Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Auferstanden - Die Zeit drängt

von MelRU

Kapitel 41

Die Zeit drängt



Stille breitete sich im Krankenflügel aus, nur hin und wieder vernahm man das leise Wimmern des kleinen Jungen.

„Ich muss hier raus“, mit diesen Worten drehte sich Draco am Absatz um und lief aus dem Krankenflügel. „Draco! Draco warte doch!“, doch James Rufe waren umsonst, da Draco bereits durch die Türen des Krankenflügels gelaufen war, durch die jetzt ein verwirrter Sirius eintrat.

„Was ist denn passiert?“, fragte der Auror verwundert.

Während Remus seinem Freund die Situation erklärte, wandte sich James wieder an den Jungen in seinen Armen.

„Hey, mein Kleiner! Nun hör auf zu weinen. Hier gibt es nichts wovor du Angst haben müsstest. Sieh mal, dass sind alles ganz liebe Menschen, die dich kennen lernen wollen.“

Wie auf Kommando standen alle Erwachsenen um das Bett des Kleinen herum und lächelten lieb zu diesem hinunter. Als der Junge vorsichtig aufsah und das registriere, lächelte er auch leicht zurück, doch er lies nicht von James ab.

„Und jetzt möchten wir gerne deinen Namen erfahren. So ein süßer kleiner Mann, hat doch bestimmt einen tollen Namen, oder?“, versuchte Sirius den Namen des Kinder heraus zu finden.

Dieser sah Sirius mit seinen großen meeresblauen Augen an, sah dann zu James, wie um sich zu vergewissern, ob es okay war darauf zu antworten. Als James aufmunternd nickte wandte sich der Junge wieder zu Sirius und nuschelte: „Seth … Seth Cohen.“

Sirius lächelte zufrieden. „Das ist wirklich ein sehr schöner Name.“ Seth lächelte schüchtern und nickte leicht.

„Magst du Teddys, Seth?“ Wieder nickte der Junge etwas zurückhaltend, was Sirius veranlasste hinter seinen Rücken einen großen Teddy her zu zaubern. „Sieh mal was ich für dich habe“, grinsend setzte er den Teddy auf das Krankenbett. Seth sah den Teddy erstaunt an. „Für mich?“, fragte er verblüfft. „Ja für dich, der passt nämlich auf dich auf.“

Vorsichtig und ganz langsam löste sich der Junge von James und kuschelte sich an den Teddy. Als James sich erheben wollte, packte ihn Seth jedoch wieder an der Hand. „Nicht gehen“, nuschelte er.

Der Auror lächelte sanft. „Ich muss jetzt leider etwas erledigen mein Kleiner! Und du weißt, dass dir hier niemand etwas tut. Und solange ich weg bin, passen der Teddy und Sirius auf dich auf. Okay?“

Der Junge schien angestrengt zu überlegen. „Okay“, stimmte er am Schluss doch zu und kuschelte sich an seinen neuen Teddy, der fast so groß war wie er selbst.

James und Sirius stellten sich etwas abseits und begannen zu reden.

„Und? Habt ihr jemanden geborgen, der Cohen heißt?“
„Nein, leider! Wir haben nur drei weitere Überlebende gefunden, aber da waren keine Cohens dabei.“
„Vielleicht wurden sie ins Ministerium gebracht, ich werde nachfragen, während ich Harry und Ginny hole.“
„Wenn du möchtest kann ich dass auch erledigen, Prongs.“
„Schon okay Padfoot, ich mach das. Du kannst dich einstweilen um unseren kleinen Patienten kümmern, der dich jetzt wegen des Riesenteddys vergöttert“, lachte er zum Schluss hin leise.
„Eifersüchtig, Prongs?“, neckte ihn Sirius.
„Sicher nicht“, grinste James, drehte sich um und ging zu Remus.

„Remus, kannst du Lorelei sagen, was passiert ist? Vielleicht kann sie sich etwas um Draco kümmern. Es macht ihm sichtlich zu schaffen, dass sein Vater wieder Angst und Schrecken verbreitet.“

„Ich wollte mich gerade auf den Weg machen!“ Und schon verließ der Werwolf den Krankenflügel.

„Nun gut, ich werde jetzt die Kinder aus dem Ministerium holen.“
„Alles klar, Prongsi. Pass auf dich auf.“

James nickte ihnen kurz zu, ehe er sich auf den Weg zum Schulleiterbüro machte um mit Flohpulver zu reisen, da dies der kürzeste Weg war.


Auf der Ministeriumskrankenstation angekommen, sah er sich suchend in den Gängen um, doch es war ein nervenaufreibendes Unterfangen seinen Sohn und dessen Freundin in diesem Chaos zu finden. Während in Hogwarts langsam Ruhe eingekehrt war, ging es hier schlimmer zu als auf dem Jahrmarkt, auf den ihn seine Frau einmal mitgeschleppt hatte.

Nach geschlagenen 20 Minuten sah er einen Jungen mit schwarzen Wuschelkopf etwas abseits am Boden sitzen, mit einer Wasserflasche in der Hand, den Kopf an die Wand gelehnt und die Augen geschlossen. Leise ging er auf ihn zu und lies sich neben ihn auf den Boden gleiten.

Langsam öffnete Harry die Augen, da er den Körper neben sich gespürt hatte. „Hey Dad“, grüßte er leise seinen Vater und lächelte müde. „Hey Harryboy! Du siehst erschöpft aus!“ Sanft strich er seinem Sohn durch die verwuschelten Haare. Harry seufzte „Heilmagie kann wirklich anstrengend sein, weist du? Aber Eric und Allison, also zwei Lehrlinge haben immer darauf geachtet, dass Ginny und ich genügend Pause machen.“ „Da du gerade von ihr sprichst, wo hast du eigentlich deine bezaubernde Schönheit gelassen?“

„Seine bezaubernde Schönheit war sich kurz frisch machen, da sie gar nicht mehr so bezaubernd aussah“, lachte Ginny, welche gerade um die Ecke des Ganges kam und sich zu ihnen auf den Boden setzte.

„Ist bei dir auch soweit alles in Ordnung?“ fragte James.

„Ja sicher, etwas erschöpft, dass ist alles“, versicherte ihm Ginny.

„Wie sieht es eigentlich bei euch aus? Habt ihr in London alles geregelt?“, frage nun Harry.

"Nicht alles, wir sind von einem anderen Team abgelöst worden. Aber jetzt kommt erst mal mit nach Hogwarts, dort werde ich euch alles in Ruhe erzählen, okay?"

"Na gut, wir sagen nur schnell Eric bescheid, dass wir abgeholt werden."

James sah seinem Sohn und dessen Freundin nach, wie sie in das eigentliche Wartezimmer gingen. Während er auf die beiden wartete, sah er sich wieder in der Krankenstation um.

So viel Schmerz, Trauer und Verzweiflung machte sogar ihm zu schaffen. Sie mussten es endlich schaffen diesen sinnlosen Krieg zu beenden, damit nicht noch mehr Leid und Schmerz verursacht werden konnte.

Die Zeit drängte. Je länger sie brauchten, umso mehr würden sterben.

So in Gedanken versunken merkte er erst beim zweiten Mal, dass er angesprochen wurde.

„Mr. Potter, James! Geht es dir gut? Bist du verletzt?“

Etwas verwirrt sah er auf und sah sich dem Chefarzt gegenüber. „Oh Gregory, schön dich zu sehen. Nein, es ist alles in Ordnung, mir geht es gut. Ich hohle nur meine Sohn und seine Freundin.“

Skeptisch sah er James an „Du weißt genau so gut wie ich, dass es dir nicht gut geht, aber ich habe schon lange aufgehöhrt mit dir und Sirius zu streiten. Nun gut, lassen wir das. Dein Sohn und das Mädchen, wie hieß sie noch gleich. Ginny, nicht wahr? Sie waren uns eine große Hilfe. Es freut mich wirklich zu sehen, dass sich die Jugend verändert hat. Mir kommt es fast so vor, als hätten sie es schneller und besser verstanden, dass es bald zu einem Ende kommen muss und dass wir das nur gemeinsam erreichen können. Im ersten Krieg haben wir alle deutlich länger gebraucht um die Ernsthaftigkeit zu verstehen. Erst als alle Freunde um uns herum weggestorben sind, sind wir sozusagen aufgewacht, doch da war es schon zu spät. Wenn dein Sohn damals nicht … Es tut mir Leid, ich schweife ab! Es ist sicher nicht angenehm für dich daran erinnert zu werden.“

„Schon gut, Gregory. Du sagst nur das, was passiert ist. Wir können die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, doch wir können für eine bessere Zukunft kämpfen!“

„Dein Wort in Gottes Ohr. Nun, so sehr ich mich gefreut habe dich zu sehen, leider muss ich weiter, ich werde im Operationssaal erwartet.“

„Schon gut, ich wollte dich nicht aufhalten. Oh, eine Frage hätte ich doch noch, weißt du, ob irgendjemand mit dem Namen Cohan hier eingeliefert worden ist?“, fragend sah James den Heiler an.

„So viel ich mich erinnern kann nicht. Aber wir hatten leider auch noch keine Zeit alle Namen der Verletzten herauszufinden, aber die Namen die wir bis jetzt erfahren haben, hängen bei einer Liste im Eingangsbereich. Es wird noch bis Anfang der nächsten Woche dauern, bis wir alle Namen inklusive denen im St. Mungos haben werden. Tut mit Leid.“

„Schon gut. Danke!“

„Gerne und richte Harry und Ginny meinen Dank aus. Sie waren mir wirklich eine große Hilfe, sie sollten über eine Ausbildung zum Heiler nachdenken!“, zwinkert drehte sich der Heiler um und machte sich auf den Weg.

James lachte, „Ich werde es ihnen sagen.“

Während Gregory um die nächste Ecke bog, stießen wieder Harry und Ginny zu ihm. Doch dieses Mal hatten sie auch noch Seamus Finnigan und einen kleinen Jungen dabei.

„So, jetzt können wir los.“

„Nicht so schnell ihr beiden, ich muss vorher noch zu den Namenslisten der Verletzten, kommt ihr mit? Dann könnt ihr mir auch erklären, was hier alles so passiert ist“, sagte er und warf einen eindeutigen Blick auf die Finnigan Brüder. Leicht erschrocken stellte er fest, dass der jüngere der beiden ziemlich fertig aussah und sich an seinen Bruder lehnte. Warum musste es immer Unschuldige treffen?

„Sicher, in diesem Chaos verlieren wir uns zum Schluss noch“, sagte Harry, nahm Ginny bei der Hand, schlang den anderen Arm um Seamus‘ Schultern, welcher wiederum seinen kleinen Bruder an der Taille hielt und folgte seinem Vater, während er ihm über die Vorkommnissen im Ministerium aufklärte.



Nachdem Draco den Krankenflügel verlassen hatte, hatte er sich auf den Weg zum Astronomieturm gemacht, doch auf halben Weg kam ihm der Gedanke, dass sie ihn dort als erstes suchen würden. Doch er wollte jetzt nicht gefunden werden. Er wollte allein sein. Also bog er einen Gang früher ab und begab sich auf die Jungentoilette am Ende dieses Korridors.

Als Draco die Toilette erreicht hatte und durch die Türe gestürmt war, atmete er erst einmal tief durch und ging dann zu dem Waschbecken um sich das Gesicht zu waschen.
Als er sich das eiskalte Wasser in sein hübsches Gesicht spritzte, zitterten seine Hände immer noch. Vor Wut? Vor Angst? Er wusste es selbst nicht genau.
Er fuhr sich mit der Hand nochmals über die Augen und sah sich genauer an, wieder einmal suchte er nach irgendeiner Ähnlichkeit, die ihn mit seiner Mutter verband.
Doch auch diesmal fand er nichts, was ihn an sie erinnerte. Er spiegelte nur seinen Vater wieder.

Würde er auch eines Tages so werden wie er?
Er schüttelte den Kopf. So etwas sollte er nicht denken! Doch bevor er den Blick abwenden konnte besah er sich noch einmal sein Spiegelbild.

Er sah die platinblonden unnatürlich wirkenden Haare, die ihm ins Gesicht fielen.
Diese hatte er nicht von seiner liebenswürdigen Mutter, ihre Haare wirkten etwas natürlicher, da sie dunkler waren als die von ihm und seinem Vater.

Er blickte sich in die Augen und sah in ein Meer aus flüssigem Silber.
Auch die grauen Augen hatte er von seinem Vater geerbt.

Er erkannte außerdem das markante Kinn, durch welches er die perfekte Kopie seines Erzeugers wurde.

Aber er war nicht so! Hatten das seine Mutter und Lorelei nicht so oft zu ihm gesagt? Sogar Blaise und Harry hatten gemeint, dass er seinem Vater überhaupt nicht ähnelte. Doch woher wollten sie das wissen? Er war sich doch selbst nicht sicher. Vielleicht würde er doch eines Tages so werden wie sein Erzeuger. Böse, skrupellos und brutal.

Wütend blickte er in den Spiegel und sein Vater blickte zurück. Plötzlich kamen der ganze Frust, die Verzweiflung, die Angst und die Schmerzen wieder hoch, welche er und seine Mutter durch seinen Vater erlitten hatten und noch immer erdulden musste. Mit einem Aufschrei rammte er seine Faust in den Spiegel, welcher in tausend kleine Stücke zerbrach. Einige Scherben rammten sich tief in seine marmorähnliche Haut, die anderen fielen geräuschvoll zu Boden.

Schmerzvoll stöhnte Draco auf und lies sich am Waschbecken zu Boden gleiten.

In diesem Moment riss jemand die Türe auf und stieß einen spitzen Schrei aus.


Lorelei hatte sich, gleich nachdem sie von Remus informiert worden war, auf den Weg gemacht um ihren Patensohn zu suchen. Sie konnte sich denken, dass ihn der Gedanke aufwühlte, dass sein Vater immer mehr seine alte Macht zurück erlangte. Das er sozusagen wieder im aktiven Dienst war und weiterhin mit den anderen Todessern Angst und Schrecken verbreitete.
Ihr erster Weg führte sie hinauf in den Astronomieturm, dort war Draco am liebsten, da das der ungestörteste Ort in Hogwarts war. Außer jemand war auf die Idee gekommen dort eine Liebesnacht zu veranstalten. Kurz grinste sie, als sie da einen bestimmten Gedanken näher verfolgte. Doch schnell war das Grinsen verschwunden, als sie eine Türe zuschlagen hörte. Verwundert drehte sie sich um und folgte dem Gang, von dem sie das Geräusch vernommen hatte.

Kurz darauf stand sie vor dem Jungenklo am Ende des Ganges. Sie überlegte, ob sie klopfen sollte – was sollte sie sagen, wenn es nicht Draco wäre, der sich darin befand- da hörte sie auch schon das Geräusch zerbrochener Scheiben.

Schnell packte sie sich ihren Zauberstab und stieß die Türe auf, doch mit diesem Anblick hatte sie nicht gerechnet. Ihr Patensohn kniete in den Scherben mit einer zerkratzten, blutigen Hand. Überrascht stieß sie einen spitzen Schrei aus, doch schnell hatte sie sich wieder gefasst und lief auf den Jungen zu.

Noch im Laufen sprach sie einen Zauber um die Blutung zu stoppen. Bei Draco angekommen lies sie sich zu ihm auf den Boden fallen und achtete nicht auf die Scherben.
„Was machst du nur für Sachen, mein Großer?“ Sanft strich sie ihm durch die verschwitzten Haare, doch Draco kniete immer noch da und starte zum Waschbecken. Er schien total weg getreten zu sein. Sanft nahm sie dessen unverletzte Hand und sprach beruhigen auf ihn ein. „Komm mein Schatz, du musst auf die Krankenstation. Madame Pomfrey kann sowas viel besser heilen als ich. So wie ich das beurteilen kann, hast du noch immer Splitter in deiner Wunde, die müssen da raus. Also komm, hoch mit dir!“

So gut es ging versuchte Lorelei den Sohn ihrer besten Freundin zu stützen, was sich nicht wirklich als ein leichtes Unterfangen herausstellte. Draco wehrte sich zwar nicht dagegen, doch mithelfen tat er auch nicht.

Sie hatte es gerade aus der Toilette geschafft, als sie merkte, dass Draco auch von der anderen Seite gestützt wurde. Verwundert sah sie zur Seite und erkannte ihren Verlobten. „Sirius? Was machst du hier, ich dachte du bist im Krankenflügel bei dem Jungen, von dem mir Remus erzählt hat.“

Sirius nickte. „Warte kurz.“
Schnell packte er Draco und hob ihn hoch, er achtete nicht darauf, dass das Blut des Jugendlichen seine Uniform besudelte. Er bemerkte nur, dass obwohl der Junge eine beachtliche Größe hatte, dieser genauso hager war wie Harry. Es erschreckte Sirius, dass Draco so leicht war. Kurz schüttelte er den Kopf und ging mit Lorelei mit schnellen Schritten zurück zur Krankenstation.

„Ja, ich war dort. Aber der Junge ist gerade eingeschlafen und ich habe mir gedacht ich sehe mal, ob ich euch finden kann. Ich war der Überzeugung ihr seid am Astronomieturm, doch dann hab ich deinen Schrei gehört und bin so schnell gekommen wie ich konnte. Was ist passiert?“

Lorelei seufzte. „Ich weiß es nicht genau, er hat den Spiegel im Jungenklo zerschlagen. Das ist so untypisch für ihn. Er hasst Gewalt.“

„Wahrscheinlich wegen Lucius. Der kleine Junge hatte solche Angst vor Draco, weil er an ihn an Lucius erinnert. Höchstwahrscheinlich war sein Vater mit den anderen Todessern in London gewesen.“

„Oh dieses Schwein! Ich schwöre dir, eines Tages werde ich ihm begegnen und dann werde ich ihm alles heimzahlen was er Zissa und Draco angetan hat. Dafür wird er leiden!“

„Beruhige dich mein Racheengel. Zuerst muss Draco auf die Krankenstation, er ist entweder ohnmächtig oder eingeschlafen und zweitens solltest du dich auch behandeln lassen. So wie es aussieht, hast du dich in die Scherben gekniet.“

Verwundet besah sich die Lehrerin für Geschichte ihre Beine und stellte erstaunt fest, dass ihre Hose etwas mitgenommen aussah und sie leicht blutete. Wann war das denn passiert?

„Das ist mir gar nicht aufgefallen“, verwundert sah sie Sirius an.

Dieser konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen. „Ich glaube du stehst auch etwas unter Schock, Liebes. Allein schon deshalb, da du Draco zur Krankenstation tragen wolltest anstatt einen Schwebezauber zu benutzen.“

Empört plustere Lorelei ihre Backen auf. „Hey! Du trägst ihn auch!“

„Ja, aber ich KANN ihn ja auch tragen, mein Schatz. Es war doch nicht böse gemeint. Es ist ja auch nicht wichtig. Jetzt sind wir gleich auf der Krankenstation.“

„Auch wieder war. Ich weiß nicht, ich war nur so geschockt ihn in den Scherben und seine eigenen Blut zu sehen.“

„Kann ich mir denken. So wir sind da!“

Schnell öffnete ihm Lorelei die Türe, sodass Sirius gleich mit Draco auf den Armen in den Raum treten konnte. Nebenbei registrierte Sirius, dass James mit Harry und Ginny zurück war. Außerdem befanden sich auch noch Remus, Blaise Zabini und Semaus Finnigen im Krankenflügel und diskutierten leise etwas abseits der Krankenbetten.

„Was ist passiert?“, kam es erschrocken von James, als er das Blut auf Draco und Sirius sah. „Draco hat einen Spiegel als Sandsack benutzt. Wo ist Poppy?“

„Ich bin hier, leg ihn dort auf das freie Bett.“

Schnell tat Sirius wie ihm geheißen und legte Draco vorsichtig auf dem Krankenbett ab. Sofort kam die Krankenschwester angerauscht und begann den jungen Malfoy zu untersuchen.

„Ist er sehr schlimm verletzt?“ fragte Ginny leise. Harry stand auf und nahm seine Freundin in die Arme. „Keine Angst, Honey. Madame Pomfrey bekommt das wieder in Ordnung“, meinte er zuversichtlich, während sich die ausgebildete Heilerin Draco‘s Hand genauer ansah.
„Die Schnitte sind unterschiedlich tief. Ich muss nachsehen ob noch Splitter in den Wunden stecken, wenn wir welche übersehen, kann sich das ganze entzünden und die Heilung erheblich verlangsamen.“

„Das kann ich machen, ich kenne den Zauber um Fremdkörper aufzuspüren“, bot Harry seine Hilfe an. „Genau und ich werde ihm assistieren“, sagte Ginny.

Schnell waren die beiden bei Draco’s Bett und begannen die Splitter ausfindig zu machen und zu entfernen. Respektvolle und dankbare Blicke wurden ihnen zugeworfen. „Gut, dann werde ich …“

„Er braucht Tränke gegen den Schock und die Schmerzen.“, wurde Poppy von Seamus unterbrochen, welcher sich zu ihnen gestellt hatte. Er hatte im Ministerium, nachdem er sich vergewissert hatte, dass es Jeremy halbwegs gut ging, Ginny und Harry geholfen die Verletzten zu versorgen. Er hatte nicht nutzlos in den Gängen sitzen wollen, er wollte helfen. Irgendwie waren sie alle noch in der Rolle der Helfer.

„Wahrscheinlich wäre ein leichter Traumlosschlaftrank auch nicht schlecht“, sagte Blaise. Kurz sahen sie sich an. „Wir holen sie schnell!“

Nun völlig perplex, sah Madame Pomfrey Blaise Zabini und Seamus Finnigan nach, welche zum Tränkeschrank liefen.

„Habe ich irgendetwas verpasst?“, fragte sie sichtlich verwirrt.

Kurz lachte Sirius auf. „So wie’s aussieht bist du deinen Job los, Poppy.“ In dem Moment kamen die beiden Jungs wieder zurück und hielten Madame Pormfrey die Tränke unter die Nase. „Sind das die richtigen?“
„Ja sind sie, sehr gut“, lobte die Krankenschwester augenzwinkernd und ging zum Bett ihres neuen Patienten, gerade als Harry und Ginny fertig waren.

„Zwischen Mittel- und Zeigefinger hatte sich ein ziemlich großer Splitter gerammt. Er blutet stark, sie sollten sich das noch mal ansehen“, erklärte ihr Harry, während sich Ginny um Lorelei‘s Beine kümmerte.
„Das werde ich, danke Mr. Potter.“

In den nächsten 10 Minuten sprach die Krankenschwester Diagnose- und Heilzauber über Draco’s Hand, verabreicht ihm die Tränke, cremte seine Hand mit einer Heilsalbe ein und verband diese schließlich.

„So, jetzt sind wir fertig. Die Wunden werden schnell verheilen. Das was er jetzt braucht ist Ruhe und Schlaf, also sollten wir ihn schlafen lassen. Morgen wird es ihm wohl wieder besser gehen. Zumindest körperlich“, sagte die Heilerin zu den anderen, während sie sich vom Krankenbett entfernte.

Lorelei seufzte und setzte sich neben ihren Patensohn auf das Krankenbett und strich ihm sanft durch die platinblonden Haare.

„Kann mir jetzt vielleicht einer erklären, was hier alles passiert ist?“, man merkte es Harry an, dass er langsam ungeduldig wurde.

„Komm mit, setzten wir uns wieder dort hinten auf die freien Betten, damit wir die anderen Patienten nicht stören“, schnell ging James zu den freien Betten an der Fensterseite des Krankenflügels.

Sein Sohn, dessen Freundin, Seamus, Blaise, Remus und Sirius folgten ihm, während Lorelei bei Draco blieb. Und so folgte eine Stunde, wo sie sich gegenseitig Bericht erstatteten und über alle Neuigkeiten informierten.




Ich verabschiede mich heute ganz kurz und schnell da ich in Lernmaterial ersticke =(
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen und lässt mir eure Meinung da, würde mich wie immer sehr darüber freuen,
lg eure Mel im Stress


***

Mrs.Black: (Noch) nicht ganz … aber das Schicksal der Cohens sieht nicht so rosig aus =(

Clariwanni: Ja, Draco und der Junge tun mir auch Leid, aber ich weiß ja, dass alles wieder gut wird … ups hab ich jetzt zu viel verraten ;)

hermine1965: Wie du bemerkt hast, fällt es Draco sehr schwer, sich von seinem Vater zu unterscheiden, obwohl es sehr wohl einige Unterschiede gibt, allein schon vom Charakter. Aber oft sieht man sich selbst nicht so, wie andere einen sehen. Darum hat er ja seine Freunde die ihn vom Gegenteil überzeugen werden.

Lina: Ja, Voldemort ist ein Arsch. Ich hasse ihn … naja eigentlich entscheide ja ich wann und wo er angreift *mich verlegen am Kopf kratz* Aber mal ehrlich, er ist ja der böseste Zauberer den es je gab, also muss er ja auch böse sein – und alle müssen in hassen ;)
Und der kleine Junge – Seth (Gott ich liebe diesen Namen xD ) wird es bald wieder besser gehen versprochen, mit ihm hab ich noch so einiges vor (im positiven Sinn). Er war zwar nie in meinem Konzept geplant, aber die Story tut eh was sie will. ;)
In nächster Zeit versuche ich immer in den einzelnen Kapiteln ein wenig auf unsere Liebespaare zu achten, weil es ja bald zu Ende geht (*heul*) und ich noch immer so vieeeele Gedanken habe die ich unterbringen will. Und da in letzter Zeit immer so viel Scheiß passiert ist – woran ja ich indirekt selber schuld bin – brauchen wir alle jetzt ein bisschen LIEBE und FREUDE =)

Jaja, der Abteilungspapa – war einfach so eine Idee die von irgendwo im hintersten Ecke meines Hirns gekommen ist ;) Es war sowieso überraschend, ich hatte nicht vor, aus diesem Kapitel ein „James-Kapitel“ zu machen, aber es war für mich persönlich spannend zu schreiben. Und anscheinend finde ich Gefallen daran, die Personen zu tauschen. Ich hoffe es stört nicht zu sehr, denn das wird in den nächsten Kapiteln noch ein paar Mal passieren o.O

Also jetzt noch zu Draco: waswiewannwarumwowerwiesoweshalbwoherwohin??
Ich versuch mal die Fragen so zu beantworten wie ich glaube:

Was – was passiert ist? Als London angegriffen wurde war Lucius Malfoy einer der Todesser!
Wie – wie er dort hingekommen ist? Er ist appariert ;)
Wann – wann er dort war? Als der Angriff auf London passiert ist!
Warum - Warum er beim Angriff dabei war? Voldemort hat’s ihm befohlen?!?
Wo – Wo der Kleine ihn gesehen hat? Beim Angriff auf London, als er seine Eltern gefoltert hat =(
Wer – Wer er ist? Lucius Abraxas Malfoy –Dracos Vater und Ehemann von Narzissa Malfoy geb. Black.
Wieso – wieso und warum sind dasselbe (nach oben deute)
Weshalb – weshalb ist doch dasselbe wie wieso und warum, oder? =)
Woher – Woher er gekommen ist? Er hat sich bei seinen Todesserfreunden eingenistet und wurde dann aufgerufen sich beim Angriff zu beteiligen
Wohin – Wohin er wieder verschwunden ist? Tja wohin der wieder verschwunden ist wollen wohl alle wissen ;)

Ich hoffe ich konnte dir ein halbwegs zufriedenstellende Antwort geben ;)

Und es freut mich immer wieder, wenn dir meine Kapitel gefallen. Und ich versuche jetzt regelmäßig jeden zweiten Freitag bzw. Samstag ein Kapitel on zu stellen – ich nimm es mir ganz fest vor und ich glaube ich liege gut in der Zeit ;)
Also musst du mich nicht mit seeeeeeeehr viel Schokolade bestechen (ist nicht gut für die Bikini -Figur *lach*) Aber trotzdem Danke!

chap01: Hey! Es war für mich selbst überraschend, ich hatte nicht vor, aus diesem Kapitel ein „James-Kapitel“ zu machen, aber es war für mich persönlich einfach spannend zu schreiben. Und anscheinend finde ich Gefallen daran, die Personen zu tauschen. Ich hoffe es stört nicht zu sehr, denn das wird in den nächsten Kapiteln noch ein paar Mal passieren o.O

Tonks97: Freut mich, dass es dir gefallen hat ;) Und du musst dich nicht entschuldigen, ich wollte es dir nur sagen, weil es mir halt aufgefallen ist – ist nicht schlimm. Ich überlese selbst auch immer so einiges ;)

*_Schnuffelchen_*: Doch leider, ich finde es auch Schade, aber sooo schnell wird es nicht gehen, da ich noch immer sooo viele Ideen habe – die Story wird mir zu kurz xD Mein persönliches Limit sind 50 Kapitel! Anfangs sollte die Story nur 20 Kapitel haben o.O – mittlerweile undenkbar, oder? *lach*

Ob ich danach noch etwas schreibe? So im Nachhinein betrachtet, hätte ich damals nie gedacht, dass diese Story so viel Zeit und Arbeit beanspruchen würde, aber ich habe wirklich gerne daran gearbeitet. Und ich glaube ich würde es auch gerne wieder tun =) Nur weiß ich noch nicht in welche Richtung es dann gehen wird … was möchtest du denn gerne lesen?

sirieule: Hallöchen! Freut mich, dass dir das Kapitel gefallen hat. Uh und ich hab es geschafft, dass es spannend ist? Haha, dass freut mich auch =)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Dan bat uns, seinen Schlafsack neben ein bestimmtes Mädchen zu legen. Und dann haben wir ein ferngesteuertes Furzkissen-Gerät in seinem Schlafsack versteckt. Da schlafen also hunderte von Kindern und plötzlich hört man das Geräusch, aber Dan fiel nicht aus seiner Rolle. Die Mädchen sagten alle als erstes 'Ich war's nicht.'
Alfonso Cuarón und Michael Seresin über Streiche am HP3-Set