
von James Sirius
@MinaMi: Andromeda hat nicht Scorpius genommen, weil sie in James viel mehr Black sieht als in ihm und außerdem vertraut sie James und glaubt, dass er fähig ist seine Aufgabe zu erfüllen.
James hat das Vermächtnis angenommen, weil er Andromeda helfen wollte und vielleicht hat er ja das selbe "Rettungs - Dings" wie sein Dad.
Er konnte es noch immer nicht fassen. Wie konnte das sein? Black…der Name passte wirklich. Und er war einer von ihnen! Er war jetzt ein Wächter! Es war seine Aufgabe, IHN zu bewachen, den Stein, mit dem man die ewige Finsternis hervorrufen konnte: Erebos. Aber er war doch erst 11!
Als Dromeda ihm, ein paar Stunden zuvor das ganze Geheimnis verraten hatte, hatte er geglaubt seine Tante sollte dringend mal im St. Mungo vorbeischauen. Ganz dringend. Mittlerweile glaubte er ihr, obwohl er sich nicht sicher war, ob es ihm nicht doch lieber gewesen wäre, wenn seine Tante nicht mehr alle Teetassen im Schrank gehabt hätte. Doch er war sich in einem Punkt völlig sicher: er würde tun was in seiner Macht stand um den Stein zu schützen. So wie Sirius und Regulus es getan hatten und so wie Andromeda es jetzt tat. Es machte ihm Angst. Andromeda hatte ihm versprochen ihn zu unterrichten, ihm wirksame Flüche beizubringen, sogar schwarze Magie, denn, dass hatte sie ihm bereits jetzt klar gemacht: Nichts war wichtiger als die Sicherheit Erebos´. Absolut gar nichts. Wenn er in die falschen Hände geraten würde…nun ja…die Ära Voldemort wäre eine Zeit des Glücks und der Zufriedenheit dagegen. Wo er versteckt war, hatte ihm seine Tante noch nicht erzählt, noch fühlte sie sich in der Lage selbst für seine Sicherheit zu sorgen. Sie würde ihm erst die volle Verantwortung übertragen wenn sie musste…oder wenn er soweit war. James hatte allerdings nicht das Gefühl als würde er jemals so weit sein.
Er tat die ganze Nacht kein Auge zu und war am nächsten Tag, dementsprechend erschöpft. Fred merkte sofort dass irgendetwas mit seinem Cousin nicht stimmte, wollte aber warten bis dieser es ihm von selbst sagte.
Zum ersten Mal seit sie in Hogwarts waren hatten sie wirklich einmal die Gelegenheit sich mit ihren Zimmergenossen zu unterhalten. Eben sagte Christopher:“ Hey Potter, was war das denn neulich für eine Aktion in VgddK? Wolltest du gleichmal in die Fußstapfen von deinem Dad treten und dafür sorgen, dass keiner deinen Namen vergisst?“
„Halt die Klappe, McLaggen!“, kam es prompt von Fred. „Wer redet denn mit dir Weasley? Wolltest auch ersteinmal Eindruck schinden bei der Auswahl oder? Hast Angst sonst nimmt dich niemand wahr neben Harry Potters großem Sohn?“ McLaggen schien sichtlich zufrieden mit sich. Michael schwieg, er war nicht so der Typ, der viele Worte machte. Fred verdrehte nur genervt die Augen, James war mit seinen Gedanken sowieso ganz woanders. „Komm schon James, wir haben gleich Geschichte der Zauberei und wenn ich da nicht vorher noch was gegessen habe, platzt mir sicher der Kragen, niemand kann Binns Gelaber mit leerem Magen ertragen.“ James reagierte nicht während sein Cousin aufseufzte und ihn dann einfach kurzer Hand aus dem Schlafsaal schubste. Das wirkte. James versuchte zumindest seinen Geist auf die Gegenwart und den Unterricht zu konzentrieren, na ja, man muss verstehen, er hatte Geschichte der Zauberei. Um es klar auszudrücken, es gelang ihm nicht besonders. Ständig schweiften seine Gedanken ab und nicht einmal Fred oder Eliza konnten ihn in die Gegenwart zurückholen. Und die beiden gaben sich wirklich Mühe: Fred riss einen Witz nach dem anderen und Eliza redete ununterbrochen auf James ein, sie nannte ihn Jamie und zog ihn auf, aber er bekam einfach nichts davon mit.
Irgendwann wurde es der Braunhaarigen, dann doch zu viel:“ Jetzt hör mir mal zu, Potter, was bildest du dir eigentlich ein…Ich lass mich von dir nicht einfach ignorieren, glaubst du, du bist etwas Besseres? Was soll das bitte? Ich dachte wir wären Freunde…“ und mit diesen Worten rauschte sie mit wehendem Umhang davon, einen völlig perplexen James und einen prustenden Fred zurücklassend.
„Weißt du, James, ich glaube du solltest dich bei ihr entschuldigen. Mir macht es nichts aus wenn du mal ne Weile nicht mit mir redest…es war mal ganz erfrischend einen Tag ohne deine nervtötende Stimme zu verbringen, aber es reicht jetzt, ok? Sie hat Recht, wir sind deine Freunde.“
Und James begriff:“Es tut mir leid Fred, ich hab nur gerade einiges im Kopf…es wird nicht wieder vorkommen.“
„Was genau hast du denn unter deiner verwuschelten Haarpracht? Stroh?“, Fred hatte James sofort verziehen. Er war ohnehin nicht so der nachtragende Typ.
„Ich gehe und suche Eliza, ich sollte mich wohl besser bei ihr auch entschuldigen, oder es zumindest versuchen.“, sagte James resigniert.
„Soll ich schon mal ein Bett im Krankenflügel für dich reservieren?“
„Wieso?“
„Also ich glaube nicht, dass sie dich überhaupt zu Wort kommen lässt, sie wird dir eher den erstbesten Fluch auf den Hals jagen, sobald sie dich sieht. Aber ich wünsche dir trotzdem viel Glück, du wirst es brauchen.“
„Du weißt wirklich, wie man jemanden aufbaut, Fred.“, James Stimme triefte vor Sarkasmus.
„Immer wieder gerne, Jamie.“, sagte Fred zuckersüß und duckte sich, als James ihm mit seinen Notizen einen Schlag auf den Hinterkopf versetzen wollte.
Nach dieser kleinen Kabbelei mit Fred fühlte James sich etwas besser in Bezug auf diese ganze Black Geschichte aber er hatte ein schlechtes Gewissen Eliza gegenüber, also machte er sich in der Mittagspause auf, sie zu suchen. Er fand sie schließlich in der Bibliothek über ihrer Geschichtshausaufgabe brütend.
„Hey, Liz.“, sagte James scheu. Keinerlei Reaktion. „Liz“, sagte er jetzt etwas lauter. Nichts. „Elizabeth!“, seine Stimme war in der gesamten Bücherrei zu hören, sie musste ihn gehört haben.
„Tolles Gefühl oder? Wenn man einfach behandelt wird als wäre man Luft. Und jetzt verschwinde Potter, du siehst doch ich hab zu tun.“ Das hatte er befürchtet. So einfach wie Fred würde sie es ihm offenbar nicht machen.
„Es tut mir Leid, Eliza, ich hab im Moment einfach eine Menge im Kopf, ich war heute Morgen nicht ganz ich selbst. Ich verspreche dir, dass es nicht mehr vorkommt.“
„Hmpf“, war ihr einziger Kommentar, als sie ihre Bücher zusammenpackte und James einfach stehen ließ.
„Dann eben nicht. Ich laufe dir bestimmt nicht noch mal hinterher.“, James Laune sank. Zu allem Übel stand als nächstes auch noch VgddK auf dem Programm. Professor Roberts zog Gryffindor in einer Stunde über 30 Hauspunkte ab, 20 James und Fred noch einmal 10. Aber James hatte keine Lust sich mit Roberts anzulegen, nur Fred gab Widerworte:
Roberts:“ Das ist ein Grindeloh.“
Fred:“ Sind Sie sicher?“
Roberts:“ Absolut Mr. Weasley.“
Fred: “Sie sind sich wirklich absolut sicher?“
Roberts:“Zwei Wochen Nachsitzen bei Mr. Filch, für Sie, Weasley!“
Fred:“ Cool!“
Roberts:“Bitte was?“
Fred:“ Vielen, vielen Dank! Ich wette mein Dad ist schon ganz enttäuscht weil ich schon beinahe 1 Woche in Hogwarts bin und noch nie Nachsitzen musste. Das wird ihn freuen.
Roberts:*verwirrt guckt*; Nun dann werden Sie sich sicher auch über 3 Wochen freuen!
Fred:“Oh danke, danke, Professor. Das ist sooo cool von Ihnen! Sie sind mein neuer Lieblingslehrer.“
Klasse:*brüllt vor Lachen*
Roberts:*aufgibt*: „Zehn Punkte Abzug für Gryffindor und jetzt verlassen Sie mein Klassenzimmer!“
*Fred unter Verbeugungen hinausgeht*
Klasse:*applaudiert*
James:*lächelnd Kopf schüttelt*; „Onkel George wird stolz auf dich sein.“
Die Kommi - Zahl war echt lausig, deshalb kommt das Chap so spät.
Hoffe, die Fred vs. Roberts Szene ist nicht zu abgedreht.
Schreibt ihr mir ausnahmsweise ein paar Kommis?
( also ein paar von euch schreiben immer welche, großes Lob an die )
Lg JS
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