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Fanfiction

Auferstanden - Komplikationen

von MelRU

Hallo Leute,

Überraschung! Mich gibt es auch noch ;)
Nachdem ich am Mittwoch meine schriftliche Diplom- und Reifeprüfung hinter mich gebracht habe, habe ich mir gedacht ich kann mal ein bisschen entspannen, bevor ich für die mündlichen Prüfungen zu lernen beginne! Also hab ich mich zum Laptop gesetzt und fleißig an der Story weitergebastelt, ich hoffe ihr freut euch darüber =)

Dieses Kapitel ist zwar ein bisschen kürzer als die meisten anderen, aber ich fand den Schluss ganz gut um aufzuhören!

Ich wünsch euch nun viel Spaß beim Lesen!



Kapitel 39


Komplikationen



Komplikation entstanden, dauerte an und wurde überwunden!




Je länger die Verhandlung dauerte, umso unruhiger wurde Harry. Da half auch die zierliche Hand seiner Freundin auf seinem Oberschenkel nichts.

Immer wieder warfen ihm die Minister skeptische Blicke zu, welche er nicht wirklich deuten konnte. Wie viel von ihnen wussten mittlerweile wer er war? Wie viele kannten seine Geschichte, beziehungsweise was hielten sie davon? Glaubten sie daran, dass er es schaffen könnte Voldemort zu besiegen oder hielten sie ihn für einen Spinner?


Seine Gedanken wurden von einem plötzlich ausbrechenden Tumult unterbrochen. Die Minister riefen wild durcheinander, stellten eine Frage nach der anderen und unterbrachen sich gegenseitig, weil jeder seine eigene Frage für wichtiger hielt, als die der anderen Minister. Kingsley hatte alle Hände voll zu tun sie zu beruhigen oder zu maßregeln, wann sie beleidigend wurden.

„Das ist ja schlimmer als im Kindergarten“, murmelte Ginny, welche neben Harry saß und nun seine Hand nahm. Dieser nickte nur mit großen Augen. Perplex verfolgte er die Wortgefechte der Minister und konnte nicht fassen, wie sich diese verhielten. Er hatte zwar nicht mitbekommen warum plötzlich diese Aufregung aufgekommen war, aber das war doch jetzt nicht wirklich ihr ernst? Hier ging es darum, schnell zu einer Lösung zu kommen um in diesen schrecklichen Krieg eingreifen zu können - um helfen zu können. Doch das hier war die reinste Schmach für all jene, die auf der hellen Seite standen. Hier saßen ihre Vertreter und stritten sich um – ja um was eigentlich?

Zu seiner Rechten hörte er gerade, wie ein Minister seinem Sitznachbarn vorwarf, diese ganze Geschichte - wie er es nannte -nicht ernst zu nehmen, da dieser während der Besprechung das WC aufgesucht hatte. Oder wieder ein anderer fragte seinen Sitznachbarn, ob dieser wüsste was es heute zum Mittagessen gab.

Das war der Zeitpunkt, wo Harry der Kragen platze.

„Sagen Sie mal, haben Sie sie noch alle?“, schrie er in den Raum.

Plötzlich herrschte Funkstille. Die Minister sahen den Jungen mit weitaufgerissenen Augen an.

Was hatte der Junge da gerade gesagt?

„Sie sitzen hier im Ministerium, in einem der sichersten Gebäude der englischen Zauberwelt und streiten sich über weiß Merlin noch was! Da draußen herrscht Krieg, verdammt! Wir haben keine Zeit hier blöd rumzustreiten oder uns zu fragen was es zum Essen gibt! Sie haben sich bereit erklärt uns zu helfen, dann helfen sie uns! Wir nehmen jede helfende Hand die wir bekommen können!“, sagte er schon fast verzweifelnd. Schnell fasst er sich wieder und sprach ernst weiter.

„Sie haben verdammt noch Mal eine Aufgabe zu erfüllen! Genauso wie ich! Auch wenn ich mich nicht mit Freude in Lebensgefahr bringe, aber ich tue es! Ich steh das alles durch, wegen meiner Familie und meinen Freunden! Und auch für all jene, die an einen Sieg der hellen Seite glauben! Die an mich glauben! Ich habe mir diese Position in diesem Krieg nicht ausgesucht, aber ich akzeptiere sie! Und ich werde alles tun um meine Bestimmung zu erfüllen! Vielleicht sollten sie auch mal anfangen ihre Aufgabe zu erledigen! Viel Zeit haben wir nämlich nicht mehr! Voldemort steht praktisch vor unserer Tür!“

Jeder in diesem Raum sah automatisch zur Tür. Viele machten betreten Gesichter und fanden den Boden gerade sehr interessant.

Harry schnaufte. Jetzt sind sie auch noch feige, dachte er.

Plötzlich hörte er ein belustigtes Glucksen von seiner Linken. Überrascht blickte er zu Kingsley, welcher ihn angrinste. „Du sprichst mir aus der Seele, Harry Potter. Auch wenn ich es nicht so direkt gesagt hätte, muss ich diesem jungen Mann hier Recht geben. Er hat den Nagel auf dem Kopf getroffen“, bei seinen letzten Worten hatte er sich wieder an die anderen Minister gewandt und sah sie ernst und etwas tadelnd an.


Ehe noch jemand etwas auf Harrys Ausbruch erwidern konnte, wurde die Türe aufgerissen und ein junger Mann in Aurorenuniform kam hereingestürmt. „Herr Minister! Es gab einen Todesserangriff mitten in London! Es gibt hunderte Verletzte! Das Sankt Mungos ist bereits überfüllt! Es gibt immer noch Kämpfe und wir sind deutlich in der Unterzahl!“
Sofort war Kingsley aufgesprungen. „Es gibt noch genügend Krankenhäuser außer dem Sankt Mungos. Schicken sie jemandem um herauszufinden, wie viele Verwundete dort aufgenommen werden können und teilen sie den anderen mit, die Verletzen nicht mehr ins Mungos zu bringen. Bis dahin bringen wir sie auf unsere interne Krankenstation, vielleicht können wir auch einige im Hogwartskrankenflügel unterbringen, ich werde mich mit Minerva in Verbindung setzen! Machen sie eine Durchsage, dass alle diejenigen, die etwas von Heilzaubern verstehen sofort zur internen Krankenstation kommen sollen, um bei der Verarztung der Verletzten zu helfen! Um den Rest kümmere ich mich!“ Der junge Auror nickte und war schon aus dem Konferenzsaal verschwunden, als sich Kingsley zu den anderen Ministern umdrehte. „Wie viele ihrer Leute sind heute schon eingetroffen?“

„Auroren aus Österreich, Deutschland und Frankreich! Sie befinden sich gerade in den Außenstützpunkten!“

„Gut, dann werde ich ihnen Bescheid geben!“

„Nein, lassen sie uns das machen. Sie werden hier vor Ort gebraucht!“, meldete sich der österreichische Zauberminister zu Wort. Kingsley nickte ihm dankend zu. „Sagen sie ihnen, dass sie zum geschützten Apparationsbereich kommen sollen! Und ihr zwei kommt mit mir!“, wandte er sich am Schluss an die beiden Teenager, die ihm perplex folgen als er den Raum verließ.

Harry und Ginny mussten fast rennen um mit Kingsley Schritt halten zu können. „Kingsley! Wo bringst du uns hin?“, fragte Harry. Kingsley sah ihn kurz an, ehe er seinen Blick wieder nach vorne richtete. „Nach Hogwarts.“ „Aber wieso?“ „Ich habe deinen Eltern versprochen euch zurück zubringen, wenn es gefährlich wird.“
„Aber es ist hier nicht gefährlich! Du hast selbst gesagt, dass ihr jeden braucht, der sich mit Heilzaubern auskennt!“, erwiderte Harry ernst und blieb stehen, seine Freundin direkt neben ihm. Dadurch sah sich auch der Minister dazu gezwungen seinen Laufschritt einzustellen.

„Harry! Ich werde nicht mir dir darüber diskutieren!“, wies ihn Kingsley zurecht. „Gut! Dann sag mir einfach wo es zur Krankenstation geht!“, entgegnete Harry hartnäckig. Kingsley nuschelte irgendetwas in seinen nicht vorhandenen Bart und schüttelte immer mal wieder leicht den Kopf, ehe er wieder zu Harry und Ginny blickte.

„Na gut! Aber ihr bleibt hier auf der Krankenstation, habt ihr mich verstanden? Keine eigenmächtigen Ausflüge oder sonstiges! Falls ich auch nur einen von euch in der Gefahrenzone sehe, dann Gnade euch Gott! Haben wir uns verstanden?“
Als die beiden Teenager nickten, seufzte Kingsley noch einmal, ehe er sich umdrehte und in die entgegengesetzte Richtung lief.

Keine fünf Minuten später waren sie auch schon bei der Krankenstation angekommen, wo schon ein heilloses Durcheinander herrschte. Überall wuselten Heiler umher, Patienten schrien vor Schmerz oder nach ihren Familien, Verletzte lagen auf rasch aufgestellte Campingbetten und diejenigen die nicht so schwer verwundet waren saßen auf den Sessel des eigentlichen Warteraumes. Kurz gesagt, es herrschte Chaos.

„Gregory!“ Kurz sah der ältere Mann, dessen braunes Haar schon mit ein paar grauen Strähnen durchzogen war auf, als Kingsley auf ihn zusteuerte. „Tut mir leid Minister, aber ich habe leider keine Zeit! Wie Sie sehen können, werde ich hier gebraucht!“ „Ich will dich auch nicht von deiner Arbeit abhalten, alter Freund. Diese beiden jungen Herrschaften haben sich bereit erklärt, den Verletzten zu helfen.“ Überrascht wandte sich der Arzt an Ginny und Harry. „Ihr kennt euch in der Heilmagie aus?“ „Wir können leichte bis mittlere Verletzungen heilen, Verbände oder Schienen anlegen und wissen einiges über die Anwendung von Heilsalben und -tränken!“, erwiderte Harry und war zum ersten Mal so richtig froh, dass seine Mutter und sein Dad darauf bestanden hatten ihnen einige Heilzauber zu lehren. Und dadurch, dass Draco Heiler werden wollte, hatte dieser sie alle angetrieben auch wirklich zu lernen.

„Gut, wir brauchen jede Hilfe, die wir bekommen können!“ „Ihr bleibt bei Gregory und macht das, was er euch sagt! Gregory, ich hoffe ich kann mich darauf verlassen, dass du so gut es geht auf diese jungen Herrschaften acht gibst! Gut, dann muss ich euch nun verlassen, ich werde beim Apparationsbereich gebraucht. Ich werde euch zwei wieder abholen wenn ich zurück bin und ich setze voraus, dass ihr noch immer hier sein werdet!“

„Verstanden, viel Glück!“ Ginny versuchte dem neuen Minister ermutigen anzulächeln. Kingsley nickte ihnen noch einmal zu, ehe er sich umdrehte und zum Apparationsbereich lief.

„Also, folgt mir! Ich zeige euch wo was ist und was ihr machen könnt.“ Schnell zeigte der Heiler ihnen wo die Menschen, die schon verarztet waren, hingebracht wurden

Diejenigen, die leichte Verletzungen hatten waren nebenan im Wartesaal oder auf den Fluren untergebracht. Hier blieb er stehen und sagte: „Hier werden die Patienten, die nicht direkt vom Kampfort kommen, hergebracht, da sie meistens nicht so schwer verletzt wurden wie die inmitten des Schlachtfeldes. Es wäre mir eine große Hilfe wenn ihr den Leuten sagen könnt wo sie hinmüssen – soweit es ihnen möglich ist. Ich kann es nicht gebrauchen wenn jemand wegen einer kleinen Schnittwunde den Oberarzt braucht, während ein anderer Patient nebenan im Sterben liegt! Die mit den leichten Verletzungen bleiben hier. Kümmert euch so gut es geht um die Wunden die ihr heilen könnt. Alles was nicht in eurer Macht liegt, schickt zu Eric und Allison, dass sind meine zwei Gehilfen“, dabei deutete er auf einen hochgewachsenen, dunkelhäutigen Mann und eine junge Frau mit rotbraunen Haar, die sich gerade um eintreffende Patienten kümmerten.

„Hier ist der Schrank mit den Tränken, Verbänden und Salben! Nehmt nur das, wo ihr sicher seid was und wofür es ist! Wenn es Unklarheiten gibt, dann wendet euch bitte wieder an die beiden anderen. Besser ihr fragt einmal zu oft, als einmal zu wenig! Da hier nicht so viel los ist wie drüben beim Haupteingang findet ihr vielleicht einmal die Zeit in den Fluren noch einige Campingbetten aufzustellen, es sind bei weitem nicht genug!“

„Okay!“ „Alles klar!“

Der Arzt nickte ihnen zu und wollte sich gerade umdrehen, ehe er sich ihnen noch einmal zuwandte: „Unterschätzt diese Arbeit nicht! Wenn ihr eine Pause braucht, dann macht diese auch, sagt einfach Eric oder Allison Bescheid, damit jemand weiß wo ihr seid!“

„Machen wir!“

„Und danke für die Hilfe, wir sind wirklich unterbesetzt!“

„Wir helfen wo wir können!“

Gregory nickte ihnen noch einmal kurz zu, sprach kurz mit den beiden auszubildenden Heilern und verschwand aus dem provisorischen Krankenlager.

Und bevor sie auch noch nur ein Wort miteinander austauschen konnten, kam ein Mann in den Wartesaal gewankt, welcher einen Jungen - etwa in Harrys und Ginnys Alter - mehr schlecht als recht stütze. Beide waren verletzt, doch der Junge sah schlimm aus. Schnell trat Harry auf sie zu, da die beiden Gehilfen noch mit dem anderen Patienten beschäftigt waren.

„Warten Sie, ich helfe Ihnen. Wir müssen ihn auf das Krankenbett legen!“ Harry half dem Mann, den Knaben auf das bewegbare Bett zu legen und begann Diagnosezauber zu sprechen und sich dessen äußeren Wunden genauer anzusehen, während Ginny die Schnittwunden des Mannes heilte.

„Wir wurden überrascht! Plötzlich waren überall auf den Straßen Todesser! Ein Haus ist in unserer Nähe explodiert! Mein Sohn wurde von den Trümmern getroffen. Oh Gott, bitte! Er darf nicht sterben!“

„Wir tun unser Bestes! Aber bitte bleiben Sie ruhig sitzen, sonst kann ich Ihre Wunden nicht heilen!“, sagte Ginny zu dem Mann, welcher verzweifelt seinen Sohn beobachtete, der nun bewusstlos auf dem Krankenbett lag.

„Die äußeren Wunden konnte ich heilen, aber er hat innere Blutungen, die ich nicht stoppen kann! Eric! Allison!“, wandte sich Harry schnell an die beiden Gehilfen.

Schnell befestigte Eric den Verband eines Patienten und lief auf ihn zu. „Was ist?“
„Er hat innere Blutungen! Die anderen Wunden hab ich geheilt!“
„Gut gemacht! Und jetzt geh zur Seite! Kümmer die um die nächsten, ich mach das.“

Harry nickte und tat wie ihm geheißen. Schnell begab er sich zu dem gerade eingetroffenen Mann, welcher eine zerfetzte Aurorenuniform trug.

Als er bei ihm ankam, sagte dieser: „ Das ist nur ein kleiner Kratzer, kümmert euch zuerst um die anderen Verletzten.“

„Kleiner Kratzer? Man, Sie sind ja schlimmer als mein Patenonkel! Es sind gerade keine anderen Patienten da um die ich mich kümmern muss, also hinsetzten aber pronto!“, schnaubte Harry, was dem Auror ein Lachen entlockte, welches allerdings schnell erlosch, da es ihm anscheinend Schmerzen bereitete. Ergeben setze er sich auf ein Campingbett und lies Harrys Diagnosezauber über sich ergehen.

Während Harrys Zauber weiter nach nicht sichtbaren Verletzungen suchte, besah er sich die große, stark blutende Schnittwunde, welche sich quer über dem Arm und dem halben Gesichte des jungen Aurors erstreckte. Es sah aus, als ob man seine Seite vom Kopf bis zu den Fingerspitzen aufgeschlitzt hätte. Erinnerungen an den Sectusempra kamen zurück, doch schnell schüttelte er den Kopf und platzierte seinen Stab an das Ende der Wunde am Kopf des Patienten und fing an die musikartige Beschwörungsformel zu murmeln. Nur nebenbei nahm er wahr, dass Ginny sich schon um die nächsten eintreffenden Patienten kümmerte.


„Wer ist den dein Patenonkel?“, fragte der Auror, während Harry einen schmerzstillenden und einen blutbildenden Trank aus dem Schrank holte. „Sirius Black, kennst du ihn?“

„Wer kennt ihn nicht? Er und James Potter sind bei uns im Aurorenbüro lebende Legenden! Bestell ihm schöne Grüße von mir! Und jetzt kümmer dich um die anderen. Ich bin versorgt.“ Er schnappte sich die Tränke von Harry und verließ den Wartesaal. Harry sah ihn perplex hinterher und fragte sich von wem er eigentlich schöne Grüße bestellen sollte.

Komischer Kerl, dachte er und schüttelte belustigt den Kopf.

Danach sah er sich um und stellte fest, dass momentan alle Patienten versorgt wurden, also ging er hinaus in die Gänge und beschwor Campingbetten herauf, welche er an freien Plätzen hinstellte.

Es kostete ihn einiges an Kraft, nicht so genau auf die Schreie der Patienten zu hören, welche ihn den ganzen Gang entlang verfolgten. So versuchte er sich etwas abzulenken und gab sein Bestes um die weinenden Kinder zu trösten oder den Menschen, welche von ihren Familien getrennt waren Mut zu zusprechen.

Nach einer dreiviertel Stunde, als nun überall an den Wänden des langen Ganges Betten standen, begab er sich wieder zurück zum Wartesaal.

Als er diesen betrat, sah er jemand durch den Eingang kommen, den er hier gar nicht sehen wollte.

Sein Klassenkamerad Seamus Finnegan mit dessen kleinen Bruder auf den Armen. Panisch blickte er um sich, bis er Harry erblickte. „Harry!“ krächzte er und seine Beine drohten nachzugeben. Schnell war Harry bei ihm und nahm ihm den kleinen Jungen ab.

„Er ist schwer verletzt, Harry“, sagte er ängstlich. „Wir waren gerade in London, als der Angriff begann. Wir sind von unseren Eltern getrennt worden, ich weiß nicht wo sie sind, ob sie überhaupt noch leben!“, schluchzte der Ire. „Ich habe Jeremy dort herausgebracht, aber kann ich ihn nicht heilen! Ich konnte sein Bein nur mit einem Druckverband verbinden, dass war das Einzige was mir eingefallen ist!“

„Das hast du gut gemacht Seamus! Aber was habt ihr überhaupt in London gemacht? Du solltest doch in Hogwarts sein!“ Harry versuchte seinen Freund etwas abzulenken, da dieser kurz davor war, die Nerven zu verlieren. Während Seamus zu reden begann, war Harry gerade dabei Jeremy seine Hose von der Wunde am Bein wegzureißen. Ginny kam ihm zu Hilfe und erzeugte Druck auf die Wunde.

„Mum geht’s sehr schlecht“, schniefte er. „Sie hat Brustkrebs, weißt du? Die Ärzte geben ihr nur mehr ein paar Wochen zu leben. Deshalb durfte ich nach Hause um noch etwas Zeit mit ihr verbringen zu können bevor sie … also wenn sie …“ Seamus brach ab und begann leise zu weinen.

Harry hasste sich im Moment dafür, dass er so mit sich selbst beschäftigt war, dass er nicht einmal von dem schrecklichen Zustand in Seamus Familie wusste. Aber er musste sich jetzt auf die Verletzung von Seamus kleinem Bruder konzentrieren. Nachdem er dessen Hose weg hatte nickte er Ginny zu und sie zog den provisorischen Verband aus Stoffen weg.

Es sah fürchterlich aus: ein großer Schnitt hatte das Fleisch von Jeremys Oberschenkel bis auf den Knochen gelöst. Ginny stöhnte und schwankte. Harry blickte zu Seamus, der wie gelähmt auf das Bein starrte. Er sah aus als würde er gleich ohnmächtig werden. Erst jetzt viel Harry auf, dass auf der Ire starke Blessuren davon getragen hatte

Harry hoffte, dass alles gut werden würde und berührte mit seinem Stab die Verletzung am Bein und fing mit der Beschwörungsformel an. Er wusste nicht, ob der Zauberspruch bei tiefen Wunden dieses Ausmaßes helfen würde. Er erschauerte vor Erleichterung, als er fertig war und die Wunde anfing sich langsam zu schließen.

Er blickte zurück zu Seamus und zu seiner Freundin, die ebenso erleichtert aber auch besorgt aussahen. „Ginny, heil Seamus!“ Diese nickte und schob den Iren auf einen Stuhl neben dem Bett.

Zehn Minuten später war die Wunde verschlossen, zur Sicherheit verbunden und die zwei Finnegan Brüder mit Schmerzstillenden- und Stärkungstränken versorgt.

„Er sollte in Kürze wieder in Ordnung sein. Nimm ihn und such dir einen Platz im Flur! Und keine Angst, es wird alles gut“, versuchte Harry seinen Freund aufzumuntern und drückte dessen Schulter sanft. Seamus nickte tapfer unter Tränen, schnappte sich seinen Bruder und ging Richtung Flur. Kurz drehte er sich noch einmal um „Danke!“, flüsterte er heißer. Harry lächelte sanft. „Gerne und jetzt Ruh dich etwas aus!“


Wie gesagt, es ist kürzer als sonst ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel ...
Bis zum nächsten Mal,
eure Mel


PS: JA, ich bin ein Dr. House-Fan =)


***

A. J.: Danke! Freut mich wirklich, dass die meine Story so gefällt *herumhüpf*
Bezüglich Snape: der Grund warum er noch nicht vorgekommen ist, ist der, dass ich von Anfang an nicht gewusst habe ob ich ihn nun „gut“ machen soll, oder nicht?! Ich hab gedacht, dass entscheide ich dann im Laufe der Story. Fakt ist, dass ich es bis jetzt noch nicht weiß *seufz* Er kommt aber sicher mal vor, spätestens beim entscheidenden Kampf! Wenn ich es bis dahin nicht weiß auf welcher Seite er nun stehen soll, mach ich mal eine kleine Umfrage, was ihr gerne hättet ;)

Mrs.Black: Freut mich zu hören, dass dir das letzte Kapitel gefallen hat. Hoffe es ist nicht so schlimm, dass es dieses Mal kürzer ist?

hermine1965: Da muss ich dir zustimmen. Harry wäre ohne seiner Ginny von vollständig ;)

Clariwanni: Hallöchen! Und wie fandest du das Meeting? Viel ist nicht passiert, ich weiß, aber ich glaube, dass es auch so ganz gut gepasst hat, oder?

*_Schnuffelchen_*: Danke für das Lob *freu* Und tut mir Leid wegen der langen Wartezeit *mich schäm* Aber jetzt weißt du wie’s weiter geht ;)

Tonks97: Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat =) Und sorry für die lange Wartezeit *mich unter deinem weggeworfenen Tarnumhang verstecke*

Lina: Oh weh, oh weh! Das mit der nicht all zulangen Pause hat wohl nicht ganz geklappt *sorry* Hast du meine Nachricht bezüglich deinem Jahrtausend-Kommi bekommen? Wenn nicht, dann sags mir, dann schick ich sie dir nocheinmal ;)

O_D: Oh bitte, ihr macht mich alle verlegen! Ich muss das mal meinen Deutschlehrer zeigen und mich wegen meiner Note beschweren ;) Aber Danke, etwas Positives hört man immer lieber als etwas Negatives =)

chap01: Danke, für das geduldige Warten und dafür, dass du für meinen nervenaufreibenden schulischen Stress Verständnis hast ;) Jetzt ist hoffentlich das gröbste vorbei – hoffentlich =)

hermine-ginny-lily: Freut mich, dass es dir gefallen hat! Und ich habe ein neues Kapitel gemacht und keinen Text irgendwo eingefügt?! Wie kommst du darauf?


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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