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Fanfiction

Auferstanden - Übung macht den Meister

von MelRU

Hallo meine Lieben!

Ich weiß, dass ich etwas hinterher hinke, aber ich musste von einer sehr lieben Freundin Abschied nehmen und war deshalb in den letzten Wochen etwas durch den Wind und dementsprechend für nichts zu gebrauchen! Es tut mir wirklich Leid!




Kapitel 44

Übung macht den Meister


Da James und Sirius wieder mit Seth zurück gekommen waren, war allen Beteiligten klar gewesen, dass Seth nun solange bei ihnen bleiben würde, bis sie etwas von seinen Eltern erfahren würden. Für alle war es selbstverständlich, dass er die restliche Zeit, welche er nun auf Hogwarts verbringen würde nicht im Krankenflügel bleiben konnte. So kam es, dass die Erwachsenen Seth fragten, bei wem von ihnen er den übernachten möchte. Nachdem sich Seth von ihnen einige Male versichern hatte lassen, dass er trotzdem jeden von ihnen sehen, mit jedem von ihnen reden und spielen konnte und dass sie nicht auf ihn oder auf diejenigen bei denen er bleiben wollte böse sein werden.

Nach kurzem Zögern hatte er dann schließlich leise Sirius und Loreleis Namen geflüstert und sie schüchtern angesehen. Beide hatten das strahlend zur Kenntnis genommen und auch die anderen freuten sich für das Paar.

Nachdem das beschlossen war, hatte sich Seth auf James Schoß gesetzt und ihn mit seinen großen blauen Augen angesehen. „Duu, James?“
James hatte grinste: „Ja, Seth?“
„Bist du jetzt böse auf mich?“
„Warum sollte ich den böse auf dich sein?“
„Weil ich jetzt bei Sirius und Lorelei ein Bettchen bekomme?“
„Nein, deshalb könnte ich nie böse auf dich sein“, hatte ihn James beruhigt.
„Und Lily?“
Lily Potter lächelte sanft. „Keine Angst, mein Schätzchen. Ich bin auch nicht böse auf dich!“
„Darf ich trotzdem mal bei euch übernachten?“
„Sicher! Und dann können Harry und Ginny auch vorbeikommen und dann machen wir eine ganz tolle Pyjama Party!“, war James wieder voll in seinem Element.
„Auja! Und Draco muss auch kommen!“
„Natürlich darf Draco auch nicht fehlen!“, stimmte Lily dem kleinen Jungen zu.
Glücklich hatte Seth gestrahlt, James und Lily umarmt und ihnen einen feuchten Kuss auf die Wange gedrückt.

James, Sirius, Lily und Lorelei waren noch am selben Abend mit Seth ins Ministerium gefloht. Sie hielten sich nicht lange mit den Zuständigen für die Waisenhäuser auf, sondern gingen gleich zum Büro des Ministers. Nachdem sie sich begrüßt hatten und James und Sirius ihre Entrüstung zur Schau gestellt und ihren Ärger Dampf gemacht hatten, hatte ihnen Kingsley versprochen sich der Sache persönlich anzunehmen. Somit war es beschlossene Sache, dass Seth für die nächste Zeit bei ihnen bleiben würde und es einige Überprüfungen in den Zauberer-Waisenhäuser und Muggelwaisenhäuser, die von der magischen Welt wussten und gelegentlich auch junge Zauberer und Hexen aufnahmen, stattfinden würden.

Da unsere Freunde ja zum Glück Zauberer waren, war Seths Zimmer in Loreleis Privaträumen schnell und nach dessen Wünschen eingerichtet gewesen. Somit war das geklärt und alle fanden recht schnell wieder in den, leider vom Krieg beherrschten Alltag hinein. Der Unterschied war nur, dass sie nun einen kleinen ‚Besucher‘ hatten, der sie allerdings oft auf trapp hielt und mit dem sie gemeinsam für ein paar Stunden den drohenden Krieg vergessen konnten.



Erschöpft lies sich Harry am Mittwochabend in sein kuscheliges Bett im Gryffindorschlafsaal der Jungs sinken, streckte sich noch einmal zur Entspannung der Muskeln, wünschte seinen Zimmerkollegen eine gute Nacht und zog die Vorhänge seines roten Himmelbettes zu.

Der heutige Tag war anstrengend für sie alle gewesen, genauso wie die letzten drei Wochen. Die erste Woche, in welcher sein Vater und Sirius ihren aufgezwungenen Urlaub gehabt hatten, hatten sie meist mit Training verbracht. Außer dem ‚gewöhnlichen‘ Duelliertraining waren sie nicht nur jeden Morgen – so wie es die Jugendlichen schon länger taten – sonder auch jeden Abend ein paar Runden um den See gelaufen. Einige andere Schüler hatten sich ihnen angeschlossen und seit her machten sie das jeden Tag. Auch der kleine Seth wollte immer mit dabei sein und so kam es, dass Draco, Harry, Ron und Blaise immer abwechselnd den kleinen Jungen auf ihren Schultern mitnahmen, was für sie alle zur Belustigung und zum härteren Training beitrug.


Der heutige Vormittag hatte die Sechstklässler mit Verteidigung gegen die Dunklen Künste und Zaubertränke immer auf Trapp gehalten. Sie hatten in Verteidigung gegen die Dunklen Künste Probeduelle praktiziert, wo sie sich immer zu zweit duelliert hatten. Da sie dieses Fach mit den Slytherins hatten, war es zu ein paar unschönen Zwischenfällen gekommen, wobei aber niemand schwere Schäden davon getragen hatte.
Diejenigen die das Duell gewonnen hatten, mussten dann gegen Professor Lupin antreten, welcher so einige Schüler mit seinen Fertigkeiten überrascht hatte. Am Ende der Doppelstunde hatten es nur Harry und Draco geschafft ihren Lehrer zu entwaffnen. Aber auch einige andere Schüler, meistens Mitglieder der DA, hatten sich sehr gut geschlagen, was der Professor immer wieder betonte.

In Zaubertränke hatten sie einen Trank gebraut, denn Lily Potter gemeinsam mit ihren Kollegen im Ministerium erst vor einigen Wochen erfolgreich entwickelt hatte. Dabei handelte es sich um einen komplizierten Heiltrank gegen die magische Grippe, für die es bis jetzt noch keinen wirksamen Heiltrank gegeben hatte. Viele Magier waren dieser Grippe bisher zum Opfer gefallen – ganz besonders Kinder, da diese ab einem gewissen Stadium nicht mehr mit den bisher bekannten Heiltränken heilbar gewesen war.

Die ganze Klasse, sowohl Slytherins als auch Gryffindors war davon begeister gewesen diesen Trank herzustellen. In dieser Stunde waren sie alle hochkonzentriert gewesen und bis auf zwei drei Misserfolge hatten es alles geschafft diesen anspruchsvollen Trank erfolgreich zu brauen, worauf sie alle sehr stolz gewesen waren.

Im zweiten Teil der Doppelstunde hatte sich Lily Potter dazu bereit erklärt den interessierten Schülern etwas über ihre zweite Arbeitsstelle zu berichten. Sehr zu ihrer Überraschung und Freude, stellten die Schüler viele interessante Fragen. Die meisten waren hellauf begeistert, dass sie noch nicht aufgegeben hatte auch einen Trank zu entwickeln, der auch bei Personen, die das Werwolfgen schon länger in ihrem Blut hatten wirken sollte.


Nach dem ausgewogenen Mittagessen hatten sie gemeinsam mit den Huffelpuffs Unterricht in Zauberkunst, Verwandlung und Kräuterkunde gehabt.

In Zauberkunst hatten sie gelernt Gegenstände für bestimmte Zeit verschwinden zu lassen. Und wie es möglich war, diese bei bestimmten Signalwörtern wieder sichtbar zu machen.

Der Verwandlungsunterricht war für alle ziemlich amüsant gewesen, da sie verschiedene Zauber gelernt hatten um ihr Äußeres zu verändern. Am Ende der Stunde hatte Tonks Mühe ihre Schüler wieder zu erkennen.

Die zwei Stunden, die die Sechstklässler im Gewächshaus vier verbracht hatten waren auch schnell vorbei gegangen, da Professor Sproudt ihnen eine seltene Pflanze aus Kanada mitgenommen hatte – wo sie über Weihnachten gewesen war. Sie hatte ihnen erklärt, dass man momentan Versuche startete mit dieser Pflanze MS, also Multiple Sklerose zu heilen und durchaus schon Erfolge erzielt hatte.


Danach waren die Schüler mit dem heutigen Unterricht fertig und hatten sich zum Abendessen in die Große Halle begeben. Und wieder einmal war es in der Halle nicht so laut wie sonst gewesen. Die Lehrer hatten angefangen immer mehr Praxis mit den Schülern zu üben und vielen war erst dadurch bewusst geworden, dass sie darauf trainiert wurden um zu überleben, falls es zu einem Kampf kommen sollte. So waren die Schüler am Ende eines Tages so ausgelaugt, dass ihnen beim Abendessen meist sogar die Kraft zum Tratschen fehlte.

Doch viele von ihnen waren nachdem Essen wieder in ein großes Klassenzimmer im fünften Stock gegangen, welches sie immer für ihr tägliches DA-Training reserviert hatten. Es war das größte Klassenzimmer von Hogwarts und es wurde trotzdem manchmal wirklich eng. Doch der Orden hatte sich entschieden, dass die Existenz des Raums der Wünsche geheim bleiben sollte.

Heute hatten sich die Sechst- und Siebtklässler getroffen um gemeinsam zu trainieren.

Durch Hermines und Dracos Organisationstalente war ein ordentlicher Trainingsplan entstanden. Am Montag trainierten die Zweitklässler mit dem Erstklässlern und am Dienstag die Drittklässler mit den Zweitklässlern. Mittwochs die Siebtklässler mit den Sechstklässlern, donnerstags die Sechstklässler mit den Fünftklässlern, freitags die Fünftklässler mit den Viertklässlern und am Samstag die Viertklässler mit den Drittklässlern. Am Sonntag war es jedem sich selbst überlassen ob sie trainieren wollten oder nicht. Ihr Trainingsraum war immer geöffnet und der momentane Schulsprecher, David Leary hatte es geschafft McGonagall zu überzeugen, dass es vorteilhafter wäre, wenn ein Lehrer anwesend war. So wechselten sich die Lehrer untereinander ab, sodass jeden Tag von 10 bis 12 Uhr, von 15 bis 18 Uhr und von 20 bis 22 Uhr ein Lehrer präsent war. Manchmal übernahmen auch Sirius, James oder sogar McGonagall persönlich die Aufsicht.

Alle Lehrer waren begeistert von dem Engagement der Schüler und stolz auf deren persönliche Vorschritte. Besonders die Siebt- und Sechstklässler legten sich mächtig ins Zeug, den ihnen war bewusst, dass wenn es wirklich zu einem Kampf in Hogwarts kommen sollte, es ihnen möglich wäre zu helfen. Die jüngeren Jahrgänge würden evakuiert werden und jeder aus den sechsten und siebten Jahrgängen, der nicht kämpfen wollte, konnte sich ihnen anschließen. Der übrige Teil würde helfen das Schloss zu verteidigen.


Zu Beginn ihrer Trainingsstunden hatten sie sich in mehrere Gruppen aufgeteilt. Es gab verschiedene Stationen an denen man trainieren konnte. Es gab Stationen wo die Älteren den Jüngeren etwas beibrachten, dabei handelt es sich meist um Unterrichtsfächer wie Verteidigung, Zaubertränke, Verwandlung oder Zauberkunst. Es gab aber auch Kampfsport, was die muggelabstämmigen Zauberer den anderen beibrachten.

Natürlich konnten sie sich auch Duellieren. Für diesen Bereich war der größte Platz im Klassenzimmer reserviert. Man konnte gegen andere Schüler antreten oder gegen einen verzauberten Ritter kämpfen.


Nachdem sie sich aufgeteilt hatten, hatten sie sich alle mit leichten Zaubern oder Übungen aufgewärmt. Und dann war es auch gleich los gegangen. Im Nachhinein betrachtet wunderte sich Harry immer wie schnell diese Trainingseinheiten vergingen.

Erst als David ihn um ein Trainingsduell gebeten hatte, war ihm aufgefallen, dass es schon halb zehn war.

Die Trainingsduelle mit David Leary waren immer ziemlich anstrengend. Der Ravenclaw Siebtklässler war der beste Duellant der siebten Klassen. Harry war schon öfter gegen ihn angetreten, aber bisher hatte David ihn immer noch knapp geschlagen. Irgendwie war ihr Trainingsduell am Mittwoch schon zur Gewohnheit geworden und beide fanden irgendwie Gefallen daran.

Harry lehnte nie ein Trainingsduell ab, was sich schon bemerkbar machte. Jedem war aufgefallen, wie schnell Harrys Fortschritt voranging. Er suchte immer wieder neue Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. War er früher immer ein ungeduldiger kleiner Hitzkopf gewesen, so übte er sich mittlerweile ihn Geduld.

Hatte er doch anfangs Probleme mit dem ein oder anderen Zauber gehabt, umso verbissener trainierte er jetzt und umso besser wurde er. Durch diesen besonderen Ehrgeiz und vielleicht auch durch das Wissen, dass er es in absehbarer Zeit mit Voldemort aufnehmen musste, machte ihn zu einen mittlerweile ‚gefährlichem‘ Gegner.

Was David Leary durchaus bewusst war. Ebenso wusste er auch, dass er ein brillanter Duellant war und er hatte es sich zur Aufgabe gemacht Harry herauszufordern und dadurch zu trainieren. Er wusste, dass Harry sozusagen ‚Extratraining‘ mit seinem Vater und seinem Patenonkel – beides sehr berühmte und ausgezeichnete Auroren – bekam, was man bei Harrys Kampfstill auch immer mehr heraus sah. Doch das war ihm nur Recht, schließlich wollte er ja auch einen angemessenen Gegner um sich selbst noch zu verbessern.


Das heutige Duell hatte Harry fast alles abverlangt, was er bisher gelernt hatte. Und es hatte sich ausgezahlt, denn er hatte zum ersten Mal gegen David gewonnen.

Bei dem Gedanken musste Harry grinsen. Ja, er war schon stolz auf sich, den besten Siebtklässler im Duellieren besiegt zu haben. Die nächste Herausforderung war, seinen Vater oder Sirius im Duell zu besiegen. Als er daran dachte, musste der Teenager seufzten. Das würde eine schwere Hürde werden. Aber was soll‘s, er hatte ja noch ein bisschen Zeit. Beruhigte er sich selbst. Er wusste, dass es ihm nichts bringen würde sich selbst verrückt zu machen. Das hatte er in der Vergangenheit nur all zu oft gemacht und es hatte ihn bislang nicht weiter gebracht. Also war es nun an der Zeit einfach so gut es eben ging einen klaren Kopf zu bewahren.


Er musste daran denken, dass nach dem Duell, als sie das Training offiziell beendet hatten und der Rest der Schüler außer Harry und seinen Freunden sich auf dem Weg zu ihren Gemeinschaftsräumen gemacht hatte, Sirius, sein Dad und Remus noch vorbei gekommen waren.



*



„Dad! Sirius! Remus! Was macht ihr drei denn hier?“, fragte Harry die drei Rumtreiber mit einem leicht misstrauischen Blick. James musste leicht schmunzeln. „Wir wollten euch heute etwas über die verschiedenen Magielevel erzählen.“

„Magielevel?“, hackte Harry nach.

„Ja, Harry. Magielevel. Bei jedem Zauberer und jeder Hexe entwickelt sich die Magie unterschiedlich schnell. Die Magie ist auf jede Person individuell abgestimmt. So können zum Beispiel einige Zauberer und Hexen bestimmte Zauber schneller lernen als andere oder stärker ausführen“, erklärte ihnen Remus verständlich und stellte wie von selbst in den Lehrermodus um.

Dies nahmen James und Sirius nur grinsend zur Kenntnis und zauberten für jeden Anwesenden einen Stuhl. „Soviel ich gehört habe, gibt es eine Skala von 0 bis 10“, teilte Hermine den anderen ihr Wissen mit. „Normalerwiese schon. Aber es gibt zwei Zauberer die es bis zum 11ten Magielevel geschafft haben“, wusste Draco.

„Voldemort und Dumbledore. Diese zwei sind die einzigen Zauberer in der Geschichte, die das 11te Magielevel erreicht haben“, bestätigte ihnen Sirius.

„Was haben wir für ein Magielevel?“, wollte nun Ron wissen.

„Nun, normalerweise erreichen magische Kinder das 1ste Magielevel erst in Hogwarts. Die kleinen Zaubereien die ganz unwillkürlich vorher auftreten werden im Level 0 eingestuft. In der zweiten Klasse erreichen die Schüler das 2te Level und so weiter. Es gibt immer wieder Schüler die entweder den anderen etwas voraus sind oder etwas hinterher hinken. Doch am Ende der siebten Klasse reicht es aus dem siebten Level erreicht zu haben. Einige schaffen sogar das achte. Für bestimmte Berufe zum Beispiel Auror, ist es wichtig den achten Level erreicht zu haben – sonst wird man nicht aufgenommen. Es wäre natürlich vorteilhaft wenn man dann im Laufe seiner Ausbildung den neunten Level erreicht, da man dann stablose Magie perfekt beherrschen sollte. Das heißt, dass man zu dem Zeitpunkt jeden gelernten Zauber auch stablos ausführen kann“, erklärte ihnen Remus geduldig.

„Wie hoch ist euer Magielevel?“, fragte Blaise interessiert.

„Für Auroren ist, wie ihr gerade gehört habt, der 8te bzw. der 9te Level üblich. Es gibt aber auch Leute, die zwischen zwei Magielevel hin und her pendel und man nicht genau einschätzen kann auf welchem Level sie sich nun befinden“, klärte Sirius sie auf. „Jetzt wissen wir aber noch immer nicht auf welchem Magielevel ihr seid“, meckerte Harry, was James zum Lachen brachte.

„Sowohl Sirius als auch Lorelei und ich sind hauptsächlich auf dem 9ten Magielevel und schwanken bei anstrengenden Zaubern zwischen dem 9ten und dem 10ten hin und her. Deine Mum, Remus und Tonks sind überwiegend auf dem 8ten“, gab er seinem Sohn die gewünschte Auskunft.

„Wie können wir herausfinden, welches Magielevel wir haben?“, wollte Ginny von den drei Erwachsenen wissen. „Normalerweise schickt man einen Tropfen Blut ins Ministerium wo man es dann mit Hilfe von verschiedenen Zaubern untersucht. Es wäre aber zu gefährlich euer Blut beziehungsweise eure Ergebnisse mit einer Eule hin und her zu schicken.“

„Wieso? Das machen doch sicher eine Menge Leute, oder?“, frage Neville.

„Natürlich machen das viele Zauberer. Aber ich weiß nicht ob und in wie fern diese Abteilung von Voldemort und dessen Todessern infiltriert worden ist. Und ich denke, dass Voldemort die Information, welches Magielevel Harry hat, sicher interessieren würde. Findet ihr nicht?“, fragte James die Schüler.

Kurz herrschte unangenehmes Schweigen.

„Ja natürlich. Aber gibt es keinen anderen Weg unsere Magielevel herauszufinden?“, wollte Ron wissen. „Wir haben jemandem im Orden, der diese Zauber ebenfalls beherrscht und er kann eure Magielevel bestimmen“, erklärte Remus.

„Aber wie es für die sechste Klasse üblich ist, werdet ihr euch im sechsten Magielevel nahe dem siebten befinden, bei Ginny und Luna sollte es das 5te Magielevel sein“, erläuterte James.

„Die Ergebnisse erhaltet ihr auf einem Blatt Pergament. Und je dunkler die Ziffer ist, desto näher seid ihr beim nächsten Level“, erklärte ihnen Sirius.

„Das Ergebnis ist aber nicht immer 100%ig richtig. Die Ergebnisse, die ihr bekommt, zeigen eure Magielevel bei alltäglichen Zaubern. Man sagt aber, dass man für einzelne Zauber auf den nächsthöheren Level vorgreifen kann. Je öfter man das tut umso schneller kommt man an das nächste Level heran“, fügte Remus noch hinzu.


*




Sie alle hatten den drei Rumtreibern ein paar Tropfen ihres Blut in einer Phiole abgegeben, um es untersuchen zu lassen. Am Freitag würden die Ergebnisse vorliegen.

Über diesen Gedanken musste der junge Potter eingeschlafen sein, denn das nächste was er wahrnahm, war das Läuten des Weckers. Gequält stöhnte er auf. Irgendwie hatte er das Gefühl keine fünf Minuten geschlafen zu haben, deshalb stellte er seinen Wecker wieder auf Sleep-Modus um noch ein paar Minuten liegen zu bleiben.

Nebenan hörte er, wie Ron bereits die Vorhänge aufzog und sich die Sachen für den heutigen Tag zusammen suchte. Harry fragte sich wirklich, wie so schnell aus dem sonst so lernfaulen und langschläfrigen Ron ein engagierter Frühaufsteher geworden war. Könnte es sein, das Hermine ihre Finger im Spiel hatte?

Während er sich so seine Gedanken machte, schafften es auch allmählich die anderen Jungs sich aus ihren Betten zu hieven. Dean und Seamus begaben sich ins Badezimmer, wo ein frischgewaschener Ron gerade herauskam und Neville suchte verzweifelt seine zweite Socke.

Als Ron sah, dass die Vorhänge vom Bett seines besten Freundes noch zugezogen waren, wandte er sich an Neville. „Ist er noch nicht aufgestanden?“

Neville stoppte seine anstrengende Suche und kroch unter dem Bett hervor. Ron musste sich ein Lachen verkneifen, als er ein paar Staubfussel in Nevilles Haare entdeckte.

„Nein, aber ich denke, dass er sich noch ein paar Minuten gönnt. Er war gestern ziemlich k.o.“, antwortete er Ron. „Ja, ich weiß. Aber er hat wirklich toll gekämpft! Meinst du nicht auch?“

Während Ron und Neville sich unterhielten, hörte Harry das gedämpft Läuten seines Weckers, welches unter dem Bettpolster hervor kam. Frustriert stöhnte er auf, da er gerade wieder eingeschlafen wäre und schaltete seinen Wecker endgültig aus. Als er versuchte sich aufzurichten sank er keuchend wieder zurück in sein Kissen. Gott! Er spürte so ziemlich jeden Muskel seines Körpers!

Erschrocken wich er zurück, als die Vorhänge seines Bettes aufgerissen wurden und verzog das Gesicht, als ihn die Sonnenstrahlen trafen.

„Harry!“, schrie ihm Ron ins Ohr.

„Nicht so laut Ron! Ich steh ja schon auf!“, murrte er ungehalten.

„Ist alles okay?“, fragte Neville vorsichtig.

Erst jetzt nahm Harry ihre panischen Gesichter wahr. „Ist was passier?“, fragte er alarmiert.

Ron und Neville sahen sich verwundert an. „Ähm, naja. Eigentlich hätten wir gedacht, dass du eine Vision hattest oder so?“, sagte Ron. Er und Neville hatten Harry’s Stöhnen und Keuchen gehört und hatten gedacht, dass er soeben eine Vision gehabt hatte.

Harry sah ihn verständnislos an, ehe ihm ein Licht aufging. Schallend begann er zu lachen. Zuerst sahen ihn seine Freunde besorgt an, als ob sie Angst hätten, dass er nun total übergeschnappt sei. Doch dann erkannten sie den Wecker in Harrys Hand und zählten 1 und 1 zusammen.


Als Dean und Seamus zurück ins Zimmer kamen, zogen sie nur die Augenbrauen hoch. „Hey! Was ist so witzig?“ „Ich will auch mit lachen!“

Ron kam lachend auf sie zu, während Neville lachend auf den Boden fiel und sich den Bauch hielt.

Ron musste sich an Dean festhalten um nicht ebenso umzufallen wie Neville. „Weist du haha Harry hat haha und wir dachten, dass pft …“, prustete Ron wieder los und begann wieder hemmungslos zu lachen. Die verständnislosen und verwirrten Gesichter der beiden waren aber auch zu komisch.

Dean und Seamus sahen sich an. Langsam aber sicher begann sich auch auf ihren Gesichtern ein Grinsen zu schleichen. Sie wussten zwar nicht warum die anderen so lachten, aber das Lachen war ansteckend.

Nach fünf oder zehn Minuten hatten sie es geschafft, sich wieder zu beruhigen. „Boa, das war gut!“, schnaufte Ron.
„Wie lang ist es her, dass wir so gelacht haben?“, fragte Seamus und wischte sich eine Lachträne aus dem Gesicht. „Viel zu lange!“, schrien Ron und Harry gleichzeitig und sahen sich dann erstaunt an, was für einen neuen Lachflash sorgte.


„Was habt ihr bitte da oben gemacht? Wir warten schon seit fünfzehn Minuten auf euch!“, begrüßte Hermine die fünf Jungs, als sie es endlich in den Gemeinschaftsraum geschafft hatten, wo ihre Klassenkameraden schon auf sie warteten. Die Gryffindors die beim morgendlichen Joggen immer mitmachten, hatten es sich zur Gewohnheit gemacht immer gemeinsam zu joggen.

Die Jungs mussten sich arg zusammen nehmen um nicht wieder zu lachen. Ron kicherte leise vor sich hin, während Harry zuerst seiner Freundin einen Kuss zur Begrüßung gab und dann versuchte seine beste Freundin zu besänftigen.

„Es tut uns Leid, Hermine und auch all die anderen. Wir wollten euch nicht warte lassen. Aber wir … wer als letztes beim See ist, ist ein Knallrümpfiger Kröter!“, schrie er zum Schluss, schnappte sich Ginnys Hand und stürmte mit ihr lachend durch das Portraitloch.

Verdutzt sahen alle dem jungen Potter nach, bis sich Ron lachend die Hand von Hermine schnappte. „Hey Kumpel, warte auf uns!“, schrie er lachend, als er ebenfalls mit seiner Freundin, die zu perplex war um eine Antwort zu fordern durch das Portraitloch rannte.

Erst als die andern Zimmerkollegen von den beiden ebenfalls kichernd verschwunden waren, nahmen alle anderen die Beine in die Hand und liefen ihnen lachend hinterher.



Als kleinen Trost, gibt es nächste Woche Freitag dafür 'schon wieder' ein neues Kapitel. Es heißt: Der Countdown läuft. Bis dahin wünsch ich euch noch ein schönes Wochenende und eine nicht all zu stressige Woche,
eure Mel



***

GinnyPotter:) : Hallöchen! Freut mich, dass dich das Schicksal hier her gebracht hat ;) Und es freut mich noch mehr zu lesen, dass dir meine Story hier gefällt! Ja, ich glaube wir sind alle froh, dass Seth nicht in dieses schreckliche Waisenhaus musste!

hermine1965: Eine Party gibt’s zwar nicht, aber ich kann dir versichern, dass sich alle darüber gefreut haben ;)


chap01: Ich bin auch froh, dass Seth nicht ins Waisenhaus gekommen ist – ich hab es einfach nicht übers Herz gebracht ;)


Mrs.Black: Es ist ein Muggelwaisenhaus dass von der Existenz der magischen Welt Bescheid weiß. In der magischen Welt gibt es nicht so viele Waisenhäuser, deshalb werden gelegentlich magische Kinder in ein Muggelwaisenhaus gebracht.


Tonks97: Ja, stürzt das Waisenhaus! - dem kann ich mich nur anschließen ^^ Das mit dem ‚bald‘ hat nicht ganz so geklappt, aber es geht immerhin weiter ;)


Clariwanni: Ja, das Waisenhaus hat viele Minuspunkte gesammelt – kann ja nur noch besser werden ;) Also ich hab mir das so gedacht, dass es sowohl Muggelwaisenhäuser gibt und Waisenhäuser für Zauberer. Aber da es in der Zauberwelt nicht genügend gibt, gibt es auch Muggelwaisenhäser die von der Existenz der magischen Welt wissen. Und in so eines wurde Seth eben gebracht!


Lina: Erstens, danke für die Info, das Merlin ein pink gepunktetem Schlabber-T-Shirt hat xD
Und zweitens danke dafür, dass du so begeistert bist. Eigentlich hab ich das Gefühl, dass ich in letzter Zeit nur mehr lauter Müll produziere – es ist schon lange aus, dass ich so wirklich zufrieden war mit einem Chap … aber deine Kommis geben mir das Gefühl, dass es doch nicht so schlecht ist, was ich da zusammenreime ^^


sirieule: Haha, diese Frau im Waisenhaus hat wirklich keine Fans ^^ Ihr Pech, was ist sie auch so unausstehlich ;)


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