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Fanfiction

Auferstanden - Auf geheimer Mission

von MelRU

Hallöchen meine Lieben,

ich weiß ich bin spät dran und das tut mir Leid! Ich bin mit dem Kapitel nicht wirklich zufrieden und hab schon ein bisschen herum experimentiert, aber ich weiß nicht mehr was und wie ich es änder kann (soll)! Ich hoffe ihr seid mit dem Endergebnis zufrieden - last es mich bitte wissen!

Und jetzt will ich euch nicht länger nerven,
viel SpaĂź beim lesen!



Kapitel 34

Auf geheimer Mission


Als Harry am nächsten Morgen aufwachte und zu seinem Wecker blickte, stellte er fest, dass es erst halb acht war. Und da heute Samstag war, wunderte er sich nicht, dass er noch die wohlbekannten Schlafgeräusche seiner Zimmerkameraden hörte. Leicht schmunzelnd, musste er an das Gespräch mit seinem Vater von gestern Nacht denken. Nach der Aktion in der großen Halle, hätte er es sich eigentlich denken können, dass so ein Gespräch kommen musste.

Seufzend setzte er sich auf und begab sich ins Badezimmer.

Als er zwanzig Minuten später wieder frisch und munter heraus kam, herrschte schon reges Treiben im Jungenschlafsaal. „Wenn du noch schnell auf mich wartest, können wir zusammen zum Frühstück“, gähnte Ron während er an Harry im Halbschlaf vorbei trabte und ohne Nevilles Hilfe in den Türpfosten gelaufen wäre.

Harry unterdrückte ein Grinsen und sagte nur: „Ich warte unten im Gemeinschaftsraum auf dich.“

Dort angekommen, sah er schon seine rothaarige Freundin und Hermine auf den gemütlichen Sesseln vor dem Kamin sitzen, in welchem schon ein wärmendes Feuer knisterte. Sie schienen in ein intensives Gespräch verwickelt zu sein. „Morgen ihr beiden! Ihr seid schon wach?“

Erschrocken fuhren die beiden auseinander. „Das müsste ich eigentlich dich fragen! Es ist erst kurz vor Acht und es ist Samstag!“, erinnerte ihn Hermine, während er sich zu Ginny hinunter beugte und ihr einen sanften Kuss auf ihre geschwungenen Lippen drückte. „Ich konnte nicht mehr schlafen. Ron müsste auch gleich kommen. Er macht sich gerade fertig“, meinte er, nachdem er sich von Ginny gelöst hatte und es sich neben den beiden Mädchen in einem Sessel bequem machte.

„Geht’s dir gut?“, fragte seine Freundin mit dem Versuch nicht besorgt zu klingen, doch so ganz konnte sie ihre Besorgtheit nicht aus ihrer Stimme verbannen. „Ja eigentlich schon. Dad und Sirius haben mir gestern gesagt, dass der Aufbau und der neue Schutz unseres Hauses auf Hochtouren läuft.“ „Das freut mich“, sagte Hermine an ihren besten Freund gewandt und Harry strahlte fröhlich zurück.

„Das sind wirklich tolle Nachrichten. Aber sag, gab es auch irgendwelche anderen Neuigkeiten?“, fragte nun Ginny. „Es gibt da noch etwas, was ich euch erzählen muss. Aber hier ist erstens nicht der richtige Ort um euch das zu sagen und zweitens sollen auch die anderen davon erfahren“, sagte Harry leise, während er sich im Gemeinschaftsraum umsah.

Außer ihnen waren noch zwei jüngere Schuler aus dem dritten und zweiten Jahrgang anwesend. „Alles klar, soll ich den beiden anderen eine Nachricht schicken?“, fragte Hermine sogleich. „Das wäre toll, Hermine, aber ich kann auch selbst schnell …“

„Schon gut. Ich muss sowieso noch einen Brief an meine Eltern abschicken, da kann ich ihnen auch gleich eine Nachricht senden. Wartet nicht auf mich, ich komm dann zu euch runter in die Große Halle.“ Mit diesen Worten erhob sich Hermine aus ihrem Sessel und begab sich durch das Portraitloch.

Nachdem Ron zehn Minuten später zu Harry und Ginny in den Gemeinschaftsraum traf, gingen die drei gemeinsam hinunter zum Frühstück. Während sie die Treppen hinunter stiegen, erzählte ihnen Harry von dem Treffen mit seinen Eltern und Sirius. Das mit den Horkuxen ließ er einstweilen aus, es war hier wirklich nicht der sicherste Ort ihnen das zu erzählen und auch das Gespräch mit seinem Vater kurz vor Mitternacht behielt er lieber für sich.

Keine fünf Minuten später, war auch schon Hermine bei ihnen.

„Ich habe ihnen geschrieben, dass wir uns nach dem Frühstück mit ihnen treffen wollen, ist das okay so?“ „Natürlich.“ „Mit wem trefft ihr euch?“, erkundigte sich Neville, welcher gerade zu ihnen stieß. „Neville! Gut das du hier bist. Kannst du Luna Bescheid geben, dass wir uns nachher mit den anderen beiden treffen. Du weißt schon wo“, sagte Harry.

„Alles klar. Trainieren wir wieder?“ „Nein, ich muss euch nur etwas Wichtiges sagen.“ „Harry, mal ganz ehrlich. Das was du uns sagen musst, sind das schlechte Nachrichten?“, fragte Ginny ihren Freund und sah ihn durchdringend an.

Harry sah seine Freunde eine Zeit lang schweigend an, ehe er sagte: „Es sind eigentlich gute Nachrichten. Aber es könnte jedoch gefährlich werden.“ Kurz sah er Erkenntnis in ihren Augen aufflackern, jetzt wussten sie also, dass es um den Horkrux ging. Schweigend brachten sie das Frühstück hinter sich, da jeder seinen eigenen Gedanken nachging.

Kurz nach Neun trafen sich die SchĂĽler im Raum der WĂĽnsche. Nachdem sie sich alle mehr oder weniger ausgeschlafen begrĂĽĂźt hatten, setzten sie sich wieder gemĂĽtlich auf der groĂźen Couch zusammen. Sie alle mochten dieses Zimmer. Immer wenn sie nach den Trainingsstunden oder auĂźerhalb des Trainings etwas zu besprechen hatten, wĂĽnschten sie sich einen bequemen Raum, wo sie sich angenehm unterhalten konnten.

„Also, was musst du uns so dringendes sagen?“, fragte Draco misstrauisch. „Ich werde heute mit Dad und Sirius mitgehen und versuchen den vorletzten Horkux zu holen und zu vernichten“, lies Harry gleich die Bombe platzen, warum die anderen länger auf die Folter spannen?

Seine Freunde sahen ihn kurze Zeit sprachlos an, bis die Neuigkeit in ihren Köpfen eingesickert war.

„Wir kommen mit!“, sagte Ginny fest entschlossen und grimmig. Sie hasste es, wenn man sie vor festgelegte Tatsachen stellte, besonders wenn es um so etwas wichtiges ging.

Harry seufzte frustriert auf, als auch die anderen bekräftigend nickten. „Leute, das finde ich ja toll von euch, aber es geht nicht! Je weniger wir sind, umso ungefährlicher ist es! Und abgesehen davon, glaube ich nicht, dass eure Eltern das erlauben würden!“

Während die Weasleykinder, Hermine, Neville und Luna nachdenklich und enttäuscht dreinsahen, sahen sich Blaise und Draco an und dachten sich anscheinend genau dasselbe.

„Bei uns ist es egal! Meinen Eltern ist es egal was ich mache und bei Draco … naja, du weißt wie’s bei ihm aussieht“, meinte Blaise leichthin und Draco nickte.

Harry, der zumindest mit Draco’s Argument gerechnet hatte, sagte: “Erstens glaube ich nicht, dass es deinen Eltern egal wäre, Zabini und zweitens hat Draco Lorelei, welche gerade auf ihn aufpasst. Und sie, als ausgebildete Aurorin wird mir zustimmen, dass es zu gefährlich ist wenn ihr uns begleitet, deshalb wird sie es auch nicht erlauben.“

Blaise sah Harry nur leicht betrübt an, während Draco Harry einen bösen Blick sandte, ehe er sich von ihm abwandte und demonstrativ zur Seite blickte.

„Es tut mir leid, Leute! Ehrlich! Aber es ist besser so!“, versuchte Harry, seine Freunde zu besänftigen. „Es ist für dich genauso gefährlich wie für uns! Einer mehr oder weniger ist auch schon egal, das kannst du mir nicht erzählen!“, meinte Ginny bockig, so leicht lies sie sich nicht abspeisen.

„Ich weiß, dass es für mich genau so gefährlich ist, wie für euch, aber im Gegensatz zu euch habe ich nicht wirklich eine Wahl. Nein, lasst mich ausreden! Ich habe die Wahl zu kämpfen oder mich zu verstecken. Und ihr könnt von mir nicht verlangen, dass ich mich wie ein Feigling in ein Mauseloch verkriechen werde! Ich werde kämpfen! Aber bis es soweit ist, muss ich noch ein bisschen trainieren und heute kann ich mich das erste Mal beweisen! Meine Eltern und Sirius sind auch nicht erfreut darüber, aber ich werde so gut es geht auf mich aufpassen! Und Dad und Sirius werden auch ein Auge auf mich haben! Ich gehe ja nicht alleine dorthin, zwei der besten Auroren begleiten mich! Und es ist ja nicht so, dass es dort eine riesige Schlacht geben wird! Wir werden lediglich den Horkrux dort rausholen … hoffentlich“, endete er nachdenklich.

Kurze Zeit herrschte Schweigen, welches von Ginny gebrochen wurde. „Ich bin zwar nicht einverstanden damit, aber ich weiß, dass ich dich nicht mehr überreden kann. Du hast einfach einen größeren Dickschädel als ich. Also versprich mir einfach, dass du auf dich acht gibst, okay?“

„Versprochen“, lächelte Harry leicht, als sich seine Freundin auf seinen Schoß setzte und sich an ihn drückte. „Der Lord wird euch Fallen gestellt haben. Ihr müsst sehr vorsichtig sein! Du musst auf alles aufpassen und gut konzentriert sein. Du bist zwar einer der besten in unseren Trainings, aber ein bisschen Übung könnte auch dir jetzt nicht schaden“, sagte Draco und sah Harry dabei ernst in die Augen. Harry nickte nur.

„Na dann, auf auf! Wie müssen unsern Helden ja noch etwas auf Trapp bringen, bevor wir ihn in die große weite Welt hinaus schicken!“, rief Blaise enthusiastisch, während er von der Couch aufsprang und seinen Zauberstab zuckte. Lächelnd begaben sich auch die anderen in ihre Positionen, während Draco mit einem Schwenker seiner Zauberstabes die Sitzecke verschwinden lies. Danach begannen sie mit mehr Ernsthaftigkeit den je mit ihrem täglichen Training, bei dem heute besonders Harry beansprucht wurde.


*



Die Acht trainierten bis zum Mittagessen und gingen danach noch etwas hinunter zum See um das angenehme Wetter zu genießen. Sie suchten sich ein geschütztes Plätzchen, damit man sie nicht gemeinsam mit den beiden Slytherins sah. Alle versuchten sie das Thema Horkrux vorne weg zu lassen, um nicht die Stimmung zu verderben. Sie unterhielten sich über Merlin und die Welt und hatte dabei auch eine Menge Spaß.

Doch als sich dann einige Wolken vor die Sonne schoben, zogen sie es vor, hinauf in ihre Gemeinschaftsräume zu gehen. Als erstes machten sich Draco und Blaise auf den Weg. Beide wünschten Harry noch viel Glück für seinen heutigen kleinen Ausflug, wie Blaise es grinsend nannte. Zehn Minuten später folgten ihnen die Gryffindors und Luna hinauf ins Schloss.

Die noch verbliebene Zeit wollte Harry nutzten um sich noch etwas aufs Ohr zu hauen, um für später ausgeruht zu sein. Ginny ging wieder mit der Erstklässlerin, Melodie Shepard in ein leeres Klassenzimmer um ihr Nachhilfe in Zauberkunst zu geben und Hermine und Ron blieben im Gemeinschaftsraum um ihre Hausaufgaben zu erledigen, was wohl eher Hermines Vorschlag gewesen war.

Eine Stunde später kam Harry jedoch wieder aus dem Jungenschlafsaal. Er hatte kein Auge zubekommen, da er zu aufgekratzt war. Deshalb war er in Gedanken noch mal alle Zauber durchgegangen die ihm sein Dad, Sirius und Remus während ihrer Trainingsstunden beigebracht hatten. Er hatte auch ein bisschen an seiner ungesagten Magie gearbeitete und freute sich darüber, dass es schon so gut klappte. Doch ein Zauber wollte einfach nicht so richtig funktionieren.

Der Gemeinschaftsraum war fast leer und von Hermine war weit und breit nichts zu sehen.

„Weißt du wo Hermine ist, Ron?“ Ron, welcher gerade mit Dean eine Partie Schach spielte, sah ihn irritiert an. „Ich glaub sie ist in die Bibliothek gegangen, wieso?“ „Ich muss sie noch wegen des Stupor und Expeliarmus gekoppeltem Zauber fragen. Ich bekomm den einfach nicht richtig hin. Ich merk mir nie so richtig auf was ich genau acht geben soll.“

„Soll ich mitgehen?“, fragte Ron, wobei Harry nicht entging, dass er heimlich auf das Schachbrett schielte. „Nein, schon gut. Dauert ja nicht lange, wir kommen dann hoch und gehen gemeinsam zum Abendessen, okay?“

„Ja ist gut“, murmelte Ron, welcher schon wieder voll und ganz auf das Spiel konzentriert war. Lächelnd ging Harry durch das Portraitloch und hinunter zur Bücherei.

Wenige Minuten später hatte er die Bibliothek erreicht. Hermine saß an einem der runden Tische, vor sich ein aufgeschlagenes Buch, den Kopf in die Hand gestützt, während ihre Augen konzentriert über die Zeilen huschten und sie Hin und wieder eine kurze Notiz machte. „Hermine, wie sie leibt und lebt“, dachte Harry mit einem leichten Schmunzeln, als er langsam auf sie zuging.

„Kann ich dich was fragen?“, fragte er leise und beugte sich zu ihr hinab, um die anderen Schüler, die ein paar Tische weiter ebenfalls tief in ihre Bücher versunken waren, nicht zu stören. Hermine, offensichtlich zutiefst erschrocken, fuhr von ihrem Stuhl hoch, welcher sofort scheppernd umkippte und klappte hektisch das aufgeschlagene Buch zu, so dass die Buchrückseite oben lag. Madam Pince warf ihnen einen tadelnden Blick zu, während die anderen Schüler überrascht aufsahen und Hermine noch immer nach Atem rang.

„Meine Güte, Harry, wie kannst du mich so erschrecken!“
„Tut mir leid, wollte ich nicht“, sagte Harry reumütig und stellte Hermines Stuhl wieder auf. „Ist schon in Ordnung“, sagte Hermine rasch, während sie mit fahrigen Bewegungen ihre Schulsachen in die Tasche stopfte. „War eh gerade fertig.“

Harry wusste, dass dies eine LĂĽge war; doch gleichzeitig spĂĽrte er gerade dafĂĽr eine tiefe Dankbarkeit. Egal wie unterschiedlich ihre Meinungen manchmal waren - wann immer er Hermine brauchte, seine beste Freundin war immer mit Rat und Tat auf seiner Seite.

„Danke“, sagte er stattdessen. „Dafür sind Freunde da“, erwiderte sie ebenso leise um Madame Pince nicht noch mehr zu ärgern und griff nach dem Buch auf dem Tisch. Harry griff ebenfalls zu, reichte es ihr und noch ehe Hermine es verhindern konnte, hatte er es arglos umgedreht und einen Blick auf den Titel geworfen. „Verhütungszauber?“, fragte er perplex, doch Hermine riss ihm das Buch unsanft aus der Hand.

„Das geht dich nichts an!“, erklärte sie ärgerlich, während sich das Rosa ihrer Wangen in ein sattes Dunkelrot verfärbte und das Buch eilig in ihrer Schultasche verschwand. Harry unterdrückte ein Lachen und wechselte das Thema, indem er sie wegen des eigentlichen Grundes seines Besuches fragte: „Kannst du mir noch einmal das mit dem gekoppeltem Zauber erklären? Ich versteh noch immer nicht ganz, auf was ich mich konzentrieren soll. Einmal gelingt er mir sofort und beim nächsten Mal schaff ich es nicht!“, sagte er leicht verzweifelt.

„Na klar, sieh mal …“


Bis Harry es endlich begriffen hatte, war auch schon einige Zeit vergangen und es wurde Zeit fĂĽr das Abendessen.
Nachdem sie Ron vom Gemeinschaftsraum abgeholt hatten und Ginny sich ihnen angeschlossen hatte, gingen sie hinunter in die Große Halle. Plötzlich blieb Harry stehen und klatsche sich mit der Handfläche auf seine Stirn.

„Was ist los, Kumpel?“, fragte Ron verwirrt. „Ich hab meinen Tarnumhang oben vergessen. Dad hat gesagt ich soll ihn mitnehmen, wenn wir gehen.“

„Tja, Harry, Pech gehabt. Du kannst ihn ja schnell nach dem Abendessen holen. Jetzt gehen wir erst einmal was futtern, ja? Du weißt ja…“, begann Ron.

„…dein Magen knurrt!“, riefen sie alle im Chor aus, Rons Augen wurden groß. „Äh, ja.“


Das Abendessen verging schneller als es Harry lieb war, den je näher der Stundenzeiger auf die Sechs zurückte, umso mehr spürte er die Nervosität in sich aufwallen. Seine Freunde begleiteten ihn um dreiviertel Sechs noch mit hinauf in den Gryffindorturm, wo er sich seinen Umhang aus dem Jungenschlafsaal holte und ihn unter den Arm steckte.

Als er wieder hinunter in den Gemeinschaftsraum kam, bemerkte er, dass sie die einzigen im Turm waren. Seine Freunde hatten sich vor dem Portrait aufgestellt und sahen ihn ernst an. Hermine war die erste, die auf ihn zukam und an sich drückte. „Pass einfach auf dich auf, okay?“ Harry nickte nur, bevor ihm Ron freundschaftlich auf die Schulter klopfte. „Du wirst das schon machen. Da bin ich mir sicher.“
Neville hatte ebenfalls einige beruhigende Worte für ihn, ehe Ginny auf ihn zukam, ihre Hand in seinen Nacken legte und ihn leidenschaftlich küsste. Nachdem sie sich nach Rons Räuspern – was ihm einen ordentlichen Rippenstoß von Hermine einbrachte – wieder gelöst hatten, umarmte die rothaarige Gryffindor ihren Freund fest.

„Ich weiß, dass du auf dich acht geben kannst, aber ich weiß ebenso gut wie du, dass du dich oft in Gefahr begibst, ob nun gewollt oder nicht. Ich bin mir auch bewusst, dass du einer der Besten von uns im Training bist, aber nimm das alles nicht auf die leichte Schulter, okay? Versprich mir einfach, dass du heil zurück kommst!“, nuschelte Ginny an seinen Hals, während sie ihn fest umarmte.

„Ich werde mein bestes geben“, sagte Harry kurz angebunden, drückte ihr noch schnell einen Kuss auf die Stirn, winkte Hermine, Ron und Neville kurz zu, ehe er sich schwungvoll umdrehte und regelrecht aus dem Gemeinschaftsraum rannte.

Seine Freunde taten ja fast so, als ob sie sich vielleicht nie wieder sehen wĂĽrden. Erschrocken blieb Harry bei diesem Gedanken stehen. Doch kurz darauf schĂĽttelte er energisch den Kopf und machte sich wieder auf den Weg.


So durfte er gar nicht denken! NatĂĽrlich wĂĽrden sie sich wieder sehen!


„Harry Schatz! Warte kurz!“ Erstaunt drehte sich der junge Potter um und sah seine Mum auf ihn zulaufen. Bei ihm angekommen zog sie ihn in eine Rippenbrechende Umarmung. „Mum! Ich ersticke!“, krächzte er halb ernst halb im Scherz.

„Ach, du kleiner Dummkopf du!“, rügte ihn Lily halbherzig, als sie sich von ihrem Sohn löste. „Pass auf dich auf mein Sonnenschein, okay?“ „Ja, Mum. Das werde ich“, sagte Harry mit leicht roten Wangen. „Ich werde auf euch warten.“ Schnell drückte sie ihrem Sohn noch ein Küsschen auf die Wange, ehe sie sich umdrehte und wieder in die Richtung ihres Büros verschwand.

Harry sah ihr kopfschüttelnd und leicht lächelnd hinterher. Seine Mum war echt genial.

Schmunzelnd setzte er seinen Weg zur Großen Halle fort, wo er von weitem schon seinen Dad und Sirius am Eichenportal stehen sehen konnte. Er dachte daran, was heute vielleicht alles passieren könnte. Er konnte es nicht verhindern, dass er leicht schauderte, doch schnell hatte er das Zittern wieder unter Kontrolle und Schritt entschlossen zu seinem Vater und Sirius.


„Alles klar?“, wurde er sogleich von seinem Paten begrüßt.

„Ja.“

„Hast du deinen Tarnumhang und deinen Zauberstab bei dir?“, fragte ihn nun sein Dad.

„Ja, hab ich.“

„Und du weißt, unter welche Bedingungen du mit darfst? Du musst all unsere Befehle befolgen!“, streng sah James seinen Sohn an.

„Ja, ich hab’s verstanden.“ James zog eine Augenbraue in die Höhe.


„Wenn wir dir sagen, versteck dich, wirst du gehorchen?“

„Ja, sicher.“

„Wenn wir dir sagen, lauf, wirst du es tun?“

„Ja.“

„Wenn wir dir sagen, geh zurück, wirst du folgen?“

„Ja, schon …“

„Wenn wir dir sagen, du sollst verschwinden und uns zurücklassen um dich selbst in Sicherheit zu bringen, wirst du unseren Worten Folge leisten?“

„Ich kann doch …“

„Harry?“

Harry sah leicht verzweifelt zwischen den Erwachsenen hin und her, welche ihn mit einem nachdrĂĽcklichen Gesichtsausdruck ansahen. Er seufzte ergeben auf.

„Ja, ich werde es tun.“

„Gut, dann komm. Den Rest erklären wir dir auf dem Weg.“

Sirius und James machten sich auf den Weg, in Richtung Hogsmeade. „Wir werden zur Appariergrenze gehen und einen Portschlüssel benutzen. Wir haben uns dafür entschieden, damit man uns nicht durch unsere Apparierpunkte folgen kann“, erklärte ihm sein Vater, während sie den schmalen Pfad entlang schritten.

Den restlichen Weg bis zum groĂźen Eisentor, liefen sie schweigend nebeneinander her. Als sie das Tor passierten, warf Harry noch einen letzten Blick auf das Schloss, welches noch im Schein der Abendsonne stand. Was seine Freunde wohl jetzt gerade taten?

„Du kannst immer noch zurück gehen, wenn du möchtest.“ Hörte er die Stimme seines Vaters und bemerkte erst jetzt, dass er stehen geblieben war.

Schnell schüttelte er den Kopf. „Nein, ich komme mit!“ Und so setzten die drei ihren Weg fort.

Als sie in Hogsmeade angekommen waren, war die Sonne schon fast unter gegangen. Schnell suchten sie sich eine Seitengasse, in welcher sie den PortschlĂĽssel benutzen konnten.

„Bei drei, okay? Eins – Zwei – Drei!“ Alle hatten ihre Hand fest um den Eierbecher geschlossen und Harry fragte sich gerade warum gerade ein Eierbecher zu einem Portschlüssel gemacht wurde, als sie auch schon das bekannte Ziehen hinter ihren Bauchnabeln spürten und zu einem weit entfernten Ort transportiert wurden.

ZurĂĽck blieb eine leere dunkle Seitengasse in Hogsmead, wo mit dem Verschwinden der drei Zauberer auch die letzten Sonnenstrahlen erloschen waren.



Jetzt wird es also ernst! Was wird ihnen wohl alles auf diesem Weg passieren? Werden sie ĂĽberhaupt etwas finden?

Gebt euch ein bisschen eurer Fantasie hin und sagt mir, was ihr glaubt, was passieren wird! WĂĽrde mich wie immer ĂĽber eure Meinungen freuen!
Bis nächste Woche,
eure Mel

***

O_D: Es freut mich sogar ein bisschen, dass du unter dem Fluch der Wiederholung leidest. Über positive Rückmeldung freu ich mich immer, egal wie oft! Es motiviert einfach unbeschreiblich wenn man liest, dass den Leuten gefällt was ich schreibe =) Danke!

sirius black xd: Hallöchen! Freut mich das dich dein Weg zu meiner Story gebracht hat =) James und Sirius sind einfach meine Lieblinge und wenn ich diese beiden und Lily nicht miteinbeziehen würde, warum hätte ich sie dann auferstehe lassen sollen? xD
Ich geb mir auf alle Fälle mühe sie so oft wie möglich „auftreten“ zu lassen!

Mrs.Black
: Haha, den Teil mag ich auch besonders! Das mit dem Verhütungszauber – ich gesteh ganz ehrlich, dass mir einfach keine Formel für einen Verhütungszauber eingefallen ist =)

*_Schnuffelchen_*: Freut mich, dass es dir gefallen hat! In Sachen Schnelligkeit werde ich versuchen mein bestes zu geben =)

Tonks97: Freut mich, dass es dir gefallen hat! In Sachen Schnelligkeit werde ich versuchen mein bestes zu geben. Ich hoffe die Wartezeit war nicht all zu schlimm?

chap01: Ginny hat wirklich ihre Probleme damit in Hogwarts zu bleiben, während sich ihr Freund in „Gefahr“ begibt – aber ich darf dir ja nichts verraten, du sollst e ja selbst lesen =)

hermine1965: Das lässt sich bestimmt einrichten … aber es wird noch ein Weilchen dauern, bis dass die beiden Mal Zeit für sich haben!

Nane: Hallöchen! Freut mich, dass du dich wieder gemeldet hast! Reviews sind immer etwas sehr anspornendes – zumindest für mich =) Danke!


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg