Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Auferstanden - Ein Lächeln macht den Unterschied

von MelRU

Hallo Leute,
da bin ich wieder! Ich hoffe euch geht es momentan auch so gut wie mir! Jetzt, nachdem ich die Matura mit Gutem Erfolg bestanden habe und morgen zur Maturareise aufbrechen werde, muss es mir ja gut gehen ;)

Und noch dazu habe ich für das vorherige Kapitel 12 Kommentare von euch bekommen o.O
Danke, danke, danke! Fühlt euch alle gedrückt!


So, und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!




Kapitel 42

Ein Lächeln macht den Unterschied


Langsam schlug Draco seine Augen auf und sah direkt in das lächelnde Gesicht seiner Patentante.
„Tante Lorelei?“ wisperte er. Lorelei schloss ihn sofort in die Arme. „Ich bin hier, mein Großer“ sagte sie leise und streichelte seine Wange. „Es ist alles in Ordnung, du bist auf der Krankenstation.“

„Was ist passiert?“ fragte Draco leise.

Lorelei richtete sich wieder auf und begann zu erzählen: „Remus ist zu mir gekommen und hat mir erzählt, was im Krankenflügel passiert ist. Ich hab mich auf den Weg gemacht um dich zu suchen und dich schließlich im Jungenklo im fünften Stock gefunden.“

Plötzlich fiel ihm alles wieder ein. Er hob die Hand und besah sich den Verband. Er versuchte sie zu einer Faust zu ballen, doch ein brennender Schmerz durchzog seine Hand, wodurch er ein leises Zischen ausstieß.

„Hast du Schmerzen?“

„Nein nicht wirklich, nur wenn ich meine Hand anspanne.“ Wie hatte er auch nur so blöd sein und gegen den Spiegel schlagen können? Er seufzte und wandte seinen Blick zu den Fenstern. Die Sonne ging gerade hinter den Hügeln der Ländereien von Hogwarts unter. Ein sehr schöner Anblick, musste er feststellen.

„Draco? Willst du mir nicht sagen was passiert ist?“

Wieder entwich ihm ein Seufzen. Er wollte nicht wirklich darüber reden. Das schien auch Lorelei zu bemerken, denn sie sagte: „Du weißt, dass du mir alles erzählen kannst. Also wenn du soweit bist, hör ich dir zu, okay?“

Draco sah sie an und musste seinen Klos im Hals hinunter schlucken. „Danke“, krächzte er, wodurch sich seine Patentante veranlasst fühlte ihn zu umarmen. Draco kuschelte sich in ihre Umarmung. Wie lange war es her, dass ihn jemand so in den Armen gehalten hatte? Er wusste, er war eigentlich schon zu alt dafür, aber es war einfach ein schönes Gefühl geliebt zu werden. Sich sicher und geborgen zu fühlen. Draco entwich ein leises Schluchzen, warum konnte das nicht immer so sein? Warum musste er sich immer verstellen? Es viel ihm immer schwerer sich im Slytheringemeinschaftsraum eiskalt und emotionslos zu zeigen.

Sanft strich Lorelei ihm über den Rücken und wiegte ihn leicht hin und her. Sie schimpft gerade gedanklich mit sich selbst, da ihr nicht aufgefallen war wie sehr Draco sie brauchte. Er war immer so vernünftig und erwachsen, dass sie gedacht hatte, er würde so etwas nicht brauchen. Er würde sie nicht brauchen.

Doch anscheinend hatte sie sich geirrt. Vielleicht hatte sie sich in der letzten Zeit auch etwas zu wenig um ihn gekümmert. Es war einfach so viel passiert und sie wusste schön langsam nicht mehr wo ihr der Kopf stand. Sie musste Schüler unterrichten, Hausübungen korrigieren, Tests zusammenstellen und Ordenssitzungen beiwohnen. Und außerdem war sie auch noch die Hauslehrerin von Slytherin.

Es verging kein Tag, an dem kein Schüler ihres Hauses vor ihrem Büro stand. Entweder fühlten sie sich ungerecht behandelt oder sie suchten ihren Rat. Sie hatte gewusst auf was sie sich da einlassen würde, schon zu ihrer Zeit hatte es in Slytherin eine Menge Probleme gegeben, damals wie auch heute hatten die meisten Kinder in diesem Haus Todesser als Eltern. Viele von ihnen aber wollten oder wollen sich Voldemort nicht anschließen.

Sie seufzte. Sie sollte sich wieder auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Sie sah zu Draco und bemerkte, dass er wieder eingeschlafen war. Vorsichtig löste sie sich von ihm und stand auf, sie strich ihm einige Strähnen aus der Stirn, hauchte einen Kuss darauf und deckte ihn wieder ordentlich zu. Bevor sie den Krankenflügel verließ, legte sie noch einen Alarmzauber über ihren Patensohn, damit sie informiert wurde, wenn dieser aufwachen sollte. Dann verließ sie leise die Krankenstation.


Als Draco das nächste Mal erwachte, war er alleine. Es war dunkel. Die Sterne standen hoch am Himmel und gemeinsam mit dem hell leuchtenden Mond, spendeten sie der Krankenstation ein bisschen Licht.

Er setzte sich langsam auf und schwang die Beine über den Bettrand. Vorsichtig verlagerte er sein Gewicht auf die Füße und stand auf.

Dann schnappte er sich seinen Zauberstab, schlich leise zum Fenster und sah hoch zum Firmament. Es war eine sternenklare Nacht, einfach ein wunderbarer Anblick. Auch wenn er es nicht offen zugeben würde, er - Draco Malfoy war ein kleiner Romantiker.

Er hörte ein Rascheln und drehte sich um. Ganz in seiner Nähe sah er, wie der kleine Junge, den er am Nachmittag behandelt hatte, aufwachte. Der Kleine brauchte einige Zeit um sich zu orientieren und blinzelte etwas verwirrt in der Gegend herum, was Draco leise auflachen lies. Der Kleine war wirklich süß.

Als der Junge das Lachen hörte zuckte er kurz zusammen und sah mit großen Augen in Dracos Richtung. Als er diesen erblickte, weiteten sich seine Augen noch mehr und Draco konnte eindeutig die Angst in ihnen sehen.

„Hey, du musst keine Angst vor mir haben. Ich tu dir nichts. Ich bin nicht so wie mein Vater“, mit leiser Stimme versuchte er den Jungen zu beruhigen, der hektisch ein- und ausatmete. Draco fiel außerdem noch auf, das der Kleine ab und zu seine Atemzüge nur stoßweise und gestockt machte.

Wahrscheinlich hat er sich zu schnell bewegt, schoss es Draco durch den Kopf.

Langsam und auf seine Schritte bedacht, begab er sich zu dem Jungen, welcher panisch vor ihm zurück wich.

„Ich tu dir nichts. Hab keine Angst“, doch Dracos Worte halfen nichts, der Junge fing sogar leise an zu Wimmern
Schließlich war er beim Bett des kleinen Patienten angekommen und zog seinen Zaubertab. Sofort war der Kleine ruhig und sah ihn geschockt an.

Draco seufzte und sprach einen Zauberspruch, damit der kleine Junge wieder normal atmen konnte und keine Schmerzen mehr spürte. Verwundert sah der Bub ihn an.

Draco wollte ihm durch die Haare streicheln, doch da zuckte der Junge zusammen, wie wenn er geschlagen worden wäre und wich ängstlich vor Draco‘s bandagierten Hand zurück. Der junge Malfoy war kurz davor in Tränen auszubrechen.

„Hab keine Angst vor mir, ich will dir nichts tun Kleiner. Bitte, hab keine Angst vor mir. Bitte!“, zum Schluss konnte er sein Schluchzen nicht mehr unterdrücken und drehte sich weg. Er wollte nicht, dass der Kleine seine Tränen sah.

Er entfernte sich vom Bett des Jungen, damit sich dieser wieder etwas beruhigen konnte und vielleicht verstand, dass er ihm nichts tun würde.

Weinend setzte er sich wieder ans Fenster. Und wieder hatte er den Beweis dafür, dass er genauso war wie sein Vater. Und von einem Moment auf den andern loderte wieder ein enormer Hass in ihm auf. Sein Vater hatte ihm sein ganzes Leben versaut. Seine Patienten hatten Angst vor ihm! Er wollte ihnen doch nur helfen!

Er begann mit seinen Händen auf das steinerne Fensterbrett vor ihm zu schlagen. „Verdammt! Verdammt! Verdammt!“, stieß er krampfhaft immer wieder hervor und merkte dabei nicht, dass seine Wunden wieder aufgingen. Die Schmerzen waren momentan nebensächlich.

Er wusste nicht wie lange er auf das Fensterbrett eingeschlagen hatte, doch plötzlich spürte er kleine Hände, die sich um die seinen schlossen.

Irritiert sah er an sich herunter und sah auf den kleinen Jungen, welcher in sein verheultes Gesicht sah. Dieser Tatsache wurde er sich schnell bewusst und wischte sich mit dem Ärmel darüber. Dadurch bemerkte er, dass sein Verband blutig war.

„Na toll“, nuschelte er. „Jetzt dreh ich endgültig durch.“

„Tu dir nicht weh“, hörte er auf einmal die zarte Stimme des jungen Knaben. Verwundert sah er zu diesem hinunter.

„Wieso soll ich mir nicht wehtun?“
„Weil du schon verletzt bist. Und du hast meine Schmerzen weggemacht, also darfst du auch keine Schmerzen haben!“, meinte der Junge und sah ihn ernst an, naja zumindest versuchte er es. Draco lächelte leicht.

„Aber ich dachte, du hast Angst vor mir.“
Der Junge sah ihn einige Zeit an, bis er langsam den Kopf schüttelte. „Du bist nicht der böse Mann, der meiner Mama und meinen Papa wehgetan hat.“

„Nein, der bin ich nicht. Aber er ist mein Papa … leider“, sagte er und merkte, dass er wieder nahe daran war in Tränen auszubrechen. Warum war er in letzter Zeit so nahe am Wasser gebaut? Er heulte doch sonst auch nicht gleich herum. Er kämpfte mit sich.

Das schien auch der Junge zu bemerken, denn er fragte: „Hat er dir auch weh getan?“

Draco sah den Jungen lange in die Augen, die ihn fragen musterten und nickte leicht. „Ja, er hat mir und meiner Mama oft wehgetan.“

„Das tut mir Leid“, flüsterte der Kleine und umarmte Dracos Beine ungeschickt. Draco entkam ein Lachen, das sich eher wie ein Schluchzen anhörte und kniete sich zu dem Kleinen auf den Boden.

„Na komm her, Kleiner“, sanft nahm er den kleinen zierlichen Körper in die Arme. Nach ein paar Sekunden spürte er auch, wie sich die dünnen Ärmchen um seinen Hals schlagen.

So saßen sie eine Zeit lang da, bis sich Draco wieder einigermaßen gefasst hatte.
Er ließ von dem Kleinen ab. „Du solltest wieder schlafen, damit du bald wieder gesund wirst.“

Mit diesen Worten erhob er sich vom Boden und hielt dem Kleinen die Hand hin. Dieser sah ihn kurz unsicher an, ehe er ihm seine Ärmchen entgegen streckte.

Überrascht sah Draco auf den kleinen Racker und lächelte sanft. „Na dann hoch mit dir!“ Schnell schnappte er sich den Jungen und trug ihn zu dessen Bett, legte ihn hinein und deckte ihn zu. „Schlaf schön und träum was schönes“ „Du auch, Draco“, schüchtern lächelte er zu ihm hinauf und kuschelte sich an einen riesigen Teddy.

Draco wartete noch, bis der Junge eingeschlafen war und drehte sich langsam um. Dabei stieß er fast mit jedem zusammen und hätte beinahe vor Schreck aufgeschrien, wenn ihm Sirius nicht den Mund zugehalten hätte.

„Schhh, tut mir Leid. Wollte dich nicht erschrecken“, flüsterte dieser entschuldigend, ehe er wieder seine Hand von Dracos Mund löste.

„Du hast mich aber erschreckt! Was schleichst du dich auch so an“, meint Draco entrüstet aber in gedämpfter Lautstärke.

„Aurorenangewohnheit?“, zuckte dieser lächelnd mit den Schultern. Draco schüttelte lächelnd den Kopf. Was für einen komischen Kauz hatte sich seine Tante da eigentlich angelächelt?

„Was machst du überhaupt hier? Ist etwas passiert?“, fragte er nun den Verlobten seiner Patentante.

„Nein es ist alles in Ordnung. Lorelei hat einen Alarmzauber über dich gelegt, damit sie weiß wann du aufwachst. Aber sie hat so tief und fest geschlafen, ich schwöre dir: nicht mal eine Horde Hippogreife würde die jetzt aus dem Bett bringen.“

Leise lachte Draco auf. „Wieso bist du gekommen?“

„Naja, da sie ja nicht aufgewacht ist, dachte ich, ich schau mal ob alles in Ordnung ist. Ist es das?“

Draco sah die Sorge in Sirius‘ Augen und nickte sachte. „Ja, es geht schon. Es war nur etwas viel vorhin. Ich … also ich wollte euch keine Sorgen bereuten oder so“, leicht verlegen senkte er den Blick.

So konnte er Sirius sanftes Lächeln nicht sehen. „Ist schon okay, jeder von uns muss mal seinem Ärger Dampf machen. Aber ich hoffe du weißt, dass du auch mit uns allen reden kannst. Deine Freunde machen sich genauso Sorgen um dich und wollen dir helfen.“

„Ja, ich weiß, aber ich weiß nicht ob … naja ich bin mir nicht ganz sicher, dass …“

„Schon gut, lass dir Zeit. Ich denke du solltest jetzt wieder ins Bett. Denn wenn uns Madame Pomfrey hier um diese Zeit erwischt … ich will gar nicht daran denken“, sagte Sirius und sah sich ängstlich um, als ob Madame Pomfrey gleich hinter einem Krankenbett hervorgesprungen käme.

Draco lacht leise. „Du und James habt wirklich Schiss vor ihr, oder?“, fragte er Sirius, während er wieder auf sein Bett zu ging und hineinschlüpfte.

„Und wie! Aber verrate es bloß keinem!“

Draco lächelte leicht. „Werde ich nicht, versprochen.“

Sirius legte seinen Kopf leicht schief und lächelte zurück. „Du hast das gleiche Lachen wie Zissa, weißt du das?“ fragte er beiläufig und war keine zehn Sekunden später auch schon mit einem kurzen Gute Nacht Wunsch aus dem Krankenflügel verschwunden.
Draco saß wie versteinert in seinem Bett und starrte Sirius nach. Was hatte der andere da gesagt? Er hätte das gleiche Lächeln wie seine Mutter? Draco schüttelte den Kopf. Das war nicht wahr, oder etwa doch?

Sirius, welcher sich denken konnte, welch ein Chaos er gerade in Draco ausgelöst hatte, machte sich pfeifend auf den Weg zurück zu seiner schlafenden Geliebten. Er wusste, warum Draco heute so reagiert hatte. Wovor dieser Angst hatte. Er hatte damals als er in Draco‘s Alter war, dasselbe Problem. Er hatte auch Angst gehabt, so wie sein Vater zu werden. Doch James und Remus hatten ihm immer wieder gesagt, dass er nicht wie sein Vater war. Er sah diesem vielleicht äußerlich ähnlich, doch war er im inneren ein ganz anderer Mensch. Ein guter Mensch. Und genau das war Draco auch. Ein herzensguter Mensch, der leider bei so einem Vater nicht gerade das große Los gezogen hatte.


Am nächsten Morgen musste Draco eine Schimpftriade alla Madame Pomfrey über sich ergehen lassen, da er gestern nicht mehr an seine verletzten Hände gedacht hatte und ohne sie zu heilen eingeschlafen war. Anscheinend war der Schmerzstank noch immer stark genug gewesen, dass er die Schmerzen nicht ganz wahrgenommen hatte.

„Ich will sofort wissen, was Sie angestellt haben!“

„Ich habe gar nichts gemacht!“

„Natürlich! Deshalb ist Ihre linke Hand auch gebrochen! Und die blauen Flecken kamen einfach so über Nacht, oder was!“ Poppy war zwar streng aber im Grunde genommen ein geselliger Mensch. Doch es gab nichts, was sie mehr hasste als angelogen zu werden.

„Verdammt! Ich hab auf das Fensterbrett eingeschlagen! Geht’s Ihnen jetzt besser!“, schrie Draco und sah Poppy böse an. Diese seufzte, zog ihren Zauberstab und begann den Bruch zu heilen und die Wunden von gestern, welche nicht so verheilt waren, wie sie es sich vorgestellt hatte, mit einer Heilsalbe einstrich, bevor sie wieder einen Verband darum band.

Dann sah sie auf und sah Draco ins Gesicht. „Ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten Draco. Aber Sie wissen, dass ich es hasse angelogen zu werden. Wenn ich nicht die richtigen Informationen bekomme, könnte ich einige Verletzungen falsch behandeln, dass wissen Sie so gut wie ich“, meinte die Krankenschwester ruhig.

Draco schnaubte, doch dann sagte er: „Mir tut es Leid, ich hätte Sie nicht so anfahren sollen.“

Madame Pomfrey nickte und sagte, als sie sich erhob. „Sie werden heute Nacht noch hier bleiben und falls sie dann nicht mehr den Drang verspüren auf irgendwelche Dinge einzuschlagen und sich dadurch selbst zu verletzen, werde ich Sie morgen früh entlassen.“

Draco wurde leicht rot und nickte.

Keine halbe Stunde später, die er damit verbracht hatte sein Frühstück zu verspeisen, erschienen auch schon seine Freunde. „Hey Draco! Wie geht’s dir?“, fragte Ginny gleich als erstes.

Ja, wie ging es ihm denn? Er wusste es selbst nicht so genau. Deshalb zuckte er mit den Schultern und sagte: „Ich weiß nicht. Ich habe Kopfschmerzen, bin etwas müde und meine Hand pocht etwas, was wohl daran liegt, dass gerade der Bruch heilt, aber ansonsten geht’s mir gut.“

„Moooment mal! Was? Seid wann ist deine Hand gebrochen?“ Geschockt kam Blaise auf ihn zugerannt, schmiss sich neben ihn auf’s Bett nahm vorsichtig seine verletzte Hand und tat so als würde er sie angestrengt untersuchen.

Draco sah perplex auf seinen besten Freund. „Ähm Blaise, was tust du da?“
Doch dieser sirrte nur weiter die Hand seines Freundes an, als würde diese ihm sagen, was passiert war.
„Blaise könntest du bitte damit aufhören?“
Noch immer hörte der Schwarzhaarige nichts, oder tat zumindest so.
„Blaise!“
Erschrocken sah er auf, macht einen Schmollmund und sagte mit weinerlicher Stimme: „Aber ich hab mir doch einfach nur Sorgen gemacht Dray!“ Mit großen Augen sah er ihn an.

Draco musterte ihn mit hochgezogenen Brauen, was die anderen zum Lachen brachte.

„Jetzt aber mal im Ernst, was ist passiert?“, fragte Harry und setzte sich auf die andere Seite von Draco, während sich die restlichen, namentlich Ginny, Hermine und Ron Sesseln herbeizauberten, auf welche sie sich niederließen.
„Wie viel wisst ihr?“, fragte er. Er hatte wirklich keine Lust darauf, ihnen alles zu erklären.

„Dad hat uns erzählt, dass dein Vater beim Angriff auf London dabei war. Seth, also der Junge, den er und Sirius geborgen hatten, hatte wohl ziemliche Angst vor dir, da du ihn an Lucius erinnert hast. Wir waren im Krankenflügel, als Sirius dich hereingetragen hat. Du hast uns wirklich einen Schrecken eingejagt.“

„Ja, ich weiß. Tut mir Leid, aber … ich weiß auch nicht, es war einfach zu viel, denke ich.“ Etwas verwirrt sah Draco die anderen an, welche daraufhin nur besänftigend lächelnden. „So was in der Art haben wir uns sowieso alle gedacht. Aber ich hoffe du weißt, dass wir dir immer helfen, egal um was es geht!“, meinte Hermine, die Draco ein bisschen tadeln ansah.

„Dafür sind Freunde schließlich da!“, fügte Harry noch hinzu und sah Draco eindringlich an. „Ja ich weiß, ich war einfach nur … ich weiß es nicht einmal warum ich so impulsiv darauf reagiert habe. Es war wohl eine Kurzschlussreaktion.“

Harry wollte gerade etwas sagen, als er spürte wie etwas an seinem Sweatshirt zog. Verwundert sah er neben sich und sah dem kleinen Jungen, der den riesigen Teddy von Sirius an der Hand hielt ins Gesicht.
„Hey! Na, wie geht’s dir den heute?“, fragte er den Jüngsten in der Runde. Der Junge sah ihn erstaunt an. „Du bist nicht James“, sagte er dann leise und beäugte Harry misstrauisch. Dieser lachte leise auf. „Nein, der bin ich nicht. Aber James ist mein Dad. Deshalb sehe ich ihm auch so ähnlich, wenn du das meinst.“

„Oh … wie heißt du denn?“ „Harry, und du bist Seth, nicht wahr?“ „Ja, der bin ich. Seth Cohen!“, sagte der Kleine und hielt ihm die Hand hin.

Harry nahm grinsend die kleine Hand in seine und sagte: „Freut mich dich kennen zu lernen, Seth Cohen. Sie mal, dass ist Draco, den kennst du ja schon, der neben ihn ist Blaise, sein bester Freund. Das Mädchen mit den braunen Haaren ist Hermine, meine beste Freundin, daneben sitz Ron, mein bester Freund und das Mädchen neben mir ist Ginny, meine Freundin“, stellte Harry auch gleich den Rest der Gruppe vor. Der Junge schenkte ihnen allen ein kleines Lächeln und sagte leise: „Hallo“, ehe er mit seinen Teddy auf Dracos Bett krabbelte, wobei ihm Harry helfen musste, da ihn sonst der Teddy wieder nach unten gezogen hätte.

Draco sah Seth erstaunt an, doch als sich der Junge neben ihn ins Bett kuschelte und ich schüchtern anlächelte, konnte er nicht anders als zurück zu lächeln, ohne zu wissen was dieses Lächeln alles bewirken konnte.




Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen! Ist Seth nicht süß *ihn knuddel*
Bis zum nächsten Mal (in zwei Wochen),
eure Mel


***

Minerva1977: Hallöchen! Es freut mich sehr, dass du mir geschrieben hast und noch mehr, dass dir meine Story gefällt! Es fasziniert mich irgendwie, wenn mir Leute sagen, dass sie meinen Schreibstill gut finden, denn ich kann dran nichts Besonderes erkennen. Ab und zu denke ich, dass ich nicht besonders gut schreiben kann. Aber dann sind es genau solche Kommis, die mich dazu antreiben, weiter zu schreiben – danke ;)


Bella Marie C: Hey! Es ist immer wieder ein schönes Gefühl zu lesen, dass anderen Menschen meine Story gefällt *freu*
Und bei Draco habe ich einige Zeit lang überlegt, ob er nun Gut oder Böse sein soll und ich bin im Nachhinein sehr sehr froh, dass ich/er mich/sich für die gute Seite entschieden habe/hat =D


Draco*Ginny: Hallo! Eigentlich sollte die Story nicht so lange werden, ich habe immer das Gefühl, dass lange Storys dann ab einen gewissen Punkt schlecht werden. Deshalb wird es auch hier dann mal eine Ende geben, aber keine Angst – es wird noch etwas dauern, ich habe einfach noch zu viele Ideen ;) Und ans aufhören will ich gar nicht denken – natürlich wird meine Story fertig gestellt!
Es freut mich, dass dir Sirius und James Charaktere gefallen, bei James konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, da und Mama J.K keine „Anleitung“ für ihn dagelassen hat und das freut mich wirklich – ich mag meinen James nämlich auch =D


Marry63: Freue mich, wieder von dir zu hören ;) Ja in letzter Zeit ist ziemlich viel passiert, ich habe vor es in nächster Zeit etwas langsamer/ruhiger anzugehen, bevor es wieder zur Sache geht!


Clariwanni : xD Haare färben ist gut, aber ich kann mir Draco mit keiner anderen Haarfarbe vorstellen o.O Du?


Krumbein14: Hallo! Freut mich, dass dich dein Weg zu meiner Story geführt hat und das du „meinen Harry“ magst, da er hier nicht so ich ich ich ist ;)


Lina: Freut mich, dass du diese Story wirklich so magst. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl zu lesen, dass man anderen Menschen so eine Freude machen kann, nur weil man sich rein aus einer Gefühlslage heraus dazu entschieden hat eine Story zu schreiben ;)
Nur keine Pan!k meine Liebe, soooo schnell wird es schon nicht zu Ende gehen, ich wollte dich nur langsam darauf vorbereiten. Ich habe einfach noch zu viele Ideen, als das ich so schnell alles beenden könnte. Aber ich denke es wird langsam Zeit diesen Abschnitt zu beenden.


hermine1965: Ich finde auch, dass sich Draco sehr geändert hat, wobei ich eher sagen würde er hat es einfach zugelassen so zu sein wie er ist und hat (zumindest seinen Freunden gegenüber) aufgehört seine Rolle als Eisprinz zu spielen. Denn unter dieser Maske, war er ja schon immer so – nur wusste es keiner!


chap01: Freue mich wie immer über dein Kommi bzw. dass dir das Kapitel gefallen hat ;) Und ja, Draco tut mir auch Leid, aber es wird wieder bergaufgehen – versprochen!


sirieule: Hallöchen! Freut mich, dass du Draco’s Wandel so interessiert verfolgst. Warum Harry so „scheinheilig“ ist? Ich weiß, dass er als Sohn eines Rumtreiber sehr wohl das Potential dazu hat in dessen Fußstapfen als Tunichtgut zu treten, aber ich denke mir, dass er durch seine nicht so leichte Kindheit und der ständig drohenden Gefahr nicht so sehr auf Scherze aus ist. Aber es gibt ja noch immer 2 weiter Rumtreiber, deren Kinder in ihre Fußstapfen treten können ;)


*_Schnuffelchen_*: Im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber diese Grenze weit überschritten zu haben – was hätte ich sonst mit meinen ganzen Ideen gemacht? =) Und so wie’s aussieht reichen die 50 nicht ;) Es ist sehr wahrscheinlich, dass es ein paar mehr werden, aber nicht mehr all zu viele!
Es freut mich dass du meine dahin geschriebenen Gedanken als „Schreibkunst“ bezeichnest, denn ich bin und werde wohl nie ganz von mir überzeugt sein. Dafür ist es umso schöner, wenn mir andere Leute sagen, dass sie es gut finden, was ich mache!


Tonks97: Da gab’s nichts zu verzeihen – kann ja mal passier ;) Es wird sowohl Draco als auch Seth wieder besser gehen, zwar wird beiden noch mal was Schlimmes passieren bzw. beide werden eine schlimme Erfahrung machen, aber am Schluss bekommen sie ihr wohlverdientes Happy-End … zu viel verraten? ;)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich glaube Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson lieferten alle drei ihre bisher beste Darstellung.
Joanne K. Rowling über den dritten Harry-Potter-Film