
von James Sirius
Sorry, dass das Chap erst jetzt kommt aber ich war richtig schreibfaul mir ist einfach gar nichts eingefallen...das nächste Chap kommt schneller...hoffe ich zumindest...
„Wo warst du die ganze Zeit?“, war Freds freundliche Begrüßung. „Wir haben auf dich gewartet.“, sagte Judy.
„Ich habe euch nicht darum gebeten und ich wüsste nicht was es euch angeht woher ich komme.“ James fing an sich selbst zu hassen.
Fred war wie vor den Kopf geschlagen und das allererste mal in seinem Leben sprachlos. Judy schüttelte ungläubig den Kopf und Eliza war es schließlich die das Wort ergriff:“ Ich dachte es ginge uns etwas an. Du hast gesagt wir wären Freunde. Freunde erzählen einander alles und Freunde“, sie betonte das Wort jetzt überdeutlich und ihre Stimme wurde allmählich lauter, “Freunde behandeln einander mit Respekt und nicht wie Abschaum.“ Sie wusste nicht, dass jedes ihrer Worte James traf wie ein Messerstich ins Herz. „Sie hat Recht, James, langsam reicht es mir. Ich hab es satt, es dauernd abzubekommen wenn du schlechte Laune hast…“, sagte nun auch Fred. Und langsam regte sich etwas in James, er begann innerlich zu brodeln wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Es wurde ihm zu viel, er spürte den Zorn aufsteigen...“schlechte Laune…die hatten ja keine Ahnung was er gerade durchmachte…“
„Ihr habt doch keine Ahnung, lasst mich einfach in Ruhe in Ordnung? Ich hab euch nicht gebeten meine Freunde zu sein…ich will keine Freunde und ich brauche auch keine und schon gar nicht solche wie euch…“, es klang ausgesprochen noch härter als er es sich ausgemalt hatte aber er musste es jetzt durchziehen, „bloß nicht weich werden James“, sagte er sich immer wieder.
„Ich hatte keine Ahnung was für ein arroganter Widerling du doch bist. Jetzt zeigst du wohl endlich dein wahres Gesicht. Du widerst mich an Potter. Kommt schon Judy, Eliza, der hat uns gar nicht verdient.“ Fred wandte sich von James ab und ging ohne einen Blick zurückzuwerfen in den Schlafsaal. Auch Judy ging ohne sich noch einmal umzublicken. Aber Eliza stand immer noch da als traute sie ihren Ohren nicht.
„Du hast es versprochen. Du hast es versprochen James. Du hast gesagt es kommt nie wieder vor.“ Tränen stiegen ihr in die Augen und liefen über ihre Wangen aber sie beachtete sie nicht, sie sah James unverwandt in die Augen als suchte sie etwas darin. Einen Moment war James versucht zu ihr zu gehen, ihr die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, er konnte sie nicht weinen sehen, er ertrug es nicht, aber er musste. Er musste. Also blieb er wo er war und senkte den Blick. Er hatte nicht mehr die Kraft ihr zu antworten oder sie auch nur anzusehen. Er schwankte leise aber Eliza sah es nicht. Ihm wurde schwarz vor Augen und er klammerte sich an einer Sessellehne fest. Sie durfte es nicht sehen, nur noch einen Moment wach bleiben… „Bekomme ich keine Antwort? Was ist? Hat dir jemand die Zunge an den Gaumen geklebt? Weißt du was, Potter? Ich weiß wirklich nicht warum du in Gryffindor bist. Du bist ein Feigling. Ich verachte dich.“ Und sie rauschte aus dem Raum wie eine Walküre. Kaum hatte sie die Tür zu ihrem Schlafsaal hinter sich ins Schloss fallen lassen, brach James zusammen, bevor sein Kopf auf dem Boden aufschlug, hallten ihre Worte in seinem Kopf nach: „Du bist ein Feigling, ich verachte dich!“
Bewusstlos lag er auf dem Fußboden im Gemeinschaftsraum der Gryffindors, als ein lautes plop ihn wieder zu Bewusstsein brachte. Er sprang auf und zog augenblicklich seinen Zauberstab, ließ ihn allerdings fast sofort wieder sinken als er sah was oder besser gesagt wer ihn „geweckt“ hatte. Kreacher.
Harry hatte von Sirius den Grimmauldplatz, das Haus der Blacks geerbt, war aber nach Ende des Krieges nach Godrics Hollow gezogen und hatte keine Verwendung für das Haus gehabt. Andromeda war die letzte Black gewesen und so hatte er es ihr und Teddy geschenkt. Und mit dem Haus war auch Kraecher in Andromedas Besitz übergegangen. Somit stand nun der Hauserlf seiner Tante vor James, der zugegebenermaßen ein wenig verwirrt darüber war.
„Was tust du hier Kreacher? Warum bist du nicht am Grimmauldplatz? Weiß Andromeda, dass du hier bist? Antworte Kreacher!“
„Ja, Meister.“, sagte der alte Elf und machte einen ehrfürchtigen Knicks.
„Bitte was? Was soll das Meister-Gerede? Ich bin nicht dein Meister, Kreacher.“
„Doch, der Meister ist der Meister von Kreacher. Die Meisterin hat es gesagt. Die Meisterin hat gesagt, dass er auch ein Black ist. Also wird Kreacher ihm dienen. Die Meisterin hat es gesagt.“, wiederholte er.
„Was kommt denn noch?“, James setzte sich auf einen der Sessel am Kamin. Was sollte er mit einem Hauselfen? Er hatte keine Verwendung für Kreacher und das unterwürfige Getue des merkwürdigen Wesens ging ihm auf die Nerven aber er hatte nicht mehr die Kraft Kreacher auseinanderzusetzen, dass es ihm verdammt egal war was Andromeda wollte. Er war im Moment nicht gerade gut auf sie zu sprechen. Eliza hatte geweint. Seinetwegen. Nein, wegen Andromeda. Sie hatte ihn gezwungen so mit seinen Freunden…nein mit seinen ehemaligen Freunden umzugehen. Er seufzte. Kreacher stand noch immer da und starrte ihn jetzt mit einem seeligen Lächeln an. James würde das zwar nie zugeben aber er fand das echt gruselig. Deshalb fragte er den Elfen noch einmal warum er hier war, nur um dieses Grinsen von dessen Gesicht zu wischen.
„Die Herrin hat mir gesagt, dass ich auf den jungen Meister aufpassen soll, damit ihm nichts Böses zustößt und Kreacher hat aufgepasst und den Meister am boden liegen gesehen und gedacht er wäre tot. Kreacher hätte sich die Ohren abgeschnitten wenn der Meister tot gewesen wäre…“
„Das ist wirklich nett Kreacher aber es geht mir gut und du kannst deine Ohren gerne da lassen wo sie jetzt sind, ok?“
„Wie der Herr wünscht.“, sagte der kleine Elf pflichtbeflissen.
„Gut Kreacher, ich gehe jetzt zu Bett und du…ähm…du brauchst nicht mehr auf mich aufzupassen, ich schaff das schon alleine, wenn du noch mal so plötzlich vor mir auftauchst wie vorhin, hole ich mir sicher noch einen Herzinfarkt. Sag Andromeda, dass ich deiner Dienste nicht bedarf.“
„Aber die Herrin wird Kreacher sicher bestrafen wenn er jetzt geht. Er soll über den jungen Herrn wachen. Kreacher wird sich fürchterlich bestrafen müssen wenn er jetzt geht…er muss sich die Hände bügeln…oder die Fingernägel ausreißen…“
James hatte Kreacher nie sonderlich gemocht schließlich war er zum Teil schuldig an Sirius Tod aber er wollte nicht verantwortlich dafür sein, dass der Elf sich die Fingernägel ausriss und vielleicht konnte Kreacher ihm ja noch von Nutzen sein…
„Dann bleib Kreacher. Ich gehe jetzt. Gute Nacht Kreacher.“
„Danke Meister, vielen Dank. Gute Nacht, Meister.“ Kreacher strahlte über sein ganzes Gesicht.
„Ich wette ich bekomme Albträume davon. Ganz sicher werde ich Albträume davon bekommen.“, murmelte James als er die Stufen zu seinem Schlafsaal erklomm. Er versuchte die Gedanken an seine Freunde zu verdrängen aber es gelang ihm nicht. Er fand die ganze Nacht keinen Schlaf. Nichteinmahl der Gedanke an das morgige Quidditschauswahlspiel bereitete ihm Freude. Ohne seine Freunde würde ihm auch Quidditsch keinen Spaß mehr machen…
So das wars für heute.
Die Kommizahl war echt lausig, wisst ihr das? Das nächste Chap lade ich erst hoch wenn ihr die 100 geknackt habt. Ok das ist gelogen aber ich lade es bestimmt schneller hoch wenn ihr die 100 schafft.
Ich habe mich immernoch nicht entschieden wohin ich springen werde...wahrscheinlich für ein oder zwei Kapitel ins Dritte und dann ins Vierte Schuljahr.
LG JS
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