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Fanfiction

Auferstanden - Ohne Worte

von MelRU

Hallo meine Lieben,

seid ihr erstaunt schon wieder von mir zu hören? Ja? Ganz ehrlich, das bin ich auch *lach*

Viel Spaß beim Lesen!


Kapitel 40

Ohne Worte



London: Stadtzentrum

Nachdem James und Sirius aus Hogwarts ab beordert und zum Aurorenapparationsbereich gerufen worden waren, waren sie mit ihrem kampfbereiten Team nach London appariert, wo ein heilloses Durcheinander herrschte. Der Großteil der Häuser war zerstört worden und ihre Überreste lagen verstreut auf den Straßen. Man konnte sehen, dass sich einige Passanten nicht hatten in Sicherheit bringen können und deshalb von den Trümmern begraben worden waren. Andere Häuser wiederum standen in Brand, in einigen waren noch immer Familien eingeschlossen, welche panisch um Hilfe riefen. Auf den Straßen herrschten noch dutzende Kämpfe wo hin und wieder ein verirrter Fluch an ihnen vorbeiflog.

Keine Minute nach ihrer Ankunft, war das französische Team angekommen und hatte sich gleich zu den Kämpfenden begeben. Für James war klar, dass die Kämpfänden ihre Hilfe nicht mehr benötigten, da sie nun eindeutig in der Überzahl waren. Also wandte er sich an sein Team: „So wie’s aussieht haben die hier alles unter Kontrolle, also werden wir uns darum kümmern, nach Überlebenden zu suchen! Grugl, Johnson, Lakefield, Bellamy, McCulligan und Hathaway Sie sind für die brennenden Häuser zuständig! Löschen Sie den Brand und bringen Sie die Verletzten in den Hogwartskrankenflügel, die Krankenschwester weiß Bescheid und hat mittlerweile alles vorbereitet! Swindon, Wild, Smith, Miller und Black Sie kommen mit mir, wir werden unter den Trümmern nach Überlebenden suchen.“

Ohne groß Fragen zu stellen machte sich das Team an die Arbeit. James war wieder einmal froh, dass sie sich relativ schnell aneinander gewöhnt hatten. Die zehn, relativ jungen Auroren hatten ihren vorherigen Vorgesetzten in einer Schlacht verloren, kurz bevor er und Sirius wieder in den aktiven Dienst eingetreten waren. Eigentlich war es geplant gewesen, dass sowohl er als auch Sirius ein Team zugeteilt worden wären, doch die beiden hatten sich dagegen geweigert, da sie schon immer im selben Team gewesen waren. Also wurden sie beide diesem Team zugeteilt und Sirius hatte von Anfang an klar gemacht, dass er den Job las Teamleiter nicht haben wollte, weil er sich den Papierkram - wie er es genannt hatte - nicht antun wollte, also war es so gekommen, dass James die Verantwortung über das Team übernommen hatte.

Anfangs hatte er so seine bedenken, da er nicht wusste inwiefern sie „veraltet“ und somit nicht auf den neuesten Stand waren, was Kampftraining und Strategie betraf. Doch schnell hatte sich bei den Trainings herausgestellt, dass sie alle voneinander lernen konnten. James und Sirius hatten ihrer Zeit noch Dinge gelernt, die jetzt nicht mehr gelehrt wurden. Und die anderen Teammitglieder hatten ebenfalls eine andere Ausbildung genossen, so kam es, dass James drei weitere Trainingsstunden in der Woche einberufen hatte, wo sie nicht die Strategien und Kampftechniken im vorgeschriebenen Ausbildungs- und Trainingsplan lernten. Sondern sich gegenseitig einiges beibrachten.


Das war einer der Gründe, warum sich das Team schnell zu einer guten Gemeinschaft zusammen geschlossen hatte. Sie hatten in den zusätzlichen Trainingsstunden, welche am Anfang nur murrend hingenommen worden waren, eine Menge Spaß. Besonders dann, wenn sich ihr Teamleiter und Vizeleiter für Bruce Lee hielten und versuchten es mit Bellamy, der einzigen Frau im Team, aufzunehmen, welche den schwarzen Gürtel in Kampfsport besaß. Aber alles im allen konnten sie so sehr viel Erfahrung sammeln und das obwohl sie so viel Spaß hatten, was in den normalen Trainingsstunden eigentlich nicht möglich war.
Denn James Potter war, wenn es ums tägliche Training ging sehr streng. Er war nicht gefürchtet deswegen, doch anfangs wusste das Team nicht wie es damit umgehen sollte, bis ihnen Sirius es erklärte. Sie hatten in ihrem alten Team einen Mann verloren und James gab sich die Schuld daran. Seitdem sahen sie James die Strenge nicht mehr nach und versuchten sich noch mehr anzustrengen, da James jeden Vorschritt erfreut lobte. Er schaffte es einfach immer genau die Richtige Portion Strenge zu haben um sie zum effektiven trainieren zu bringen, genug Lob um sie zu motivieren und ebenso genügend Aufmunterung, wenn einmal etwas nicht so klappte wie es hätte klappen sollen.

James wurde hinter seinem Rücken auch der „Teampapa“ genannt, was er bis jetzt noch nicht herausgefunden hatte, aber mittlerweile das ganze Aurorenbüro, inklusive Sirus wusste. Sirius freute sich schon darauf, wenn dieser es endlich herausfand und er ihn damit aufziehen konnte. Aber irgendwie fand er es auch herzig von den anderen Teammitgliedern, wo bei manchen wirklich das Alter stimmen könnte, um eventuell James Sohn bzw. Tochter zu sein, seinen besten Freund so zu nennen. Er wusste auch schließlich warum. James war einfach die gute Seele des Aurorenbüros. Ständig für andere da, half wo er nur konnte und stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Ein wahrer Freund und perfekter Vorgesetzter, wo man merkte, dass ihm sein Team wichtig war.

Wenn es jemanden in den Trainings nicht so gut ging, nahm er diesem zur Seite und fragte nach ob etwas nicht stimmte oder ob ihn etwas bedrücke.

Und genau durch diese guten Voraussetzungen - zwei alteingesessene Hasen, einen perfekten Vorgesetzten und ein lernwilliges und eifriges Team - war ihr Team mittlerweile auch eines der angesehensten im Aurorenbüro, worauf sie alle auch ein bisschen stolz waren.

Während die eine Hälfte des besagten Teams zu den brennenden Häusern lief und begann diese zu löschen, machten sich James, Sirius und der Rest auf zu den Trümmern der gesprengten Gebäude.

„Swindon und Wild, Sie suchen dort hinten nach Überlebenden. Miller und Smith, Sie suchen auf der anderen Seite. Sie alle wissen, was mit den Verletzten zu tun ist, an die Arbeit!“ Sein Team nickte entschlossen und begann damit die Trümmer aus dem Weg zu schaffen und nach Überlebenden Ausschau zu halten.

„Und wir zwei suchen hier, Padfoot.“ „Alles klar, Prongs“, antwortete Sirius und begann die Trümmer mit dem Zauberstab vorsichtig weg zu befördern.


Nach eineinhalb Stunden, wo es die anderen Auroren geschafft hatten die Kämpfe für sich zu entscheiden und einige Todesser gefangen zu nehmen, die Brände gelöscht worden waren und somit drei Familien das Leben gerettet werden konnte – leider kam die Hilfe bei einer anderen Familie zu spät, halfen nun auch übriggebliebenen Auroren bei der Suche unter den Trümmern.

Bis jetzt hatte James‘ Team nur fünf Überlebende gefunden, bei den anderen hatten sie nichts mehr tun können, etwas, was die Stimmung nicht gerade hob.

Es wurde auch für James immer schwerer sein Team zu motivieren, da die Zahl der Leichen immer mehr anstieg. Er machte sich gerade Gedanken, was passiert wäre, wenn er und Sirius nicht in Hogwarts gewesen wären. Wenn sie gleich einsatzbereit gewesen wären. Hätten sie dann mehr Menschen helfen können?

Plötzlich sah er eine kleine Hand in den Trümmern, welche sich leicht bewegte. „Hallte durch, wir sind gleich bei dir!“ Entschlossen steckte er seinen Zauberstab weg und begann vorsichtig mit den Händen die Steine wegzuräumen, damit diese nicht zusammenfielen und das Kind erdrückt werden würde. Schnell war Sirius auf seiner Seite, welcher ihm ebenfalls half, die Steine fortzuschaffen. Nach einigen Sekunden hatten sie es geschafft, denn Kopf des Jungen frei zu bekommen.

„Hey mein Kleiner, es wird alles gut. Wir hohlen dich hier raus!“, redete James auf den weinenden Jungen ein, während Sirus den Rest des Körpers von den Trümmern befreite.

So wie es aussah, hatte der Junge einige Quetschungen erlitten und blutete stark bei einer Wunde am rechten Arm.

„Bringst du ihn zu Poppy?“, wandte sich das Familienoberhaupt der Potters an Sirius, doch da hob der Junge seinen nicht verletzten Arm und ergriff beinahe panisch James‘ Arm. „Geh nicht weg!“, weinte er verzweifelt.

James sah etwas ratlos zu Sirius. Dieser lächelte leicht. „Bring du ihn nach Hogwarts, Prongs. Und danach gehst du ins Ministerium und suchst nach Harry und Ginny, um sie wieder nach Hogwarts zu bringen. Und dann bleibst du dort, für heute reicht es.“

„Aber …“, wollte James erwidern, er war ja schließlich der Leiter des Teams.

„Kein „Aber“ Mr. Potter! Ich bin der Vizeleiter dieses Teams und ich bin der Meinung, dass Sie jetzt zu Ihrer Familie gehören! Und abgesehen davon hat mir Smith gerade gesagt, dass bald das nächste Team kommt um uns abzulösen, dann komm ich nach. Also hopp, verschwinde, ich erledige den Rest!“

„Danke!“ James wusste, dass es nichts bringen würde, wenn er mit einem entschlossenen Sirius Black zu streiten beginnen würde, und außerdem musste der Junge in den Krankenflügel.

Sirius drückte noch einmal leicht seine Schulter, ehe er wieder weiter nach Überlebenden suchte.

James wandte sich wieder an den Jungen: „Also mein Kleiner, ich werde dich jetzt hochheben, was vielleicht etwas weh tun könnte und dann bring ich dich zu einer ganz tollen und lieben Heilerin, ist das okay für dich?“ Während er mit dem Jungen redete, hob er ihn auch schon auf seine Arme, damit dieser nicht so sehr auf seine Schmerzen - die er sicher hatte – achtete, sondern sich auf ihn konzentrierte. „Wenn die Heilerin wirklich lieb ist … und du da bleibst“, lächelte der Junge erschöpf zurück, was James zum Lachen brachte, der Junge war wirklich süß.

„Also, keine Angst, ich werde jetzt mit dir apparieren, das fühlt sich im ersten Moment vielleicht etwas komisch an, aber das vergeht gleich wieder! Okay?“ Der Junge sah ihn nur an und nickte leicht.

‚So viel Vertrauen‘, schoss es James durch den Kopf, ehe er mit dem Jungen auf dem Arm aus London apparierte. Als er an der Apparationsgrenze von Hogwarts ankam, musste er feststellen, dass der kleine Junge ohnmächtig geworden war.

Schnell lief er hinauf zum Schloss, um den Jungen zu Poppy zu bringen.

Keine Fünfzehn Minuten später hatte er auch schon das Schlossportal erreicht, als ihm Bellamy entgegen kam. „Sir! Soll ich ihnen den Jungen abnehmen?“ James grinste leicht. „Nein, schon gut, dass schaff ich schon noch, so alt bin ich nun auch wieder nicht!“ „Sir, ich …“ „Schon gut, Bellamy. Ich weiß, dass sie es nicht so gemeint haben. Sie sollten wieder zurück nach London. Sirius … also Mr. Black hat jetzt das Kommando, aber es wird Sie bald jemand ablösen und danach ist Feierabend.“ „Alles klar, Sir“, sagte die junge Aurorin und machte sich wieder im Laufschritt auf den Weg zur Apparationsgrenze, während James den Krankenflügel aufsuchte und seine Last auf einen der wenigen freien Betten legte. So wie es aussah, hatten auch diejenigen, die vor ihnen nach London gekommen sind Verwundete in den Krankenflügel gebracht, da auch hier ziemliches Chaos herrschte.

Als er sich suchend nach der Krankenschwester umsah, kam ihm der junge Malfoy entgegen. „James! Ist bei dir alles klar?“ „Ja, alles bestens Draco. Wie ich sehe hilfst du Madame Pomfrey? Sehr gut. Ich könnte deine Hilfe gebrauchen, der Junge war unter einigen Trümmern begraben. Er dürfte sich einige Quetschungen und die Wunde am Arm zugezogen haben.“

Schnell wandte sich Draco an den kleinen bewusstlosen Jungen, welcher etwas verloren in dem großen Krankenbett aussah. Während sich Draco um dessen Verletzungen kümmerte, sah sich James etwas im Hogwartskrankenflügel um. Das er das noch erleben durfte, dass hier so reges Treiben herrschte. Überall wuselten Lehrer und die Schüler aus den höheren Jahrgängen herum um den Verletzten zu helfen. Er konnte auch Remus, Ron, Hermine und Blaise ausfindig machen. Plötzlich schlang jemand seine Arme um ihn, was ihn kurz zusammenzucken lies, doch als er feuerrotes Haar sah, entspannte er sich wieder.

„Ich bin froh, dass es dir gut geht!“, seufzte seine Frau an seinen Hals gekuschelt. Sanft strich er ihr durch ihr seidiges Haar, welches nach Mandeln und Lotus roch. „Als wir angekommen sind, war das Schlimmste schon vorbei. Wir haben uns gleich an die Bergungsarbeiten gemacht, doch leider kam für viele die Hilfe zu spät.“ Lily, welche ihren Ehegatten sehr gut kannte, hörte sofort die nicht ausgesprochenen Selbstvorwürfe ihres Mannes. Zärtlich strich sie ihm über die Wangen. „Schatz, du kannst nicht alle retten! Und du kannst auch nicht immer sofort einsatzbereit sein. Du musst auch einmal abschalten können.“ Leicht tadelnd sah sie ihren Mann an, welcher sich wieder einmal für die Wahl seiner Auserwählten beglückwünscht. Seine bezaubernde Frau verstand ihn immer.

Auch ohne Worte.

Er legte seine Hand in ihren Nacken, zog sie ganz nah zu sich heran und küsste sie leidenschaftlich. Keuchend lösten sie sich voneinander. „Wofür war denn das?“, fragte Lily erstaunt und mit geröteten Wangen. „Einfach dafür, dass du da bist“, haucht er gegen ihre Lippen, bevor er sie noch einmal küsste, dieses Mal zärtlicher.

„So schön es auch ist euch, dem Traumpaar schlechthin beim Küssen zu zusehen, aber uns gehen die Tränke aus Lilymäuschen, der Krankenflügel ist nicht auf so eine Flut von Patienten vorbereitet gewesen“, unterbrach Lorelei die beiden Verliebten.

„Schon okay, wir machen später weiter“, flüsterte Lily und küsste ihren Mann noch kurz, ehe sie sich zu ihrer besten Freundin umdrehte: „Also, welche Tränke brauchen wir?“

James hörte nicht mehr was die beiden Frauen sagten, doch er sah wie Lily immer wieder nickte, während sie ihre wunderschönen Haare zu einen Pferdeschwanz band, welcher, als sie den Krankenflügel verließ um die Tränke zu brauen, immer wieder hin und her wippte.

Kurze Zeit sah er noch auf die Tür, durch welche seine bezaubernde Frau gerade gegangen war und wandte sich dann wieder an Draco, genau richtig, da dieser mit seiner Arbeit fertig geworden war.

„Also, der Junge hatte Quetschungen im oberen Brustbereich, erstaunlicherweise keine inneren Blutungen und die offene Wunde am Arm, welche ich problemlos heilen konnte. Er hat auch einen unschönen Bruch am linken Wadenbein, welchen ich versorgt und geschient habe. Trotzdem wird es noch ein, zwei Tage dauern bis der Bruch vollkommen verheilt ist. Ebenso hatte er eine üble Platzwunde am Hinterkopf welche ich ebenfalls heilen konnte, daher stammt wohl auch die schwere Gehirnerschütterung, wo ich mir noch nicht sicher bin, wie sich diese auswirken könnte. Auf jeden Fall braucht er Ruhe und sollte mindestens zwei Wochen im Bett bleiben, damit sich die Gehirnerschütterung nicht verschlechtert! Er wird in spätestens einer halben Stunde aufwachen, da dann der schmerzstillende Trank und der Traumlosschlaftrank ihre Wirkung verlieren werden. Ruf mich, damit ich mir mal ansehen kann, wie stark seine Schmerzen sind. Hast du seine Eltern oder irgendwen aus seiner Familie gefunden?“

„Nein, aber vielleicht hat Sirius sie gefunden, nachdem ich appariert bin. Ich weiß nicht mal den Namen des Jungen.“

„Viele die hier angekommen sind, wurden von ihren Familien getrennt. Weißt du was von Harry?“

„Soviel mir Kingsley gesagt hat, als er mich und Sirius um Hilfe gerufen hat, ist er im Ministerium und hilft dort den Verletzten. Ich warte noch bis der Kleine hier aufwacht, damit wir seinen Namen haben und dann hohl ich Harry und Ginny aus dem Ministerium ab. Da kann ich auch gleich mal nachfragen ob seine Familie dort ist.“

Draco nickte, ehe er auch schon von Neville um Hilfe gerufen wurde. „Entschuldige mich!“ Und schon war er zum nächsten Krankenbett gerauscht. James lächelte ihm leicht nach und dachte im Stillen, dass aus Draco mal ein guter Heiler werden würde.

Dann zauberte er sich einen Stuhl neben das Krankenbett des Jungen, auf dem er sich erschöpft niederlies. Die letzten Wochen und Monate waren anstrengend gewesen. War er wirklich schon so alt?

Über diesen Gedanken musste er wohl eingeschlafen sein, denn ein leichtes Rütteln an seine Schulter lies ihn hochfahren und nach seinen Zauberstab greifen, welcher sich aber nicht an seinem Hosenbund befand. „Woah, Prongs! Beruhige dich!“ Verwirrt sah James in Remus‘ Gesicht. „Oh entschuldige ich war nur … ich bin …“

„… etwas neben dir, wie es scheint“, schmunzelte Remus und drückte seinen Freund die Schulter. „Tut mir wirklich Leid, ich wollte nicht …“ „Schon okay, ich weiß, dass wir alle schön langsam an unsere Grenzen kommen. Genau wie du und Sirius, auch wenn ihr das nicht wahrhaben wollt, ihr zwei Superhelden“, grinste Remus zum Schluss schalkhaft, worauf James‘ müdes Lächeln folgte.

„Wie lange war ich weg? Wieso liege ich in einem Bett?“ Erst jetzt fiel dem Rumtreiber auf, dass er in einem Krankenbett lag. „Naja, ich fand, dass deine Position sichtlich unbequem war und damit ich dir die Rückenschmerzen erspare, welche beim Aufwachen sicher da gewesen wären, haben Lorelei und ich dich ins Bett verfrachten. Und zu deiner ersten Frage, du hast gut eine halbe Stunde geschlafen. Eigentlich wollte ich dich nicht wecken, aber der kleine Junge, denn du hier her gebracht hat ist aufgewacht und lässt niemanden an sich heran. Ich dachte, vielleicht hast du mehr Erfolg?“

Schnell stand James auf und sah sich kurz um. Es war wieder etwas Ruhe im Krankenflügel eingekehrt. So wie es aussah waren alle Kranken versorgt und die Helfer wieder abgezogen.

Zwei Betten weiter, sah er wie Madame Pomfrey und Draco versuchten den eingeschüchterten Jungen aus seiner Decke hervor zu locken. Doch da halfen auch ihre Engelszungen nicht, der Junge vergrub sich nur noch mehr in die Decke und schluchzte leise.

Schnell ging er zu ihnen und lies sich auf der Bettkante des Bettes sinken, wodurch der Junge unter der Decke sich noch mehr zusammen kauerte.

„Hey Kleiner, vor uns brauchst du doch keine Angst haben! Hier wird dir niemand etwas tun“, sagte er sanft und beugt sich etwas herunter um die Decke etwas zurück zu schieben, wodurch man das verweinte Gesicht des Jungen sehen konnte. Er öffnete, als er James‘ Stimmte hörte, einen Spalt breit die Augen. Als er den Schwarzhaarigen erkannte, warf er sich förmlich in dessen Arme.

Er klammerte sich an den Körper, der ihn hielt, weinte aufgelöst und schluchzte in den Stoff, in den er sich krallte. Er spürte die starken Arme von vorhin, die ihm Sicherheit versprachen. Der Junge kroch auf den Schoß dessen, der ihn hielt und rollte sich zusammen, wimmerte, verschluckte sich und weinte weiter.

James sah erstaunt zu den beiden anderen. „Was ist passiert?“ „Er hat sich im Bett umher gewälzt, wahrscheinlich ein Alptraum. Ich wollte ihn wecken, als ich in endlich wach hatte, hatte er geschrien und sich unter der Bettdecke versteckt“, erklärte Draco etwas ratlos.

Beim Klang von Draco’s Stimme begann der Kleine noch mehr zu weinen und drückte sich noch näher an James. Verwundert beobachteten die anderen diese Reaktion.

Auf einmal wurden Draco’s Augen groß und er verlor jegliche Farbe im Gesicht. „Draco? Geht’s dir nicht gut?“, wollte sein Verteidigungslehrer beunruhigt von ihm wissen.

„Er war da“, hauchte dieser nur geschockt. „Wer war da?“, verstand Remus nicht gleich.




Draco schluckte.





„Mein Vater.“








So, ich hoffe ich habe euch neugierig gemacht =) Und wie ihr sehen könnt, spitzt sich die Lage immer mehr zu, das heißt, dass das Finale nicht mehr lange auf sich warten lässt!
Bis zum nächsten Mal,
eure Mel




***

clariwanni: Hallöchen! Ja ich weiß, ich habe lange hin und her überlegt, wie ich das Meeting gestalten sollte, im Endeffekt ist das dabei heraus gekommen ... ich bin nicht 100%ig damit zufrieden, aber ich finde man kann es so lassen ;)

*_Schnuffelchen_*: Freut mich, dass es immer interessanter wird. Wird es bekanntlich immer, wenn es näher zum Show down kommt, oder? ;) Leider heißt das auch, dass es dann bald zu Ende geht =(

hermine1965: Es ist immer ein schönes Gefühl helfen zu können ;)

chap01: Hey! Es freut mich immer wenn es zwischen mir und meinen Lesern noch mehr Gemeinsamkeiten gibt als nur Harry Potter =) Wie du feststellen konntest, haben wir in diesem Kapitel nichts mehr über Ginny und Harry erfahren, dafür ist es zu einem „James-Kapitel“ geworden *lach* War aber zur Abwechslung mal spannend zu schrieben ;) Ich hoffe es ist nicht all zu schlimm für dich?

Tonks97: Freut mich, dass du dich gefreut hast =) Es ist immer ein schönes Gefühl ein neues Kapitel on zu stellen und Kommentare dafür zu bekommen! Um das noch kurz richtig zu stellen, Harry und Ginny helfen nicht im Mungos, sondern in der Krankenstation direkt im Ministerium ;)
PS: Ich find auch, dass Dr. House cool ist ;)

Lina: Ich finde es toll, dass du dich über meine Antwort gefreut hast *stein von herzen fällt* Und es freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat!
Ich hoffe das die Pause nicht sooooooooooo lange war =)


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Klaus Fritz