
von James Sirius
James Sirius Potter stand am Bahngleis 9 3/4. Doch er war nicht wie sein Vater einst allein. Harry Potter hatte es sich nicht nehmen lassen seinen Erstgeborenen zum Bahnhof zu bringen. Es sollte James´erstes Jahr in Hogwarts werden. Harry sah zu seinem Sohn und betrachtete ihn genau. Er hatte nicht wie Albus seine Augen, doch es waren auch nicht Ginnys Augen. James´Augen waren beinahe schwarz, so auch sein Haar. Und er war auch nicht ganz so dünn wie Harry es mit 11 Jahren gewesen war, doch er hatte unbestreitbar Harrys Haare geerbt. Sie standen ihm in alle Himmelsrichtungen ab. Potter Junior trug weder eine Brille noch abgetragene Kleidung, doch glücklich schien er trotzdem nicht zu sein. "James, ich denke wir sollten uns hier verabschieden, ich muss pünktlich zum Mittagessen zu Hause sein, sonst wird deine Mutter nicht gerade begeistert sein." James blickte zu seinem Vater auf und nickte. Dass sich sämtliche Köpfe auf dem Bahngleis zu ihnen herum drehten fiel ihm gar nicht auf. Er war es gewohnt, dass sein Vater und auch er selbst überall angestarrt wurden. Auch Harry beachtete die neugierigen Blicke und das Getuschel nicht. Er kannte es gar nicht anders. Ein letztes Mal sah er seinem Sohn in die Augen und ging ohne auch nur einen Blick zurück zu werfen. Er war kein schlechter Vater. Er liebte seine Kinder über alles, aber er war sehr ergeizig und James sollte sich seinen Respekt erst einmal verdienen. James sah ein wenig verloren aus, so ganz allein. Natürlich kannte er eine Menge Zauberer und Hexen, aber niemanden außer Fred war in seinem Alter und den konnte er nirgendwo sehen und er wollte nicht zu Teddy oder Victoire gehen und ihnen auf die Nerven fallen. Also zog er seinen Koffer und seinen Eulenkäfig mit der pechschwarzen Eule ans Ende des Zuges und stieg in eines der letzten Abteile ein. Er suchte sich ein völlig leeres, stellte dort seine Sachen ab und setzte sich erst einmal hin. Dort fühlte er sich erheblich wohler. Allein. Denn das war der größte Unterschied zu seinem Vater. Er war ein Einzelgänger, kein Teamspieler. Seine Großmutter ( Molly Weasley ) sagte ihm oft, er erinnere sie mehr an Sirius als an Harry oder James. Sirius war zwar kein typischer Einzelgänger gewesen, aber sein Herz auf der Zunge getragen hatte er mit Sicherheit nicht.
Langsam rollte der Zug an und trug James Sirius Potter einer unbestimmten Zukunft entgegen. Einer Zukunft, die eng mit der Vergangenheit verknüpft war...
Ich weiß, dass das Chap ziemlich kurz ist, aber ich finde das ist eine gute Stelle um aufzuhören...
Das ist meine erste FF und ich würde mich riesig über ein paar Kommis und positives oder auch negatives Feedback freuen...
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel