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Fanfiction

Auferstanden - Einer für alle, alle für einen

von MelRU

Hallöchen meine Lieben!

Ich bin gerade am durchdrehen! Letzte Woche habe ich mir mit meinem Laptop einen wunderbaren Virus eingefangen, welcher alle meine Daten zunichte gemacht hat!

Alles was ich noch nicht gesichert hatte ist nun weg ... ALLES! Echt, ich könnte heulen! Nachdem ich jetzt ein paar Tage geschmollt habe, bin ich nun wieder dabei, die Kapitel noch einmal zu schreiben, die ich eigentlich schon so gut wie fertig hatte.

Naja, ich kanns sowieso nicht ändern *seufz* Ich weiß, dass ich es nicht wieder genauso hin bekomme, aber vielleicht hat das auch was Gutes ;)

Das Problem ist nur, dass die investierte Zeit nun irgendwie total umsonst war - echt ich könnte vor Wut heulen! Ich hatte sogar das Ende der ganzen Geschichte schon fertig *seufz*

Aber genug davon - dieses Kapitel war ja Gott sei dank bei meiner neuen Beta - Aleta in Sicherheit *lach* Auch die Kommiantworten sind alle wieder weg und ich habe gerade nicht die Zeit sie neu zu schreiben, das werde ich aber in ein bis zwei Tagen nachholen – versprochen!

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen Kapitel (ich hoffe ihr freut euch über die Überlänge^^)



Kapitel 52



Einer für alle, alle für einen.


Angespanntes Schweigen herrschte. Kingsley schloss kurz seine Augen und atmete tief durch. „Ich weiß, dass das keine beschönigenden Worte waren, aber es ist die Wahrheit. Falls wir es schaffen diese Schlacht zu gewinnen, wird der Sieg viel Schmerz von uns abverlangen und Tod bringen. Wir werden verletzt werden oder geliebte Menschen verlieren und ebenfalls Menschen verletzen. So berauschend der Gedanke für den Sieg der weißen Seite zu kämpfen, für ihre Prinzipien und Überzeugung einzutreten auch sein kann, denkt an das, was ich euch eben gesagt habe!“

Es war weiterhin totenstill in der Halle, ehe Kingsley fort fuhr: „Niemand verlangt von euch, dass ihr an eurem eigenem Leib erfährt, was es bedeutet im Krieg zu kämpfen. Darum frage ich euch noch einmal: seid ihr euch sicher, dass ihr das miterleben wollt? Diejenigen die sich nicht diesem Risiko aussetzten möchten, mögen diese letzte Chance nutzen und jetzt bitte diese Halle verlassen und in die Gemeinschaftsräume zurückziehen. Seid euch gewiss, dass niemand dieser Reaktion mit Missachtung entgegenkommen wird. Ich denke, es ist jedem bewusst, dass man niemanden zu so einem gefährlichen Kampf zwingen kann.“

Kingsley ließ seinen Blick durch die Halle schweifen und war mit lauter entschlossenen Gesichtern konfrontiert. Er schloss die Augen und lächelte traurig, doch als er seine Augen öffnete, konnte jeder den Stolz darin sehen.

„Gut, dann lasst uns mit dem Verteidigungsplan rund um Hogwarts beginnen. Wie ihr vielleicht schon wisst, wurden etliche Sicherheitszauber, Schutzschilde und Frühwarnsysteme über die Hogwartsländereien gelegt. Das erste Frühwarnsystem ist an der Grenze zu Hogsmead angebracht worden, ein paar Meter darauf folgt der erste Schutzschild. Bis sie an den Ländereien von Hogwarts angekommen sind, müssen sie zwanzig verschiedene Schutzschilde durchbrechen, womit uns einige Zeit bleibt, uns zu organisieren. Doch auch wenn wir ein kleines Zeitfenster haben, sollte euch immer bewusst sein, dass etwas Unvorhergesehenes passieren kann und unser Zeitvorsprung zunichte gemacht wird.“

Als Draco die Hand hob, nickte ihm der Minister auffordernd zu. „Was ist mit den Drachen? So viel wir wissen hat auch Voldemort welche in seiner Gewalt. Können sie durch die Schutzschilde?“, wollte der blonde Slytherin wissen. „Darüber haben wir uns auch Gedanken gemacht. Jeder zweite Schutzschild ist wie eine Kuppel konstruiert, sodass wir auch von oben geschützt sind – zumindest am Anfang. Sobald der letzte Schutzschild fällt, sind wir von oben genauso angreifbar. Doch sobald die ersten Drachen oder Riesen gesichtet werden, werden wir auch unsere Drachen los lassen.“

Nun hatte ein anderer Siebtklässler eine Frage: „Wie erkennen wir ob der Drache über uns einer unserer Drachen ist oder ein feindlicher?“

„Dazu ist uns auch etwas eingefallen. Sirius hat als Scherz gemeint, dass wir ihnen die Namenschilder umhängen sollen, da der kleine Seth sich die Mühe gemacht hat, jeden von ihnen einen Namen zu geben. Da man aber die Namenschilder von der Erde aus nicht sehen würde, haben wir uns entschieden, sie mit einem Zauber zu markieren. Die Markierung können nur diejenigen sehen, welche zuvor innerhalb des Schutzschildes waren, sonst wäre es ja auch für den Gegner einfach unsere Drachen von ihren zu unterscheiden“, erklärte ihnen der Minister.

„Wie genau sieht diese Markierung aus?“, fragte Hermine. „Der Bauch der Drachen wird rot leuchten, man kann es also gar nicht übersehen. Ziemlich banal, aber es funktioniert“, informierte sie Lorelei.

„Gut, da das mit den Drachen geklärt ist, kommen wir zu den Riesen. Die Riesen sind überall rund um Hogwarts zwischen den einzelnen Schutzschilden versteckt.“
„Aber greifen die Drachen nicht auch die Riesen an? Woher wissen sie welcher Riese auf unserer Seite ist?“, fragte Ginny den Minister.

„Die Drachen wurden in den letzten Tagen von Hagrid mit den Riesen vertraut gemacht, sie werden wissen, welche Riesen sie angreifen müssen. Außerdem werden sich die Spinnen ebenfalls im Dickicht des Waldes versteckt halten und versuchen so viele Todesser wie möglich auszuschalten. Die Zentauren wurden, wie schon gesagt gewarnt und werden im Wald bleiben. Wenn sie in eine bedrängende Lage kommen sollten, werden sie sich verteidigen und stehen somit indirekt auf unserer Seite. Die Wassermenschen wiederum werden sich im See bedeckt halten. Erst wenn die Todesser in Reichweite kommen, werden sie den Überraschungsmoment nutzen und angreifen.“

Kurz lies Kingsley seinen Blick über seine Unterlagen schweifen. „Gut, als nächstes geht es um die Aufstellung innerhalb des letzten Schutzschildes, was euch wahrscheinlich am meisten interessiert. Vor den Toren Hogwarts, werden die ersten beiden Fronten von ausgebildete Auroren und Aurorinnen gebildet. Dahinter werden die Ordensmitglieder und Lehrer stationiert werden. Und danach werden die Schüler und Hauselfen einen Schutzwall bilden.“ Da niemand eine Fragen zu haben schien, fuhr Kingsley fort.

„Die Schüler werden außerdem in drei Gruppen aufgeteilt, welche in regelmäßigen Zeitabständen ihre Positionen wechseln. Während die eine Gruppe vor dem Tor stationiert wird, wird eine andere Gruppe im Krankenflügel zur Verfügung stehen, während die dritte Mannschaft hinter dem Schloss gemeinsam mit ein paar Auroren und Ordensmitgliedern Wache halten wird, denn wir können nicht ausschließen, dass Voldemorts Truppen einen Hinterhalt planen. Innerhalb dieser drei Gruppen, werdet ihr in Teams zusammenarbeiten. Durch das Training der letzten Wochen und den Berichten der zuständigen Trainer haben wir uns von jedem ein Bild machen können, wer zu was fähig ist. Ihr alle seid gute Kämpfer, aber jeder hat Schwächen und Stärken. Um das auszugleichen, haben wir versucht euch kämpferisch aufeinander abzustimmen. Ja, Luna?“, wandte sich Kingsley an die Ravenclaw, da diese ihre zierliche Hand hob.

„Sind nur wir Schüler in Teams aufgeteilt?“ „Nein, jeder von uns hat seinen … nunja Kampfpartner. Bei den Auroren steht es sowieso fest, da das Bestandteil jedes Trainings ist. Wir Ordensmitglieder wissen unseren Partner auch schon. Der Sinn dahinter ist nicht nur der Schwächenausgleich, sondern es ermöglicht uns auch auf uns aufzupassen. Man kann während des Kampfes nicht auf alle seine Mitstreiter aufpassen. Dieses System sollte dafür sorgen, dass man immer jemanden hat, der einem den Rücken deckt. Ich habe hier die Listen der drei Gruppen. Wir haben versucht möglichst gleich starke Teams zu bilden. Es gibt nur eine Ausnahme und das ist das Dreierteam, welches von Fred, George und Ginevra Weasley gebildet wird.“

„Wieso sind wir ein Dreierteam?“, wollte Ginny wissen. „Normalerweise sollten jetzt die Herren Weasley einen kleinen Vortrag halten, aber da sie es anscheinend nicht rechtzeitig zur Sitzung geschafft haben, werde ich versuchen euch den Grundgedanken klar zu machen. Also, die Aufgabe von euch dreien wird nicht sein, dass Schloss zu verteidigen. Zumindest nicht direkt. Es wird aber eine nicht weniger wichtige Aufgabe sein. Ihr werdet für Verwirrung oder Ablenkung sorgen. Wie das alles ablaufen wird, sollten euch jetzt eigentlich Fred und George veranschaulichen. Da die beiden Herren noch nicht hier sind, muss ich euch auf morgen vertrösten. Es ist auf jeden Fall wichtig, nicht dass ihr dann selbst zu überrascht seid und euch ablenken lasst, okay?“, informierte sie der Minister.

„Gut, ich werde die Konstellationen jetzt nicht einzeln vorlesen, sondern am schwarzen Brett anschlagen. Nach der Sitzung bitte ich euch, euch die Liste anzusehen und wenn möglich solltet ihr in den nächsten drei Tagen mit eurem zugeteilten Partner trainieren um euch besser aufeinander abzustimmen. In Ordnung?“ Kingsley konnte zwar sehen, dass sie alle schon neugierig waren, aber da alle nickten zauberte er die drei Listen an das schwarze Brett.

„Gibt es dazu oder zur Evakuierung noch irgendwelche Fragen?“, fragte Kingsley die Anwesenden, doch da sich niemand meldete, fuhr er fort. „Falls doch noch Fragen auftauchen sollten, könnt ihr euch gerne an uns wenden, es gibt keine Frage die zu dumm ist gestellt zu werden.“

„Ich hätte da noch eine Frage.“ Kingsley schmunzelte. „Ja Harry?“ „Wenn der Alarm losgeht, was machen wir dann? Gibt es einen bestimmten Treffpunkt oder laufen wir alle hinaus auf das Gelände?“

„Gute Frage … eigentlich steht das irgendwo in meinen Unterlagen, aber ich scheine es vergessen zu haben. Also, wenn der Alarm losgeht, der sich – für alle die es noch nicht wissen – übrigens so anhört“, kurz schwang er seinen Zauberstab und ein lauter Alarm ertönte, welcher Harry sehr stark an den Alarm in seine Traum erinnerte, wodurch ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief. „Wenn also dieser Alarm losgeht, bedeutet das für euch, dass ihr mit der Evakuierung beginnen könnt, beziehungsweise, dass ihr hinaus auf das Gelände müsst. Grundsätzlich hätten wir vorgesehen, dass sich diejenigen die das Schloss verteidigen werden, sich am 29ten hauptsächlich hier in der großen Halle aufhalten, damit es schneller geht. Falls aber der Angriff aus irgendwelche Gründen früher beginnt, ist es wichtig, dass ihr euren Partner schnell findet, also macht euch bitte einen geeigneten Treffpunkt aus. In Ordnung?“

„Alles klar!“

„Und sobald der Alarm losgeht, will ich bei jedem einen Zauberstab in der Hand sehen! Egal ob ihr mitkämpft oder Evakuierungsbeauftragte seid! Der Zauberstab ist immer am Mann! Verstanden?“, meinte nun James und sah fragend in die Runde. „Oder an der Frau!“, rief ein Mädchen. James lachte und sagte: „Natürlich. Aber ich glaube, ihr habt alle verstanden was ich gemeint habe, oder?“ „Ja sicher“, kicherte das Mädchen.

„Nun kommen wir schon zu den beiden letzten Themen für die heutige Sitzung. Ihr alle kennt doch Nagini, Voldemorts Schlange, oder? Gut! Unseren Informationen zufolge, hat er sie immer bei sich und das ist in unserem Fall auch gut so, denn wir müssen sie beseitigen. Es ist für euch nicht wichtig wieso, ihr müsst nur wissen, dass es zu Voldemorts Untergang beitragen wird. Jeder von euch hat die Aufgabe, die Schlage zu erledigen. Sobald es jemanden von euch gelungen ist, muss dieser Jemand den restlichen Kämpfern Bescheid geben. Wir haben uns gedacht, dass ihr wenn ihr die Schlage erlegt habt, einen Schlangenkörper am Himmel projiziert. Weiß jeder wie das geht?“ Da ihm einige ratlose Gesichter entgegen blickten, erklärte er: „Ihr wisst wie ihr Dinge projizieren könnt, oder? Gut, dann denkt dabei einfach an eine Schlange. Probiert es einmal aus.“

Alle zogen ihre Zauberstäbe und zielten in die Luft. Auf einmal waren auf der Decke der Halle überall Schlangen zu sehen. „Igitt, was für ein grausiger Anblick“, näselte Ron und schüttelte sich angeekelt. Kingsley lachte. „Das habt ihr gut gemacht. Kommen wir zum letzten Thema. Das was ich euch jetzt sage oder besser gesagt: Das worum ich euch jetzt bitte, wird der betreffenden Person nicht sehr gefallen, aber ich muss es trotzdem tun.“

Er hatte gestern noch mit James gesprochen und ihn gebeten, mit Harry darüber zu reden. Wenn er Harrys Gesichtsausdruck richtig deutete, hatte James schon mit seinem Sohn geredet, denn Harry blickte ihn mit verschränkten Armen finster an, doch Kingsley ließ sich in seinem Vorhaben nicht beirren und fuhr fort: „Ihr alle habt Gerüchte gehört über eine Prophezeiung, die besagt, dass Harry Potter derjenige ist, der Voldemort besiegen kann. Sie ist wahr. Und darum möchte ich, dass ihr wenn es in eurer Macht steht, versucht ihn zu schützen, bis er zu Voldemort durchgedrungen ist.“

Überall konnte man zustimmendes Gemurmel vernehmen und Kingsley konnte sehen, dass Harry ganz und gar nicht erfreut über das eben gesagte war. Er hob die Augenbraue hoch, als der jüngste Potter aufstand und sich den Anwesenden zuwandte. Noch bevor dieser aber seinen Mund aufmachen konnte, wurde er von dem Schulsprecher unterbrochen. „Halt die Klappe, Harry! Wir wissen, dass du nicht willst, dass wir das tun, aber das ist uns ziemlich egal“, meinte er grinsend. „Genau! Wenn es wirklich so ist, dass du der Auserwählte bist, dann bringt es uns nämlich gar nichts, wenn du vorher von ein paar Todessern abgemurkst wirst“, teilte ihm ein Sechstklässler unverblümt mit. „Deshalb werden wir versuchen, dich bis zu Voldemort durchzuboxen, ob du willst oder nicht!“, beharrte ein Siebtklässler. Einstimmiges Nicken folgte.

Harry seufzte dramatisch auf. „Okay, wie ich sehe habe ich keine Chance euch das auszureden.“ „Das siehst du vollkommen richtig.“ „Wenn ihr das also unbedingt tun wollt…“ „Wollen wir!“ „Dann kann ich euch wohl nicht davon abhalten.“ „Da hast du vollkommen Recht!“ „Aber ich warne euch, wenn auch nur einer von euch auf die Idee kommt lebendes Schutzschild zu spielen, dann Gnade euch Gott!“ „Alles klar!“

Harry ließ sich seufzend auf seinen Stuhl plumpsen und massierte sich die Nasenwurzel, während er sagte: „Ihr macht mich alle fertig.“ Was für Gelächter in der Halle sorgte. Kingsley seufzte erleichtert, er hatte mit einer heftigeren Reaktion gerechnet. Anscheinend war es eine gute Idee gewesen, Harry darauf vorzubereiten und ihm zu erklären, dass diese Maßnahme notwendig war.

Der Minister zwinkerte James zu, welcher sich daraufhin die Schläfen massierte. Kingsley entkam ein Lachen. Das sollte wohl bedeuten, dass es für seinen Freund nicht leicht gewesen war, Harry zu besänftigen. „Da nun das wichtigste geklärt ist“, begann Kingsley, als wieder Ruhe eingekehrt war. „Komme ich zum Ende dieser Sitzung. Ich muss gestehen, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass ich mit so vielen von euch in diese Schlacht ziehen werde. Ich wünschte, ich könnte euch tapferen Hexen und Zauberern sagen, dass uns der Sieg gewiss ist. Dass ihr euch nicht fürchten braucht. Aber das kann ich leider nicht. Ich kann euch nur sagen, dass wir alle das Beste tun werden um unsere Welt zu schützen! Wir alle werden mit all dem kämpfen was wir haben und Voldemort und seinen Anhängern das Fürchten lehren!“

Auf einmal brach in der Halle ein Tumult los. Menschen applaudierten und pfiffen. Sie würden sich nicht unterkriegen lassen. Wenn sie diese Welt verlassen würden, dann nicht ohne ordentlich Eindruck zu hinterlassen!



Wenige Minuten später wurde die Sitzung aufgelöst und die Schüler begaben sich neugierig geworden zum schwarzen Brett. „Also ich habe jetzt echt keine Lust mich da durch zu kämpfen“, maulte Ron. „Dann übe dich in Geduld, Ronald“, kam es altklug von Hermine. „Ich bin echt gespannt, welche Teams wir bilden“, meinte Blaise hibbelig. „Ich auch, ich bin richtig nervös“, meinte Luna lächelnd. „Ach ihr braucht doch nicht nervös sein“, meinte Ginny. „Wenn du es noch nicht wissen würdest, wärst du auch bestimmt nervös“, meinte Harry lachend. Ginny schenkte ihm daraufhin nur ein süßes unschuldiges Lächeln.

Als sich das Feld vor der Liste etwas lichtete, gingen unsere Freunde darauf zu und suchten gespannt ihre Namen. „Ja! Wir beide sind zusammen!“, rief Blaise aus und umarmte Draco, welcher damit nicht gerechnet hatte und prompt auf seinen Allerwertesten fiel, während sich Blaise gerade noch auf den Beinen halten konnte. „Ups! Sorry, Draco!“, sagte Blaise und reichte ihm eine helfende Hand, während sich die anderen ein Lachen verkniffen. Draco murmelte irgendetwas vor sich hin, was sich stark nach: Wenn man dich als Freund hat, braucht man keine Feinde mehr, anhörte. „Ich habe doch gesagt, dass es mir Leid tut!“ Draco sah den schmollenden Blaise mit hochgezogener Augenbraue an, ehe er zu lachen begann. „Ist schon okay, Blaise. Ich bin doch auch froh, dass wir beide zusammen kämpfen werden!“

„Was ist mit dir, Mine?“, fragte Ron neugierig. „Mein Partner ist Anthony Goldstein.“ „Wer ist der Typ?“, fragte Ron misstrauisch, ihm wäre es lieber gewesen, wenn Hermine auch mit einem Mädchen oder besser mit ihm eingeteilt worden wäre. „Ein Ravenclaw Siebtklässler, ich kenne ihn weil er an den Wochenenden in der Bibliothek aushilft. Er ist nicht besonders hübsch“, erklärte sie ihm, wobei sie beim letzten Satz hinter ihren Rücken die Finger kreuzte. Ron schien es nicht bemerkt zu haben, denn er sah erleichtert aus, was Hermine schmunzeln ließ.

„Hey Ron, wir beide sind auch ein Team“, meinte nun Neville, welcher nun auch seinen Namen entdeckt hatte. „Cool, Mann! Denen werden wir es zeigen“, sagte Ron und klopfte Neville auf die Schulter. „Mit wem bist du eingeteilt worden, Schatz?“, fragte Neville seine Freundin. „Mit Marissa Roberts, eine Huffelpuff aus meinem Jahrgang. Ich kenn sie vom Unterricht, wir haben öfters Hausaufgaben miteinander gemacht. Sie ist ganz lieb.“

„Und wer ist dein Partner, Kumpel?“, fragte Ron seinen besten Freund neugierig. „David Leary“, teilte der ihnen mit. „Das wundert mich nicht“, sagte Draco. Als Harry ihn erstaunt ansah, erklärte er: „Er ist richtig gut im Training. Es war vorhersehbar, dass ihr zwei zu einem Team zusammengestellt werdet!“ Harry zuckte verlegen mit den Schultern, ehe er fragte: „Was ist mit euch, Seamus und Dean?“ „Wir sind zusammen.“ „Wirklich?“, fragte Blaise und wackelte mit den Augenbrauen. Seamus und Dean wurden leicht Rot um die Nase, ehe sie gleichzeitig riefen: „So war das nicht gemeint!“ „Jetzt seid doch nicht gleich eingeschnappt. Wer zweideutig denkt, hat doch eindeutig mehr Spaß“, verteidigte sich Blaise.

Harry nickte zufrieden. „Das sind wirklich tolle Kombinationen“, sagte er, ohne auf Blaise Kommentar einzugehen. „Finde ich auch. Und wir sind alle in derselben Gruppe“, teilte ihm Hermine mit. „Leute, wenn es euch nicht stört, werden Seamus und ich uns jetzt mal verzeihen, wir wollten noch eine Runde um den See laufen. Will irgendjemand mitmachen?“, fragend sah Dean in die Runde. „Ich komme mit, aber ich muss mich vorher noch umziehen“, meinte Neville. „Ist gut, dann komme ich auch mit“, sagte Luna. „Okay, dann warten wir beim Eingang auf euch.“ „Ist gut, bis nachher.“

„Also ich werde in die Bibliothek gehen. Heute Morgen haben wir neue Bücher bekommen. Kommst du mit Ron?“, fragte Hermine ihren Freund. Der Weasley sah zwar nicht besonders begeistert aus, doch bei dem Gedanken an Anthony Goldstein, nickte er wild und so verließen auch diese beiden Gryffindors die Halle.

„Ich werde hinunter ins Labor gehen und Lily beim Tränkebrauen helfen! Blaise, wir sehen uns spätestens nachher zum Trainieren in unserem Trainingsraum, okay?“, fragte Draco den anderen anwesenden Slytherin. Blaise salutierte und sagte: „Jawohl, Sir!“ „Idiot“, schnaubte Draco in alter Manier, doch sein Lächeln verriet ihn. „Ich werde hinauf zu Madame Pomfrey gehen, ich habe ihr gestern versprochen im Krankenflügel zu helfen. Kommt ihr mit?“, fragte Blaise Harry und Ginny, welche als einzige noch übrig waren.

„Ja, wieso nicht?“, meinte Ginny und sah ihren Freund fragend an. „Geht schon mal vor, ich komme dann nach. Ich muss noch schnell zu Remus.“ „Okay, dann bis nachher!“


Als der junge Potter in den Gang von Remus Büro eintrat, hörte er laute Stimmen. Misstrauisch beschleunigte er seine Schritte, da die Stimmen aus Remus Büro zu kommen schienen. Kurz bevor er dort ankam, wurde die Türe aufgerissen und Remus trat in den Gang, schmiss die Türe hinter sich zu und schritt davon.

„Remus! Remus, warte mal kurz!“, rief Harry seinen Professor irritiert hinterher. Remus blieb abrupt stehen, drehte sich um und sah ihn fragen an. „Können wir heute etwas früher mit dem Training anfangen?“ „Äh, was?“, verstand Remus nicht ganz, er schien gedanklich ganz wo anders gewesen zu sein. „Naja, wenn wir vielleicht etwas früher anfangen könnten, sodass ich länger mit Mum üben kann?“ „Oh jaja natürlich. Wann möchtest du denn beginnen?“ „Naja so um …“

„Remus John Lupin!“ Erschrocken drehten sich Angesprochener und Harry um und sahen eine wütende Tonks auf sie zu stapfen. Sie hatten nicht bemerkt, dass auch sie aus dem Büro gekommen war. „Immer wenn es ernst wird, läufst du davon! Aber dieses Mal sicher nicht! Wir werden das hier und jetzt ausdiskutieren, verstanden?“

„Aber, Dora …“ „Nichts aber Dora! Ich lasse mir von dir nicht vorschreiben was ich zu tun habe! Ich bin ausgebildete Aurorin und …“ „Und trägst unser Kind unter deinem Herzen, verdammt noch mal! Wenn dir etwas zustößt könnte ich nicht nur dich verlieren, sondern auch unser ungeborenes Kind!“, unterbrach sie Remus zornig. Konnte sie ihn den nicht verstehen?

„Das weiß ich, aber …“ „Da gibt es kein Aber! Du setzt außer deinem Leben auch das Leben des Babys auf das Spiel! Kannst du denn nicht verstehen, dass ich mir es nie verzeihen könnte, wenn euch etwas passiert? Ich bitte dich … nein ich flehe dich an, nicht zu kämpfen! Bitte“, sagte Remus erstickt und sah seine Freundin bittend an.

Tonks stiegen Tränen in die Augen und legte ihre Hand auf ihren noch flachen Bauch. „Ich will aber nicht nutzlos herumsitzen.“ „Das musst du auch nicht, du kannst doch bei der Evakuierung helfen!“, meinte Remus sanft und schritt auf sie zu. Er nahm ihre Hände in seine und sah sie eindringlich an. „Bitte überlege es dir sehr gut, was du tun wirst! Von mir aus musst du dich nicht gleich festlegen, aber bitte bedenke alle Konsequenzen die dein Handeln für dich und unser Kind hat, okay?“

„Okay“, flüsterte Tonks und eine einzelne Träne löste sich aus ihren Augenwinkeln. Sanft strich Remus sie weg, ehe er seine Freundin sanft küsste. Erst ein leises Räuspern brachte die zwei dazu sich voneinander zu trennen. Beide blickten sie zu Harry, welcher mit hochrotem Kopf und peinlich berührtem Gesichtsausdruck dastand.

„Es tut mir Leid, dass du das hier alles live mitbekommen hast“, entschuldigte sich Tonks bei ihm. „Ach das macht nichts, ich hätte mich ja auch unauffällig verziehen können, aber … moment mal, du bist schwanger?“

Kurz sahen die beiden Erwachsenen Harry verwundert an, ehe sie sanft lächelten und nickten. „Wieso weiß ich davon noch nichts?“, entrüstete sich der Jugendliche. „Wir wollten es euch heute Abend sagen“, erklärte ihm Remus. „Dann bin ich der erste, der davon erfährt?“, fragte Harry grinsend. Remus lachte. „Scheint wohl so.“ „Herzlichen Glückwunsch euch beiden!“, gratulierte Harry und umarmte sowohl Remus als auch Tonks. „Wisst ihr schon was es wird?“, war Harry neugierig. „Nein, wir lassen uns überraschen“, antwortete ihm Remus, welcher einen Arm um Tonks‘ Schulter gelegt hatte.

„Wow, das ist ja Wahnsinn.“ Remus und Tonks amüsierten sich über den Enthusiasmus des Jugendlichen. „Also Harry, wann willst du heute mit dem Training anfangen?“ „Was, ach ja. Vielleicht so um dreiviertel eins, statt um zwei?“ „In Ordnung, dann treffen wir uns um dreiviertel eins in unserem Trainingsraum, okay?“ „Alles klar. Und ich werde es keinem erzählen, versprochen!“, sagte der Teenager grinsend, ehe er das Paar wieder alleine ließ.


Gut gelaunt ging er Richtung Krankenflügel. Doch als er um die nächste Ecke bog und gerade aus dem Fenster sah, kam es wie es kommen musste und er krachte mit einer anderen Person zusammen.

„Aua!“, maulte er, da er wie zuvor schon Draco auf seinem Hinterteil gelandet war. „Sorry, Harry! Na komm, ich helfe dir hoch!“ Erst jetzt erkannte Harry, mit wem er da zusammengestoßen war und nahm die dargebotene Hand. Als er wieder sicher stand, rieb er sich den Kopf. „Mann du hast vielleicht einen Dickschädel.“ „Das Kompliment kann ich dir gerne zurückgeben“, meinte der Schulsprecher lachend. „Und? Bist du mit der Partnerwahl zufrieden?“, fragte er dann den Schwarzhaarigen neugierig. „Ja, sicher! Und du?“ „Ja, der Typ ist ganz okay!“ „Was heißt hier ganz okay?“, erboste sich Harry, woraufhin die beiden zu lachen begannen.

„Was ich dich eigentlich fragen wollte: Trainieren wir heute gleich zusammen?“, wollte der Brünette von dem Grünäugigen wissen. „Wäre nicht schlecht. Ich hab aber Remus gerade gebeten, dass wir etwas früher anfangen, da ich heute mal länger mit Mum trainieren will. Wir hätten das Training so um dreiviertel eins angesetzt. Ist das für dich okay?“, teilte ihm Harry peinlich berührt mit. Er hatte ganz vergessen, dass er jetzt mit jemanden anderen trainieren musste. Alzheimer lässt grüßen, dachte er sarkastisch.

„Ja natürlich. Dann sage ich noch James Bescheid. Oder siehst du deinen Vater nachher noch?“, fragte ihn der Schulsprecher. „Du trainierst mit meinem Vater?“, fragte Harry erstaunt. Überrascht sah ihn David an. „Ähm ja, aber ich dachte das wüsstest du.“ „Nein, jetzt wo du es sagst, wundert es mich auch. Er hat es mir nicht erzählt und ich habe ihn auch nie gefragt, da ich mir eigentlich nie Gedanken darüber gemacht habe.“

David zuckte mit den Schultern. „Jetzt weißt du es ja. Dann sehen wir uns also um dreiviertel eins, in Ordnung?“ „Ja, geht klar, bis nachher!“ Harry sah David nach, bis dieser um die nächste Ecke gebogen war. „Das war also der neue Schulsprecher?“ „Schmächtiges Bürschchen, findest du nicht, Fred?“ „Ja schon, aber er wird von allen hoch gelobt, George.“ „Ich weiß, Bruderherz.“

Lachend drehte sich Harry um. „Was macht ihr zwei den hier?“ „Möchtest du uns denn nicht hier haben?“, entrüstete sich Fred. „Hmmm, ich weiß nicht?“, sagte Harry und tat so als würde er angestrengt überlegen.

„Verarscht uns der Zwerg gerade, Fred?“ „Ich denke schon, George.“ „Kaum passen wir nicht auf ihn auf-“ „-wird er zu einem verzogenem Bengel.“ „Ich denke-“ „-ihm gehören mal wieder richtig die Leviten gelesen.“ „Da bin ich ganz deiner Meinung, George. Was soll bloß der Rest der Zaubergemeinschaft von einem ungezogenen Harry Potter, der ach so blinde Retter der Zauberwelt denken?“

„Wieso blind?“, fragte Harry irritiert. Geschickte schnappte sich Fred Harrys Brille. „Hey!“, erboste sich dieser. „Genau deshalb“, lachte George. Fred gab dem schmollenden Harry dessen Brille zurück. „Ihr seid gemein“, sagte Harry und schniefte gekünstelt. „Oh Nein! Fred, sieh nur was du angerichtet hast! Ich glaube auch du brauchst wieder einmal eine Lektion!“ Ohne zu zögern zog George seinen Zauberstab und verpasste seinem Bruder giftgrüne lange Haare, danach zauberte er einen Spiegel herbei und überreichte ihm seinen Bruder. „So darfst du bis zum Abendessen herumlaufen.“

Fred betrachtete sich kritisch im Spiegel und fuhr sich eitel durch die nun langen Haare. „Das steht mir, meinst du nicht?“, fragte der ehemalige Rotschopf den jungen Potter. Harry sah ihn ungläubig an, ehe er zu lachen begann und sich den Bauch hielt. Fred zog die Augenbraue in die Höhe und wandte sich verwirrt an George. „Weißt du, was er hat?“ „Nein, aber lass ihn. Er wird sich schon beruhigen. Immerhin wollte er ja wissen, warum wir hier sind, oder nicht?“


Harry versuchte sich zu beruhigen und atmete ein paar Mal tief durch. „Ja, das wollte ich“, sagte er schließlich. „Na gut. Da es schön langsam ernst wird, haben wir uns gedacht,-“ „-dass wir uns auch mal hier einquartieren. Eigentlich wollten wir ja zur Sitzung kommen,-“ „-aber wir sind wieder einmal aufgehalten worden. Weißt du wo unser süßes Schwesterchen ist?“

„Die ist im Krankenflügel, wieso?“ „Weil wir mit ihr besprechen müssen, wie genau unser Plan aussieht. Immerhin sind wir ja ein Team.“ „Wieso seid ihr überhaupt ein dreier Team? Ihr beide schafft das doch auch alleine ganz gut für Verwirrung zu sorgen, oder?“ „Oh Harry, du schmeichelst uns“, sagten die beiden gleichzeitig und klimperten mit ihren Wimpern. Harry verdrehte die Augen, konnte aber ein leichtes Grinsen nicht verhindern. „Jetzt im Ernst, Leute.“ „Wie Sie wünschen, Mr. Potter. Also Mum will immer noch nicht, dass sie mitkämpft, deshalb hat sie darauf bestanden, dass sie gemeinsam mit uns für Verwirrung sorgt. Ginnylein wird nicht sehr darüber erfreut gewesen sein.“

„Nein, das ist Ginnylein wirklich nicht, besonders deshalb weil sie gewusst hat, dass Mum da ihre Finger im Spiel hat!“ „Warum redest du von dir in der dritten Person, Schwesterherz“, fragte Fred Ginny, welche auf sie zukam. „Ich dachte du bist im Krankenflügel, Honey?“, fragte Harry verwirrt und überging somit Freds Kommentar. „Das war ich auch, aber Madame Pomfrey hat schon so viele Helfer, dass sie mich eigentlich nicht mehr braucht. Deshalb habe ich mir deine Karte geliehen und dich gesucht.“

Als Ginny bei ihnen ankam, sagte sie: „Tz, da trainiert man bis zum abwinken und dann darf man nicht einmal kämpfen?“ „Ich denke, dass wir - auch wenn wir hauptsächlich eine andere Aufgabe haben - uns auch verteidigen müssen“, meinte George. „Du wirst schon auf deine Kosten kommen“, meinte Fred tröstlich und tätschelnde ihren Arm.

Ginny schüttelte seine Hand ab und seufzte. „Wir können es sowieso nicht mehr ändern. Ich habe Kingsley gerade gefragt“, meinte sie betrübt. „Ist es denn so schlimm, dass du mit uns zwei zusammenarbeiten musst?“ fragten die beiden Zwillinge und zogen einen Schmollmund. „Was? Nein! Aber ich wollte halt … naja, nützlich sein?“, schlug sie vor.

„Wir sind ganz nützlich.“ „Oh ja ganz ganz nützlich!“ Ginny grinste, bei den geschwollen Brustkörben ihrer Brüder. „Wenn ihr das sagt. Wir sollten uns zusammensetzen und uns etwas überlegen, wie wir am besten Verwirrung stiften.“

„Ja gleich, Schwesterherz. Wir haben noch ein kleines Präsent für unser Harrylein.“

„Für mich?“, war Harry erstaunt. „Jap, da haben wir unser Herzblut reingesteckt. Das ist das Beste, was wir bisher entwickelt haben.“ „Und das ist für mich?“ „So sieht‘s aus, werter Sponsor. Hier“, sagte Fred und warf ihm ein Päckchen zu. Harry fing es geschickt auf und öffnete es vorsichtig.

„Keine Angst, es wird dich schon nicht anspringen“, lachte George. „Bei euch weiß man nie“, meinte Harry, ehe er das Päckchen ganz geöffnet hatte. Mit offenem Mund besah er sich den Inhalt. „Leute! Ist es das, was ich glaube das es ist?“ Ginny schielte neugierig geworden in den Karton, während die Zwillinge lachten. „Wenn du uns nicht sagst, was du glaubst das es ist-“ „-dann können wir dir nicht sagen, ob es das ist-“ „-was du glaubst das es ist.“

„Das ist doch ein Tarnumhang“, meinte Ginny überrascht. „Gut erkannt, Schwesterherz“, lobte Fred. „Aber ich habe doch einen“, meinte Harry verwirrt. „Das ist wahr, aber der hier ist besser.“ „Besser? Er macht unsichtbar, oder?“ „Zieh dir mal den Schlaumeier rein, Fred“ „Bei dem sind ja Hopfen und Malz verloren“, meinte Fred kopfschüttelnd. „Was kann euer Supertarnumhang denn jetzt?“, fragte Ginny ungeduldig. „Er kann mehr als unsichtbar machen! Er verhindert auch, dass ein Laut nach draußen kommt.“

„Außerdem hat er ein paar integrierte Schutzzauber, was leichte bis mittlere Flüche abprallen lässt.“ „Das haben wir im Eigenversuch ausprobiert.“ „Mit ein paar Rückschlägen“, grinste Fred schief und zeigte auf seine Narbe am rechten Ohr. „Außerdem passt er sich der Größe des Trägers an-“ „-damit man deine schönen Beinchen nicht mehr sehen kann, Harrylein“, witzelte George.

„Aber Leute, das ist … Das kann ich doch nicht annehmen“, meinte Harry baff. „Und ob du das kannst. Wenn du ihn nicht nimmst, ist das eine schwere Beleidigung“, sagten die beiden entschlossen und verschränkten ihre Arme. Harry seufzte leicht lächelnd. „Wie soll ich euch dafür danken?“ „Pass einfach auf dich auf, Harryleinchen, in Ordnung?“

„Ich werde es versuchen“, gab Harry ein vages Versprechen. Die Zwillinge schienen damit zufrieden zu sein. „Gut, dann sollten wir uns zusammensetzen, Schwesterherz.“ „Ist gut, gehen wir in die Bibliothek. Bis nachher Schatz“, verabschiedete sich Ginny mit einem Küsschen auf die Wange, ehe sie mit ihren Brüdern von dannen zog.

„Da haben sie gute Arbeit geleistet, was?“ Harry drehte sich zu Kingsley um. „Wieso schleichen heute so viele Leute durch das Schloss?“ Kingsley sah ihn kurz irritiert an, ehe er die Schulten zuckte. „Egal“, winkte Harry ab, ehe er begeistert sagte: „Das ist Wahnsinn und sie tun so als ob das etwas Selbstverständliches wäre!“ Jetzt lachte Kingsley. „Sie schaffen es immer wieder, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen.“ „Ich will nicht unhöflich sein, aber ich dachte du bist schon weg. Was machst du noch hier?“ „Du bist nicht unhöflich. Ich musste noch etwas mit deinen Eltern, Sirius und Lorelei besprechen. Und jetzt muss ich noch kurz zu Minerva, wenn du mich jetzt entschuldigst, Harry.“ Harry wollte den Minister eigentlich noch fragen, was er denn mit seinen Eltern besprochen hatte, doch da war dieser auch schon weg.

„Heute ist irgendwie ein komischer Tag“, stellte Harry kopfschüttelnd fest und schrumpfte seinen neuerworbenen Umhang und steckte ihn sich in die Hosentasche. Da alle seine Freunde gerade unterwegs waren, entschied er sich, in ihre Wohnung zurück zu gehen und etwas zu meditieren bevor es wieder ans Training ging.




An dieser Stelle noch einmal DANKE für die Reviews zum letzten Kapitel. Ich werde die einzelnen Antworten nachreichen - versprochen! Seid euch sicher, dass ich sie alle gelesen und mich über jedes gefreut habe.

Bis bald,
eure Mel



***


Lina: Hey! Wie ist es so in Frankreich – da war ich noch nie!? Mal ganz ehrlich, immer wenn ich deine Kommentare lese, habe ich das Gefühl mich sofort in den Beichtstuhl setzten zu müssen =) Und es war eine gute Entscheidung von dir, doch ein Kommentar da zu lassen, da es mich wirklich angespornt hat weiter zu schreiben – Dankeschön!

Also zu deinen allgemeine Anmerkungen bzw Denkanstössen:

1.) zwischenmenschliche Beziehungen:
a.) Was Draco betrifft, habe ich dir eine feste Freundin versprochen und sie wird zu 100% im 53ten Kapitel vorkommen! Falls du schon den Namen und ein Bild sehen willst – schau einmal beim Vorwort, da hat sich was getan ;)
aa.)Blaise wird wahrscheinlich keine feste Freundin bekommen
ab.)Bei dem Rest hab ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Wenn ich es erwähne, dann eher nebenbei!
b.) Die Hochzeit von Sirius und Lorelei wird stattfinden (na no na net). Aber ich weiß nicht wann … in der Geschichte haben wir (wenn ich mich nicht irre^^) gerade März, eigentlich wollte ich es im April machen, aber ich glaube „so kurz“ nach der Schlacht ist zu bald. Vielleicht Mai? Ich kann mir auch vorstellen, euch drei Termine vorzuschlagen und ihr dürft dann entscheiden – überleg ich mir noch ;)
c.) Kingsley und McGonagall … die beiden bereiten mir auch noch Kopfzerbrechen *lach* Aber ich wäre dem auch nicht abgeneigt. Aber ich will auch nicht, dass diese Story eine „alle haben sich lieb und alle sind Pärchen- Story“ wird. Hört sich doof an, aber ich hoffe du verstehst was ich meine ;)
d.) Remus - Tonks - Antrag? Gemach, gemach liebe Lina. Remus ist auch nur ein Mann.

2.) Babys
a.) Ich weiß nicht ob klitzekleiner Nebensatz zutrifft, aber es ist mittlerweile schon bestätigt ;)
b.) kleiner Bruder/ kleine Schwester für Harry: Es gibt so viele für und wider … ich weiß es noch nicht, aber ich werde es sicher noch ein paar Mal durchkauen, bis ich mich entscheide.
c.) Hmm - ein "kleines Hündchen" bei Sirius und Lorelei kann ich mir gut vorstellen (und damit meine ich einen richtigen Welpen^^ Der würde gut zu Seth passen) Aber auch über eine „menschliches Baby“ hab ich bei den beiden nachgedacht und weiß es auch noch nicht! Tonks ist schwanger, okay, das passt. Aber es wäre irgendwie viel wenn jetzt auf einmal auch noch Lily und Loreley schwanger werden … ich weiß es nicht! AHHH!!
d.) Grundsätzlich habe ich noch nicht geschrieben, dass seine Eltern tot sind, dh die Protagonisten wissen es auch noch nicht und es wäre ziemlich makaber Seth zu adoptieren, obwohl es Hoffnung für seine Eltern gibt, oder?

3.) Treffen
a.)Petunia: Ja, verdammt! Da vergisst man einen Punkt am Anfang der Story und er verfolgt einen bis zum Schluss!!! AHHHHH! Ich bin schon so froh, wenn die Schlacht vorbei ist, ein bisschen Ruhe einkehrt und sie dann mal Petunia besuchen … ich kann dir gar nicht sagen WIE ich mich darauf freue!
b.) Ja, ich habe den 7. Teil gelesen, oder? Und ja es wäre vorteilhaft/natürlich, wenn Snape und Lily sich mal wieder sehen würden und das werden sie auch … Ich habe sogar noch eine kleine Geschichte die Lily Harry erzählen wird wo es um Snape geht und er wird bei der Schlacht dabei sein und eine wichtige Rolle spielen und …. Was tue ich da? Wieso verrate ich das! Psssst!
c.) Wurmschwanz: Ich glaube, dass da Lily ziemlich einen kühlen Kopf bewahren kann und James dazu gebracht hat einstweilen die Füße still zu halten … einstweilen – aber wenn sie sich bei der Finalenschlacht sehen werden kann niemand für etwas garantieren!

4.) Harry – Tonks: Uuuups. Chrm chrm, tja was soll ich dazu sagen *lach* Sorry, hab ich irgendwie verpennt!

5.)Wassermenschen: HAHA! Ob du es glauben willst oder nicht ABER ich habe bereits eine Idee wie ich sie einbauen werden! HA! Da staunst du was? Wann du es zu lesen bekommst? Hmm, vor der Schlacht auf jeden Fall – versprochen!

6.) JAWOHL!


Hmmm, wenn ich mir das so durchlese, dann habe ich noch so einiges vor – puh!

Es ist für mich klar, dass einige Menschen sterben werden, wir haben Krieg und das wird die alles entscheidende Schlacht, der Endkampf! Es wäre wirklich unrealistisch wenn niemanden etwas Ernsthaftes passieren würde, oder? Es steht noch genau fest, von wem wir uns verabschieden müssen, aber es wird definitiv jemand sterben … Es wird mir nicht leicht fallen, aber ich denke, dass es nachvollziehbar ist, wenn auch nicht fair, aber das ist das leben ja nie …

Und du wirst mir wirklich unheimlich … Es war eine Idee, die sich irgendwann am Anfang von Seths „Karriere“ gebildet hat und sie hat definitiv was mit Narzissa Malfoy zu tun … Ich verrate aber nichts dazu!

James „Abhängigkeit“, was (noch) keine wirkliche Abhängigkeit ist, finde ich selber beunruhigend (ich weiß ich bin doof, ich habs ja schließlich geschrieben), aber ich denke es ist nur menschlich, wenn auch er mit den Tücken des Krieges zu kämpfen hat.

Hehe, viel Spaß dabei Sirius Black zu erklären, dass er auch nur ein Mensch ist xD

Das mit der Diskussion von Tonks und Remus klärt sich in diesem Kapitel – bist du endlich zufrieden xD

Ich mag Lilys Ausbruch irgendwie. Da sieht man, dass sie auch anders kann als immer liebevoll und beherrscht zu sein =) Jaja, Voldemorts Eier oder nicht Eier, dass ist hier die Frage! Wir sollen JKR fragen ob er welche hat … na die würde schauen, bei dieser Frage xD

Der Lobesausbruch beschert mir ein Grinsen sonder gleichen! DANKE DANKE DANKE! Ich weiß du willst mich nicht zu viel loben, aber ich liebe es gelobt zu werden =) Natürlich freue ich mich auch über Kritik, dadurch kann man sich ja immer am besten Verbessern!

Falls ich wirklich mal ein Buch schreiben werde, werde ich es dich wissen lassen *lach* Nein, keine Panik ich kann gar nicht größenwahnsinnig werden, ich bin ein viel zu bescheidener Mensch!

DANKESCHÖN für diesen langen, tollen, ehrlichen, zeitaufwendigen, interessanten und anspornenden Kommentar! *knuddel*


Rinchen: Uhhh ja, die Rolle des Seth Cohan spitzt sich zu *lach* Ich weiß selber noch nicht genau was für eine wichtige Rolle er noch spielen wird, aber ich kann dir sagen das es zumindest noch ein Geheimnis von Seth Cohan gibt, dass noch gelüftet werden muss ;)
Haha, freut mich, dass dir der Titel gefällt, habe lange überlegt und hab den am meisten gemocht =)


GinnyPotter:): Freut mich sehr zu hören, dass die meisten denken, dass sich die Wartezeiten lohnen – Dankeschön! Naja, Seth war ja bei den Angriff damals in London mehr oder weniger life dabei und hat gesehen, wie sie seine Eltern gefoltert und mitgenommen haben, deshalb hat er Alpträume. Jap, das mit dem Dorf wird sich in den nächsten beiden Kapitel aufklären!


Draco*Ginny: Freut mich dass du noch da bist ;) Und ich habe wirklich vor viele Leute am Leben zu lassen, aber es wäre ziemlich unrealistisch wenn beim Endkampf dieses Krieges niemanden etwas passiert, oder? Aber es ist für mich auch schwer, weil ich sie auch alle soooo lieb habe =(

Tut mir leid falls ein paar sachen zu unübersichtlich sind, ich verlier ab und zu selber den Faden *seufz* Ob Lorelei und Sirius Eltern werden steht noch in den Sternen. Ich bin am überlegen aber versprechen kann ich nichts ;)
Was Seths Eltern betrifft erfährt ihr im nächsten … oder übernächsten Kapitel! Und ja, es war DAS Dorf =)
Der Traum war nur eine Spontanlaune von mir und ich weiß noch immer nicht ob und inwiefern er wirklich noch eine Rolle spielen wird … wie gesagt Träume sind Schäume, vielleicht belass ich es dabei ;)

Uhm, ich weiß nicht, aber er war ja mal ein „ganz normaler Mann“ (vielleicht schon immer ein bisschen Geisterkrank, aber körperlich „normal“) wieso also nicht. Aber da kann jeder denken was er will. Wir könnten noch JKR fragen … na die würde Augen machen xD

Naja, Seth war ja bei den Angriff damals in London mehr oder weniger life dabei und hat gesehen, wie sie seine Eltern gefoltert und mitgenommen haben, deshalb hat er Alpträume. Bis man genaueres über seine Eltern weiß (was ihr auch bald erfahren werdet) bleibt er bei ihnen! Warum es „sein“ Dorf getroffen hat werdet ihr auch bald erfahren! Seine Eltern sind keine Zauberer, aber Muggelvertreter in der Zauberwelt (… oder so xD Ich habs mal irgendwo in einem Kapitel erklärt und weiß es selbst nicht mehr genau! Ich werde dann gleich nachschauen und werde es dann noch einmal in dem nächsten Kapitel einbauen!)


chap01: Ob Harrys Traum noch in irgendeiner Art und Weiße eine Rolle spielt weiß ich selbst noch nicht =) Vielleicht fällt mir ja noch etwas Gutes ein!


Clariwanni: Uhm … ob der Traum was wirklich Wichtiges zu bedeuten hat, weiß ich selbst noch nicht *lach* Ist mir spontan eingefallen, mal sehen, ob mir noch etwas Gutes dazu einfällt ;)


Balu2008: Freut mich, dass meine Kapitel die Wartezeit im Endeffekt wieder gut machen und sich das Warten anscheinend lohnt =)
Ich habe es im Vorwort hingeschrieben – es werden zw. 50 und 70 Kapitel (50 haben wir offensichtlich überschritten^^) Mal schauen wie weit es noch geht, aber mehr als 70 mach ich wirklich nicht. Ich finde das so lange Geschichten schon mehr schlecht als recht sind!


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