Auferstanden - Innere Ruhe
von MelRU
Hallöchen meine Lieben!
Wir haben die
400-Grenze
überschritten!
*jubel*
Ihr seid einfach klasse!
Vielen lieben Dank an alle Leser, die mir je ein Kommi da gelassen haben! Und ein ganz besonderer Dank geht an:
Ginny Molly Weasley
für das 400ste Kommi *knuddel*
&
Chap01
dafür das sie mir bisher die meisten Kommentare dagelassen hat *knutscha*
Ich weiß, ich habe wieder ein bisschen auf mich warten lassen, aber als Versöhnung habe ich euch ein Kapitel mitgebracht =)
Es ist zwar nicht allzu aufregend, aber auch nicht sooo unereignisreich wie das letzte^^
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
Kapitel 50
Innere Ruhe
Schlecht gelaunt verließ Harry die Privaträume seiner Mutter. Auch wenn ihm alle immer sagten, dass er sich nicht allzu sehr unter Druck setzten sollte, konnte er einfach nicht anders. Immerhin wusste er, dass er in ein paar Tagen gegen Voldemort antreten musste. Auch wenn er nicht mehr alleine war, war es immer noch seine Aufgaben den wahnsinnigen Schwarzmagier zu besiegen.
Zwar war er bei den Trainings immer einer der besten, doch bei dem Training mit seiner Mum gab es noch immer keine Fortschritte. Frustriert stieß er die Luft aus. Das war doch alles zum verrückt werden. Mittlerweile tat es ihm Leid, dass er seine Mutter gerade so angeschnauzt hatte, sie konnte nichts dafür, dass er zu viel von sich selbst erwartete. Er würde sich nachher beim Abendessen bei ihr entschuldigen müssen.
Langsam und nachdenklich schritt Harry die Gänge von Hogwarts entlang. Kurz blieb er stehen und beobachtete die Sonne wie sie hinter den Hügeln der Ländereien verschwand. Erschöpft lehnte sich der Schwarzhaarige an das alte Gemäuer von Hogwarts. Er schloss die Augen und genoss mit einem leichten Lächeln die letzten wärmenden Sonnenstrahlen auf seiner Haut, welche seine drüben Gedanken für einige Momente verschwinden ließen.
Doch als die letzten Lichtstrahlen von den finsteren Hügeln verschluckt wurden und ein leichter kühler Wind über das Gelände fegte, überkam ihn Trauer. So wie jeden Tag, wenn er hier stand. Trauer darüber, dass es hier auf Hogwarts nicht mehr so war wie früher. Sein zweites zuhause war für ihn in gewisser Hinsicht auch zerstört worden. Die ganzen Schüler, ihr Lachen und Tratschen, die Unbeschwertheit die hier geherrscht hatte. Alles war in gewisser Weise fort und er wusste nicht, ob es je wieder so sein würde. Und wenn doch, ob er es noch miterleben durfte.
Seit dem er den Krankenflügel verlassen hatte, überkam ihn jeden Tag diese Furcht, heraufbeschworen durch die Stille welche das Schloss und auch die Ländereien beherrschte. Nur selten traf man jemanden in den sonst so belebten Gängen. Meist ein Mitglied des Ordens, welches einen Rundgang machte, oder zu den Trainingszeiten auch die Schüler, welcher beim Kampf dabei sein würden bzw. diejenigen, die bei der Evakuierung helfen sollten.
Nur selten sah man ein Tier über die Ländereien streifen oder hörte den lieblichen Gesang der Vögel, welcher normalerweise im Frühling üblich war. Sogar über den verbotenen Wald hatte sich eine seltsame Stille gelegt, so als ob die Natur wüsste, dass bald etwas Schreckliches passieren würde.
Er sah hinunter zu Hagrids Häuschen, wo Dampf aus dem Rauchfang stieg und Hagrid gerade, gefolgt von seinem Saurüden Fang heraus trat. So wie es aussah, machte er sich bereit für seinen täglichen Wachrundgang um das Schloss und würde wahrscheinlich noch einmal nach den Drachen sehen, welche hinter dem Schloss untergebracht worden waren.
Harrys Blick schweifte weiter zum Schwarzen See. Durch den leichten Wind, war die Oberfläche unruhig und zitterte etwas. Gerade wurde ihm bewusst, dass sich da unten eine ganz andere Welt befand. In den ersten vier Jahren, als er hier zur Schule gegangen war, hatte er von dieser Welt nichts gewusst. Sein schlechtes Gewissen meldete sich, da er jetzt - fast zwei Jahre später auch nicht viel mehr über die Wassermenschen wusste und das obwohl sie sich ihnen im Kampf gegen Voldemort angeschlossen hatten. Eigentlich könnten sie dort unten, geschützt durch die Wassermassen in Ruhe weiterleben, da Voldemort nie Interesse an ihnen gezeigt hatte. Und doch gaben sie dieses sichere Versteck auf, um ihnen zu helfen.
Eine wärmende Hand legte sich in seine und ein zierlicher Körper schmiegte sich an seine Seite und holte ihn aus seinen Gedanken. Mit einem leichten Lächeln, drückte Harry die Hand sanft und drehte sich um, um in das Gesicht seiner Freundin zu blicken. So wie jeden Tag hatte sie gewusst, dass er hier nach dem täglichen Legilimentik-Training mit seiner Mutter stehen würde, um sich den Sonnenuntergang anzusehen. Und wie immer war er von seinen Gedanken hier festgehalten worden.
„Bist du soweit?“, fragte sie ihn mit einem sanften Lächeln. Sie wusste, dass diese wenigen Augenblicke der Ruhe wichtig für ihren Freund waren und das respektierte sie auch. Doch sie achtete immer drauf, dass er sich nicht allzu sehr in der Einsamkeit verlor. Sie alle waren zwar nicht gerade in einer sehr hoffnungsvollen Situation, aber eines waren sie nicht – sie waren nicht alleine!
Harry seufzte wandte seinen Blick noch einmal zum Fenster und lies ihn über die Landschaft schweifen. Plötzlich rief seine Freundin: „Hey! Sieh mal, da ist ein Reh!“ Harry folgte ihrer ausgestreckten Hand und lächelte. Tatsächlich, da stand ein zierliches Reh nahe des Verbotenen Waldes. Und nach wenigen Augenblicken trat auch ein kleines Rehkitz aus dem Schatten des dunklen Waldes heraus und begab sich zu seiner Mutter.
„Süß, oder?“ „Mhm“, war alles was er darauf sagte. „Na komm, wir essen heute in unserer Wohnung und die anderen warten schon auf dich. Die haben alle schon Hunger!“ „Wann haben sie den nicht?“, fragte Harry und lachte, ließ es aber zu, dass ihn seine Freundin den Gang entlang führte. „Wem sagst du das? Außerdem hast du dem kleinen Seth versprochen, nach dem Abendessen eine Runde Menschärgere dich nicht mit ihm zu spielen“, sagte Ginny. Schweigend gingen sie Hand in Hand hinauf in den dritten Stock zu ihrer Wohnung.
„Wie war dein heutiges Training mit Tonks?“, durchbrach Harry schließlich die Stille. „Ganz gut, ich habe es sogar ein paar Mal geschafft sie zu entwaffnen“, antwortete Ginny und grinste verschmitzt. „Wie war’s bei dir und Remus?“, erkundigte sie sich bei ihrem Freund. „Auch ganz gut, denke ich. Nach einer Stunde sind Sirus und Dad gekommen und ich musste mich mit den dreien Duellieren.“
Sie hatten sich jetzt alle darauf geeinigt, dass diejenigen, die beim Kampf dabei sein würden, jeden Tag eineinhalb Stunden Training mit dem Erwachsenen, der ihnen zugeteilt worden war hatten. Dieses Training fand meist von zwei bis halb vier Uhr statt. Danach trainierten die Schüler noch weitere eineinhalb Stunden gemeinsam in ihrem Trainingsraum oder halfen im Tränkelabor oder in der Bibliothek. Zu dieser Zeit trainierte Harry immer mit mehreren Erwachsenen gemeinsam. Meist waren es sein Dad und Sirius, aber oft kamen auch Tonks und Lorelei mit. Danach hatten die anderen Zeit sich zu duschen und sich für das Abendessen, was immer zwischen sechs und halb sieben stattfand fertig zu machen.
Harry hatte meist nur ein paar Minuten um sich frisch zu machen und danach in das Privatgemach seiner Mutter zu kommen. Wie es ihm seine Mum am Anfang geraten hatte, hatte er meist etwas bequemes, wie eine Jogginghose und ein weites Shirt an. Da man sich, wenn man sich entspannen wollte, wohl fühlen sollte. Seine Mutter hatte wirklich versucht es ihm angenehm zu machen.
Das große Fenster, welches sich hinter dem großen Esstisch gegenüber der Eingangstür befand war immer geöffnet, sodass es im Zimmer immer eine wohltuend frische Luft gab. Im Kamin, vor den zwei bequemen Ohrensesseln knisterte immer ein angenehm warmes Feuer. Auf der Kommode, welcher sich auf der linken Seite der Schalfzimmertüre befand, standen mehrere Kerzen in verschiedenen Farben und Formen und Harry war bereit zu wetten, dass sie jeden Tag anders rochen. Einmal nach Orange, an den nächsten Tagen nach Orchidee und Pfirsich und heute war es sicher Vanille gewesen.
Wenn er daran dachte wie unwohl er sich in Snapes Gruft gefühlt hatte. Überall diese ekeligen Gläser mit undefinierbarem Inhalt und dieser modrig schimmlige Geruch – ekelhaft. Einfach das perfekte Ambiente um sich unwohl zu fühlen. Doch trotz der Bemühungen seiner Mutter und ihrer aufmunternden und ruhigen Art, hatte er heute einfach die Nerven verloren.
„Wow, das war ganz schön anstrengend oder? Drei gegen einen, das ist doch unfair“, sagte Ginny und riss Harry somit aus seinen Gedanken. „Wir haben uns abgewechselt. Einmal musste ich gegen die drei kämpfen, dann Remus gegen Dad, mich und Sirius und so weiter. Es lief eigentlich relativ gut, ich hab es in jeder Runde geschafft mindestens einen von ihnen zu entwaffnen“, erklärte er seiner Freundin. „Das ist toll! Und wir war es bei deiner Mum?“, wollte Ginny von ihm wissen.
Als sie Harrys deprimierten Gesichtsausdruck sah, fragte sie behutsam: „Nicht so toll?“ „Nicht so toll ist die Untertreibung des Jahrhunderts! Ich schaff es nicht ihre Annäherung zu spüren bzw. ihren Geist aufzuspüren. Und solange ich das nicht kann, kann ich Legementik nicht lernen“, seufzte er. „Aber Okklumentk kannst du schon? Das ist doch was“, versuchte ihn Ginny aufzumuntern. „Naja, zumindest besser als jemals zuvor und das heißt auch nicht viel, weil ich es noch nie gekonnt habe.“ „Jetzt hör aber auf! Mach dich nicht immer schlechter als du bist!“, schimpfe Ginny.
Harry sah sie kurz verwundert an, ehe er grinste. Harry musste zugeben, dass er nach den paar Tagen Training mit seiner Mutter einiges schon viel besser verstand. Es war faszinierend wie seine Mutter es schaffte, dass ihn Dinge, die er normalerweise hasste, interessierten. „Du erinnerst mich gerade an Mum.“ „Weil sie dir wahrscheinlich dasselbe gesagt hat“, meinte seine Freundin. „Sie wollte es mir sicher sagen, aber ich bin vorher abgehauen“, erklärte ihr Harry und wirkte nachdenklich. „Hast du etwas gesagt, was du besser nicht sagen hättest sollen?“, hackte seine Freundin nach. „Ich habe sie nicht beleidig, falls du das meinst. Aber ich habe meine schlechte Laune an ihr ausgelassen und das hat sie sicher gekränkt und das tut mir Leid.“ „Dann solltest du ihr das sagen“, sagte Ginny und lächelte ihn aufmunternd zu. „Ja, das werde ich“, sagte Harry und schweigend gingen sie die letzten Meter bis zu ihrem Quartier.
Kurz davor war seine Mutter dort angekommen. „Hallo! Ist Harry noch gar nicht da?“, fragte Lily und sah sich besorgt im Raum um. „Nein, wir dachten ihr zwei habt schon wieder die Zeit zum Abendessen übersehen, deshalb wollte euch Ginny holen gehen. Ist etwas passiert? Du siehst so besorgt aus?“, fragte sie ihr Mann. Lily seufzte, als sie an das heutige Training dachte.
*
„Also, entspannt dich. Fang einfach wieder damit an, dass du deinen Geist vor mir verschließt und sag mir wenn du bereit bist, okay?“, forderte Lily ihren Sohn auf, nachdem sie es sich in ihren Privaträumen gemütlich gemacht hatten. „Ja, in Ordnung.“ Harry schloss die Augen und atmete ruhig. Er hatte gestern eine Atemtechnik in dem Buch, welches er von seiner Mutter bekommen hatte, entdeckt. Sie war ganz nützlich um ruhiger zu werden, den Körper etwas zu entlasten und die Muskeln zu lockern.
Die Gedanken, die ihm an Anfang durch den Kopf gegangen waren wurden weniger, bis er schön langsam die Konturen seines Raumes erkannte. Er lächelte leicht, als er wieder die Ähnlichkeit mit dem Gryffindorgemeinschaftsraum und ihrem Wohnzimmer bemerkte. In den letzten Tagen hatte er sich den Raum immer wieder ganz genau vorgestellt. Mittlerweile kannte er jeden Zentimeter des Raumes in und auswendig. Die Wände waren allesamt in einem warmen Rotton und im Kamin knisterte ein kleines Feuer vor sich hin. Eine gemütliche weiße Ledercouch stand in der Nähe des Kamins, davor ein kleiner Couchtisch aus dunklem Mahagoniholz. Es gab auch einige Fenster, wo man meinen könnte in ihren Garten in Godrics Hollow zu blicken.
Er versuchte daran zu denken, was er alles zu tun hatte. Gemeinsam mit seinen Freunden hatte er versucht nur jedes erdenklich mögliche Eindringen zu verhindern. Zuerst schloss er die Türe. Gestern hatte er noch mit Draco überlegt was besser wäre, ein Schlüssel oder ein Verschließungszauber? Im Endeffekt hatten sie bemerkt, dass weder das eine noch das andere ganz sicher war. Man konnte die Türe mit einem einfachen Alohomora öffnen. Deshalb schob er zusätzlich noch die Couch vor die Türe. Danach schloss er die Fenster ab. Nach kurzem Überlegen, erinnerte er sich daran, dass ihm Hermine geraten hatte Schutzzauber zu verwenden. Deshalb beschwor er noch ein Schutzschild hinter den Fenstern und der Türe hervor, um ganz sicher zu sein. Heute würde es seine Mutter nicht schaffen in seinen Geist einzudringen. Mit sich zufrieden wollte er gerade seiner Mutter antworten, doch da fiel ihm der Kamin ins Auge. Sieden heiß fiel ihm ein, dass man auch dadurch in diesen Raum eindringen konnte. Deshalb sprach er noch ein paar Zauber, welche das Eindringen durch den Kamin verhinderten, erst dann gab er seiner Mutter Bescheid, dass er fertig war.
„Gut, dieses Mal versuche dich nicht nur auf den Raum zu konzentrieren, versuche heute verstärkt auch meine Annäherung wahrzunehmen. Bist du bereit?“ Harry nickte nur und wartete gespannt. Er wusste nicht wie lange er wartete, doch plötzlich zuckte er zusammen. „Ruhig!“, mahnte ihn seine Mutter, doch zu seiner Überraschung war sie nicht in seinem Kopf. Er kniff die Augen zusammen, während seine Mutter versuchte in seinen Geist einzudringen. Harry konnte dieses Gefühl nicht wirklich beschreiben, es war zwar nicht so schmerzhaft wie das Eindringen von Snape, aber angenehm war es auch nicht. Es fühlte sich so an wie wenn ein reißendes Fluss plötzlich auf einen Staudamm traf und seine Barriere war in diesem Beispiel der Staudamm.
„Kann nicht mehr“, nuschelte er nach einer gefühlten Ewigkeit und merkte, dass sich der Druck sofort zurückzog. Langsam öffnete er seine Augen und sah seine Mutter blinzend an. Diese drückte ihm eine kleine Phiole in die Hand. „Gegen die Kopfschmerzen“, erklärte sie. Dankbar leerte Harry den Inhalt und seufzte wohlig auf, als sich der Nebel in seinem Kopf verflüchtigte.
„Das war großartig!“, schwärmte seine Mutter plötzlich, während sich Harry den Schweiß von der Stirn wischte. „Naja, ich habe deine Annäherung nicht gespürt und hättest du mich nicht ermahnt konzentriert zu bleiben, hättest du ganz leicht eindringen können.“
„Aber obwohl deine Barriere für ein paar Sekunden geschwächt war, habe ich es in dieser Zeit nicht geschafft sie ganz zu durchdringen! Du warst wirklich sehr gut!“, lobte sie ihn. „Wenn du meinst“, sagte Harry nicht ganz überzeugt. „Ja ich meine, mein Sohn! Und jetzt trink deinen Tee“, forderte sie ihn auf. Harry nahm die gereichte Tasse entgegen und nahm ein paar Schlucke. Er schloss lächelnd die Augen, als er merkte, wie sich eine angenehme Wärme in ihm ausbreitete.
Die beiden genossen ein paar Minuten die angenehme Stille, welche sich im Raum ausgebreitete hatte.
„Du musst nicht enttäuscht sein, dass es nicht gleich geklappt hat. Hogwarts wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut“, meinte seine Mutter schließlich. „Ja, ich weiß. Aber wenn ich das alles irgendwie nutzen möchte, muss ich das in einer Woche können“, erwiderte ihr Sohn. „Es fällt dir schon ziemlich leicht, deinen Geist frei zu bekommen und das Niveau deiner Konzentration lange zu halten“, resümierte Lily. „Ich habe in jeder freien Minute in den letzten Tagen, in der ich alleine war, geübt zu meditieren und meine Gedanken zu sortieren. Anscheinend war das keine so schlechte Idee“, sagte er und lächelte leicht. „Na gut, versuchen wir es noch einmal.“
Aber als Harry eine Stunde später noch immer nicht die Annäherung seiner Mutter spüren konnte, gab er es auf. „Ich bin einfach zu blöd dafür!“ „Sag doch so etwas nicht, Harry. Du brauchst etwas mehr Geduld, das geht nicht von heute auf morgen“, redete Lily auf ihren wütenden Sohn ein. „Das ist mir egal! Ich habe besseres zu tun, als hier bescheuert herum zu sitzen und drauf zu warten, dass jemand in meinen Kopf eindringt!“, rief er aufgebracht und stampfte zur Türe. „Aber Harry …“, versuchte Lily ihren Sohn umzustimmen, doch da war er schon aus dem Raum gerauscht. Seufzend ließ sie sich wieder in ihren Sessel sinken.
*
„Läuft das Training nicht so wie er es sich vorstellt?“, erkundigte sich Hermine nachdenklich. „Er verlangt zu viel von sich selbst. Ich denke es wäre besser gewesen ihm nichts davon zu sagen“, teilte ihnen Lily ihre Bedenken mit. „Ich denke nicht, dass wir etwas unversucht lassen sollten. Je besser er sich verteidigen kann, umso besser kann ich schlafen“, erwiderte James. „Da hast du ja Recht, aber ich denke es belastet ihn sehr. Und du weißt ja wie temperamentvoll er sein kann.“ „Ja, er ist genauso ein Hitzkopf wie sein Vater“, schmunzelte James.
„Dummkopf“, sagte Lily, doch auch sie musste leicht lächeln. „Er ist wahnsinnig talentiert. Er schafft es einen Wiederstand aufzubauen, für den ich Wochen gebraucht habe. Nur weil er es nicht schafft meine Annäherung zu spürt, heißt das nicht, dass er es nicht kann“, erzählte sie ihren Mann. „Er will also wieder viel zu früh, viel zu viel“, meinte Draco resigniert. „Wahrscheinlich!“, sagte Harry, der letzteres gerade mitbekommen hatte.
Erstaunt wandten sich alle zur Tür, durch welche gerade Harry und Ginny in den Raum getreten waren. Harry musste schmunzeln als er sich in ihrem Wohnzimmer umsah. Wie jedes Zimmer in Hogwarts war auch hier ein großer Kamin, wo die Hauselfen dafür sorgten, dass immer ein fröhliches Feuer vor sich hin knisterte. Davor standen zwei gemütliche Ohrensessel und ein kleiner Tisch, auf dem immer ein Schachbrett aufgebaut war. Durch die vielen Fenster wirkte der Raum hell und einladend. In der Mitte des Raumes befanden sich zwei cremefarbene Couches, davor ein gläserner Couchtisch und ein gemütlicher brauner Sessel.
Wie es schien, hatten sie den kleinen Couchtisch vergrößert, welcher durch das Gewicht des Essens, welches sich darauf befand durchbruchsgefährdet war. Außerdem waren die beiden Ohrensessel vom Kamin zum Tisch geschoben worden. Überall saßen Leute, auf den Couches, den Sesseln und sogar auf Polstern am Boden. Sie hatten sich alle dazu entschlossen, nur mehr in der Küche oder in ihren Privaträumen zu essen, da es in der Großen Halle zwischen den ganzen Krankenbetten nicht gerade sehr gemütlich war. Sie waren echt ein lustiger Haufen.
Er wandte sich an seine Mutter. „Es tut mir Leid, Mum, dass ich dich vorher so angeschnauzt habe. Ich wollte meine schlechte Laune nicht an dir auslassen.“ Lily lächelte. „Schon okay, mein Schatz. Wir sind gerade alle ziemlich angespannt. Kommt her und setzt euch. Jetzt wird erst einmal gegessen!“, lächelte sie.
„Danke, Mum“, lächelte Harry zurück und setzte sich neben Ron auf ein flauschiges Polster am Boden. „Ich glaube wir sind jetzt vollständig, oder? Jetzt können wir endlich essen“, sagte Sirius, als sich Ginny neben ihren Freund auf ein Kissen niederließ. Ausgehungert langten alle zu und es wurde wie jeden Abend ein ausgelassenes Zusammensein.
Als Harry seine Augen aufschlug, war er zuerst verwundert, nicht die rote samtene Decke seines Himmelbettes zu sehen. Wie jeden Morgen hatte er vergessen, dass er nicht mehr im Gryffindorturm schlief. Seufzend stellte er fest, dass ihm der Gryffindorturm fehlte. Er mochte ihre Wohnung, da er sich hier zurück ziehen konnte und nicht gestört wurde, aber irgendwie hatte er auch ein schlechter Gewissen, da die anderen Kämpfer bei den restlichen Schülern im Turm schlafen mussten und diese sie mit Fragen bombardiert werden.
Sie sagten zwar immer, dass es nicht so schlimm war, trotzdem mochte er es nicht bevorzugt zu werden. Anfangs hatte er sich auch sorgen um Draco und Blaise gemacht, die anderen würden ihnen die Sache mit dem Zaubertrankunfall nicht für lange abkaufen. Er hatte seine Bedenken mit Lorelei geteilt und diese hatte gemeint, dass es keinen Unterschied mehr machen würde, da Voldemort dieses Schloss bald angreifen wird und spätestens dann bekannt wird, dass die beiden Slytherins auf ihrer Seite kämpfen. Wie es danach weitergehen würde, war jetzt noch nicht von Belang.
Da hatte er der Geschichteprofessorin von Hogwarts zustimmen müssen. Doch was würde passieren wenn sie den Kampf verloren?
Ein kalter Schauer jagte durch seinen Körper und er bemerkte, dass ein kleiner zierlicher Körper neben ihn lag, ganz dich an ihn gedrängt. Ein Schmunzeln bildete sich auf seinem Gesicht, als ihm der unverkennbare Duft seiner Freundin in die Nase stieg und die negativen Gedanken waren verschwunden.
Kurze Zeit blieb er einfach nur entspannt liegen und lauschte ihrem gleichmäßigen Atem. Er schloss seine Augen und nutzte die Stille um seine Gedanken zu ordnen und seinen Geist zu lehren. Er hatte bemerkt, dass ihm der Start in den Tag mit einem klaren Kopf besser gelangt und nutzte die Gelegenheit um an seiner Meditation zu üben. Er war sich sicher, dass er ohne Meditation seine Fähigkeiten in Okklumentik nicht so hätte ausbauen können. Es wurmte ihn jedoch, dass er in Legilimentik nicht vorankam. An was konnte das nur liegen?
An kleine innere Stimme flüsterte ihm zu, dass es daran lag, dass er sich weigerte in den Kopf anderer Menschen einzudringen.
Seufzend öffnete er seine Augen. War das wahr? Natürlich behagte es ihm nicht in den Kopf anderer einzudringen, aber es wäre in diesem Kampf von Vorteil. Er musste Prioritäten setzten, entschloss er sich. Doch nach ein paar Minuten stellte er deprimiert fest, dass er nicht genau wusste was ihm wichtiger war.
Vorsichtig, um seine schlafende Freundin nicht zu wecken, schob er die weißen Vorhänge beiseite, verließ er das helle Himmelbett aus Buche und begab sich, nachdem er sich seine Brille aufgesetzt hatte ins angrenzende Bad. Jedes Schlafzimmer hatte ein anliegendes Bad und Harry war sich sicher, dass das nur mit Zauberer möglich war, die Wohnung selbst wäre sicher zu klein dafür. Wie schön, dass es Zauberei gab.
Als er damals den Krankenflügel hatte verlassen dürfen und hier her gekommen war, hatte er nach seiner Besichtigung festgestellt, dass alle Schlafzimmer und angrenzenden Badezimmer gleich waren. In jedem Badezimmer gab es sowohl eine Dusche als auch eine Badewanne. Im Schlafzimmer befanden sich zwei Schreibtische, zwei Kleiderschränke, ein Kamin und davor zwei gemütliche Stühle. Es gab nur einen Unterschied und das waren die Betten. Draco und Blaise hatten zwei Himmelbetten in ihrem Schlafzimmer. Hermine und Ron, Neville und Luna und Ginny und er hatten je ein großes Himmelbett in ihren Zimmern. Doch die meiste Zeit befanden sie sich, wenn sie nicht im Training waren und nicht gerade dem Orden halfen, sowieso im Wohnzimmer.
Nach Beendigung der Morgenwäsche zog Harry sich schnell seine Trainingsklamotten an und verließ das Badezimmer. Kurz beobachtete er seine Freundin wie sie sich ihm Schlaf räkelte, aber nicht aufwachte. Sanft lächelnd deckte er sie zu, da die Decke etwas verrutsch war, küsste sie auf die Nasenspitze und begab sich leise ins Wohnzimmer. Dort machte es sich in einem Ohrensessel vor dem Kamin gemütlich und lauschte. Wie es schien verweilten alle seine Freunde noch im Land der Träume, was ihm nach einem Blick auf die Uhr nicht wunderte, immerhin war es erst halb sechs.
Sie hatte gemeinsam beschlossen von viertel nach sechs bis sieben Uhr ihren täglichen Morgensport zu beschreiten, sich danach frisch zu machen und sich um acht Uhr zum Frühstück zusammenzusetzten. Die Konstellationen beim Frühstück waren jeden Tag unterschiedlich. Es war nicht so wie beim Abendessen, dass sich alle ihn ihrem Wohnzimmer versammelten. Einmal aßen sie hier, dann frühstückte Harry bei seinen Eltern, ab und zu begleitete ihn seine Freundin oder es waren auch Sirius und Lorelei mit dem kleinen Seth dabei. Einmal hatte der Kleine auch schon mit Harry und Draco in der Küche bei den Hauselfen gefrühstückt, von denen er ganz begeistert gewesen war, sodass sich Lorelei und Sirius einmal ein trautes Frühstück zu zweit machen konnten. Sie setzten sich einfach nach Lust und Laune zusammen, redeten über belanglose Dinge und genossen die gemeinsame Zeit.
Um halb zehn gab es dann jeden Tag eine Ordenssitzung, wo alle neuen Informationen und Entdeckungen ausgetauscht wurden. Dem Schwarzhaarigen war es bis jetzt noch immer ein Rätsel, wie Kingsley es schaffte jeder davon beizuwohnen. Harry hatte sich bei der ersten solcher Sitzungen sehr gefreut, da beschlossen worden war, dass sowohl Sirius als auch sein Vater hier in Hogwarts als Sicherheitsbeauftragte stationiert werden würden. Nur in äußersten Notfällen würden die beiden ins Ministerium gerufen werden – was bisher nicht der Fall gewesen war, Voldemort verhielt sich verdächtig ruhig.
Sein Vater und Sirius wurden ihrer Aufgabe gerecht, da sie mithilfe einiger Spezialisten aus dem Ministerium, welche ihnen Kingsley zur Verfügung stellte, in den nächsten Tagen etliche Sicherheitszauber, Schutzschilde und Frühwarnsysteme über die Hogwartsländereien gelegt hatten. Jetzt tüftelten sie gemeinsam mit Kingsley und ein paar anderen Leuten aus dem Orden schon ein paar Tage daran, wie sie das Schloss am sichersten verteidigen würden. Entweder heute oder morgen würden sie ihnen das Ergebnis präsentieren. Damit jeder rechtzeitig über seine Aufgaben Bescheid wusste. Sie würden dann auch darüber informiert werden, was die anderen zuständigen Teams im Ministerium für die Sicherheit der ihnen zugeteilten Städte geplant hatten.
Er war wirklich gespannt was die Erwachsenen sich hatten einfallen lassen.
In Harry verkrampfte sich alles, als plötzlich ein ohrenbetäubender Alarm losging.
Ich hoffe die Wartezeit war nicht allzulange? Eigentlich hatte ich schon fast alle Teile des Kapitels beisammen, ich musste sie nur noch in die (für mich) richtige Reihenfolge bringen – das war gar nicht so leicht! Ich hoffe ihr seid mit dem Ergebnis zufrieden?
Bis bald,
eure Mel
***
So meine Lieben, ich bin ganze zwei Stunden an den Kommiantworten gesessen und hoffe ihr freut euch darüber und ich langweile euch nicht damit ;)
vickylilyjames729: Dankeschön! Es freut mich sehr, dass du von meiner Geschichte so begeistert bist =)
onofthemarauders: Hallöchen! Es freut mich, dass dir meine Ideen welche ich in diese Story eingebaut habe, gefallen!
Lily014: Ich bin mir sicher, dass Seth mit Sirius fiel Spaß hat und Sirius kann sowieso nicht lange ohne James, dh. dass Seht sowieso meist alle beide um sich hat.
Meine Chaps sind lange? Gut zu wissen, ich denke mir immer sie sind zu kurz =) Und glaub mir, wenn ich dir sage, dass es mich sehr freut, dass du gerne Kommis schreibst!
Ich weiß ich habe einige verwirrt mit dem Okklumentik und Legilimentik und Mediation … ich glaube du bist eine der wenigen die mich nicht gefragt hat : „Na was denn nun?“ =)
Ich erklär es dir trotzdem, wenns dich nicht stört? Nicht? Gut so! Also, grundsätzlich soll er Legilimentik lernen, damit ihm das einen Vorteil verschaffen kann im Kampf. Er will aber lieber Okklumentik lernen, da er mehr Angst davor hat, dass jemand in seinen Kopf eindringt. Meditation übt er halt so nebenbei, weil es ihm dadurch leichter fallen soll sich zu konzentrieren und zu entspannen … logisch oder kompliziert? Deine ehrliche Meinung bitte, danke =)
Das mit Draco und Blaise habe ich in diesem Kapitel ganz kurz erwähnt weil du mich eben drauf angesprochen hast, hast du die Stelle gefunden? Harry führt mal wieder einen gedanklichen Monolog – da kommt es vor ;)
Ahhh, du denkst viel zu sehr wie ich … eigentlich freue ich mich ja darüber, aber du verrätst dir selber immer alles^^ Aber ich weiß noch nicht genau, wie das Schicksal von Sandy und Kirsten Cohan aussieht, habe aber schon mehrere Varianten (eine davon ist eben die Adoption von Sirius und Lorelei).
Es freut mich, dass mir das Training von Lily und Harry gelungen ist, ich bin mehrmals daran verzweifelt =(
Naja, dass liegt vielleicht daran, dass ich mir die Kapitel so oft durchlese, bevor ich sie online stelle, meist dauert es einen Tag länger, obwohl das Kapitel schon fertig ist, weil ich sozusagen noch einmal darüber schlafe und am nächsten Tag noch einmal durchlese – meistens jedenfalls. Ab und zu kann auch ich es einfach nicht erwarten und will unbedingt wissen was ihr davon haltet =)
Das mach ich, da ich ja keine Beta mehr habe … keine Ahnung wie das weitergeht? Ich denk mir dann immer, dass sich bisher noch keiner großartig über meine schlechte Rechtschreibung beschwert hat und da es nicht mehr allzu viele Kapitel werden (keine Panik es werden schon noch ein paar, aber ich muss dich ja immer mal wieder langsam darauf vorbereiten^^), denk ich mir ist es jetzt auch nicht mehr allzu schlimm wenn ich keinen habe, der beta lest …
Das mit den Angriffen würde ich dir ja gerne erklären, aber jetzt bin ich einmal ganz ganz fies und lass dich zappeln. Schließlich will ich dir ja nicht die Spannung verderben =) Nicht böse sein, ja? Du bekommst es sowieso bald raus!
„Ich bin froh, dass ich zu deiner FF gefunden habe, das ist wirklich die Beste die ich jemals gelesen habe!!“
Oh bitte, hör auf … oder auch nicht *lach*
Es ist einfach so wahnsinnig toll wenn du so was sagst/schreibst! Dann grins ich immer wie blöd und kann gar nicht mehr aufhören! Ich danke dir dafür! Ohne dich wär das alles hier nur halb so toll <3
A. J.: Ach, das macht nichts, du meldest dich ja wieder =) Jaja mein Glücksgriff mit Seth erstaunt mich immer wieder. Es ist fast unfassbar wie gut er bei euch ankommt (ich gebe auch zu, dass ich ihn auch die ganz Zeit nur knuddeln würde, wenn er real wäre^^)
Danke, der „Einfallsreichtum“ hat mich sehr viele Nerven gekostet! Ich habe ewig gebraucht, bis ich mir das alles selbst logisch zusammen gebastelt habe =)
Keine Angst, Snape und James werden sich noch treffen … ich stell jetzt mal de Prognose, dass sie im Laufe der nächsten 3- 4 Kapitel aufeinandertreffen werden. Du darfst dich also schon drauf freuen =)
GinnyBlack: Hallöchen! Also als ich angefangen habe diese Story zu schreiben, habe ich nie im Leben gedacht, dass mir Leute so was schreiben. Ich meine ich habe selbst schon ein paar Geschichten angefangen zu lesen und konnte einfach nicht mehr aufhören, aber dass es einigen bei meiner Geschichte auch so geht hätte ich nie gedacht. Aber es freut mich, es tut mir zwar leid, dass ich dich dadurch indirekt von anderen Dingen abhalte, aber es freut mich trotzdem =)
Es geht nicht darum, wie lange das Kommi ist! Natürlich freut man sich über solche „Monsterkommentare“, aber das heißt nicht, dass die anderen Kommentare weniger wichtig oder interessant sind!
Der Grund warum ich diese Story schreibe ist der, dass ich eben auch Sirius, James und Lily so toll mag und ich es einfach schade finde, dass sie in den Büchern viel viel zu wenig oft vorkommen!
Draco, das personifizierte Opfer! Ich lach mich tot =D Ich meine es stimmt, aber es hört sich echt toll an.
Ich habe mir einige Gedanken darüber gemacht, wie sich unsere Süßen in solchen Situationen fühlen. Ich habe natürlich keine Ahnung, da ich noch nie einen Krieg hautnah miterlebt habe (Gott sei Dank), aber ich wollte es ebene vermeiden, dass es so unrealistisch wirkt, wie ich es schon in einigen FF’s gelesen habe, wo alle immer toll drauf sind und den ganzen Krieg auf die leichte Schulter nehmen! Natürlich soll man die gewisse Portion Humor nicht vergessen – man sollte es aber auch nicht übertreiben. Ich hoffe mal, dass ich das hinbekomme, oder?
Jaja unsere lieb Tonks! Ich wollte euch eigentlich nur ein bisschen anstupsen, damit ihr euch mal Gedanken macht was da los sein kann bzw. habe ich gehofft das es vielleicht ein paar Leuten auffällt und alle fragen mich ob sie schwanger ist *lach* Aber das verrate ich jetzt nicht, es wird sich sowieso in den nächsten Kapiteln aufklären!
Aleta: Oh Gott! Du schockst mich gerade wirklich! Du wolltest wirklich die BN ausmachen? Da hätt ich dich doch glatt als wunderbare Leserin verloren! Ahhhh! Okay, ich werde mich in Zukunft beeilen! Setz mich gleich wieder hin um am nächsten Kapitel zu feilen! Ja nicht die BN ausmachen, okay? *lieb schau*
Es ist ein Trost und ich bin auch sehr dankbar dafür, dass ich das noch tun konnte und es tut mir wahnsinnig leid, dass du das nicht mehr tun konntest … jetzt heul ich fast – in letzter Zeit kann man mich wirklich abschreiben.
„Auf jeden Fall will ich jetzt mal versuchen, dich glücklich zu machen“
Och, du bist süß *knuddel* Dankeschön =)
Weißt du eigentlich, dass du als einziger Leser diesen Fehler bemerkt hast? Es ist aber auch ein doofes Wort … Legilimentik! Latein – wähhh! Ich musste es für mein JUS-Studium nachholen und ich bin gerade so durchgestolpert und will es nie wieder haben^^
Dein Wunsch sei mir Befehl =D Ich habe die Wohnung nicht perfekt beschrieben, aber ich habe es getan und das nur für dich – ich hoffe du freust dich darüber!
Die „Kritik“ ist vorbei? Das freut mich, weil sie wieder nicht schlimm und böse war! Hab ich von dir auch nicht anders erwartet =)
Oh, verdammt ich wusste es! Zuerst fällt mir nichts ein und dann wird mein Hirn von Ideen überflutet! Ich weiß ich habe einige verwirrt mit dem Okklumentik und Legilimentik und Mediation …
Also, grundsätzlich soll er Legilimentik lernen, damit ihm das einen Vorteil verschaffen kann im Kampf. Aber Harry will lieber Okklumentik lernen, da er mehr Angst davor hat, dass jemand in seinen Kopf eindringt. Meditation übt er halt so nebenbei, weil es ihm dadurch leichter fallen soll sich zu konzentrieren und zu entspannen … logisch oder kompliziert? Deine ehrliche Meinung bitte, danke =)
Ich habe die Idee vom Religionsunterricht =D
Da war mal eine Tante da, die hat irgendetwas über die Seele daher geschwafelt und dann hat sie irgendetwas von einem Raum erklärt und ich hab mir das dann alles zusammengedichtet und ein bisschen Wikipedia dazu und tata, das kommt dabei heraus =D
Ich habe in keinster Weise eine Schwangerschaft erwähnt. Ich habe nur gesagt/geschrieben, dass Tonks Kreislaufprobleme hat und alle erzählen mir das Tonks schwanger ist … natürlich ist sie es, aber wenn es nicht so wäre, zwingt ihr mich ja schon alle beinahe dazu^^ Ich habe mir nie wirklich Gedanken gemacht ob sie gemeinsam wohnen. Ich würde mal sagen sie haben immer noch ihre eigenen Privaträume, aber das hindert sie ja nicht dran die Nacht gemeinsam zu verbringen!
Also unsere „8 Helden“ sind sowieso immer dabei, und zusätzlich noch die anderen Schüler, die das Schloss verteidigen „dürfen“ (diejenigen, die einen Erwachsenen zugeteilt bekommen haben um zu trainieren, damit sie dann kämpfen können – ich habe keine Liste, ich weiß noch nicht einmal wie viele Schüler das eigentlich sein werden. Aber ich muss es mir bis zu den nächsten zwei Kapiteln einfallen lassen und dann gibt’s auch bestimmt ein paar Namen für euch^^ Auf jeden Fall viele Siebtklässler – also sicher auch David Leary, der Schulsprecher. Allein schon deshalb weil ich ihn mag *lach*)
Ich habs im Laufe dieses Kapitels erwähnt, was die restlichen „Kampf-Schüler“ im Laufe des Tages so treiben [ich bekomm einen Lachkrampf – „Kampf-Schüler“!]. Ich denk mir selbst, dass das alles ein bisschen kompliziert ist, aber jetzt habe ich die Idee in den Raum geworfen, jetzt muss ich auch damit umgehen.
Ich mag die Überschriften, dass mach ich bei den Kommiantworten auch oft =)
Draco als Heiler: Natürlich darfst du das klauen … ich meine Heiler ist ein Beruf und jeder kann es machen, du klaust also nichts =) Und egal in welche Richtung deine FF geht ich will sofort wissen wenn es los geht *gespannt bin*
Smileys sind toll, ich denk mir dann immer das der andere gerade so ein Gesicht macht =D
Eine Kingsley-FF? Okay, ich muss regelmäßig bei dir vorbeischauen, nicht das ich da dann was versäume!
Also danke danke danke dafür, dass du dir die Zeit für dieses Megakommentar gemacht hast!
siriiiius<3 : Ich bin auch froh weiter geschrieben zu haben, anscheinend haben sich viele darüber gefreut, was wiederum mich gefreut hat =)
Ich bin wirklich am Überlegen wer der Pate werden soll, aber das dauert ja noch ein bisschen bis das Baby da ist ;) Also hab ich noch ein bisschen Zeit darüber nachzudenken.
Ginny Molly Weasley: Danke, ich bin wirklich froh, dass das Training mit Lily so gut angekommen ist! In diesem Kapitel kommt Seth leider nicht vor, dafür plane ich schon wieder seinem Auftritt im nächsten =)
Ich habe mir gedacht, wer ist als teenager nicht einmal betrunken? Diese Erfahrung konnte ich unseren lieben Harry doch nicht verwehren ;)
chap01: Du bist immer begeistert, egal ob ich schnell bin beim Schreiben oder ob es lange dauert, ob ich mit dem Kapitel zufrieden bin oder nicht. Das ist echt erstaunlich und einfach nur toll =) Dankeschön!
Daniela Ciora: Dankeschön, es freut mich das du so viel Verständnis hast und das es dir gefällt.
Clariwanni: Schön für dich, ich habe noch sieben Semester vor mir^^ Aber alles geht mal vorbei, nicht wahr? =) Es freut mich, dass die Trainingsstunde mit Harrys Mum so gut angekommen ist! In diesem Kapitel kommt auch nicht wirklich Action und Spannung vor, aber dafür im nächsten – versprochen!
Tonks97: Es freut mich, dass es dich freut das ich wieder da bin – was für ein doofer Satz =D Aber du weißt was ich meine, oder? Ich bin echt überrascht wie gut das Training von Harry und Lily bei euch ankommt und es freut mich wirklich sehr – es war für mich nicht leicht, das zu schreiben.
Mrs.Black: Danke für die tröstenden Worte. Ich weiß was du meinst und ich denke mir auch, dass es für ihn vielleicht so besser war. Auch wenn ich mir an manchen Tagen wünsche, dass er noch da wäre und ich ihm sagen kann was ich alles so auf der Uni erlebe, er hat sich so gefreut dass ich jetzt studiere – er war immer so lebhaft begeistert! Aber vielleicht bekommt er es eh mit – man weiß es ja nicht =D
Es freut mich, dass die Trainingsstunde von Lily und Harry so gut angekommen ist. Ich habe mir wirklich die Zähne dran ausgebissen! Ich glaube alle wissen was mit Tonks los ist aber du bist die einzige, die es mir nicht „vorgeschrieben“ hat =)
GinnyPotter:): Ich bin echt so happy, da euch allen die Trainingsstunde von Harry und Lily gefallen =) Die Seele/Geist/Raum-Geschichte war nicht so leicht zu schreiben, aber es war wirklich interessant über all das nachzudenken. Da kommt man drauf, dass man eigentlich nicht darüber nachtdenkt^^ Es freut mich, dass dir Dracos Veränderungen in meiner Story gefallen – ich mag in so viel lieber!
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Ich glaube nicht an Hexerei.
Joanne K. Rowling