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Fanfiction

Auferstanden - Zu früh gefreut

von MelRU

Hallöchen liebe Leser! Ist noch jemand da?

Das Gespräch zwischen Harry und Draco hat es leider nicht mehr in dieses Kapitel geschafft, aber keine Angst, es wird noch kommen!

Jetzt einmal ein kurzer Aufruf an alle, denen ich etwas versprochen habe, was ich aber noch nicht in die Story eingebracht habe – meldet euch! Ich hab zwar ein paar Notizen, es kann aber leicht sein, dass ich etwas übersehen habe! Ich muss mich nämlich gerade entscheiden, was ich alles noch vor der Schlacht kläre und was danach, denn irgendwie scheinen wir in einer Kaugummizeit festzustecken und ich bekomme deshalb bald ne Krise!

Meine allerliebste Lina … ein Teil dieses Chaps ist auf „deinem Mist gewachsen“. Deine gewünschten Wassermenschen kommen endlich vor xD Ich hoffe du freust dich darüber! Es wird nicht alles sein, ich will aber nicht zu viel verraten!


Viel Spaß mit dem Kapitel! Und heute sogar mit Überlänge
:)


Kapitel 54

Zu früh gefreut


Schwer atmend lehnte sich Harry gegen das kühle Gemäuer des Schlosses. „Alles okay? Bist du verletzt?“, fragte David schnaufend. „Nein, alles okay. Ich hätte nur vorhin zum Mittagessen nicht so viel essen sollen“, antwortete Harry und hielt sich den Bauch. Kurz schweiften seine Gedanken zum Mittagessen. Nachdem sie heute alle gemeinsam gegessen hatten, hatten die Erwachsenen entschieden, ihnen gleich vom Tod von Seths Eltern zu erzählen. Lorelei war währenddessen mit Seth spazieren gegangen. Die Stimmung war danach entsprechend bedrückt gewesen, alle hatten Mitleid mit dem kleinen Jungen, der ihnen schon so ans Herz gewachsen war. So war es auch für viele ein weiterer Grund, noch intensiver zu trainieren, um es Voldemort und seinen Todessern heimzuzahlen und sie von weiteren solcher Gräueltaten abzuhalten.

„Ich bin nur ein bisschen außer Atem. Und du?“, fragte Harry seinen Partner nach dessen Befinden. „Auch alles okay. Die zwei schenken uns heute aber auch nichts, was?“ Harry folgte Davids Nicken und sah zu seinem Vater und Remus, welche etwas abseits von ihnen beisammen standen und leise miteinander sprachen. Zufrieden stellte er fest, dass auch ihnen der Schweiß auf der Stirn stand.

„Stimmt, aber dafür haben wir sie auch ganz schön ins Schwitzen gebracht.“ Kurz lachte David, doch dann wurde er wieder ernst. „Ich weiß nicht, wie lange ich ihren Dauerbeschuss noch durchgehalten hätte, wenn wir keine Pause gemacht hätten.“ „Ich auch nicht, aber ich denke wir haben uns gut gehalten. Bei der Schlacht wird es ja auch so sein, dass wir uns abwechseln … wenn unsere Rechnung aufgeht.“ „Hoffen wir es.“

Plötzlich nahm Harry eine ruckartige Bewegung aus den Augenwinkeln war und beschwor reflexartig ein Schutzschild herauf, welches den herannahenden Fluch abwehrte. Verwirrt sah er zu seinen grinsenden Vater, den niemand anderer hatte diesen Fluch auf sie geschleudert.

„Wie ich sehe, könnt ich beide schon wieder munter miteinander plaudern, da können wir doch gleich weiter machen, oder?“, meinte er grinsend. „Hinterlistiger …“ „Was sprichst du, mein Lieblingskind?“, fragte er zuckersüß.

Anstatt eine Antwort zu geben, schoss das genannte Lieblingskind einen Stupor auf seinen Vater. James duckte sich lachend aber geschickt weg, während nun auch Remus und David begannen, sich in den Kampf einzumischen. Es dauerte nicht lang, bis es im Trainingsraum wieder in allen Farben aufleuchtete, da sie sich wieder gegenseitig mit Flüchen bewarfen.

Es dauerte nicht lange, bis Harry durch das Abwehren und Ausweichen der Flüche wieder ins Schwitzen kam. Doch nach ein paar Minuten merkte er, dass irgendetwas nicht stimmte. Er war zwar von vorhin noch immer etwas außer Puste, aber es war nicht normal, dass er so schlecht Luft bekam. Er hatte das Gefühl, als würden sich eiskalte Hände um seine Lungen legen. Es fiel ihm immer schwerer auf seine Umgebung und die herannahenden Flüche zu achten, da er sich auf seine Atmung konzentrieren musste.

David bemerkte, dass mit Harry etwas nicht stimmte, da dieser so schwer atmete. Als der schwarzhaarige Teenager in die Knie ging, beschwor er geistesgegenwärtig ein Schutzschild hervor um ihn von den bereits abgefeuerten Flüchen zu schützen. „Harry!“ Schnell war er an der Seite seines jüngeren Mitschülers und erkannte die Lage. „Er braucht seinen Trank!“ rief er den beiden Erwachsenen zu, welche schon auf die beiden Jugendlichen zueilten.

Harry hatte die Augen zugekniffen und bekam das alles nur am Rande mit. Er war damit beschäftigt, Luft in seine Lungen zu bekommen und das Rauschen in seinen Ohren zu verdrängen. Der Druck auf seiner Brust wurde beinahe unerträglich. Kalter Schweiß stand auf seiner Stirn und ein heftiger Schüttelfrost jagte ihn heim. Er spürte, wie ihm eine Phiole an die Lippen gesetzt wurde und eine eisige Flüssigkeit den Weg in seinen Rachen fand. Doch als der Inhalt der Phiole seine Speiseröhre hinunterlief, hatte er das Gefühl als würde er Feuer schlucken. Reflexartig begann er zu würgen. „Er darf es nicht wieder ausspucken!“

Panisch merkte er, dass ihm jemand den Mund zuhielt. Doch egal wie sehr er sich dagegen wehrte, er konnte die Hand nicht von seinem Mund lösen. Es dauerte jedoch nicht lange bis der Trank seine Wirkung entfaltete und Harry sich langsam wieder entspannte und der Druck in seiner Brust nachließ.

Erschöpft lag er am kalten Boden des Trainingsraumes und versuchte ruhig zu atmen. Es dauerte etwas bis er bemerkte, dass ihm jemand sanft durch die Haare strich. Müde öffnete er seine Augen und erkannte seinen Vater, welcher über ihn gebeugt war. „Es ist alles okay“, sprach dieser beruhigend auf ihn ein. Harry seufzte und sein Blick wanderte hinüber zu David und Remus, welche ihn besorgt musterten.

Stöhnend und mit der Unterstützung seines Vaters richtete er sich auf und lehnte sich gegen die alte Mauer des Schlosses. Ihm wurde eine Mineralwasserflasche gereicht, welche er dankend annahm. Nachdem er ein paar Schluck getrunken hatte, fragte sein Vater behutsam: „Wie fühlst du dich?“

„Etwas erschöpft, aber es geht schon.“ „Du hast mir ein echten Schrecken eingejagt“, meinte der Schulsprecher. „Tut mir Leid“, entschuldigte sich der Schwarzhaarige, doch David winkte ab. „Schon okay. Aber es wäre klug, wenn ich als dein Partner in Zukunft auch so einen Trank bei mir haben würde. Für Notfälle.“ „Da stellt sich mir die Frage, wieso hattest du keinen Trank dabei?“, wollte James von seinem Sohn wissen. „Ich habe ihn vergessen.“ „So etwas Wichtiges solltest du nicht vergessen.“ „Ich hab gedacht ich brauche ihn nicht mehr, okay? Also können wir jetzt weiter machen?“, fragte Harry, dem das Thema ziemlich gegen den Strich ging und erhob sich vom Boden. „Nein, wir machen jetzt nicht weiter, du solltest dich schonen“, meinte nun Remus. „Aber ich muss trainieren!“, beharrte Harry.

„Du bist nicht ganz auf der Höhe. Du wirst Fehler machen und dich vielleicht sogar verletzen. Das kann ich nicht verantworten“, meinte James ernst. „Du hast doch keine Ahnung!“, erwiderte Harry energisch. „Ich kann sehr wohl deinen momentanen Zustand einschätzen. Und dadurch, wie du dich gerade aufführst weiß ich, dass nicht alles okay ist!“ Harry entfuhr ein Schrei welcher Wut und Verzweiflung widerspiegelte. Er warf die Wasserflasche auf den Boden und schritt zur Türe. „Harry! Bleib hier!“, befahl James. Doch Harry kümmerte sich nicht darum, sondern warf die Türe mit voller Kraft hinter sich ins Schloss.

Im Trainingsraum herrschte Stille. „Soll ich ihm nachgehen?“, schlug David vor. „Das werde ich machen. Ihr zwei solltet weiter trainieren“, meinte James und verließ nun ebenfalls den Raum. „Ich kann seinen Frust verstehen, in drei Tagen wird sich die Zukunft der Zauberwelt entscheiden“, meinte David leise. Remus seufzte. „Es ist für niemanden leicht, aber wenn er sich jetzt überanstrengt, hilft das keinem weiter. Wir haben ja nicht gesagt, dass er heute gar nicht mehr trainieren darf. Er sollte nur eine Pause machen, aber er wollte ja nicht zuhören.“

David musste ungewollt lachen. „Ja, er ist ein ganz schöner Dickkopf.“ „Ja, das ist er. Den hat er von James und Lily. Also ist er noch dickköpfiger als die beiden. Naja, wollen wir zwei weiter machen?“ „Gerne, Herr Professor.“ Kurz blinzelte Remus verwirrt, ehe er lächelte. „Ich glaube, da ich dich mit Flüchen bewerfe, darfst du mich beim Vornamen nennen.“ Er ließ David keine Chance darauf zu antworten, sondern begann sich mit ihm zu duellieren.

In der Zwischenzeit hatten Harrys Füße ihn zum Schwarzen See gebracht. Doch etwas überrascht, ließ sich der Jugendlich am Seeufer nieder. Er hatte gar nicht gemerkt, wohin er gegangen war. Kurz ließ er die Geschehnisse Revue passieren und stellte nüchtern fest, dass er überreagiert hatte. Er zog die Beine an, umschlang sie mir seinen Armen und bettete seinen Kopf auf seinen Knien.

Immer wenn er dachte er würde Fortschritte machen, passierte so etwas.

Stumme Tränen liefen ihm über die Wangen. Er wusste nicht genau wieso er weinte. Weil Seth seine Eltern verloren hatte? Weil er nicht wusste, wie er Draco helfen sollte? Weil er Angst hatte, die Erwartungen der anderen nicht erfüllen zu können? Weil ihm diese unvorhersehbaren Panikattacken einen gehörigen Schrecken einjagten? Weil alles zu viel wurde?

Hatte er sich jetzt mit seinem Vater gestritten? War dieser böse auf ihn, weil er einfach gegangen war?

Er wurde aus den Gedanken gerissen, als er Wasser rauschen hörte. Verwundert blickte er zum See und wich automatisch nach hinten, als er einen großen Strudel ausmachen konnte. Verdutzt stellte er fest, dass er eine Stimme hörte. Dieses Lied … es war wunderschön. Er sah sich um, doch er konnte niemanden in seiner näheren Umgebung ausmachen.

Je stärker der Strudel wurde, umso mehr hörte er die Stimmen. Kam diese Melodie etwa von unter dem Wasser? Erstaunt sah er dabei zu, wie vier Wassermenschen aus den Tiefen des Sees kamen. Dem Körperbau nach zu urteilen, waren es vier Frauen. Ihre Haut war bleich, beinahe weiß. In ihren langen weißen Haaren waren Algen eingeflochten. Ketten aus Muscheln und Steinen schmückten ihren Hals. Ihre Augen waren grün, doch es wirkte, als wäre ein nebliger Schleier davor. Sie sangen in einer Sprache, derer Harry nicht mächtig war und bewegten sich dazu rhythmisch im Wasser. Harry schloss die Augen. Er verstand es zwar nicht, doch die Melodie berührte sein Herz. Sie legte sich wie ein wärmender Mantel um ihn.

Er wusste nicht wie viel Zeit vergangen war, als die Melodie leiser wurde und schließlich ganz verschwand. Hatte er sich das alles nur eingebildet? Langsam öffnete er die Augen, doch anstatt der vier Frauen blickte ihm nun ein Mann entgegen.

Im Gegensatz zu den Frauen hatte er überraschend klare, stechend blaue Augen. Harry überkam eine Gänsehaut. Es war wie bei Dumbledore. Man hatte das Gefühl geröntgt zu werden. Ein weiterer Unterschied zu den anderen war, dass seine Haut mit verschiedenen mystischen Zeichen versehen war.

„Was belastet dein Gemüt, Lichtbringer?“ „Ich, ähm … wer sind Sie? Und wieso können Sie reden?“, fragte Harry etwas überrumpelt. Dem Wassermensch entkam ein Glucksen. „Deine Gedanken scheinen verwirrt zu sein, Mensch. Mein Name ist Xeron. Und wieso sollte ich nicht sprechen können?“ „Nun ja, ich habe noch nie mit einem Wassermenschen gesprochen. Ich verstehe eure Sprache eigentlich nicht.“ „Ahh, wenn wir wollen, dass ihr uns versteht, dann versteht ihr uns auch. Wieso warst du so kummervoll?“

„Ich weiß nicht, ich habe einiges falsch gemacht“, gab Harry mehr oder weniger bereitwillig zu. „Nun ja, wer jung ist, tut nicht immer das, was man ihm sagt, nicht wahr?“ Da sich Harry darauf nicht wirklich einen Reim machen konnte, fragte er: „Was war das gerade eben? Dieses Lied. Es hat mich, ich weiß auch nicht genau, irgendwie berührt.“ Der Wassermensch beobachtete Harry aufmerksam. „Wir besitzen die Macht die Gefühle der Menschen zu beeinflussen. Diese Gabe hat unter anderem dazu geführt, dass uns die Zauberer vor vielen Jahren zu fürchteten begannen und uns meiden. Hat es dir geholfen?“

Erstaunt sah Harry ihn an. „Ja, ich denke schon. Danke. Ich wusste nicht, dass ihr so etwas könnt“, meinte Harry leicht beschämt. Der Wassermensch lächelte nachsichtig. „Es gibt vieles, was ihr Menschen nicht über uns wisst.“ „Aber das wird in Zukunft anders“, meinte Harry entschlossen. Kurz sah ihn Xeron erstaunt an, ehe sich ein wissendes Lächeln auf sein Gesicht legte. „Gewiss, das wird es.“

Plötzlich tauchte ein anderer Wassermensch auf. Er schien jünger zu sein und Harry bemerkte sofort den Speer in dessen Hand. Auch der Jüngere hatte mystischen Symbole auf seiner Haut, doch es waren um viele weniger als bei dem anderen. Ein Krieger? „Eure Majestät, ich bitte um die Erlaubnis sprechen zu dürfen.“ „Fahre fort, Amilion“ „Wir wären nun soweit, um die Frauen und Kinder in die geschützten Höhlen zu bringen. Möchtet Ihr noch ein paar aufmunternde Worte zu ihnen sprechen, Gebieter?“. „Ich werde in ein paar Minuten bereit sein, geht schon einmal zu ihnen.“ „Wie ihr wünscht, Gebieter.“

Während der andere Wassermenschen wieder in den Tiefen des Sees verschwand, wandte sich Xeron an Harry und bemerkte dessen geschockten Gesichtsausruck. „Ich … es tut mir Leid, Ich wusste nicht, dass Sie … also überhaupt, dass es bei den Wassermenschen einen König oder so gibt“, stammelte dieser peinlich berührt. „König … ja, so würde man das bei euch nennen. Ich bin der älteste und weiseste in unserem Kreise, deshalb betrachten sie mich als ihren Anführer. Nun denn, wie du vernommen hast, werde ich dich nun verlassen müssen, junger Freund. Verliere nicht den Mut, Lichtbringer.“ „Wieso nennst du mich so?“, fragte Harry verwirrt. „Die Sterne sagen es mir“, war die Antwort, die er auf seine Frage bekam. „Was?“ Langsam begann Harry am Verstand des Mannes zu zweifeln. „Du hast noch viel zu lernen, mein junger Freund. Es war mir eine Freude, mich mit dir zu unterhalten.“ „Hey, warte! Ich habe noch so viele Fragen!“ Doch der Wassermensch war schon untergetaucht. Etwas hilflos sah Harry auf den See, dessen spiegelnde Oberfläche durch den Wind leichte Wellen schlug.

„Hast du ihn etwa verstanden?“ Erschrocken drehte er sich um. „Dad? Was machst du denn hier?“ James Potter schritt langsam auf ihn zu. „Ich habe dich gesucht und dann habe ich dieses Lied gehört und bin hier her gekommen. Hast du wirklich verstanden was er gesagt hat?“ „Wieso? Konntest du ihn denn nicht verstehen?“, fragte Harry verwundert. „Ich spreche leider kein „Wassermenschisch“, tut mir Leid.“ Harry entkam ein Lachen, während sich sein Vater neben ihn setzte.

„Er hat viele komische Dinge gesagt.“ „Das habe ich mir beinahe gedacht. Du hast ab und zu reichlich verwirrt ausgesehen. Was wollte er von dir?“ Harry erzählte seinem Vater, was genau passiert war und was für seltsame Dinge Xeron gesagt hatte. „Irgendwie habe ich das Gefühl, als hätte sich dieser Wassermensch öfters mit Dumbledore unterhalten. Der hat auch immer in Rätsel gesprochen“, meinte James grinsend. Harry gluckste. „Das habe ich mir auch schon gedacht.“ „Also ich werde daraus nicht schlau, wobei ich im bei: Wer jung ist tut nicht immer das, was man ihm sagt, zustimmen muss“, zwinkerte sein Vater. „Haha, sehr lustig, Dad.“ Kurz schwiegen die beiden, ehe Harry leise sagte: „Es tut mir Leid.“

„Was?“ „Das ich vorher so ausgeflippt bin. Ich wollte dich nicht anschreien.“ „Deine Reaktion war in dieser Situation verständlich. Du warst emotional aufgewühlt und verschreckt wegen der Panikattacke.“ James seufzte. „Ich hätte wahrscheinlich anders reagieren sollen, aber ich gebe zu, dass auch ich mich erschreckt habe. Ich hätte auch gedacht, dass du es schon überwunden hast.“ „Nein, das war schon in Ordnung. Ich habe überreagiert.“

James sah ihn an und neigte seinen Kopf leicht schief. „Was?“, fragte Harry, der sich unter dem forschenden Blick seines Vaters nicht sonderlich wohl fühlte. James lächelte sanft. „Du musst dir nicht immer an allem die Schuld geben. Lass mich auch ein bisschen was von deiner Last tragen, okay? Ich komme mir sonst ziemlich nutzlos vor.“

Erstaunt sah Harry seinen Vater an. Was redete er da? Er wollte gerade etwas darauf sagen, als sie von jemand unterbrochen wurden. „Harryspätzchen, wolltest du um diese Zeit nicht trainieren?“ „Was macht ihr beide den hier draußen?“ „Er will uns schon wieder nicht da haben, Fred.“ „Ich verstehe es auch nicht, George. Was haben wir ihm den getan? Wieso hat Harrylein uns nicht mehr lieb?“, fragte er seinen Bruder weinerlich. „Ich hab doch gar nicht … also ich wollte …“ „Er ist schon wieder darauf rein gefallen, George.“ „Er ist so leicht zu durchschauen.“ „Es ist schön langsam nicht mehr lustig“, meinte Harry beleidigt.

Bevor einer der Zwillinge etwas darauf sagen konnte, stand James auf. „Wie sieht’s aus Fred und George, habt ihr Zeit für ein kleines Duell? Ich will mal testen, was ihr beide so drauf habt.“ „Oh, es wäre uns eine Ehre!“, riefen die beiden gleichzeitig aus. „Ich und James sind ein Team!“ „Nein, ich will zu James.“ „Ich habe es aber zuerst gesagt.“ „Aber ich habe es vor dir gedacht!“ „Das kann ich aber nicht wissen.“ „Du weißt sonst auch immer alles, was ich denke.“

„Oh weh, was habe ich da los geritten“, sagte James zu Harry, ehe er zu den beiden Rotschöpfen ging und sich einen von ihnen schnappte. „So, heute sind Fred und ich ein Team und morgen ist George dran, okay?“ „Ehrenwort?“, fragte der andere Zwilling schmollend. „Rumtreiberehrenwort!“, versicherte der Auror. „Na dann, auf in den Kampf Harryspatz!“ „Hör auf mir immer so blöde Namen zu geben, George“, jammerte Harry, welcher sich neben den Größeren stellte. Während die beiden sich noch etwas aufzogen, sprach Fred James an. „Woher willst du eigentlich wissen, dass ich Fred bin? Sogar Mum verwechselt uns.“ James lächelte ihn an. „Ich weiß es einfach.“ Fred gluckste. „Harry hat das damals auch gesagt, als wir ihn gefragt haben. Wie der Vater so der Sohn, was?“ James grinste.

„Hey ihr beiden? Was ist? Geht’s los?“ Als Antwort erhielt Fred einen Fluch, der knapp an seinem Ohr vorbeizischte. „Hey! Ich war noch nicht so weit!“, beschwerte er sich bei George. Dieser streckte ihm die Zunge raus und James bekam das Gefühl, dass dies ein Duell werden würde, dass er niemals vergessen würde. „Tja, Pech gehabt, Brüderchen!“ „Na warte!“

Abgesehen von bunten Flüchen mit überraschenden Nebeneffekten, flogen auch Feuerwerke in allen möglichen Formen und Farben umher, Wasserbomben explodierten, kleine Rauchwolken entstanden und vieles mehr. Harry musste sogar einer Schwarzwälder-Kirschtorte ausweichen, was ihm eher schlecht als recht gelang. George zauberte kurzerhand einen ihrer verzauberten Hüte herbei und setze ihn Harry auf, welcher daraufhin unsichtbar wurde. Da James so eine Ahnung hatte, dass sein Sohn diesen Vorteil nutzen würde, lies er gelbe Farbe aus seinem Zauberstab spritzen, welche den anschleichenden Harry enttarnte.

„Daaaddd!“, schrie Harry weinerlich. „Sorry, Harryboy!“, erwiderte James und ein Strahl Wasser kam aus seinem Zauberstab, welcher die Farbe von Harry entfernte. „So besser?“, fragte er unschuldig, was die beiden Zwillinge zum Lachen brachte. Harry sah aus wie ein begossener Pudel. „Man, George, du sollst nicht lachen sonder mir helfen!“ „Zu Befehl!“ Und schon bekam der unachtsame lachende Fred einen Fluch ab. Als nichts passierte lachte er wieder, doch zuckte erschrocken zusammen.

Statt dem Lachen kam nur ein Wiehern aus seinem Mund. Er schickte seinem Bruder einen bösen Blick und schleuderte auch ihm einen unausgesprochenen Fluch entgegen. George konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde getroffen. Auch dieses Mal dauerte es etwas bis die Wirkung de Fluches eintrat. Seine Haare begannen zu wachsen. So lange bis sie den Boden erreichten und noch ein Stück mehr. „Ich sehe nichts mehr! Harry hilf mir!“

Harry wollte George lachend zur Hilfe eilen, als er durch seine Unaufmerksamkeit einen Fluch abbekam. Er fiel wieder auf den Boden und lachte und lachte und konnte einfach nicht aufhören. „Harry hör auf zu lachen“, schrie George, der immer noch blind in der Gegen umher irrte, aber ebenfalls lachen musste. Freds Wiehern war auch irgendwo zu vernehmen.

„Ich ergebe mich“, schrie Harry zwischen zwei Lachanfällen völliger außer Puste. „Nein, Harry! Wir müssen gewinnen! Verdammt ich sehe nichts!“, sagte George, ehe er kurz darauf über seinen Bart stolperte und auf die Nase viel.

Grinsend hob James den Kitzelfluch auf. Ebenso lies er Georges Haare auf Normallänge zurück wachsen und stellte Freds Wiehern ab. „Sieht so aus als hätten wir gewonnen“, meinte der Auror grinsend. „Wieso? Ich bin nicht K.O. gegangen“, beharrte George. „Du bist aber auf die Schnauze gefallen, Brüderchen“, sagte Fred und setzte sich neben George auf den Boden. „Und abgesehen davon hat Harry gesagt, dass ihr aufgebt.“ „Man, Harry!“

„Tut mir Leid, aber Dad war gemein“, schnaufte Harry. „Ich war der Meinung, dass du zu wenig lachst. Kannst du das einem besorgtem Vater vorwerfen?“, fragte James und setzte seinen besten Hundeblick auf. Die Jungs lachten nur. „Oh verdammt, ich glaube ich habe Bauchkrämpfe vom lachen“, jammerte Harry.

„Da sieht man wieder wie effektiv dieser Fluch wirklich ist. Ich und Sirius haben schon in unserer Aurorenausbildung versucht den damaligen Leiter der Auroren davon zu überzeugen, ihn auf die Angriffszauberliste der Auroren zu setzten.“ „Und konntet ihr ihn überzeugen?“, fragten Fred und George neugierig nach. „Er hat gemeint, wenn wir ihn noch länger damit belästigen, dann wirft er uns aus der Ausbildungsgruppe“, lachte James erinnerungsselig. „Na komm hoch mit dir, du musst schließlich noch zu deiner Mutter.“ Harry nahm die gereichte Hand dankend an und stand vom Boden auf. „Oh man, wie ich aussehe. Vorher muss ich noch unbedingt duschen.“

„Wenn ich uns so ansehe, müssen wir das wohl alle“, meinte James nüchtern. Durch die ganzen Wasserbomben war der Boden ganz matschig geworden, wodurch nun alle Schlammspritzer auf der Kleidung oder im Gesicht hatten. Auch Farbkleckse, Federn oder Kuchenreste waren auf ihrer Kleidung zu finden. „Du riechst nach Räucherschinken“, meinte Fred, welcher an George herumschnüffelte. „Deine Rauchbombe ist genau vor mir explodiert. Vielleicht liegt es daran. Aber es hat gut funktioniert, ich habe mindestens fünf Minuten lang nichts gesehen“, grinste er versöhnlich.

„Eure Ideen waren wirklich gut. Solch ausgefallene Tricks sind immer gut um den Gegner zu verwirren“, lobte James. „Ja und die Schwarzwälder-Kirschtorte ist zudem noch lecker“, grinste Harry.


*


Eine Stunde später saß Harry frisch geduscht und entspannt bei einer Tasse Tee im Privatgemach seiner Mutter. Er hatte länger hier her gebraucht als gedacht, da sie am Gang noch auf David gestoßen waren, welcher ihn sofort nach seinem Befinden gefragt hatte. Sie hatten sich noch gegenseitig berichtet, was in ihren jeweiligen Training alles passiert war, ehe David dann neugierig geworden mit den Zwillingen von dannen gezogen war und sein Vater sich auf den Weg gemacht hatte um sich mit den anderen Trainern zusammenzusetzen.

Als Harry dann frisch und munter das Zimmer seiner Mutter betreten hatte, war er gleich mit Fragen bombardiert worden. Natürlich hatte seine Mutter schon von seiner heutigen Panikattacke Bescheid gewusst und sich dementsprechend Sorgen gemacht. Er hatte einige Zeit gebraucht um ihr zu versichern, dass es ihm gut ging. Er hatte ihr erzählt, was während des Trainings alles passiert war. Angefangen von der Panikattacke, von der merkwürdigen Begegnung mit den Wassermenschen und dem Duell zwischen Fred, George, James und ihm.

„Und dir geht es auch wirklich gut? Ich will dich mit diesem Training nicht überfordern.“ „Ja, mir geht’s gut.“ „Wirklich?“ „Ja, Mama“, sagte Harry in einem Ton, welcher vermuten ließ, dass er kurz davor war böse zu werden. Kurz lachte Lily bei Harrys eingeschnappten Gesicht, ehe sie sagte: „Als Mutter ist es meine Aufgabe mir sorgen zu machen. Und jetzt guck nicht so böse, da bekommst du Falten.“ Harry sah sie erstaunt an, was sie wiederum zum Lachen brachte. „Möchtest du noch einen Tee, Schatz?“ „Sind dir irgendwelche Dämpfe im Kerker nicht gut bekommen?“, fragte Harry besorgt, während er ihr die leere Tasse reichte. „Wieso?“, fragte ihn seine Mutter plötzlich wieder vollkommen ernst und überreichte ihm die aufgefüllte Tasse mit dem dampfenden Gebräu.

Harry schüttelte nur den Kopf und nahm einen Schluck. Gefühlsschwankungen wie eine Schwangere. Plötzlich verschluckte er sich und spukte den Tee hustend wieder aus. „Ist alles okay?“, fragte seine Mutter, welche die Sauerei gleich verschwinden lies. „Ja ja, ich habe mich nur etwas ungeschickt angestellt“, meinte der junge Potter beschwichtigend, konnte aber nicht umhin seine Mutter genauer zu betrachten. Konnte es sein? Nein, das war nicht möglich. Oder doch?

„Also, was hast du bis heute geübt?“ Abwartend sah Lily ihren Sohn an. „Harry?“ „Was?“ „Geht’s dir auch wirklich gut?“ „Ja, ich war nur etwas in Gedanken.“ „Über was denkst du nach?“ „Über heute morgen … ich glaube ich habe es geschafft.“ „Was denn?“, verstand Lily nicht ganz. So begann Harry zu erzählen, was er heute Morgen mit Draco erlebt hatte.

„Das war ziemlich riskant von euch beiden, dass hätte gewaltig schief gehen können!“, meinte Lily erschrocken. „Ich weiß, es tut mir Leid.“ „Versprich mit einfach, dass du das nicht noch einmal tust, okay? Wenn ich dabei bin, kann ich ja eingreifen, aber wenn du noch unerfahren bist, solltet ihr nicht mit deinen Fähigkeiten herumexperimentieren, okay?“ „Ja, Mum. Können wir es vielleicht versuchen?“

„Fang an wenn du bereit bist“, sagte seine Mutter, welche sich bequemer hinsetzte und die Augen schloss. Harry tat es ihr nach und spielte dasselbe Prozedere durch wie heute Morgen, bis er wieder im schwarzen Nichts war. Es dauerte nicht lange, bis er die goldene Nebelschwade fokussierte. Sie war noch heller als die von Draco und als Harry sich ihr näherte konnte er so viel Liebe und Zuneigung spüren, dass er nach Luft schnappen musste. Doch auch Sorge und Trauer wurden von dem Geist ausgestrahlt.

Er begab sich noch näher an den anderen Geist heran, als er auf eine unsichtbare Barriere stieß. Diese war um einiges stabiler und kräftiger als die von Draco. Harry wusste nicht wie lange er versuchte sie zu durchdringen, doch irgendwann merkte er, dass er keine Kraft mehr hatte und zog sich zurück.

Er schnappte nach Luft als er die Augen öffnete. Schweiß stand ihm auf der Stirn und seine Hände zitterten. „Das war sehr gut.“ Überrascht sah er zu seiner Mutter und stellte erschrocken fest, dass auch ihre Hände zitterten während sie einen neuen Tee zubereitete. „Geht’s dir gut, Mum? Hab ich etwas falsch gemacht?“ „Falsch? Oh Merlin, Schatz du warst wirklich gut! Ich weiß nicht wie lange ich deinem Drängen widerstehen hätte können. Du besitzt wahnsinnig viel Energie und Willenstärke“, lobte Lily Potter ihren Sohn und nahm einen kräftigen Schluck von ihrem Tee.

„Du solltest auch trinken Harry, der Tee wird dich wieder stärken.“ „Ich will gar nicht wissen, was du da alles hineingemischt hast“, murmelte Harry bevor er einen Schluck nahm und überrascht die Augen aufriss. Lily kicherte, was Harry seine Augenbraue hochziehen lies. „Vanille und Orange?“ „Schmeckt er dir?“ „Er ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht“, meinte Harry, nachdem er noch einen Schluck probiert hatte.

„Lass es uns noch einmal versuchen“, meinte Harry nach ein paar Minuten. „Dieses Mal machen wir aber was anderes.“ „Was denn?“ „Du versucht Geister aufzuspüren.“ „Aber das kann ich doch schon.“ „Du bemerkst die Geister die sich zufällig mit dir in einem Raum befinden, aber was ist mit alle den anderen Leuten hier im Schloss?“ „Du meinst ich könnte jetzt in die Gedanken von jemand eindringen, welcher in den Kerkern ist?“ „So ist es. Mit etwas Übung bin ich mir sicher, dass du es mit deinem Talent zustande bringst.“ „Wie machen wir das?“ „Wir suchen uns einen Raum aus und versuchen unseren Geist dort hinzuschicken um herauszufinden ob jemand dort ist.“ „Okay, versuchen wir es.“



„Du schaffst es immer wieder mich zu demotivieren, Mum“, meinte Harry leidend, während er an seinem Tee schlürfte. Sie versuchten es nun schon seid einer geschlagenen Stunde und er kam einfach nicht weiter. „Vielleicht stecke ich die Ziele zu hoch? Versuch einmal herauszufinden ob sich jemand im Gang vor diesem Raum aufhält, okay?“ „Von mir aus.“ Harry schloss die Augen und konzentrierte sich. Lily beobachtete ihn und tat es ihm dann gleich. Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis sie zwei Menschen ausgemacht hatte, welche sich in ihre Richtung bewegten.

„Und siehst du jemanden?“, fragte sie Harry gedanklich. „Zwei Leute.“ „Fantastisch!“ „Es ist schwer sich auf die zwei zu konzentrieren und sich mit dir zu unterhalten.“ „Aber du machst das hervorragend. Kannst du mir auch sagen, wer die drei Personen sind?“ „Einer davon ist Draco, der andere ist entweder Dad oder Sirius … ich glaube es ist Sirius.“ „Ja der Meinung bin ich auch. Du bist ein Naturtalent, viele lernen es nie den Geist den entsprechenden Personen zuordnen.“ „Mum, bei Draco …“ „Ja, ich weiß was du meinst. Lorelei, Sirius, James und ich machen uns auch so unsere Gedanken. Vielleicht redest du einmal mit ihm. Wenn er von selbst nicht auf uns zu kommt müssen wir vielleicht doch etwas nachhelfen.“ „Ja das habe ich mir auch schon gedacht. Hey, da kommen ja noch so viele!“ „Und sie kommen alle zu uns, haben wir etwas versäumt?“

Beide zuckten zusammen, als es an der Türe klopfte. „Herein?“ Ein grinsender Sirius steckte seinen Kopf zur Türe herein. „Na ihr beiden? Ihr versäumt schon wieder das Abendessen.“ „Dafür machen wir Fortschritte“, meinte Lily lächelnd. „Alles schön und gut, aber wenn ihr nicht zum Abendessen kommt, kommt das Abendessen zu euch“, sagte Draco, welcher neben Sirius durch die Türe schritt. Nach und nach betraten alle ihre Freunde den Raum und jeder hatte ein Tablett mit Essen oder Getränken in den Händen. „Ihr seid verrückt“, lachte Harry, während Ron ihm auf die Schulter klopfte und sich neben ihn setzte. „Ach was, da haben wir schon viel verrücktere Dinge getan“, lachte James, welcher seiner Frau einen Kuss gab und sich neben Sirius auf den Boden plumpsen lies.

„Das wird aber ganz schön eng“, meinte Ginny, welche Harry gerade begrüßt und neben ihm Platz genommen hatte. „Für was sind wir Zauberer?“, fragte Lorelei und schwang gemeinsam mit Remus ihren Zauberstab. Der Raum wurde größer und mehr Sitzgelegenheiten entstanden. „Es ist zwar immer noch mein Wohnzimmer, aber verändert es ganz wie ihr wollt.“ „Bist du uns etwa böse, Lilymäuschen?“, fragte Lorelei, die sich auf Sirius Schoß bequem machte. „Von wegen“, lachte die Rothaarige.

„Ich hab das Gefühl, als hätte ich euch alle schon tagelang nicht gesehen“, meinte Luna. „Ja ich auch, darum freue ich mich immer auf das Abendessen, wenn wir alle beisammen sind“, stimmte ihr Hermine zu, welche sich an Ron kuschelte.

„Harry!“, schrie plötzlich der kleine Seth, quetschte sich an Draco vorbei und schmiss sich in Harrys Arme. „Ich hab dich heute den ganzen Tag nicht gesehen. Ich hab dich so vermisst“, jammerte der kleine Junge. Harry lachte und drückte den Kleinen an sich. „Tut mir Leid, ich war ziemlich beschäftigt.“ „Ich verzeihe dir, aber nur, wenn du und Draco mir heute eine gute Nacht Geschichte erzählt, okay?“ „Versprochen! Oder Draco?“ „Aber klar doch“, meinte der blonde Slytherin grinsend.

„Und? Was ist bei euch heute so passiert?“, fragte Sirius gutgelaunt, während er sich sein Brot mit Streichkäse bestrich. „Ich hatte heute unglaublichen Bartwuchs“, berichtete George, worauf hin er die lustigsten Szenen ihres ausgefallenen Duells heute erzählte. Was für den einen oder anderen Lacher sorgte.

„Harry kann mit Wassermenschen reden!“, fiel James wieder ein. „Wirklich? Du hast mit einem Wassermenschen geredet?“, entkam es Draco, welcher in seiner Nähe saß, während Seth begeistert auf Harrys Schoß auf und ab hüpfte und rief: „Wow! Wie cool … ähm, Harry? Was sind Wassermenschen?“ Während Hermine Seth über die Wassermenschen aufklärte, erzählte Harry den anderen das Gespräch, welches er mit dem König der Wassermenschen gehabt hatte. „Der Lichtbringer? Und die Sterne haben ihm das gesagt? Man, der Alte ist doch ein bisschen durchgeknallt, was?“ Harry und einige andere mussten bei Rons Kommentar lachen.

„Man muss aber bedenken, dass sich magische Wesen, vor allem Zentauren, Elfen und Wassermenschen mit der Astrologie auseinandersetzten. Sie können die Sterne viel besser deuten als wir Zauberer. Man kann ihre Vorhersagungen nicht mit denjenigen einer Trelawney vergleichen.“ „Lorelei, sei nicht so gemein“, lachte Lily. „Immerhin hat sie schon ein paar Mal etwas Richtiges vorhergesagt.“

„Ach was, das waren Glückstreffer. Die hatte doch immer schon einen Knall.“ „Ja und wie. Wir haben sie immer die schwebende Jungfrau genannt“, lachte Sirius erinnerungsselig. „Wieso schwebend?“, wollte Harry von seinem Paten wissen. „Naja sie schien immer ein Stück über den Boden zu schweben.“ Lily stieß den besten Freund ihres Mannes in die Rippen. „Hör auf meinen Sohn zu verderben!“ „Aua, Wieso? Ich habe doch nur die Wahrheit gesagt, oder James?“

„Wagt es nicht, mich zwischen euch entscheiden zu lassen“, rief dieser verzweifelt, als ihm sowohl Lily als auch Sirius mit einem „Sag jetzt ja nichts falsches - Blick“ ansahen. „Also für mich ist sie nur ein riesiger verrückter Käfer“, meinte Harry lapidar. Sirius spuckte das Brot wieder aus und begann laut zu lachen, ebenso wie James und alle anderen Schüler. „Harry, so etwas darfst du nicht sagen“, versuchte Lily ihren Sprössling zu ermahnen, doch die Aussage verfehlte ihre Wirkung, denn auch sie kicherte – genauso wie Lorelei - wie ein kleines Schulmädchen.

Es wurde wie immer ein ausgelassener Abend, der ihnen allen gut tat. Und als Tonks und Remus noch verkündeten, dass im Hause Lupin Nachwuchs im Anmarsch war, war es vor allem um die weiblichen Anwesenden geschehen. Nach all den Glückwünschen setzten sie sich zusammen und es wurde über das Geschlecht gerätselt und Namen diskutiert auch potenzielle Patenschaften wurden in Erwägung gezogen, während die Männer mit einem Butterbier auf die werdenden Eltern anstießen.

Harry reichte schnell Seth an Draco weiter und ging zu dem Werwolf. „Geht’s dir gut?“, fragte der Werwolf sofort. „Ja, alles bestens. Tut mir Leid, dass ich dich angeschrieen und dann auch noch stehen gelassen habe.“ „Schon okay.“ „Du bist viel zu gutmütig, weißt du das?“ Remus lächelte. „Dein Vater und Sirius beschweren sich auch immer, euch kann man es einfach nicht recht machen“, lachte er. „Ihr habt schon die Namen und auch die Paten ausgesucht, oder?“, fragte Harry, dem das wissende und amüsierte Grinsen von Tonks während der ganzen Raterei nicht entgangen war. Remus sah ihn erstaunt an, doch dann lächelte er sanft. „Sowohl für ein Mädchen als auch für einen Jungen.“ „Du verrätst sie mir nicht, oder?“ „Nö, erst wenn das Baby da ist“, grinste der Werwolf. „Du bist fies“, schmollte Harry. „Ach, ich dachte ich bin zu gutmütig?“, neckte er den Jüngeren. „Das nehme ich zurück“, sagte Harry und streckte ihm die Zunge raus.

„Oh ja, mein Patenkind ist ja schon so richtig erwachsen“, hörte er Sirius rufen. „Genauso wie es mir mein allerliebster Patenonkel immer vormacht“, rief Harry zurück. „Ha! Eins zu null für dich, Harryboy“, lachte James, während Sirius schmollte. „Oh weh, ich glaube ich muss Schnuffel trösten gehen“, meinte Harry an Remus gewandt. „Tu das, nicht, dass er noch vor Trauer umkommt!“ „Das habe ich gehört, Moony!“ Remus lachte nur.


Natürlich war es im Endeffekt wieder so, dass niemand dieses gemütliche Beisammensein beenden wollte. Doch als die Müdigkeit einen nach dem anderen einholte, wurde die Runde immer kleiner. „Seth, Engelchen, du musst auch ins Bett“, stellte Lorelei erschrocken fest. „Ich bin aber noch gar nicht müde“, beharrte der Kleine. „Entweder bringen dich Harry und ich jetzt ins Bett, inklusive der spannendsten Gute Nacht Geschichte die du jemals gehört hast, oder du musst in einer halben Stunde ganz alleine ins Bett gehen“, stellte ihn Draco verschmitzt grinsend vor die Wahl. Seth biss sich auf die Unterlippe, dann wandte er sich an Harry. „Ist es wirklich die spannendste Gute Nacht Geschichte die ich jemals gehört habe?“ „Darauf kannst du wetten“, lachte der Gryffindor.

„Okay! Dann gute Nacht an alle!“ „Ich wünsche euch auch allen eine gute Nacht. Ich werde dann auch gleich ins Bett gehen“, sagte Draco, welcher sich mit Seth auf dem Arm erhob. „Ja ich auch!“, meinte Harry schnell. Nachdem sie sich von allen verabschiedet hatten, flüsterte Harry Ginny noch etwas ins Ohr und verließ gemeinsam mit Draco und ihrem kleinen Schützling den Raum um ihn ins Bettchen zu bringen.


Ich hoffe euch hat dieses Kapitel gefallen! Über eure Meinung freue ich mich natürlich immer ;)

Bis zum nächsten Mal,
eure Mel



***


Lina: Lina: Ich glaube auch, dass ich kein neues Chap on-stellen kann, bevor du nicht das vorige kommentiert hast :P Wollen wir es darauf ankommen lassen? xD

Ich hab den Überblick verloren. Ich weiß gerade nicht was für ein Re-Kommi zu welche Re-Kommi eines Kommis ich gerade schreibe *verwirrt bin*

"Ich bin so ein grausamer Mensch, der seine armen treuen Leser vollkommen hinhält, weil ich weiß, dass sie sowieso warten werden!" => Ich weiß nicht ob sie warten, deshalb bekomm ich auch immer Panik, wenn ich so ewig lange brauche :/

1.)Ich hab mir mal den 15. Mai notiert ^^
2.)„Naja, bei all den Andeutungen, die James und Lily machen“ und die Andeutungen die ich mache *mit Augenbraue wackel*
3.)Ich habe eingeplant, dass Wurmschwanz seine verdiente Strafe bekommt!
4.)Ich hab mir deine Nicht-sterben-darf-Liste kopiert, versprechen kann ich aber nichts ;)

James „Abhängigkeit“: Ich hab nicht vor es noch schlimmer zu machen. Es wird im nächsten Chap noch mal erwähnt!

Lilys Ausbruch: Ja, den fand ich toll. Ich habe damit alle irgendwie zum Nachdenken gebracht ob Voldy nun Eier hat oder nicht xD


1.) Freut mich, dass du den Spruch passend findest. Ich suche gerne nach Sprüchen, welche zu den jeweiligen Kapiteln passen. Es macht irgendwie Spaß.

2.) Es freut mich, dass du findest, dass es in dieser Story eine gute Balance zwischen Handlung und Beschreibungen gibt. Am Anfang hab ich mir da noch ein bisschen schwer getan, aber mittlerweile ist es gar nicht mehr so schwer ;)

3.) „ So, als hättest du Erfahrung darin.“ xD Ich musste echt lachen, na klar ich bin ne Hexe und spucke dauernd in den Köpfen anderer Leute herum xD Ne, Scherz, aber es freut mich wirklich sehr, dass es authentisch rüber kommt!

4.) Du bist gut! Aber ich will dieses Mal nichts verraten :P

5.) Ich weiß nicht ob der Gedanke noch wichtiger wird, aber ich fand ihn auch irgendwie beruhigend ;)

6.) Harry kann ab und zu wirklich knuffig sein *lach* „Mein“ Sirius erinnert mich immer ein bisschen an meinen Onkel und der kann auch nicht singen, also hab ich gedacht, das passt ganz gut :P

7.) Es wird im nächsten Kapitel geklärt – versprochen!

8.) Ja, der Gedanke Eisprinz und MUGGEL hat mir auch irgendwie gefallen :3 Was nicht ist, kann noch werden => Es wird sicher ;)

9.) Der Gedanke kam mir auch als ich den Spiegel eingebaut habe … ich habe nie geschrieben, dass Harry Draco den Spiegel gezeigt hat oder ihn in seiner Nähe benutzt hat. Es würde zwar logisch sein, aber da ich’s nicht erwähnt hab, hab ich gedacht ich sag einfach mal, dass er ihn noch nicht gesehen hat :P Aber keine Angst, sie streiten sich schon nicht, nicht wegen dem Spiegel.

10.) Ich finde auch nicht, dass die beiden ziemlich unterschiedlich sind. Ich habe dieses Statement eher auf ihr Äußeres bezogen ;)

11.) Ich mag es besonders solche Szenen zu schreiben. Ich denke, dass sie alle wirklich tolle Freunde sind und es auch zu Kriegszeiten schaffen sich aufzumuntern.

13.) Ja, die Kaugummizeit, aber das haben wir ja schon ausdiskutiert :P Ein bisschen Kaugummi gibt’s noch und dann kommt endlich die finale Schlacht. Obwohl ich mich nicht so darauf freue :/

„Soooooooo. Am Ende bin ich doch noch froh, dass ich meine Meinung losgeworden bin.“
Ja, ich auch :3 Ich sag dir das jedes Mal, aber ich freue mich immer wahnsinnig über deine Kommentare! Tut mir Leid, dass du deshalb dein Zimmer vernachlässigt hast xD


Tonks Lupin: „Es passiert wirklich alles was man sich für Harry nur wünschen kann.“ Findest du? Das finde ich toll – ich gebe mir Mühe ;) Die Sache mit Seths Eltern tut mir auch Leid, aber er ist ja nicht alleine, er hat ja noch immer Lorelei, Sirius, James, Lily und co.
Draco bekommt definitiv eine Freundin, bei Blaise weiß ich nicht, ob ich es in die Story mit einbeziehe, ansonsten dürft ihr eurer Fantasie nach Beendigung der Story freien Lauf lassen!

Rinchen: Ich habe gerade echt das Problem mit der Kaugummizeit -.- Mich nervt es selbst schon dass ich Kapitel für Kapitel schreibe und kaum ein Tag vergeht :/ Versuche energisch die Dinge voranzutreiben – seid nicht böse mit mir, okay? Dracos Geheimnis wird im nächsten Chap angesprochen (sollte eigenlich in dieses rein, aber nein ich verrenn mich wieder in ganz andere Dinge -.-)

Nastija84: Freut mich, dass du über meine Geschichte „gestolpert“ bist ;) Ich weiß meine Rechtschreibung ist nicht die beste, aber ich hoffe doch, dass ich mich im laufe der Story verbessert habe.
Ich fand die Idee mit Draco und einer Muggel hat irgendwas – eben das keiner damit gerechnet hätte. Ich mag die beiden xD
Bei der James-Lily-Baby-Sache bin ich mir noch nicht ganz sicher, bin aber am überlegen!
Ich hoffe, ich war dieses Mal ein bisschen schneller mit dem neuen Kapitel?

chap01:
Ich mag es auch immer, wenn sie mal so richtig doof drauf sind xD Ich glaube wenn sie das nicht ab und zu machen würde, würden sie durchdrehen …
Ja, man merkt denke ich schon, dass ich die Zwillinge mag, sie kommen schon wieder vor :D

Clariwanni: Ich bin schon am nachdenken, wie ich dieses Legilimentik-Dings in den Kampf mit einbaue … da habe ich mir selbst wieder ein Ei gelegt xD

Balu2008:
Es geht weiter :P Ich denke auch, dass Sirius und Lorelei ihn tief in ihrem Inneren als ihren Sohn betrachten ;) Es wird noch etwas dauern, bis sie dem Kleinen sagen, dass seine Eltern nicht mehr zurück kommen werden, aber da sie alle für ihn da sein werden, wird er darüber hinwegkommen!
Ich finde auch toll, das Dray schon so gut wie vergeben ist – ich freu mich für ihn ;)

A.J.: Macht nichts, du bist ja wieder da *freu* Freut mich, dass dir die Story noch immer gefällt, ich hab Angst, dass ich schön langsam alle vergraule -.-
Nora wird noch ihren Weg zu unseren Freunden finden und wir werden sicher noch einiges von ihr lesen ;)
Ich glaube auch, dass Seth mit der Hilfe all der anderen das Ganze verkraften wird – auch wenn es etwas dauern wird.
Jaaa, das wird Teddy – aber pssst, ich hab das Geschlecht des Babys noch nicht offiziell verraten, sag’s keinem weiter (wenn sie das hier nicht schon gelesen haben) xD Den Paten verrate ich aber noch nicht ;)

Was soll ich da entschuldigen? Ist schon okay, ich will ja eure Meinung und freu mich darüber, dass du mir das gesagt hast! Ich kann dich beruhigen, ich bin auch eher dagegen, dass Harry noch ein Geschwisterchen bekommt. Ich habe mir ein paar Gedanken darüber gemacht und entweder erwähn ich einfach gar nichts in diese Richtung oder ich schreib das, was mir noch eingefallen wäre … aber da würden mir James und Lily dann leid tun. *seufz* Ich weiß es noch nicht. Aber es wird voraussichtlich kein Baby bei ihnen geben!

Ich denk mir mal wenn du fünfzehn Jahre ohne Eltern bist, wird es eine Zeit lang dauern bis man sich wirklich kennt und dann braucht es wieder Zeit um sich mal ordentlich zu zanken. Ich denke aber auch, dass sie versuchen so gut wir möglich auf den jeweils anderen einzugehen um Streits zu vermeiden, da sie sich eben so lange nicht gesehen haben und dann nicht „gleich“ mit extremen Streits auffahren möchten. Außerdem denke ich, dass Lily und James wirklich sehr tolerante Eltern sind – die bringt so leicht nichts aus der Fassung.
Aber ich versteh schon was du meinst und ich denke es wäre nur logisch, wenn’s da mal ordentlich kracht … aber ich weiß nicht ob das dann noch in dieser Story vorkommt. Ich denke egal was sie jetzt für Gründe hätten zu streiten, sie würden es bis nach der Schlacht verschieben und auch gleich nach der Schlacht wäre ein blöder Zeitpunkt, ich denke da gibt es dann Wichtigeres! Ich weiß nicht bis wie lange die Geschichte nach der Schlacht spielen wird – mal schauen ;)

Jaaaa, die Lily/Snape Story … ich hab schon ein bisschen was vom nächsten Chap und da wird es keinen Platz mehr finden (verdammt, diese sch*** Kaugummizeit) aber im 56 Kapitel wird mal die frühere Beziehung der beiden aufgerollt und ich verspreche dir, dass sich die beiden bei der Finaleinschlacht sehen werden. Und James wird auch definitiv auf ihn treffen und ich denke, dass er sich vernünftig verhalten wird (Bei Pettigrew wird es ein bisschen emotionaler werden. Es wird also definitiv auch ein Aufeinandertreffen der Rumtreiber mit Pettrigrew geben.) Da es in der Zeitung stand und auch Voldemort darüber bescheid weiß, setze ich selbst einmal voraus, dass Snape das mitbekommen hat xD

Danke, ich bin echt am verzweifeln gewesen und hab schon angefangen mich selbst zu hassen, da ich mir das ganze Geisterzeug selbst aufgehalst habe xD Es freut mich aber dafür umso mehr, da es anscheinend logisch geworden ist und ihr eure Freude damit habt – das ist ja die Hauptsache!

Es freut mich wirklich, dass dir meine Story gefällt. Ich stell sie ja eigentlich nur on, um vielleicht dem ein oder anderen ein bisschen Zeitweile zu verschaffen. Wenn du aber dann sagst, dass sie zu deinen Lieblingsgeschichten gehört, ist das das schönste Geschenk das du mir machen kannst – dankeschön!

Sobald ich wieder mehr Zeit habe, werde vorbeischauen – versprochen ;)


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

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