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Fanfiction

Die Flecken der Liebe - Die Flecken der Liebe

von Severus Snape22

Ein Mann stand am Fenster und sah hindurch Kindern beim Spielen zu. Sie standen alle in einem Kreis und warfen sich einen Ball zu, dabei durfte dieser nicht den Boden berühren.

"Werde ich vielleicht irgendwann einmal Kinder haben?"
fragte sich der Mann.

Er war mittleren Alters, leicht untersetzt und hatte schon Anzeichen für eine Glatze. Die Frauen rannten ihm reihenweise hinterher. Die Frage war nur, warum sie dies taten? Höchstwahrscheinlich nur, weil sie am Reichtum des Mannes interessiert waren.

"Für diese jungen Dinger zählt immer nur das Materielle! Schade, dass die Eltern heutzutage kein Wert mehr darauf legen, ihren Kindern andere Maßstäbe zu lehren."

Er stammte von einer alten adeligen Familie ab. Vom Rang her war er ein Baron, auch wenn er diese Bezeichnung alles andere als mochte. Er wollte lieber ein ganz "einfacher" Mensch sein, ohne ständig aufpassen zumüssen, den Ruf der Familie nicht zu schädigen.

Zudem war er als Zauberer erzogen worden, sogar zu seinem sehr guten. In seiner Schulzeit hatte er die ein oder andere Trophäe für seine Schule gewonnen. Er war ein Musterbeispiel eines Zauberers.

Langsam würde er sich entscheiden müssen. Seine Eltern setzten ihn unter Druck, er solle sich endlich fest binden, heiraten und endlich eine Familie gründen.

"Die stellen sich das ganz schön einfach vor!" Es war gar nicht so leicht eine passende Frau für ihn zu finden, denn er wollte keine, die nur an seinem Geld interessiert war.

Es war Nachmittag. Üblich ging er am Nachmittag immer eine Runde spazieren. Dies tat er auch an diesem.

Der Baron spürte die frische Luft in der Nase. Sie tat so gut. Hier draußen konnte er frei sein, ohne das Bedrängnis seiner Eltern und die ganzen Liebesbriefe von seinen Verehrerinnen.

Er zog die Luft scharf ein, als er auf einmal einen lauten Schrei wahrnahm.

"Von welcher Richtung kam der Schrei? Geradeaus..." Seine Schritte wurden schneller und dann sah er die Szenerie.

Eine junge Frau wurde von mehreren jungen Männern herumgeschubst und geärgert. So etwas konnte er nicht mit ansehen, dazu war er nicht erzogen worden.

Er zog versteckt seinen Zauberstab, denn es waren ja immer noch Muggel und vor denen durfte er nicht zaubern. Jedenfalls nicht offensichtlich.

"Was ist hier los? Lassen Sie sofort die Frau in Ruhe! Was bilden Sie sich denn überhaupt ein?"

"Hey, Du alter Sack! Was willste denn?" Der Mutigste der Männer kam ein Stück auf den Baron zu.

Ein heimlicher Schlenker mit dem Zauberstab genügte, dem Mann banden sich die Schnürsenkel zusammen und er viel hart auf den Boden, wo er liegen blieb. Schon war der Baron bei den Anderen angekommen. Einer nach dem Anderen kamen sie auf den Baron zu. Geschickt warf er jeden einzelnen zu Boden. Die Selbstverteidigungsstunden hatten also doch ihren Zweck erfüllen können.

"Mist, der Alte hat echt was drauf. Kommt Jungs, wir machen uns vom Acker!" Die Männer nahmen ihre Beine in die Hand und rannten, wie von der Tarantel gestochen davon.

Der Baron wendete sich der Frau zu.
"Ist alles in Ordnung mit Ihnen?"

"Ja, vielen Dank! Das war wirklich sehr mutig von Ihnen!"

"Sie brauchen sich nicht zu bedanken. Ich bin so erzogen worden. SO, darf man mit einer Frau nicht umgehen!"

"Trotzdem danke!" Betreten sah die junge Frau zu Boden.

"Ich möchte mich gern bei Ihnen bedanken!" Sie ging auf den Baron zu und gab ihm einen Kuss auf die Wange.

"Mein Name ist übrigens Angelique. Und wie heißen Sie?"

"Ich heiße Jean."

Ihm war von dem Kuss immer noch etwas warm, aber bewusst ließ er seinen Titel im Namen weg.

"Darf ich Sie noch ein Stück begleiten? Damit Sie auf heil zu Hause ankommen. Als Frau sollte man nicht allein rumherwandern."

"Das dürfen Sie gern."

Jean fand Gefallen an Angelique. Seitdem er ihr geholfen hatte, trafen sie sich regelmäßig und spazierten durch die Gegend. Es war so schön sich mit jemanden zu unterhalten, der so viele Ähnlichkeiten mit ihm hatte. Dabei war es ihm vollkommen egal, ob sie eine Muggel war und er ein Zauberer.

Er hatte nie viel davon gehalten, das Reinblut ein Reinblut heiraten sollte.

Eines Nachmittags schlenderten sie wieder durch die Gegend, als er den Drang verspürte ihr zu sagen, dass er ein Baron war und dazu auch noch zaubern konnte. Die Worte lagen ihm schon seit Wochen auf der Zunge, er hatte sich jedoch nur noch nicht getraut. Jetzt nahm er sich allen Mut, den er aufbringen konnte zusammen.

"Angelique. Ich muss mit Dir reden... Da gibt es etwas, was ich Dir bisher vorenthalten habe, doch ich kann und will es Dir nicht länger verheimlich!"

Angelique nahm seine Hand. "Du bist ja auf einmal so blass. Mach Dir keine Gedanken, was auch immer Du mir sagen willst, ich werde es verstehen."

Jean atmete tief ein. " Du kennst sicherlich das Gutshaus, nicht weit von hier. Ich bin sein Besitzer und mein vollständiger Name ist Baron Jean von Greenwitch."

Angelique sah ihn in seine grünen Augen. "Und das war jetzt so schlimm, dass Du es mir nicht hättest sagen können? Ich mag Dich mit oder ohne Deinen Titel. Sehr sogar."

"Da gibt es aber noch eine Sache die ich Dir sagen muss. Die ist etwas komplexer und Du wirst mich danach bestimmt für verrückt halten, aber es ist wahr.
Angelique, ich beherrsche die Zauberkunst. Ich bin ein wirklicher Zauberer!"

Wieder sah Angelique ihm in die Augen. "Ich wusste es doch, dass es Zauberer gibt! Bisher war es zwar paradox, aber die ganzen Geschichten, die ich gelesen habe, sie waren einfach zu schön und ich habe mir immer gewünscht zaubern zu können. Das finde ich toll! Kannst Du mir vielleicht mal etwas vorzaubern?"

Er sah sie verdutzt an. "War das wirklich so einfach gewesen? Dafür hatte er sich so fertig gemacht? Ja, anscheinend war es doch so einfach. Und sie hatte sogar gestanden ihn sehr zu mögen."

Jean war am Nachmittag mit Angelique verabredet. Doch er wartete jetzt schon seit einer Ewigkeit auf sie.

Mürrisch dreiblickend entschloss er sich ihr entgegen zu gehen.
Als er um eine Ecke bog, sah er aus den Augenwinkeln eine Gestalt am Boden liegen.

"Das ist Angelique..." Seine Herz klopfte ihm bis zum Hals, als er auf die regungslose Gestalt zurannte.

Kniend sank er neben ihr auf dem Boden. Sie schien gestürzt zu sein, auf den Kopf, denn sie hatte am Selbigen eine Platzwunde.

Jean kannte zwar einige Heilungszauber, er wusste wie man Wunden wieder schließen konnte, aber weiter reichten seine magischen Fähigkeiten nicht. Seinen Zauberstab auf die Wunde richtend, schloss er die Wunde.

Anstatt aber zu erwachen, blieb Angelique am Boden liegen, zuckend.

"Was passierte da?" Eine merkwürdige Flüssigkeit rann ihr aus dem Ohr. So etwas hatte er zuvor noch nie gesehen, doch er erinnert sich daran, einmal in einem Buch gelesen zu haben, dass das Hirnwasser sein musste.

"OH GOTT, Ihr Gehirn schwillt an!" Angeliques Hirn wurde größer, einige Äderchen rissen und es blutete hinein.

"NEIN! Du darfst nicht sterben! Hörst Du! Lass mich nicht allein! Ich....ich liebe Dich doch!"

Angeliques Augenlider fingen an zu zucken und einen Spalt weit öffneten sie sich. Sie hob in Zeitlupe eine Hand und strich Jean über die Wange. Leise, aber bestimmt sagte sie "Ich liebe Dich auch!"

Die Augen schlossen sich und ihre Hand fiel zu Boden. Die merkwürdige Flüssigkeit, die aus ihrem Ohr tropfe, mischte sich mit Blut. Angeliques Leben endete.

Jean konnte es nicht glauben. Angelique war Tod und er konnte nichts dagegen machen, es ging alles viel zu schnell.

Schluchzend fiel er über Angeliques leblosen Körper. Er wollte ihr einfach nahe sein. Ein letztes Mal.

Schritte. Sie kamen immer näher. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah er auf direkt in die Augen von einem der jungen Männer, die Angelique herumgeschubst hatten.

Der Mann hatte eine Waffe in der Hand und richtet sie genau auf das Herz des Barons.

"Jetzt bekommst De was De verdienst!" Die Worte drangen in seinen Kopf, doch bevor er etwas erwidern konnte, brach ein Kugelhagel auf ihn ein.

Jean brach neben Angelique zusammen. Sein letzter Blick und sein letzter Gedanke galt seiner großen Liebe Angelique.


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