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Fanfiction

Auferstanden - Ein Versuch dem Alltag zu entfliehen (Teil II)

von MelRU

Hallöchen liebe Leser!

Ich hoffe ihr seid noch da. Ja? Sehr schön – denn es geht gleich weiter!
Viel Spaß beim lesen!




Kapitel 47

Ein Versuch dem Alltag zu entfliehen Teil II


Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute.
Seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.



Fünfzehn Minuten später kamen Draco und Sirius schnaufend, da sie den ganzen Weg gerannt waren, in den neuen Räumlichkeiten des Ordens an. „Sorry, wir haben nicht auf die Uhr geschaut und total die Zeit vergessen“, erklärte Sirius ihr zu spät kommen. Die Anwesenden nahmen das nickend und teilweise grinsend zur Kenntnis, während Kingsley sagte: „Schon gut. Wir haben gerade erst angefangen. Setzt euch.“

Nachdem die beiden Spätankömmlinge Platz genommen hatten – Sirius hatte es geschafft sich irgendwie zwischen Lorelei und James zu zwängen obwohl eigentlich kein Sessel dazwischen stand und Draco hatte sich zu seinen Freunden gesetzt, fuhr Kingsley grinsend fort.
„Also, wir haben heute mit den Hauselfen gesprochen und sie alle haben es einheitlich verweigert zu gehen. Sie haben uns versichert, dass sie Hogwarts mit uns verteidigen werden, falls es nötig sein sollte.“ Während sich die meisten Mitglieder des Ordens über die Unterstützung freuten, war Hermine etwas enttäuscht, sie hätte den Hauselfen wirklich einen Urlaub gegönnt.

„Wie einige von euch heute schon erfahren haben, haben Remus und Lorelei die Nacht durchgearbeitet – was ich euch allen ab nun verbieten werde – und haben es geschafft zwei Evakuierungspläne zu erstellen. Ich habe hier einige Kopien. Hat jeder die Pläne? Sehr schön. Die Hauslehrer werden sie morgen Vormittag an ihre Schüler verteilen und eine vergrößerte Kopie im Gemeinschaftsraum aufhängen. Die Schüler sollen sich die Pläne bis am Abend gut einprägen, denn dann wird ein erster Übungsdurchlauf stattfinden. Soweit alles klar?“

Da niemand eine Frage hatte, fuhr Kingsley fort: „Der Umzug des Ordens schreitet nach Mollys sind Arthurs Angaben sehr gut voran. Ich habe hier eine Liste, wo die Neuankömmlinge namentlich festgehalten worden sind. Ich werde jetzt die Namen vorlesen und ihr meldet euch bitte und sagt mir, ob ihr schon ein Quartier erhalten habt oder nicht, alles klar? Also …“

Nachdem Kingsley die Liste durchhatte und alle Neuankömmlinge zugestimmt hatten ein Quartier zugeteilt bekommen zu haben, ging er zum nächsten Teil des Abends über.

„Nun habe ich euch allen noch etwas Erfreuliches zu berichten. Heute Vormittag sind Fred und George Weasley bei mir in meinem Büro aufgetaucht und haben mir etwas Erstaunliches gezeigt. Diese beiden jungen Herren, die leider noch nicht anwesend sind, haben nämlich die letzten Wochen und Monate dazu genutzt, Produkte zu entwickeln, die uns im Kampf helfen können. Sie haben mir eine Liste der Artikel gegeben und ich war so frei, sie für euch zu duplizieren. Sie waren auch gleich so nett und haben eine Erklärung der Produkte hinzugefügt und ich kann euch allen sagen, dass die beiden eine perfekte Arbeit geleistet haben. Ich bin heute Morgen schon in den Genuss dieser Produkte gekommen und bin - wie ihr vielleicht merkt – total begeistert und von ihrer Nützlichkeit überzeugt.“

Interessiert lasen die Ordensmitglieder die Kopien, welche ihnen Kingsely gerade gegeben hatte. Vor allem die Jugendlichen und die Rumtreiber waren begeistert. Da alle so darin vertieft waren, merkte nur Kingsley, dass die Türe aufging und zwei grinsende identische rothaarige junge Männer hindurch schlichen und auf ihn zukamen. „Hey King!“, sagte Fred oder war es George? Der Minister grinste. Die beiden hatten aufgeschnappt, dass Sirius und James ihn immer King nannten und seit dem taten die beiden das auch. Doch es störte Kingsley keines Falls, er fand es eher amüsant.

„Guten Abend, meine Herren. Habt ihr es auch geschafft, dieser Sitzung beizuwohnen?“, tadelte er sie leicht. „Tut uns echt Leid!“ „Aber wir mussten noch etwas -“ „-für unser Harryspätzchen-“ „-erledigen.“

„Ach und was?“, fragte Kingsley neugierig. Die Zwillinge grinsten geheimnisvoll, ehe sie abwechselnd Kingsley etwas ins Ohr flüsterten. Dieser grinste breit und sagte: „Ich bin wirklich froh euch auf unserer Seite zu wissen. Danke.“ Fred und George grinsten breit und wenn sich Kingsley nicht irrte – was sehr selten vorkam - hatten sie sogar einen leichten Rotschimmer auf ihren Wangen, als sie sich neben die anderen Teenager setzten und sofort von ihnen ausgefragt wurden.

„Ich weiß wie interessant und aufregend es ist, sich diese Liste durchzulesen, aber nun bitte ich euch, sie einstweilen zur Seite zu legen. Ihr habt nachher noch Zeit sie durchzugehen“, grinste er in die Runde, als die meisten eher wiederwillig das Pergament aus der Hand gaben.

„Danke. Ich weiß nicht ob es euch aufgefallen ist, aber die Schaffer dieser einzigartigen Artikel sind gerade eingetroffen. Und deshalb möchte ich mich noch einmal persönlich bei den beiden bedanken, denn diese Produkte bieten uns einen perfekten Überraschungseffekt, den wir geschickt nutzen werden. Und ich bin - wie ich vorher schon zu den beiden gesagt habe – wirklich froh euch und euren Erfindungsgeist auf unserer Seite zu wissen. Ich denke das ist einmal einen Applaus Wert. Ihr könnt stolz auf eure Arbeit sein“, sagte Kingsley und klatschte in die Hände. Sofort standen die restlichen Ordensmitglieder auf und folgten seinem Beispiel. Sirius, James, Ron und Blaise pfiffen und grölten begeistert mit. Molly kam auf die beiden zugerannt und umarmte sie stürmisch. Sie weinte vor Glück und vor Stolz und entschuldigte sich bei ihnen, da sie immer gesagt hatte, dass sie es mit diesen Scherzartikel nicht weit bringen würden. Mittlerweile waren die Gesichter der Zwillinge so Rot wir ihr Haar, doch sie grinsten und verbeugten sich solange, bis auch der letzte aufgehöhrt hatte zu klatschen.

Kingsley sah auf sein geliebtes Klemmbrett, wo er die heutigen Themen des Abends niedergeschrieben hatte. „Und schon wieder habe ich euch etwas Positives zu berichten. Irgendwie bekomme ich das Gefühl, dass das die positivste Ordenssitzung, seid der Gründung des Phönixordens wird“, meinte der Minister, woraufhin alle lachten.

„Ich weiß nicht, ob du es schaffst die Sitzung zu übertrumpfen, als du uns erzählt hast, dass uns alle Minister ihre Hilfe angeboten haben“, meinte James grinsend. „Nun gut, lasst es mich wenigstens versuchen. Also, kurz vor dieser Sitzung hat Hagrid Minerva und mich zu ihm gebeten. Euch wird aufgefallen sein, dass unser großer Freund heute nicht an der Sitzung teilnimmt.“

„Man könnte ihn schwer übersehen“, murmelnde Ron. Grinsend für der ehemalige Auror fort: „Seine Abwesenheit liegt darin begründet, dass er es geschafft hat einige Riesen auf unsere Seite zu ziehen. Sie befinden sich momentan im Verbotenen Wald, damit sie nicht entdeckt werden. Außerdem ist er dabei einige Bewohner des Waldes zu überzeugen uns zu helfen.“

„Von wie vielen Riesen reden wir hier?“, fragte Sirius interessiert nach. „Zehn. Ich weiß, dass Voldemort viel mehr auf seiner Seite hat, aber es ist immerhin etwas.“ „Das stimmt. Wir sollten uns um jede Unterstützung freuen. Wen versucht Hagrid noch zu überzeugen?“, fragte Tonks.

„Wenn ich realistisch sein soll, wird es uns wahrscheinlich nicht gelingen die Zentauren dazu zu bewegen uns zu unterstützen. Wenn sie aber in Gefahr geraten, werden sie sich verteidigen und uns somit indirekt helfen – was ich auch als positiv bewerte. Außerdem versucht Hagrid seine Riesenspinne Aragog und dessen Familie davon zu überzeugen uns zu helfen.“ Kingsley sah kurz besorgt zu Ron, welcher jegliche Farbe im Gesicht verloren hatte. „Alles in Ordnung, Ronald?“, fragte er den Rotschopf, wodurch auch die anderen auf Ron aufmerksam wurden.

„Ja, alles okay. Es geht gleicht wieder.“ Ginny tätschelte ihrem Bruder fürsorglich den Arm, sie wusste wie sehr er Spinnen hasste, während James ein Glas Wasser für den besten Freund seines Sohnes heraufbeschwor. Der Minister wartete noch kurz, bis Ron wieder etwas Farbe im Gesicht hatte und nahm dann den Faden wieder auf. „Die Unterstützung der Wassermenschen wurde uns, sehr zu meiner persönlichen Überraschung schon zugesagt.“

„Also was den Verbotenen Wald und den Schwarzen See betrifft, haben wir eine positive Bilanz erhalten“, sagte Sirius. Alle sahen ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an und mussten dann bei dem Anblick, der sich ihnen bot lachen.

So wie es aussah, hatte sich Sirius Remus‘ Block und dessen Stift geschnappt und James die Brille abgenommen und sich selbst aufgesetzt. Nun saß er kerzengerade da, den Block auf den überkreuzten Knien, mit der Brille ganz vorne auf der Nasenspitze und mit geschäftigem Gesichtsausdruck. Kurz gesagt – es war ein Bild für die Götter.

Auch Kingsley musste Lachen. Ihn faszinierte es irgendwie, wie es James und Sirius immer wieder schafften, die Stimmung zu lockern. Auch wenn die Wichtigkeit dieser Sitzung etwas darunter litt, war er froh darüber, dass die beiden versuchten, die anderen ein bisschen aufzuheitern. Er war froh, dass seine beiden ehemaligen Kollegen, die mittlerweile zu seinen engsten Vertrauen und Freunden gehörten, solch charakterstarke Persönlichkeiten waren.

Als Sirius die geliehenen Sachen wieder zurückgegeben hatte und Kingsley entschuldigend lächelnd ansah, fuhr der Minister mit dieser etwas absonderlichen Ordenssitzung fort.

„Als nächstes brauche ich besonders die Aufmerksamkeit von Lorelei, Blaise und Draco. Habt ihr eine Lösung für das Slytherin-Problem gefunden?“, wandte er sich an die drei genannten Personen. „Was für ein Problem?“, fragte Neville an Draco und Blaise gewandt. Die beiden drucksten etwas herum, bis Lorelei es kurz für die anderen, die nichts davon gewusst hatten zusammenfasste.

„Die anderen Slyterhins sind misstrauisch geworden, da Blaise und Draco so oft abwesend waren. Das ist in Slytherin nicht üblich, schon gar nicht wenn man, wie in Dracos Fall das Oberhaupt ist. Draco und Blaise haben es immer irgendwie geschafft sich herauszureden, doch es wurde ziemlich knapp, als sie ein Slytherin gesehen hat, wie sie aus dem Trainingsraum der DA gekommen sind. Die beiden haben ihren Klassenkameraden die Lüge aufgetischt, dass sie sich hier eingeschlichen haben um unser Vertrauen zu gewinnen und Informationen für den Dunklen Lord zu sammeln. Also ist das gerade noch mal gut gegangen. Unser jetziges Problem ist, dass die Schüler die Gemeinschafträume nicht mehr verlassen dürfen, außer denjenigen die helfen. Es wäre zu riskant für Draco und Blaise jeden Abend wieder zu ihren Klassenkameraden zu müssen. Denn das Misstrauen wächst und es ist nicht verantwortungsvoll sie dem Risiko eines Angriffs auszusetzten. Deshalb habe ich den anderen Slytherins erzählt, dass sie durch einen Zaubertrankunfall schwerverletzt im Krankenflügel gelandet sind. Nicht gerade eine meiner besten Lügen, aber es muss reichen“, erzählte sie den anderen.

„Wieso habt ihr uns nie erzählt, dass ihr solche Probleme mit den Slytherins habt?“, fragte Hermine entrüstet. „Ihr habt immer so getan, als wäre alles in Ordnung!“, schimpfte auch Ginny mit den beiden Jungs. Die zwei Slytherins schrumpften etwas in ihren Stühlen und zogen die Köpfe ein.
„Wir wollten euch nicht beunruhigen und außerdem hatten wir alles …“

„Sag mir jetzt bitte nicht, dass ihr alles im Griff hattet. Es hat sich nämlich nicht danach angehöhrt!“, unterbrach Ron den blonden Slytherin. „Ihr zwei habt es noch immer nicht so ganz kapiert, dass ihr uns alles anvertrauen könnt! Oder wollt ihr das etwa nicht?“, fragt sie nun Luna.
„Was? Natürlich vertrauen wir euch, aber …“

„Dann lasst es endlich zu, dass wir euch helfen! Es nervt, dass ihr Slytherins immer denkt alles alleine regeln zu müssen!“, beschwerte sich Neville. „Für so was sind Freunde schließlich da!“, meinte Ginny. „Das ist normalerweise Harrys Spruch“, konnte sich Draco ein Grinsen nicht verkneifen. „Und da hat er vollkommen Recht“, meinte James. „Boa! Ihr Gryffindors und was ihr sonst noch alle seid, seid echt anstrengend!“, jammerte Blaise. „Ja schon gut. Wir haben es kapiert“, sagte Draco zeitgleich. „Das sagt er immer“, nuschelte Ginny.

„Wo werden die beiden jetzt schlafen?“, fragte Kingsley um wieder auf das ursprüngliche Thema zu kommen. „Wir haben uns gedacht, dass wir unseren Neuzugängen, also Harry, Ginny, Draco, Ron, Hermine, Blaise, Neville und Luna eine eigene Wohnung zuteilen. Sie haben sich ein bisschen Ruhe verdient und die erhalten sie alle nicht, wenn sie jeden Abend in ihre Gemeinschaftsräume müssen, wo sie mit Fragen bombardiert werden. Wir haben uns die größte Wohnung von Hogwarts ausgesucht und diese liegt in der Nähe von Lilys Privaträumen. Sie ist groß genug für die Acht und als Eingang dient ein Portrait. Das Portrait lässt alle Ordensmitglieder durch, die das Passwort nennen. Das lautet übrigens: Rumtreiber und bitte fragt mich nicht, wer unbedingt dieses Passwort wollte. Außer uns Ordensmitglieder lässt das Portrait nur Seamus Finnigan und Dean Thomas durch, wenn sie das Passwort wiedergeben. Andere Personen werden nicht durchgelassen, auch wenn sie das Passwort sagen“, weihte Lorelei die anderen in die Idee ein, welche ebenfalls gestern Nacht entstanden war.

„Wow! Das ist ja abgefahren!“, war Ron begeistert, so wie all die anderen Teenager auch. „Aber das ist doch nicht nötig“, sagte Hermine, obwohl sie vor Begeisterung rote Wangen hatte. Lily lächelte die beste Freundin ihres Sohnes an. „Ist schon gut Hermine. Ihr habt euch diesen kleinen Luxus verdient.“

„Wessen Idee war das jetzt eigentlich? Du hast gesagt ‚Wir habe uns gedacht‘“, fragte Draco seine Patentante. „Es war die Idee von Remus, Lily, James, Sirius und mir. Und durch Professor McGonagalls Zustimmung ist das Ganze möglich geworden“, gab Lorelei die gewünschte Auskunft preis. Die Jugendlichen bedankten sich herzlich bei jedem von ihnen, ehe Kingsley wieder weitermachte.

„Das heißt sie können noch heute umziehen?“, fragte er die Schulleiterin. „Ja, gleich nach der Ordenssitzung können sie ihre Sachen zusammenpacken und zu Lilys Privaträume kommen. Sie wird ihnen ihre neue Wohnung zeigen. Somit können sie sich gleich ihre Zimmer aussuchen und sich einrichten.“

Kingsley nickte zum Zeichen, dass er verstanden hatte und kam somit zu seinem letzten Teil des Abends.

„Jetzt kommen wir - denke ich - zum spannenderen Teil des Abends. Ich habe hier nämlich ein paar Pergamentrollen, deren Inhalt für einige hier in diesem Raum sehr interessant sein dürfte. Ich habe die Ergebnisse eurer Magieleveltests.“ Die Jugendlichen hielten gespannt die Luft an. „Wollt ihr, dass ich die Ergebnisse vorlese oder wollt ihr zuerst selbst nachsehen?“, fragte er die Teenager. „Ach was, les die Ergebnisse gleich vor. Die anderen fragen uns dann sowieso“, sagte Ron lapidar, was einige aus dem Orden zum Lachen brachte.

„Nun gut, dann fangen wir mit dir gleich an, Ron“, grinste der momentane Minister, zog die entsprechende Pergamentrolle hervor und las:


Testperson: Ronald Weasley
Magielevel: Sieben [schwarz]


Erstaunt und anerkennend wurde der Rotschopf angesehen, welcher selbst ein bisschen unglaubwürdig dreinblickte. Damit hatte er nun nicht gerechnet. Natürlich war ihm aufgefallen, dass er sich verbessert hatte, er hatte auch durch Hermines Ansporn mehr gelernt und geübt, aber dass es solche Auswirkungen haben würde hätte er nicht gedacht. Während Blaise Ron anerkennend auf die Schulter klopfte nachdem dieser aus der Umarmung seiner Mutter entlassen worden war, schenkte ihm Kingsley einen zufriedenen und lobenden Blick, ehe er das nächste Pergament in die Hand nahm.


Testperson: Neville Longbottom
Magielevel: Sieben [hellblau]


Nevilles Leistungen wurden ebenso gelobt, wie die von Ron, wodurch der ehemals so schüchterne Junge rot anlief und den Haaren der Weasleys Konkurrenz machte. Als nächstes kam Hermine‘s Ergebnis und der Minster grinste stolz, als er ihr Ergebnis las:


Testperson: Hermine Jane Granger
Magielevel: Acht [hellblau]


Hermine war total verblüfft von ihrem Ergebnis. Natürlich hatte sie gehofft, dass sie durch ihr hartes Training mit ihren Freunden und strebsames Lernen einen hohen Magielevel erreicht hatte. Doch mit einer Acht hatte sie nie gerechnet. Ginny pfiff anerkennend, während Ron ihr als Bewunderung ein Kuss auf die Lippen drückte und die anderen Anwesenden klatschten. Es war wirklich erstaunlich und fast unglaublich, was diese Jugendlichen alles geschafft hatten. Viele in diesem Raum befanden sich momentan auf dem achten Level, aber sie waren auch um einiges älter als diese Teenager. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, fuhr Kingsley mit dem nächsten Ergebnis fort.


Testperson: Ginevra Molly Weasley
Magielevel: Sechs [schwarz]


Dieses Ergebnis war für viele wieder eine Überraschung. Eigentlich sollte Ginny sich noch im fünften Level befinden und am Ende dieses Schuljahres den sechsten Level erreichen. Die einzige Tochter der Weasleys wurde, genauso wie ihr Bruder, in eine der berüchtigten knochenbrechenden Umarmungen ihrer Mutter gezogen, welche ihren Stolz nicht anders auszudrücken wusste. Auch Lily konnte nicht anders als ihre Schwiegertochter in Spe zu umarmen. Als nächstes las der ehemalige Auror das Ergebnis von Blaise Zabini vor.


Testperson: Blaise Zabini
Magielevel: Sieben [dunkelblau]


Wie auch bei allen anderen zuvor, wurde auch hier großzügige Anerkennung der Erwachsenen gezeigt. Sie alle waren einfach nur begeistert und stolz und diese Euphorie war fast schon im Raum zu spüren. Jetzt waren nur noch drei Pergamentrollen übrig. Kingsley zog eine davon und verkündete das Ergebnis von Luna.


Testperson: Luna Lovegood
Magielevel: Sechs [blau]


Als Luna ihr Ergebnis hörte, war sie erleichtert. Sie hatte schon Angst gehabt, sie würde den Anderen um sehr viel hinterherhinken. Nachdem der anerkennende Applaus verebbt war zog Kingsley das nächste Pergament, las es ohne eine Regung durch und legte es zur Seite. Dann griff er zum letzten und las es laut vor:


Testperson: Draco Lucius Malfoy
Magielevel: Acht [blau]


„Ja! Ich wusste es!“, rief Lorelei, ehe sie einem verdutzten Draco um den Hals fiel. Nachdem dieser aus ihrer Umarmung entlassen wurde, sah er noch immer erstaunt und fragend zum Minister, als ob er nachfragen wollte ob sich dieser nicht vielleicht verlesen hatte. Doch Kingsley grinste ihn nur an. „Ich habe mich sicher nicht verlesen, Draco. Überzeuge dich selbst.“ Und mit diesen Worten machte er eine Handbewegung, sodass alle Tests zur jeweiligen Testperson flogen, damit sich diese selbst noch einmal versicher konnten.


„Ich glaube, ich spreche im Namen aller hier, wenn ich sage, dass wir unglaublich stolz auf jeden von euch sind. Ihr habt mit diesen jungen Jahren etwas erreicht, was viele in ihrem ganzen Leben nicht schaffen. Ihr zeigt ein Engagement, das uns allen so noch nicht untergekommen ist. Ihr helft mit wo ihr nur könnt, ihr wartet nicht darauf, dass euch jemand eine Aufgabe gibt, nein - ihr sucht euch einfach eine. Ihr trainiert härter als so manch ein Auror und ich denke, dass wir nur durch eure Hilfe eine viel höhere Chance haben, diesen Krieg zu gewinnen. Ohne euch wäre ein solch ein positiver Fortschritt gar nicht möglich gewesen. Ich weiß noch nicht, wie wir uns jemals für all das bedanken können, ich weiß nur, dass es nicht selbstverständlich ist, auch wenn ihr das immer beteuert. Das einzige, was ich momentan sagen kann ist: Danke! Danke für all das was ihr getan habt und noch tun werdet! Ihr gebt uns allen Mut weiterzukämpfen und die Hoffnung auf Frieden. Danke!“, sagte Kingsley, ehe er für die anwesenden Jugendlichen Beifall klatschte.

Alle im Orden stimmten in diesem Beifall mit ein, während sich die Mädchen die Tränen der Rührung aus den Augen wischten. Als wieder Ruhe eingekehrt war, sprach zur Überraschung aller Ron. „Erstens ist es für mich selbstverständlich für meine Familie und meine Freunde zu kämpfen. Zweitens hätten wir das alles ohne euch sowieso nicht geschafft und drittens, was ist jetzt eigentlich Harrys Ergebnis?“

Gespannt wurde Kingsley angesehen, man merkte, dass viele auf diesen Augenblick gewartet hatten. „Ihm möchte ich das Ergebnis zuerst alleine, beziehungsweise im Beisein seiner Familie sagen. Danach ist es seine Entscheidung, ob er es bekannt gibt oder nicht.“ Alle nickten verstehend, sodass der Minister die Sitzung beendete und gemeinsam mit Lily und James zum Krankenflügel ging. So bekamen sie nicht mehr mit, wie Sirius den restlichen Orden bat, noch kurz hier zu bleiben, um sie in ihren Plan Harry aufzumuntern einzuweihen. Alle waren wie zu erwarten begeistert von der Idee, allein schon deswegen, weil sie den Jugendlichen den Spaß vergönnten. Es dauerte nicht lange, bis alle ihre Aufgaben für morgen erfahren hatten und die Teenager in ihre Gemeinschaftsräume liefen um ihre Sachen zu packen. Sie hatten sich noch schnell mit Lorelei ausgemacht, dass diese anstatt Lily ihnen ihr neues Quartier zeigen sollte. Danach wollten sie noch zu Harry, um ihm einerseits ihre Ergebnisse mitzuteilen und vielleicht würde er ihnen dann auch sagen, auf welchem Level er sich momentan befand.




Harry saß auf seinem Bett und las. Das Problem war nur, dass er schon zum siebten Mal dieselbe Zeile las und sich einfach nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte. Er war froh, als er das Klopfen an der Türe vernahm und zusah, wie seine Eltern gefolgt von Kingsley den magisch vergrößerten Raum betraten.

Lily und James fragten Harry gleich nach seinem befinden, während sich Kingsley im Hintergrund leise mit Madame Pomfrey unterhielt, die nach ihrem Eintreten aus ihrem Büro gerauscht war. Nachdem Harry seinerseits seine Eltern ausgequetscht hatte, kam Kingsley auf Harrys Krankenbett zu.

„Guten Abend, Harry. Wie geht es dir?“, erkundigte er sich bei dem jüngsten Mitglied der Familie Potter. „Eigentlich ganz gut. Ich will ja nicht unhöflich sein, aber warum bist du hier?“, fragte Harry den Minister, welcher daraufhin grinste. „Ich habe hier das Ergebnis deines Magieleveltests und ich habe mir gedacht, es wäre dir lieber selbst zu entscheiden wem du dein Ergebnis noch preis gibst außer deiner Familie“, erklärte der Minister seine Anwesenheit. „Oh, das ist nett von dir. Danke.“

Bevor Kingsley das Pergament aus der Tasche seines Umhanges zog, klopfte es an der Türe. „Herein“, sagte Kingsley und sah gespannt zum Eingang. Ein lieblich grinsender Sirius schlüpfte in den Raum und ging auf Harrys Krankenbett zu. „Mein allerliebstes Patenkind, darf ich hier sein, wenn King das Ergebnis vorliest?“, fragte er Harry mit seinem besten Hundeblick und kam somit gleich auf den Grund seines Besuches. Harry lachte. „Sicher, du gehörst sowieso zur Familie ich hab mich schon gewundert so du bleibst.“

Sirius lächelte sanft, als er sagte: „Ich habe noch schnell nach Seth gesehen. Und es freut mich zu hören, dass ich zur Familie gehöre“, warf er Lüge und Wahrheit glaubhaft zusammen.
„Padfoot, das hat dir schon meine Mutter gesagt“, meinte James augenrollend, was Harry zum kichern brachte. „Und außerdem bist du nur hier, weil du mit Remus gewettet hast, wer als erstes von euch beiden Harrys Magielevel erfährt.“

Harry sah erstaunt zu seinem Paten. Dieser druckste ein bisschen herum, was selbst Lily zum Lachen brachte, der Pate ihres Sohnes und bester Freund ihres Mannes war echt eine Nummer für sich. „Naja, dass auch. Aber ich bin doch schon sooo neugierig!“, verteidigte er sich. Harry schüttelte einfach grinsend den Kopf und wandte sich dann fragend an den Minister. „Auf was für einem Level befinde ich mich denn jetzt?“

Während Kingsley das Pergament auseinanderrollte, wurde Harry dann doch nervös. Er war derjenige, der Voldemort besiegen musste. Was, wenn er den niedrigsten Magielevel von seinen Freunden hatte? Aber er war doch in den Trainings immer ganz gut gewesen. Bisher hatte es noch keiner geschafft ihn zu besiegen, auch nicht die Siebtklässler – außer David natürlich. Sogar gegen Remus und Lorelei hatte er schon ein paar Mal gewonnen. Vielleicht hatten sie nie mit vollem Einsatz gekämpft? Enttäuschung machte sich in Harry breit.

Als der Minister die Pergamentrolle fertig ausgezogen hatte. Lugten James und Sirius – wie immer neugierig auf das Pergament und zogen erst einmal die Augenbrauen zusammen, so als ob sie die Ziffer nicht lesen könnten. Danach hoben sie sie erstaunt, begannen aber dann zu grinsend und schlugen hinter Kingselys Rücken die Hände zusammen.



„Wir hatten Recht!“, rief Sirius begeistert.






Erklärt mich jetzt bitte nicht für vollkommen verrückt, weil beide Kapitel “Ein Versuch dem Alltag zu entfliehen” heißen und eigentlich noch kein Versuch stattgefunden hat. Die aufmerksamen Leser werden aber bemerkt haben, dass etwas geplant wird und deshalb heißen die Kapitel auch so. Ursprünglich sollte ja alles in ein Kapitel rein, aber mir ist dann so viel eingefallen, was ich noch unterbringen wollte und ich habe eine Idee nach der anderen weiter gesponnen und deshalb ist aus dem einen Kapitel sozusagen ein Dreiteiler geworden – hoffentlich stört euch das nicht zu sehr! So heißt also das nächste Kapitel ganz überraschend: „Ein Versuch dem Alltag zu entfliehen Teil III“

Liebe Grüße,
eure Mel


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