Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Auferstanden - Die Lehre des Geistes

von MelRU

Hallöchen meine Lieben,

ich weiß ich kann diese ewig lange Wartezeit nicht mehr gut machen, auch nicht durch eine Entschuldigung. Bei mir ging es in den letzten paar Monaten drunter und drüber, da ich mich gerade durch mein erstes Semester auf der Uni kämpfe. Außerdem ist vor ein paar Wochen unerwartet mein Großvater gestorben, was uns alle ziemlich aus der Bahn geworfen hat.

Aber er war sozusagen der Grund warum ich mich endlich aufgerafft habe wieder weiterzuschrieben. Er hat sich in den letzten paar Monaten immer mit den Worten bei mir verabschiedet: "Ich wünsche dir alles Glück der Welt und hoffe, dass du gesund bleibst und glücklich bist." Irgendwie denke ich, dass er selbst es schon gewusst hat, dass es für ihn zu Ende geht.

Nach seinem Tod habe ich mir darüber Gedanken gemacht, was mich glücklich macht und ich bin immer sehr glücklich, wenn mir jemand schreibt, dass ihm das gefällt was ich hier tue. Es macht mich also glücklich, wenn ich euch mit dieser Story eine Freude bereiten kann.

Ich hoffe ihr nehmt mir die Wartezeit nicht all zu übel und wünsche euch nun viel Spaß mit dem Kapitel.




Kapitel 49


Die Lehre des Geistes


Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.


„Du siehst müde aus, Schatz. Hast du nicht gut geschlafen?“, fragte Lily ihren Sohn, als sie mit ihm gemeinsam nach dem Abendessen in ihren Privaträumen saß. „Doch schon, aber es ist gestern ziemlich spät geworden“, meinte Harry schulterzuckend. „Aber du hast dich gut gehalten“, entgegnete seine Mum daraufhin lächelnd.

„Ich war betrunken“, stellte Harry nüchtern fest. Lily lachte. „Aber du bist süß, wenn du betrunken bist, genauso wie dein Vater.“ „Soll mich das jetzt trösten? Wieso habe ich das Gefühl, dass alle etwas wissen, was ich nicht mehr weiß. Und wieso hat mich keiner aufgehalten. Es war nicht unbedingt mein Ziel betrunken zu sein“, empörte sich Harry. „Ich glaube, da gab es gewisse andere Personen, die diese Ansicht nicht vertreten haben“, gab ihn seine Mutter zu bedenken.

„Ich erinnere mich dunkel daran, dass Fred und George mir immer wieder nachgeschenkt haben, aber sie streiten es die ganze Zeit ab“, meinte Harry schmollend. „Ihr seid alle so fies.“ „Ich wäre fies, wenn ich dir keinen Ausnüchterungstrank gegeben hätte“, lächelte seine Mutter. Harry biss sich auf die Unterlippe. „Denn wenn nicht, hättest du wahrscheinlich einen schönen Kater.“ „Kommt es mir nur so vor, oder sprichst du aus Erfahrung, Mum“, hackte Harry fies grinsend nach. „Tja, das möchtest du jetzt gerne wissen, was? Aber das verrate ich dir nicht. Und außerdem brauchst du dir nichts dabei zu denken. Was für ein Schüler ist nicht mindestens einmal in seiner Hogwartszeit betrunken? Abgesehen davon warst du ja nicht der einzige, der etwas zu tief ins Glas geschaut hat.“

„Stimmt, wenn ich daran denke, wie Dean heute Morgen ausgesehen hat“, stimmte Harry seiner Mutter zu. „Oh ja, der Arme tut mir ehrlich leid. Er hat es gestern geschafft den Raum ohne Ausnüchterungstrank zu verlassen. Aber genug davon, kommen wir zu den Grund warum wir zwei Hübschen heute hier sind.“

Harry stöhnte gequält auf. „Stell dich nicht so an, Schatz. Am Anfang werden wir uns nur über Okklumentik und Legilimentik unterhalten. Du weißt, dass du niemanden etwas beweisen brauchst. Wenn dir unsere Übungen einen Vorteil verschaffen können, dann wäre das natürlich ideal, aber wenn wir nicht weiterkommen ist es auch nicht so schlimm. Siehe es einfach als erweitertes Wissen an“, beschwichtigte Lily ihren Sohn, dem sie das leichte Unwohlsein angesehen hatte. Als er erleichtert ausatmete, fuhr sie fort: „Also, erzähl mir einmal was du über Okklumentik und Legilimentik weißt.“

„Okklumentik ist die Fähigkeit, seinen Geist vor fremden Eindringen zu schützen“, begann Harry und sah seine Mutter gespannt an, als sie aufmunternd nickte, fuhr er fort: „Mit dem Zauberspruch Legilimes kann man gewaltsam in den Geist eines Menschen eindringen und so dessen Gedanken erkennen. Dem kann man entgegenwirken indem man lernt seinen Geist zu verschließen.“ Harry wusste selbst, dass dies eine ziemlich stümperhafte Erklärung war, doch seine Mutter schien damit zufrieden.

„Das ist richtig und wie du selbst in deinem fünften Schuljahr erlebt hast, gibt es mehr als eine Methode um in den Geist eines anderen Menschen einzudringen. Severus benutzte den Zauberspruch Legilimes, den du gerade erwähnt hast und Voldemort nutzt wie es scheint die Verbindung zu deiner Narbe. Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, wie ich dir im Krankenflügel schon gesagt habe.“

„Ja, diese Methode beruht auf geistiger Konzentration und ist weitaus gefährlicher, da sie meist gar nicht bemerkt wird“, teilte Harry seiner Mutter mit, welche daraufhin zufrieden nickte. „Es gibt nur sehr wenige Menschen, die diese Methode beherrschen, da es schwierig ist sie zu erlernen und es deshalb einfacher ist einen Legilimes Zauber anzuwenden“, erläuterte sie ihm.

„Und du beherrschst diese Methode?“, fragte Harry ungläubig. „Ja“, nickte seine Mutter und fixierte den Inhalt ihrer Tasse. „Wieso kannst du das? Ich meine warum hast du das gelernt und wann?“, fragte sie ihr Sohn neugierig. „Ich habe einen Freund dabei geholfen es zu lernen“, war alles was seine Mutter sagte, danach schien sie gedanklich etwas abzudriften. Harry merkte, dass sie nicht mehr darüber sagen würde und fragte sie: „Und du denkst, dass ich das auch lernen kann?“ Lily blinzelte kurz und schüttelte ihren Kopf um ihn wieder frei zu bekommen, ehe sie ihm antwortete: „Natürlich, sonst würden wir zwei nicht hier sitzen, meinst du nicht?“

„Naja, aber wie Ron gesagt hat: Ich war eine Niete in Okklumentik“, meinte Harry nicht ganz überzeugt. „Und ich habe dir bereits gesagt, dass du durch die Verbindung zu Voldemort anscheinend deine Fähigkeiten auf diesem Gebiet weiter ausgebreitet hast.“

„Wäre es nicht besser wenn ich lerne meinen Geist zu verschließen, anstatt in den Geist von anderen einzudringen? Ich weiß, dass würde mir vielleicht einen Vorteil verschaffen, aber ich würde mich irgendwie wohler fühlen, wenn ich wüsste, dass meine Gedanken auch wirklich meine Gedanken bleiben“, teilte Harry seiner Mutter seine Überlegungen mit.

„Wie ich schon gesagt habe, verlangt niemand von dir weder das eine noch das andere. Es liegt ganz im deinem Ermessen, was du lernen willst und was nicht. Aber egal wofür du dich entscheidest, zuerst musst du begreifen, was dein Geist eigentlich ist“, erklärte ihm seine Mutter.

„Okay und was ist mein Geist?“

„Der menschliche Geist ist nicht an den leiblichen Körper gebunden, er existiert nur in ihm“, begann Lily zu erklären. „Du kannst ihn nicht sehen, hören, riechen oder schmecken, aber er ist dennoch ein Teil von dir. Wahrscheinlich sogar der wichtigste Teil, da er dich zu dem macht was du bist. Er verleiht dir die Fähigkeit richtig und falsch zu unterscheiden, er speichert Erlebnisse als Erinnerungen ab und lässt dich Gefühle entwickeln.“

„Du meinst also, wenn ich sage, dass ich in deinen Geist eindringe, dann verlässt mein Geist meinen Körper und kommt zu dir?“, fragte Harry und sah reichlich verwirrt aus. „So könnte man es sagen. Du schickst deinen Geist sozusagen auf die Reise zu mir.“

„Das hört sich ziemlich abgehoben an, findest du nicht?“ Lily lachte. „Denk daran wie du dich gefühlt hast, als Hagrid dir erzählt hat, dass du ein Zauberer bist. Hast du ihm das denn geglaubt?“ „Ganz ehrlich? Ich habe gedacht er ist ein Spinner.“ Lily prustete los und auch Harry begann zu lachen.

„Weißt du, als ich damals meine Eule mit dem Hogwartsbrief bekommen habe, wollte ich es auch nicht so recht glauben. Vielleicht wollte ich es schon, aber mein Verstand hat mir gesagt, dass es so etwas wie Zauberei nicht gibt. Ganz anders hingegen war meine Mutter, sie war von Anfang an begeistert gewesen. Sie hat nie daran gezweifelt, dass ich eine Hexe bin. Als ich dann vor der großen rot, schwarzen Lok am Bahnhof 9 ¾ stand, habe ich sie gefragt, warum sie so überzeugt davon gewesen war. Sie hat gesagt, dass sie auf ihr Herz gehört hat“, erzählte ihm seine Mutter und lächelte selig.

„Großmutter war eine tolle Frau, oder?“, fragte Harry. Bei den Dursleys war nie über Petunias Eltern gesprochen worden. Alles was Harry erfahren hatte war, dass ihre Namen Megan und Dillen gewesen sind und dass sie Tod waren.

„Ja, das war sie. Hat dir Petunia nie über sie erzählt?“, fragte ihn seine Mutter erstaunt. „Nein, ich weiß eigentlich nichts über sie“, erklärte ihr Harry. Lily schüttelte verständnislos den Kopf, aber sie entschied sich nachher damit auseinander zu setzen. „Deine Großmutter war eine sehr spirituelle Frau. Ich denke, dass es spirituellen Menschen, welche sich viel mit dem menschlichen Geist beschäftigen, relativ leicht fällt gewisse Dinge zu glauben. Sie können Dinge so akzeptieren wie sie sind und brauchen nicht immer Beweise dafür. Verstehst du was ich meine?“

„Ich denke schon. Legst du viel Wert auf Spiritualität?“, fragte er seine Mutter.

„Spiritualität gibt es in verschiedenen Ausdrucksformen. Gottvertrauen, Weisheit, Mitgefühl, Einsicht, Mediation und einige andere. Ich zum Beispiel meditiere, meistens dann wenn ich aufgewühlt bin. Dein Vater macht es auch oft, besonders nach harten Tagen im Ministerium, um seine Gedanken zu ordnen.“

„Dad meditiert? Und wie geht das?“ Harrys Neugierde war entflammt, wenn sogar sein Vater meditierte, musste etwas dran sein. „Es gibt verschiedene Techniken. Warte, ich müsste sogar ein Buch hier haben.“ Lily stand auf und schritt zu einem Bücherregal an der gegenüber liegenden Wand. Es dauerte eine Weile, bis sie ein Buch vom Regal nahm und sich wieder zu ihm setzte. „Hier, da steht alles drinnen, was du wissen solltest. Es hat mir sehr geholfen“, sagte sie und überreicht ihm das Buch. „Danke, Mum!“

„Gerne. Ich bin ziemlich davon überzeugt, dass dir das Meditieren auch bei unserem Training helfen kann. Bei Okklumentik sollst lernen deinen eigenen Geist zu finden und ihn zu schützen. Dafür sollte dein Geist frei von unnötigen Ballast und bedrückenden Gedanken sein. Du musst lernen, dich nur auf dich selbst zu konzentrieren. Bei Legilimentik sollst du außerdem noch die Präsenz anderer ausfindig machen und deinen Geist sozusagen auf die Reise zu schicken.“

„Hört sich ziemlich kompliziert an.“ „Es ist auch nicht leicht, aber ich denke, dass du das schaffen kannst.“

„Können wir es einmal versuchen?“ „Was?“ „Das ich dich daran hindere in meinen Geist einzudringen“, erklärte Harry. „Wie wäre es wenn du zuerst versuchst meine Anwesenheit in deinem Geist wahrzunehmen, um ein Gespür für dieses Eindringen zu bekommen? Danach kannst du dann versuchen mich daran zu hindern“, schlug seine Mutter vor.

„In Ordnung“, sagte Harry. „Gut!“, nickte seine Mutter. „Dann möchte ich, dass du dich jetzt auf eine Erinnerung konzentrierst, die du mir zeigen möchtest.“ „Okay“, nickte Harry, während er nach einer Erinnerung suchte, die er seiner Mutter zeigen wollte. „Lass dir Zeit und sag mir Bescheid, wenn du soweit bist“, sagte seine Mum gelassen.

Es dauerte ein bisschen, bis er sich für die erste Begegnung mit den Weasleys am Bahnhof King Cross entschied. „Okay, ich habe eine Erinnerung und was jetzt?“

„Zuerst suchst du dir eine angenehme Sitzposition, genau und dann schließe deine Augen und versuch dich zu entspannen, Harry“, hörte er die Stimme seiner Mutter. Nach einiger Zeit in der er versuchte sich zu entspannen und seine irrelevanten Gedanken auszublenden – was ihm erstaunlicher Weise relativ gut gelang, rief er sich die erste Begegnung mit den Weasleys in Erinnerung. „Okay, ich bin bereit“, sagte er, während er sein jüngeres Selbst sah, wie es etwas verloren über den Bahnhof King Cross umherirrte, ehe er die Worte von Mrs. Weasley aufschnappte: „… voller Muggel, natürlich…“. Er folgte der rundlichen Frau, um sie herum vier Jungen und ein kleines Mädchen, allesamt mit flammend rotem Haar.

Plötzlich hatte er ein komisches Gefühl, welches sich aber relativ schnell wieder verflüchtigte und er es mit einem Schulterzucken abtat. Als sie die Absperrung der beiden Gleise erreichten, hörte er Ginny, wie sie sagte: „Mammi, kann ich nicht mitgehen …“.

Er schmunzelte leicht, als er daran dachte wie sehr sich seine Freundin verändert hatte, während er Percy dabei zusah die Absperrung zu durchqueren. „Kannst du meine Anwesenheit spüren, Harry?“

Er hörte die Stimme seiner Mutter klar und deutlich, doch es hörte sich so an als wäre sie direkt in seinem Kopf. Harrys Erinnerungen zerbarsten so rasch, als hätte jemand einen Spiegel zerschlagen und er hatte das Gefühl die Kontrolle zu verlieren, deshalb riss er schlagartig die Augen auf, im gleichen Augenblick schien seine Mutter die Verbindung ebenfalls unterbrochen zu haben.

„Alles in Ordnung?“, fragte sie ihn besorgt, da er sie nur ansah. Harry atmete ein paar Mal tief durch, ehe er ihr antwortete. „Ich denke schon. Ich habe zwar gewusst, was du vorhast, aber als du dann in meinem Kopf warst, das war … ich weiß nicht, ich habe Panik bekommen.“

„Hier, trink einen Schluck Tee, der beruhigt“, riet ihm seine Mutter und reichte Harry dessen zur Seite gestellte Teetasse. Harry nickte, während er mit leicht zitternden Händen die Tasse entgegennahm. Harry wusste selbst nicht, was ihn so in Panik versetzt hatte, denn es war nichts geschehen, was seine Mutter nicht schon vorher angekündigt hatte.

„Ich glaube ich habe gespürt, dass du in meinem Geist eingedrungen bist. Irgendwie war es komisch, als würden mir die Nackenhaare zu Berge stehen“, erklärte er seiner Mutter nach ein paar Minuten des Schweigens.

„Tatsächlich? Das ist erstaunlich, normalerweise bemerkt man das erst durch wochenlanges Training“, kam es erstaunt von Lily.

„Wirklich? Naja wenigstens etwas. Ich glaube, dass ich deshalb so panisch reagiert habe, weil ich normalerweise immer schmerzhaft daran erinnert werde, dass jemand in meinen Geist eindringt. Deine Attacke war sozusagen lautlos, ich hatte nur dieses komische Gefühl wo ich nicht wusste, wo es herkam. Und als du mich plötzlich angesprochen hast, war es so, als würde ich mich in einem Raum befinden und plötzlich würde jemand unerwartet hinter mir auftauchen.“

Seine Mutter nickte verstehend. „Das ist ein sehr guter Vergleich, denn dein Körper ist nichts anderes, als der Raum in dem sich dein Geist aufhält“, lächelte sie ihn an. „Können wir es noch einmal versuchen?“, fragte er seine Mutter, nachdem er seine mittlerweile leere Tasse wieder zur Seite gestellt hatte. „Wenn du dich dafür bereit fühlst?“ „Ja, das bin ich, jetzt weiß ich ja, was dieses komische Gefühl bedeutet“, sagte er und lächelte seiner Mutter zuversichtlich zu.

„Vielleicht solltest du dieses Mal versuchen nicht nur mein Eindringen sondern auch meine Annäherung zu spüren.“ „Okay, ich werde es versuchen“, antwortete er, schloss die Augen und versuchte sich wieder zu entspannen. Als er soweit war nickte er nur, da er sich sicher war, dass ihn seine Mutter beobachtete.

Wieder erschien die Erinnerung vor seinem inneren Auge, aber dieses Mal achtete er nicht darauf was passierte sondern versuchte den Geist seiner Mutter wahrzunehmen. Doch es dauerte nicht lange, ehe er wieder dieses komische Gefühl verspürte und danach die Stimme seiner Mutter hörte: „Nicht erschrecken, okay?“ Er lächelte. „Nein, das tu ich nicht.“ Erstaunt stellte er fest, dass es sich so anhörte oder eher anfühlte als würde er nur denken und nicht sprechen.

„Habe ich das gerade laut gesagt?“, dachte er, ehe er das Lachen seiner Mutter hörte. „Nein, Schatz. Diese Unterhaltung findet nur auf geistiger Ebene statt. Du schlägst dich sehr gut, nicht jeder kann gleich beim zweiten Mal mit einem anderen Geist kommunizieren“, lobte sie ihren Sohn. „Irgendwie ist das cool, aber auch ziemlich anstrengend. Aber wieso? Ich meine, ich denke ja nur, oder?“ „Du denkst zwar, aber diese Gedanken müssen auch mich erreichen, da reicht es nicht, dass ich in deinem Geist bin“, erklärte sie ihm. „Und? Hast du meine Annäherung dieses Mal gespürt?“

„Nein, habe ich nicht. Nur wieder dieses komische Gefühl“, antwortet er ihr wahrheitsgetreu. „Kann es sein, dass du versucht hast mich abzuwehren, als du dieses Gefühl hattest?“, hackte sie nach, da sie einen kleinen Wiederstand gespürt hatte. „Ich weiß nicht, ich habe nur daran gedacht, dass ich dieses Gefühl nicht mag und … boa, das ist ganz schön anstrengend.“

„Mach die Augen auf Schatz“, die Stimme seiner Mutter klang ganz nah bei seinem Ohr, was ihn automatisch dazu brachte die Augen aufzumachen. „Was ist passiert?“, fragte er sie perplex. „Ich habe die Verbindung abgebrochen, immerhin sollst du dich nicht überanstrengen.“ Harry wollte gerade protestieren, als ihm auffiel, dass ihm Schweiß von der Stirn tropfte und er sich ziemlich erschöpft fühlte.

„Du warst großartig!“, sagte seine Mutter und man hörte den Stolz aus ihrer Stimme. „Naja, ich glaube, dass ich heute mehr gelernt habe, als in den paar Wochen, in denen ich mit Snape geübt habe. Bei ihm habe ich zwar das Eindringen gespürt, da es wehgetan hat und dann ist nur eine Flut Bilder über mich hereingebrochen und er hatte nichts besser zu tun, als alles zu kommentieren“, erzählte ihr Harry wütend.

Lilly schüttelte verständnislos ihren Kopf. „Hat er dir nie gesagt, wie du versuchen sollst ihn vom Eindringen abzuhalten?“ „Nein, ich glaube sein Motto war: Learning by doing“, antwortete Harry sarkastisch.

„Das verstehe ich nicht, aber gut, was soll es. Jetzt lernen halt wir beide. Okay, bist du bereit für eine letzte Aufgabe?“ Nach Harrys Nicken fuhr sie fort: „Vorhin hast du dieses Eindringen so geschildert, als würde ich in einem Raum hinter dir auftauchen. Dieser Raum stellt also symbolisch deinen Geist dar. Stell dir einmal diesen Raum vor. Wie sieht er aus? Stehen Möbel darin? Gibt es Türen und Fenster?“

Harry nickte und schloss die Augen, er war überrascht wie schnell sich die Konturen eines Zimmers vor seinen Augen bildeten. Er hatte das Gefühl, als wäre er schon tausendmal hier gewesen. Alles kam ihm so vertraut vor.

„Kannst du ihn sehen?“, hörte er die Stimme seiner Mutter, doch dieses Mal war sie nicht in seinem Kopf, sondern klang ganz weit weg. Er nickte. „Gut, dann öffne wieder deine Augen.“ Harry tat wie ihm geheißen und sah seine Mutter gespannt an, für was war das gerade gut gewesen? Lily, die Harrys Neugierde regelrecht spüren konnte, schmunzelte.

„Deine Aufgabe für morgen ist, dass du versuchen sollst, alle Eingänge zu diesem Raum fest zu verschließen, so dass niemand zu dir hineingelangen kann. Es ist egal ob du gedanklich einen Schlüssel oder einen Verschlusszauber benutzt oder irgendetwas anderes. Hauptsache ist, dass niemand hinein kann.“

„Ich soll versuchen meinen Geist abzuschließen“, vergewisserte sich Harry. Lily schmunzelte „Sozusagen, ja.“

„Okay, ich werde mir etwas einfallen lassen“, versicherte er seiner Mutter. „Sehr gut. Dann solltest du zu den anderen gehen, die erwarten dich sicher schon ganz gespannt.“ „Sie werden mich ausquetschen wie eine Zecke. Und danach werden wir noch unser heutiges Training nachbesprechen“, meinte Harry, während er aufstand. „Training? Es war eigentlich geplant gewesen, dass ihr heute frei habt“, verstand Lily nicht ganz. „Hatten wir auch, aber nach dem Frühstück oder eher Mittagessen haben wir uns entschieden ein paar Runden um den See zu laufen und dann hat eines zum anderen geführt und wir sind im Trainingsraum gelandet“, antwortete Harry schulterzuckend.

„Habe ich dir schon einmal gesagt wie stolz ich auf dich bin?“ „Ich denke schon.“ Lily lächelte, erhob sich ebenfalls und nahm ihren Sohn in die Arme. „Du machst mich zur stolzesten Mutter, mein kleiner Sonnenschein.“ Bei den Worten seiner Mutter wurde ihm ganz warm ums Herz.

„Und du und Dad machen mich zum glücklichsten Sohn der Welt“, nuschelte er in ihr rotes Haar, welches ihr über die Schulter fiel. Etwas erschrocken stellte er fest, dass ihre Schultern bebten, doch er war sich nicht sicher, ob sie lachte oder weinte. „Mum, alles okay?“ Lily löste sich von ihm und wischte sich schnell die Tränen weg. „Natürlich, Engel. Nur ist es für niemanden leicht, sein Kind in den Krieg zu schicken“, antwortete sie und lächelte traurig.

„Du schickst mich nicht in den Krieg. Ich bin regelrecht hineingestoßen worden, wofür ich niemand die Schuld gebe. Und ihr helft mir das alles hinter mich zu bringen. Und ich weiß, dass wir das wenn wir alle zusammenhalten, auch schaffen werden“, sagte Harry entschlossen. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass er seiner Mutter etwas Mut zusprechen musste. Normalerweise sprachen ihnen die Erwachsenen Mut zu, aber wer machte ihnen Mut?

„Du hast wohl recht, es tut mir Leid“, entschuldigte sich seine Mutter. „Nicht doch, das muss es nicht, Mum. Was machst du jetzt?“, fragte er sie. Irgendwie wollte er nicht, dass sie jetzt alleine war. „Nunja, dein Vater macht noch einen Rundgang, danach wäre er hier her gekommen. Und ich wollte eigentlich noch ein paar Tränkebücher durchgehen, vielleicht finde ich ja etwas Nützliches“, erklärte sie ihm. „Du hast nichts vor? Gut, dann schreib Dad eine Notiz, dass du bei uns in der Wohnung bist. Er soll nachkommen, immerhin schuldet er mir noch eine Partie Snape- explodiert.“

Lily sah ihren Sohn kurz irritiert an, doch dann schüttelte sie lächelnd den Kopf, nuschelte etwas, dass sich stark nach „Er ist genauso manipulativ wie sein Vater“ anhörte und schrieb eine kleine Notiz für ihren Mann, welche sie an die Türe heftete.

„Fertig?“, fragte Harry. Lily nickte und hackte sich bei ihm ein und gemeinsam schritten sie den Korridor entlang.



*




Schwer atmend ließ sich Harry an der Wand des leeren Klassenzimmers hinunterrutschen. „Alles okay?“, fragte ihn sein Vater, welcher sich neben ihn setzte. „Ja, alles bestens. Ich bin nur etwas außer Puste.“

„Heute haben wir dich auch wirklich gefordert“, meinte Lorelei, welche ihm gegenüber auf einem Stuhl saß, den sie sich herbei gezaubert hatte. Sirius kam auf sie zu, während er mit Harry sprach: „Und ich muss sagen, dass du dich ganz gut geschlagen hast.“ Danach hob er Lorelei hoch, nahm selbst auf den Stuhl Platz und beförderte seine Verlobte auf seinen Schoß. „Vielleicht wollte ich auf dem Stuhl sitzen bleiben. Du hättest dir doch selbst einen herzaubern können“, meinte Lorelei und sah Sirius böse an. „Was? Auf dem harten Stuhl wolltest du sitzen bleiben? Bin ich nicht viel bequemer?“, fragte er und lächelte verschmitzt.

Lorelei sah ihn mit funkelnden Augen an. „Naja, das kann man testen, nicht wahr?“ Aufreizend begann sie auf seinen Schoß herumzurutschen. Mit einem Grinsen verfolgten alle anderen Anwesenden Sirius fast schon leidenden Gesichtsausdruck. „Wenn du nicht damit aufhörst, kann ich für nichts garantieren“, knurrte er, was seiner Verlobten nur ein Lachen entlockte. Aber sie stellte ihre Rutschbewegungen ein.

„Sirius hat Recht, du warst großartig!“, lobte auch Tonks den jungen Potter. „Wie lief eigentlich das gestrige Training mit deiner Mutter?“, fragte ihn nun Remus.

„Das Training war spitze, Mum ist eine tolle Lehrerin.“ Harry schmunzelte, als er daran dachte, wie begeistert er gestern Nacht noch das Meditationsbuch durchblättert hatte.

„Das hört sich doch gut an. Schön, dass es dich interessiert. Aber bitte versprich mir einen von uns Bescheid zu geben, wenn es dir zu viel wird, okay?“, bat ihn sein Vater. „Ja Dad, das werde ich, aber mir geht’s ganz gut. Etwas müde vielleicht, aber in Ordnung.“

„Du hast in den letzten Tagen wirklich noch einige Vorschritte gemacht, du kannst stolz auf dich sein“, teilte ihm Remus mit, welcher Tonks in seine Arme zog.

Harry musste grinsen. „Ganz ehrlich? Das bin ich auch irgendwie. Immerhin haben ich und Dad euch vier ziemlich lange in Schach gehalten.“ James lachte. „Das könnte auch daran liegen, dass wir alle schon in die Jahre gekommen sind“, meinte Sirius und streckte seinen Rücken durch. Harry glotzte ihn daraufhin regelrecht an. „Hast du gerade zugegeben, dass du alt bist?“

Sirius schickte Harry einen bösen Blick, der nichts Gutes verheißen konnte und wandte sich an seine Verlobte. „Entschuldige mich, Schatz. Ich muss meinem Lieblingspatenkind den Arsch versohlen.“ Geschmeidig stand er auf, setzte Lorelei auf ihrem Stuhl ab und sprintete auf sein Patenkind zu.

„Scheiße!“, rief dieser aus, nahm die Beine in die Hände und verlies schreiend das Klassenzimmer, dicht gefolgt von Sirius.

„Woher nehmen diese beiden eigentlich ihre Energie?“, fragte Tonks kopfschüttelnd. „Ich weiß es nicht, aber ich werde jetzt mal nach Lily sehen. Vielleicht kann ich ihr ja beim Tränkebrauen helfen. Außerdem muss Seth ins Bettchen gebracht werden, wenn es Draco noch nicht getan hat. Gestern ist es für den Kleinen ziemlich spät geworden“, meinte Lorelei und erhob sich. „Das ist eine gute Idee, dann kann sie uns gleich sagen, was wir nachher noch brauen müssen, schließlich muss sie dann noch mit Harry trainieren und da sollten wir sie nicht stören“, stimmte ihr der Werwolf zu.

„Ich werde mir Sirius schnappen, bevor er meinen Sohn häutet und mit ihm einmal einen Rundgang machen und sehen, wie es den restlichen Kids so geht. Denn ich denke nicht, dass mich Lily in ihr Labor lässt“, grinste James und verließ nach einen kurzen Verabschiedung den Raum.

„Wenn es euch nicht stört, würde ich mich gerne etwas hinlegen. Irgendwie spielt mein Kreislauf in letzter Zeit etwas verrückt. Ich komme dann in einer Stunde nach. Ist das in Ordnung?“, fragte Tonks die übrigen zwei. „Aber natürlich. Soll dich Remus noch begleiten?“, fragte Lorelei und sah ihre Freundin besorgt an. „Ach quatsch, mir ist nur ein bisschen schwindelig.“ „Lorelei hat Recht, ich werde dich zu unseren Privaträumen begleiten, dass dauert keine fünf Minuten und dann komme ich nach“, beschloss Remus und seine Tonlage erlaubte keine Widersprüche.

„Wenn du meinst. Aber ich kann das auch alleine“, seufzte Tonks. Remus lächelte sie liebevoll an. „Das weiß ich doch mein Schatz, aber ich gehe lieber auf Nummer sicher.“ Während das Liebespaar den Raum verließ, ließ Lorelei noch ihren Sessel verschwinden, ehe sie sich zum Tränkelabor ihrer besten Freundin begab.

Genau wie sie erwartet hatte, war es hier gerammelt voll. Lily hatte zwar den Raum schon magisch vergrößert, aber jeden Tag um diese Zeit herrschte hier Großbetrieb. Ihre Schützlinge teilten sich jeden Abend vor oder nach dem Abendessen auf, einmal halfen sie hier, am nächsten Tag woanders. Die Organisation ihrer kleinen Gruppe war wirklich beachtlich.

Sie mussten die Teenager eigentlich immer zwingen nach dem Training zuerst duschen zu gehen und etwas zu essen, ehe sie mithalfen. Sie alle mochten es hier zu sein, alleine schon deshalb weil man zu solchen Zeiten nicht gerne allein war. Diejenigen, die das Brauen nicht zu ihren Stärken zählten, halfen meist beim Dosieren der Tränke oder beim Vorbereiten der Trankzutaten.

Sogar der kleine Seth war immer fleißig mit dabei, vor allem da sie schon ein paar Mal die Zeit übersehen hatten und er somit länger aufbleiben konnte, dieser kleine Rabauke. Schnell hatte sie ihren jüngsten Schützling gefunden. Total begeistert sah er dem blonden Malfoy dabei zu, wie dieser konzentriert in einem Kessel umrührte. Mit dabei war natürlich sein Plüschhirsch, welchen er immer so hielt, dass er ebenfalls in den Kessel sehen konnte.

Als hätte Draco ihren Blick gespürt drehte er sich um und sah sie an. Er winkte ihr kurz, ehe sein Blick auf Seth viel. Schnell sah er auf die Uhr und lächelte seine Patentante entschuldigend an. „Sorry Tante Lorelei, ich habe …“ „Wie immer die Zeit übersehen. Ist schon gut Draco, dass passiert uns allen hier ständig.“ Erst jetzt bemerkten die anderen Loreleis Anwesenheit und begrüßten sie.

„Lorelei!“, rief Seth, lief auf sie zu und umarmte ihre Füße. „Hallo mein Süßer“, lachte sie und nahm in hoch. „Hallo meine Lieben. Wie ich sehen seid ihre alle schon wieder fleißig“, wandte sie sich an die anderen Anwesenden, darunter Dean, Ginny, Neville und Ron. „Sieht wohl so aus“, meinte Ron und sah sich nickend im Raum um.

Lorelei schenkte ihm ein Lächeln, ehe sie ihr Wort an Seth richtete: „Bereit für das abenteuerliche Land der Träume?“ Mit Engelsgesicht sah er sie an. „Darf vielleicht noch ein bisschen auf bleiben? Nur ein ganz ein kleines Bisschen?“, fragte er sie mit zuckersüßer Stimme. Lorelei seufzte. „Tut mir leid, Engelchen, aber für heute ist Schluss. Dafür warst du gestern viel zu lange auf. Ich weiß, dass du müde bist und es nur nicht zugeben willst. Morgen darfst du gerne wieder helfen, okay?“

Traurig sah er sie an, doch Lorelei ging nicht darauf ein. „Also verabschiede dich brav von den anderen und wünsche ihnen eine gute Nacht.“

„Gute Nacht, schlaft gut und träumt etwas Schönes. Ich würde euch noch gerne helfen, aber ich muss schon ins Bett gehen“, sagte er und seufzte herzerweichend. Die anderen lachten. „Wenn du jetzt ganz brav bist, dann erzähl ich dir eine Gute Nacht Geschichte, okay?“, versuchte Draco Seth zu trösten. „Wirklich? Du bringst mich ins Bett und erzählst mir eine deiner tollen Geschichten? Darf ich die mit den Drachen hören? Bitte, bitte, bitte!“, rief der Kleine und hüpfte wie eine Gummiball aufgeregt auf und ab, sodass Lorelei Mühe hatte, dass er ihr nicht hinunterfiel.

„Ja, dass mache ich, wenn Tante Lorelei sich einstweilen um meinen Trank kümmern könnte“, sagte Draco und sah seine Patentante fragend an. Diese schenkte ihm ein Lächeln, sie war einfach begeistern davon, wie Draco mit Seth umzugehen wusste. „Aber natürlich, Draco.“






Wahrscheinlich nicht das, was einige erwartet haben, aber es geht weiter. Besonders Harrys Training mit seiner Mum ist mir schwer gefallen – sich das alles auszudenken hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben – wahrscheinlich sollte ich auch anfangen zu meditieren =)

Bitte schreibt mir, was ihr von diesem Kapitel haltet, okay? Ich weiß ihr seid wahrscheinlich enttäuscht von mir, aber wenn ihr mir sagt, was ihr gut fandet und was nicht, tu ich mir gleich um einiges leichter wieder in die Story hineinzukommen!

Danke schon einmal im Voraus!
Bis hoffentlich bald,
eure Mel




***



siriiiius<3: Hallöchen! Es freut mich, dass dir meine Story gefällt! Der Hauptgrund warum ich diese FF schreibe ist der, dass ich dir drei (Sirius, Lily und James) auch am liebsten mag und sie im Buch viel zu selten vorkommen (okay, Lily und James sind entschuldigt – sie sind ja tot …). Zu Teddy Lupin …Du kannst ja einmal darüber nachdenken, warum es Tonks gerade nicht so gut geht *räusper* =)


Lily014: wow … ich meine WOW ! Dieses Kommi sprengt ja wieder mal alle Rahmen *freu* Es gibt nichts Schöneres als lange Kommis – danke =)
Ich denke die Idee: Draco als Heiler, gefällt so ziemlich jeden *strike* Und wir alle wissen, dass Harry ziemlich viel Temperament hat (auch wenn sich das schon ziemlich gebessert hat, ab und zu kommt halt mal ein Wutausbruch^^)
Kapitel 40 mag ich auch, ich meine es ist ziemlich dramatisch, aber ich finde Seth so genial. Ich weiß nicht einmal mehr wie ich drauf gekommen bin ihn einzubauen, aber es freut mich immer wieder, dass ich es getan habe. Erstens mag ihn jeder und zweitens macht es Spaß mit ihm zu schreiben.

Und ich hoffe doch, dass ich auf dich als Kommischreiberin zählen kann ;)

Hmmm, gute Frage: warum zerschlägt Draco einen Spiegel obwohl er Gewalt hasst … Ich weiß nicht. Wenn ich sauer bin, dann würd ich ab und zu auch gerne irgendetwas zerschlagen, nur um meine Wut herauszulassen (obwohl ich grundsätzlich gegen Gewalt bin). Ich denke es ist etwas anderes ob ich meine Wut an einem Menschen auslasse (so wie sein Vater es tut) oder an Gegenständen … das hört sich irgendwie komisch an, aber bevor ich jetzt anfange über ethische Gründe zu philosophieren lasse ich es lieber so stehen =)
Es freut mich, dass du schließlich herausgefunden hast, was so um Lucius Malfoy los war xD

Ich habe ziemlich lange überlegt, ob ich den kleinen Seth zu den Potters oder zu Sirius und Lorelei geben soll, ich habe so meine Gründe warum ich ihn dann zu Sirius und Lorelei gegeben habe, obwohl die meisten (und ich anfangs selbst) davon ausgegangen sind, dass er zu Lily und James kommt. Aber ich denke nicht, dass es für ihn selbst einen großen Unterschied macht, für ihn sind alle „Tante“ und „Onkel“ ;)

Das mit Snape wird sich noch aufklären, keine Sorge.

Und es tut mir Leid, dass ich dich indirekt vom Referat vorbereiten abhalte … aber du hast es sicher trotzdem gut gemacht, oder?

Tja, du hast mich drauf gebracht, dass ich wirklich niemanden habe, der auf Seth aufpasst, wenn es in Hogwarts zur Sache geht … *grübel grübel*, da wird mir schon noch was einfallen ;) Aber Danke für den Hinweis.

Es tut mir Leid, dass ich es nicht schneller geschafft habe, ich möchte gar nicht wissen wie lange ich eigentlich gebraucht habe um weiter zu schreiben. Aber immerhin kann ich sagen, DAS ich weitergeschrieben habe … schwacher Trost, ich weiß.

Aber dein Kommi hat mir etwas geholfen wieder in die Story hineinzufinden .Danke Danke Danke Danke!!

PS: Ich schreib die Kommiantworten deshalb immer danach, weil ich es immer so doof finde, wenn man zuerst ewig hinunterscrollen muss, bis man zu lesen anfangen kann. Immerhin interessiert man sich ja nicht für alle Kommiantworten, oder?


Aleta: Wow, was für ein Review. Also wo fang ich an …Ja, es freut mich, dass meine Schreibfehler nicht grundsätzlich stören ;) Ich weiß ich bin kein Rechtschreibspezialist, aber das soll mich nicht vom Schreiben dieser Story abhalten und immerhin versuche ich mich zu bemühen. Das mit dem zusätzlichen Raum in Hogwarts kann ich auch irgendwie verstehen, aber ich denke nicht, das uns JK in ihren Büchern alle Räume von Hogwarts mitgeteilt hat – da wäre ja das Halbe Schloss leer^^

Ich weiß, am Anfang habe ich es mir ziemlich leicht gemacht – aber irgendwo musste ich ja mal anfangen *lach* Wenn ich mit dieser Story fertig bin, werde ich sie noch einmal überarbeiten, vielleicht ändert sich dann ein bisschen was (vielleicht finde ich da noch ein paar Rechtschreibfehler^^)

Ah, die positiven Sachen *freu* Schön zu hören, dass ich mit meiner Grammatik meine Rechtschreibfehler etwas vertusche.
Ja, die Beziehung zwischen den anderen und Draco und Blaise hat mir so einiges Kopfzerbrechen beschert, weil ich es nicht so unglaubwürdig darstelle wollte. Besonders da ich schon oft genug solche Storys gelesen habe, wo sie von einem Tag auf den andern die besten Freunde geworden sind – schrecklich! Die ganze Heiler-Sache ist mir einfach so in den Sinn gekommen und wie es scheint kommt sie ganz gut an ;)

„ ... du hast mir richtig Lust gemacht, eine solche Geschichte zu schreiben.“ Das war die größte Freude die du mir machen konntest. Ich stelle diese Geschichte ja on, weil ich euch unterhalten will, aber wenn ich dazu auch jemanden dazu bringe selbst etwas zu schreiben, dann macht mich das wirklich wirklich glücklich =) Also sobald du anfängst zu schreiben, dann sag Bescheid, okay? *gespannt bin*

Seth ist auch durch eine spontane Idee entstanden und ich bekomme das Gefühl, dass ich ihm eine Security besorgen muss, da er durch die ganzen Umarmungen und das ganze Abknutschen sonst ersticken könnte^^ Aber ich finde ihn selbst auch total süß, es ist immer wieder lustig ihn zu schreiben.

Ja! Kingsley vor – woohoo! Ich fand ihn in den Büchern auch immer so cool =) Aber er kommt da viel zu selten vor, zum Glück gibt es so etwas wie FanFiction!

Zusammengefasst, war es keine schlimme Kritik, es war spanend sie zu lesen. Danke dass du dir dafür Zeit genommen hast!


Giina: Ganz ganz schnell ist das genaue Gegenteil von dem was ich getan habe … aber besser spät als nie, oder? Ich weiß das ich ein schwacher Trost, aber ich kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen – tut mir Leid. Und Draco bekommt sicher noch eine Freundin, bei Blaise bin ich mir da nicht so sicher.


Rinchen: Hallöchen! Es hat mich wirklich gefreut wieder von dir zu lesen und es tut mir Leid, dass ich nachdem du dich wieder gemeldet hast so ewig lange gebraucht habe –sorry!


Clariwanni: Ja, diese Pyjamas würde ich selbst gerne einmal sehen =) Falls ich mal irgendwo so einen sehe, gebe ich dir bescheid, okay? ^^

Und noch jemanden, den ich enttäuschen muss. Ich habe mir wirklich an der Party die Zähne ausgebissen (kein Mensch weiß warum), deshalb habe ich das so stehen gelassen und falls mich doch noch die Muse küsst, baue ich es (wenn es passt) als Rückblende ein.


Mrs.Black: Es soll heißen, dass die Party jetzt richtig losgeht, da der kleine Seth jetzt weg ist und man den Alkohol herausholen kann ;) Und da ich wirklich überhaupt nicht weitergekommen bin mit der „Partyplanung“ habe ich das einfach mal so stehen gelassen und baue, falls es passt und mich doch noch die Muse küsst, das Ganze als Rückblende ein.

GinnyPotter:): Irgendwie hab ich das Gefühl, dass alle meinen Sirius für verfressen halten – warum nur ^^ Hihi, wie dein Bruder das geschafft hat, weiß ich wirklich nicht … vielleicht gibt’s da einen Rekord den man brechen kann? Wie lange ein Mensch je geschlafen hat xD


Ginny Molly Weasley: Hallöchen! Freut mich, dass du die Idee mit der Pyjamaparty gut fandest – ich glaube, dass es wirklich jeden gefallen hat *freu* Und jaaaa, Seth ist süß – meiner^^


chap01: Hey! Es freut mich wie immer zu lesen, dass dir das Kapitel gefallen hat. Und es tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat. Ich hoffe das neue Kapitel gefällt dir auch …


Lina: Es freut mich, dass dir das vorherige Kapitel so gefallen hat und es gefällt mir noch mehr, dass du dich so für Draco einsetzt, dass er eine Freundin bekommt. Ich kann dir mittlerweile so viel sagen, dass er sie noch vor der „Großen Schlacht“ kennen lernt, zumindest habe ich mir das bis dato so ausgemalt ;)
Was Lily und ihre Schwester betrifft, habe ich ja schon einmal zugegeben, dass ich das total vergessen habe *rot werd* Aber ich habe auch vor, dass in den nächsten Kapitel unterzukriegen. Besuchen wird sie sie aber erst, nachdem der Krieg zu Ende ist.

Achja und danke für den Keks =) Da meine Familie meine selbstgebackenen Kekse schon alle verputzt hat, stell ich dir ein Glas Asti hin um auf das neue Jahr anzustoßen ^^


Tonks97: Hallöchen! Ich weiß ich enttäusche gerade jeden was das „bis in zwei Wochen“ betrifft. Und dich muss ich noch einmal enttäuschen, weil ich nicht geschrieben habe, wie die Party weitergegangen ist. Vielleicht küsst mich ja doch noch die Muse und ich schiebe es als Rückblick ein, wenn es sich ergibt – ansonsten darfst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Es freut mich, dass dir meine Geschichte so gut gefällt, ich mache das auch ziemlich gerne bei meinen Lieblings- FF, also dass ich noch einmal von vorne beginne =)
Eine meiner Lieblingsstellen hier bei dieser Story ist auch die Stelle, wo sich Harry mit Draco anfreundet =)


***



Danke an alle, die dieser Geschichte treu geblieben sind und sie noch mitverfolgen!


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Ich wünsche Joanne Rowling, dass sie es schafft, nach den sieben Potter-Bänden eine andere Art von Literatur zu schreiben und dass die jugendlichen Leser mit der Lektüre mitwachsen werden.
Rufus Beck