davon werden wir uns bestimmt nicht abhalten lassen weiter zu suchen! Habt ihr das verstanden? Wir werden etwas Brauchbares finden, davon bin ich überzeugt, vielleicht nicht mehr Heute, auch nicht Morgen oder nächste Woche. Aber wir werden etwas finden! Und wenn es das letzte ist was ich tue.“ „Harry, sag doch so was nicht!“, rief Ginny empört. „Sorry mein Schatz, aber es ist die Wahrheit.“

„Harry hat Recht, wir sollten uns von diesem kleinen Rückschlag nicht zu sehr ablenken lassen.“
Alle im Abteil nickten entschlossen und wieder einmal war Harry froh solche Freunde um sich zu haben. Die restlich Fahrt versuchten sie sich ein bisschen abzulenken, Harry und Ron spielten Snape-Explodiert, Draco und Blaise unterhielten sich über Quidditch und Ginny und Hermine hatten ihre Köpfe hinter einer Zeitschrift versteckt und kicherten vor sich hin.

Bevor sie am Bahnhof von Hogsmeade ankamen, trennten sich Draco und Blaise von der restlichen Gruppe und gingen zu den anderen Slytherins. Am Bahnsteig beobachtete Harry sie eine Zeit lang, doch so wie es schien dürften die Slytherins keinen Verdacht geschöpft haben. Falls dies doch der Fall sein sollte, hatten sie sich mit den Erwachsenen eine Lösung ausgedacht, doch Harry hoffte, dass es nicht dazu kommen würde.

„Es freut mich, sie alle wieder auf Hogwarts willkommen zu heißen. Bevor wir uns dem herrlichen Mahl zuwenden, möchte ich noch eine kurze Ankündigung machen! Das Lehrerkollegium und ich haben uns nach langem hin und her nun doch dazu entschieden die Quidditch Session wie gewohnt Anfang April beginnen zu lassen. Das erste Spiel werden Slytherin und Gryffindor bestreiten. Ich wünsche Ihnen nun einen guten Appetit.“

„Warum haben die überhaupt solange überlegt ob Quidditch statt finden soll oder nicht?“ fragte Ron verwirrt. Während Hermine nur schnaubte, versuchte Harry seinen besten Freund die Lage zu erklären. „Ron sie hatten einfach bedenken, ob es klug wäre so ein Event stattfinden zu lassen, jetzt wo Voldemort wieder an der Macht ist. Keiner ist sich mehr so sicher, dass Hogwarts, jetzt wo Dumbledore weg ist, wirklich der sicherste Ort der Welt ist. Voldemort und seine Todesser könnten diesen Moment der Unachtsamkeit ausnutzen und Hogwarts angreifen.“

„Oh!“

„Du glaubst aber nicht, dass sie das tun würden, oder?“, wandte sich Ginny an ihren Freund.
Harry sah sie an und sah etwas in ihren rehbraunen Augen, was er bisher noch nie bei seiner Freundin gesehen hatte. Es war etwas, das förmlich danach schrie, dass er ihr sagen sollte, dass alles gut werden würde, doch das konnte er nicht. „Tut mir Leid, Schatz. Das kann ich dir nicht sagen. Ich weiß leider, oder Gott sei Dank, nicht was in dem Gehirn dieses Geisteskranken vorgeht, aber ich weiß, dass wir uns darauf vorbereiten und ihm unsere Welt nicht kampflos überlassen werden.“

Ginny nickte nur entschlossen und schon war das Flehentliche in ihren Augen verschwunden und der alte Trotz und die Entschlossenheit kamen wieder zurück. Während Harry ihr einen kleinen Kuss gab, wurde Ron gerade bewusst wie erwachsen sein bester Freund geworden war.

Er war wirklich einer der wenigen die wussten, dass es bei diesem Krieg um alles oder nichts ging, und verdammt noch mal er würde ihm dabei unterstützten wo nur möglich. Er würde sich nicht mehr so zum Trottel machen. Ab jetzt würde er versuchen, logisch zu denken und den anderen mit seiner fehlenden Aufmerksamkeit nicht länger im Weg zu stehen.
Es wäre doch gelacht wenn er das nicht hinbekommen würde. Und falls es ihm schwer fallen sollte, würde er einfach daran denken, wie sehr sich seine kleine Schwester darüber freuen würde mit Harry eine Familie zu gründen.

Obwohl er damals, als er die Mädels belauscht hatte doch etwas schockiert war, dass sie jetzt schon an das Familiengründen dachten, aber er würde verdammt noch mal alles tun um das Leben seiner Familie und Freunde zu beschützen.

„Ron! Ron! Verdammt Ron! Wo bist du schon wieder mit deinen Gedanken. Kannst du nicht einmal aufpassen, wenn ich mit dir rede?“

Verwundert sah er Hermine an „Hast du gerade was gesagt?“

Das brachte die anderen am Tisch nun endgültig zum Lachen, in das auch bald Ron und Hermine mit einstimmten.

Tja, soviel zum aufpassen, aber was soll‘s auch der Humor durfte in diesen Zeiten nicht vergessen werden.


Als Lily am nächsten Morgen in die Große Halle kam, um zu frühstücken, traf sie nur auf müde Gesichter. Anscheinend waren die Ferien für die Schüler wie immer zu kurz geraten. Schmunzelnd strich sie sich ein Brötchen mit Marmelade und biss herzhaft hinein.
Während sie weiter aß überlegte sie, wo Lorelei steckte. Sie wusste, dass ihre beste Freundin gestern Nacht noch bei Sirius geblieben war. Ob sie sich wieder verschlafen hatte? Leicht lächelnd schüttelte sie ihren Kopf.

Erst als sie mit ihrem Frühstück fertig war, kam eine aufgeregte und freudenstrahlende Lorelei herein gerauscht.
„Was ist den mit dir los?“ „Was soll den mit mir los sein, Lililein?“ „Lorelei Liebes, du strahlst wie ein Honigkuchenpferdchen“, lachte Lily.
„Oh echt? Naja weißt du, ich …“ doch mehr brauchte sie gar nicht zu sagen, denn Lily hatte den Ring an ihren Finger entdeckt.
„Oh mein Gott! Er hat dir einen Antrag gemacht?“ „Ja!“ „Das ist ja toll!“, rief Lily.
Völlig vergessend, dass sie sich gerade am Lehrertisch in Hogwarts befand, sprang Lily auf und umarmte ihre Freundin stürmisch.

Völlig verwundert sah Harry hinauf zum Lehrertisch. „Ähm, Harry? Was ist den mit deiner Mum los?“, fragte Seamus verwirrt. Doch auch Harry konnte nur mit den Schultern zucken. „Ich hab keine Ahnung.“ „Mann Jungs, denkt doch ein bisschen nach“, tadelte Ginny die beiden. Und als Harry sie nur mit großen Augen ansah, erbarmte sie sich und erklärte ihnen: „Lorelei war doch gestern noch bei Sirius und deine Mum und sie sind gerade total durch den Wind und an Loreleis Ringfinger ist zufälligerweise ein Ring, der vorher noch nicht da gewesen ist. Was sagt uns das?“ „Was? Sirius hat ihr einen Heiratsantrag gemacht?“ Als Ginny daraufhin nickte, schlich sich auch auf Harrys Gesicht ein breites Grinsen. „Na endlich. Wurde auch mal Zeit.“

„Wir haben heute Nachmittag noch Geschichte der Zauberei, da können wir ihr gleich gratulieren“, kam es ebenso begeistert von Hermine. Da es bereits kurz vor Unterrichtsbeginn war, machten sich die Schüler schnatternd auf den Weg in ihre Klassenzimmer. So auch Harry, Ron und Hermine, nur das sie ihr Weg nach draußen führte, da eine Doppelstunde Pflege Magischer Geschöpfe gemeinsam mit den Slytherins auf sie wartete.

Während Hagrid vor der Klasse stand und ihnen etwas über ein seltsam aussehendes Geschöpf erklärte, bei dem sich nicht einmal Hermine den Namen merken konnte (und das will schon etwas heißen), nutzte Blaise, welcher sich ganz hinten platziert hatte, die Gelegenheit um in einem Buch weiter nach Hinweisen zu stöbern.

Fast am Ende der zweiten Stunde, als gerade alle von ihren Spaziergängen mit dem Untier‘, wie es Harry und Ron getauft hatten, zurück kamen, keuchte Blaise erstaunt auf, was ihm sofort die Aufmerksamkeit von den andern einbrachte. Schnell steckte er das Buch weg und grinste dümmlich in die Runde, was ihm eine Kopfnuss von Draco einbrachte.

Als Hagrid die Stunde für zu Ende erklärte und sich die Schüler wieder zurück ins Schloss begaben, rammte Blaise Harry beim vorbeigehen an und flüsterte im zu: „Heute acht Uhr, Raum der Wünsche.“

„Was wollte er?“ „Hat er etwas herausgefunden?“ „Ich weiß es nicht, aber wir müssen heute um Acht Uhr in den Raum der Wünsche“, erklärte Harry seinen Freunden.

Beim Mittagessen setzten sie sich mit Ginny etwas abseits von den anderen an den Tisch. „Wir müssen uns heute Abend mit Draco und Blaise im Raum der Wünsche treffen.“ „Wieso?“ „Wir glauben, dass sie etwas rausgefunden haben.“ „Das wäre ja mal eine tolle Nachricht“, freute sich Ginny. „Ja, hoffen wir, dass es wirklich gute Nachrichten sind“, sagte Harry nachdenklich, was ihm ein Stoß in die Rippen von seiner Freundin einbrachte „Jetzt sei doch nicht wieder so negativ.“ „Tschuldigung. Es sind sicher gute Nachrichten“, presste er abgehackt hervor. „Na also geht doch.“
„Hoffen wir, dass der Tag schnell vergeht“, meinte Ron hoffnungsvoll. „Meistens wenn man auf etwas Wartet will die Zeit einfach nicht vergehen“, seufzte Harry.

Doch wider Erwarten verging der Nachmittag relativ schnell und ehe sie sich versahen war es auch schon ihre letzte Unterrichtsstunde. Gespannt warteten sie schon auf das Läuten der Schulglocke um Lorelei zu beglückwünschen und dann schnell das Abendessen zu verschlingen, damit sie pünktlich in den Raum der Wünsche konnten.

Doch anstatt des Läutens hörten sie nur McGonagalls magisch laute Stimme: „Alle Schüler mögen sich bitte sofort in ihre Gemeinschaftsräume zurückziehen. Alle Lehrer finden sich sofort in der Großen Halle ein. Ich wiederhole, alle Schüler sofort in die Gemeinschaftsräume. Die Lehrer in die Große Halle!“

„Ihr habt gehört was Professor McGonagall gesagt hat! Abmarsch in eure Gemeinschaftsräume!“ Harry, Ron und Hermine folgten den Strom der Schüler, welcher sie zum Gryffindorturm brachte. „Wisst ihr schon was los ist?“ stieß Ginny zu ihnen. „Nein, wir sind ebenso ahnungslos wie du.“
„Wieso sagen sie den nichts?“, kam es angesäuert von Ron. „Weil sie keine Massenpanik auslösen möchten!“, erwiderte Hermine. „Da ist es doch gleich viel besser die Schüler ahnungslos in ihre Gemeinschaftsräume zu schicken und alle Lehrer zu versammeln.“, konterte Ron sarkastisch. „Da hast du auch wieder recht.“ Erstaunt sah Ron seine Freundin an. Er hatte recht?

„Aber was machen wir jetzt mit Blaise und Draco? Wir wollten uns doch treffen, oder?“ „Wir treffen uns trotzdem!“, sagte Harry ernst. „Harry, das kannst du doch nicht machen! Wir müssen zuerst mit deiner Mum reden!“, versuchte Hermine vernünftig zu sein. „Sie würde uns nicht gehen lassen. Und bis wir sie in diesem Tumult gefunden hätten, wäre es bereits zu spät.“ „Aber was ist wenn die zwei auch nicht kommen?“ „Was ist wenn sie kommen?“, konterte der junge Potter.
„Okay ich sehe schon, wir können dich nicht davon abhalten. Aber sag dann ja nicht, ich hätte dich nicht gewarnt. Deine Mum wird wohl kaum sehr erfreut darüber sein“, meinte Hermine spitz. „Sie muss es auch nicht unbedingt erfahren Hermine!“, antwortete Harry schärfer als beabsichtigt. „Schon gut.“

„Aber was ist wenn wirklich etwas gefährliches hier in Hogwarts ist?“, fragte Ginny ihren Freund. „Wir können uns verteidigen. Und wenn ihr nicht mitgehen wollt, dann gehe ich eben alleine. Ich werde euch sicher nicht dazu zwingen.“ „Bist du wahnsinnig, Alter. Natürlich gehen wir mit dir mit!“, entrüstete sich Ron. „Gut, sagt dann aber nicht ich hätte euch keine andere Wahl gelassen.“

Als sie im Gemeinschaftsraum angekommen waren, verschanzten sie sich im Schlafsaal der Jungs. „Harry, wieso siehst du nicht auf der Karte des Rumtreibers nach. Wenn wir irgendwas Ungewöhnliches drauf entdecken bleiben wir hier, beziehungsweise melden wir es deiner Mum über den Spiegel und wenn nichts zu sehen ist gehen wir zum Raum der Wünsche“, versuchte Hermine noch ein letztes Mal ihren besten Freund umzustimmen.

„Okay.“ Erleichtert atmete sie aus und machte es sich auf Rons Bett gemütlich. Ron und Ginny folgten ihrem Beispiel, während Harry zu seinem Koffer ging.

„Fuck!“ „Was ist denn?“ „Mein Koffer ist nicht mehr verschlossen. Und jetzt ratet einmal was fehlt.“ „Oh Gott, doch nicht etwa die Karte?“ „Doch Hermine, die Karte des Rumtreibers fehlt!“
„Vielleicht hast du sie einfach zu Hause vergessen?“ „Nein hat er nicht, ich kann mich noch daran erinnern, dass ich sie ihm in die Hand gedrückt habe und er sie im Koffer verstaut hat“, erklärte Ginny. „Verdammt, das ist gar nicht gut!“

„Leute es ist bald Acht Uhr, was machen wir jetzt?“ „Harry, wir müssen das deiner Mum sagen!“ „Dafür ist jetzt keine Zeit Hermine, wenn ich ihr das sage, lässt sie uns niemals gehen.“ „Du dürftest auch jetzt schon nicht mehr hier raus!“

„Ja, aber sie hat mich jetzt nicht extra dazu aufgefordert hier still und brav darauf zu wartet, dass wir vielleicht irgendetwas erfahren. Wenn wir den Tarnumhang nehmen, kann uns niemand sehen Hermine.“ „Aber der, der die Karte hat schon!“, giftete sie zurück. Man konnte eindeutig sehen, dass ihr dieses Vorhaben gar nicht behagte.

„Und was ist wenn Blaise und Draco auf den Weg in den Raum der Wünsche sind und derjenige sie abfängt?“ „Wir könnten …“ „Vergiss es Hermine, meine Mum wird etwas Wichtigeres zutun haben als für uns zu Babysitten. Vielleicht hat sie nicht mal ihren Spiegel dabei!“
Hermine atmete ein paar Mal tief durch. „Okay, gehen wir.“

Schnell warf Harry den Tarnumhang über sich und seine Freunde und dann begaben sie sich hinunter in den Gemeinschaftsraum. Sie mussten besonders aufpassen, jetzt wo der Gemeinschaftsraum gerammelt voll war, wollten sie nicht unbedingt die Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Als sie endlich draußen waren, flüsterte Harry: „Haltet eure Zauberstäbe bereit.“ Als alle ihre Zauberstäbe in den Händen hielten gingen sie weiter. Nun war es relativ leicht sich in den Gängen fortzubewegen, da niemand anwesend war.

Als sie an der Kreuzung des Korridors wo sich der Raum der Wünsche befand angekommen waren, lugte Harry vorsichtig um die Ecke. Als niemand zu sehen war, wollte er denn anderen gerade deuten, dass sie weiter konnten, als er ein sanftes Streicheln spürte und der silbrige, leichte Stoff des Tarnumhangs von ihren Köpfen gezogen wurde.





Ich hoffe es hat euch gefallen und ich würde mich wie immer über jeden Kommentar eurerseits freuen!

Bis zum nächsten Mal,
eure Mel


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