
von James Sirius
Um ehrlich zu sein, ich hätte nicht gedacht, dass ihr die 100 so schnell schreibt und kam etwas ins Schwitzen weil ich das Chap noch nicht fertig hatte aber ich habe mich gleich hingesetzt und es fertig geschrieben also kann ich mein Versprechen halten *Schweiß von der Stirn wisch*
@Natalia: Fred soll James ähneln? Da bin ich aber anderer Meinung. Fred ist wirklich cool und er nimmt alles ein wenig leichter, sagen wir Fred ist Optimist. James sicher nicht. Vielleicht sind sie beide ähnlich gut in der Schule und im Quidditsch aber in den wirklich wichtigen Dingen unterscheiden sie sich meiner Ansicht nach doch gewaltig.
James war auf jeden Fall mutig. Er wusste, wie sehr es ihn schmerzen würde seine Freunde so zu verletzen und er hat es trotzdem getan um sie zu schützen. Ohne Rücksicht auf sich selbst. Ich finde das sehr mutig. Er hat das alles getan weil er einsah, dass er für seine Freunde eine Gefahr werden könnte und nicht weil Andromeda es so wollte. James ist niemand der "Befehle" entgegennimmt ohne sie zu hinterfragen. Eigentlich nimmt er überhaupt keine Befehle an, er ist zu stolz dazu.
Ich BETTELE nicht um Kommentare. Jeder hat gerne viel Kommis und ich mache lediglich das Angebot, wenn ihr viele Kommis schreibt, lade ich mein Chap schneller hoch. Das mit dem Hundeblick ist lediglich als Witz gedacht.
Was ist daran bitte verachtenswert??? Und professionell? Ich habe nie gesagt, dass ich professionell schreiben würde, das ist schließlich eine Fanfiction!
James stand wie fast immer bei Morgengrauen auf. Er hatte wie erwartet keinen Schlaf gefunden, doch fühlte er sich ein bisschen besser als am Abend zuvor. Er hatte Zeit gehabt über alles nachzudenken und war zu dem Entschluss gelangt, dass es besser war so. Leise um die anderen und vor allem Fred nicht zu wecken schlich er sich nachdem er sich angezogen hatte aus dem Schlafsaal. Noch war kein anderer Gryffindor auf den Beinen. Das Feuer im Kamin war ausgegangen und es war ungewöhnlich kalt für September.
James nutzte die Ruhe im Gemeinschaftsraum um einen Brief an seine Eltern und einen an seine kleine Schwester zu schreiben. Die Briefe enthielten Folgendes:
Liebe Mom und Dad,
es tut mir Leid wenn ich euch Ärger bereitet habe. Es wird bestimmt nicht mehr vorkommen.
Andromeda und Fred geht es gut, sie lassen euch herzlich grüßen. Wir haben viele Hausaufgaben und der Unterricht ist auch ziemlich anstrengend, deshalb werde ich wohl nicht oft die Zeit haben euch ausführliche Briefe zu schreiben.
Ich habe heute Quidditschauswahlspiele und schreibe euch ob ich ins Team gekommen bin.
Richtet bitte Onkel George Grüße von mir aus und auch Albus.
James
Der Brief an seine Schwester fiel deutlich herzlicher aus:
Liebe Lily,
wie geht es dir? Ich wünschte du wärst hier, das alles würde dir so gut gefallen, Schwesterchen, aber es sind ja nur noch drei Jahre…
Fred und ich haben Filch schon zur Weisglut getrieben, wir haben Mrs Norris, seine Katze pink gefärbt ( sag aber Mom und Dad bitte nichts davon ). Der Unterricht ist wirklich gut außer in Zauberreigeschichte, das Fach ist echt langweilig! Du fehlst mir, Kleine.
Vermisst du deinen großen Bruder auch ein wenig? Wie geht es Albus? Lässt er dich in Frieden? Sag ihm, dass ich ihn verhexe wenn ich zurückkomme falls er dich geärgert hat ( ich kenne schon ein paar wirklich gute Hexereien und Flüche ).
Ich hab gleich Quidditschauswahlspiele. Drückst du mir die Daumen?
Ich liebe dich.
Dein Bruder
James Sirius
Dann nahm James die fertigen Briefe und stieg hinauf in die Eulerei. Kara kam sofort zu ihm geflogen als sie ihn sah und er band die beiden Briefe an ihrem Bein fest. Und blickte ihr nach als sie auf die Ländereien von Hogwarts hinausflog und langsam am Horizont verschwand. Eine kleine Weile blieb er noch in der Eulerei und sah den Eulen beim Gefliederputzen zu, ehe er zurück zum Gryffindorturm ging um seinen Besen zu holen. Einen Tornado 1000, der beste Besen, den man mit Geld kaufen konnte. Fred war mittlerweile auch schon aufgewacht ignorierte seinen ehemaligen Freund allerdings völlig. James hatte nichts anderes erwartet und doch schmerzte ihn die Verachtung seines Freundes sehr. Er hielt es nicht lange bei den anderen aus und ging alleine in die große Halle um zu frühstücken. Oder besser um eine Tasse Kaffee zu trinken, er brachte keinen Bissen herunter. Fred kam kurz nach ihm zusammen mit Eliza und Judy in die große Halle, wo sie sich ganz ans Ende des Haustisches, möglichst weit weg von James, hinsetzten. James sah sie miteinander tuscheln und über Freds Witze lachen. Und er wünschte sich nichts sehnlicher als auch bei ihnen zu sitzen und Freds Roberts - Imitationen zu lauschen.
Eben betrat Andromeda zusammen mit Prof. Flitwick die Halle und setzte sich auf ihren Platz. Kaum dass sie saß suchte sie den Gryffindortisch nach James ab und nickte ihm zu als sie ihn allein am Ende des Tisches sitzen sah. Sie schien zufrieden.
Zorn wallte in James auf. Sie war zufrieden damit, dass er sich fühlte wie das letzte? Das er das letzte war? James merkte nicht, dass kaum noch jemand in der großen Halle war, die anderen Gryffindors waren längst zum Quidditschfeld aufgebrochen.
Erst nach einer Weile fiel ihm die Stille um ihn herum auf und er spurtete förmlich zu den Umkleiden. Glücklicherweise war der Quidditschkapitän noch nicht anwesend. Eben erst fiel James auf, dass er nicht den blassesten Schimmer hatte wer eigentlich Quidditschkapitän war. Er hätte Victoire fragen sollen.
Nachdem sich James umgezogen hatte folgte er den anderen Bewerbern auf das Feld wo der letzte verbliebene Spieler aus dem alten Team bereits wartete. Er hieß Joshua Kirke und James kannte ihn flüchtig. Der Kapitän des Teams schien bereits einige Runden durch das Stadion zu drehen. Als er jedoch die Anwärter auf das Team auf dem Feld sah flog er herab und landete geschickt auf dem Rasen. Der Junge war etwa 1 Meter und 80 groß und nach James Schätzung etwa in der 5.Klasse. Er stellte sich als Roger Zabini vor und er war James auf Anhieb sympathisch. James hatte ihn wohl einige Male im Gryffindorturm gesehen aber ihn nicht sonderlich beachtet weshalb ihm auch das Kapitänszeichen, dass Zabini trug bisher nicht aufgefallen war. Diese Beobachtungen machte James binnen Sekunden, denn Zabini begann schon kurz nach seiner Landung mir einer kleinen Ansprache:“Also wie ihr seht, ist von unserem Quidditschteam nicht mehr allzu viel übrig. Ich bin ein Treiber und Josh hier ist Jäger, wir suchen also noch einen Hüter, einen Sucher, den zweiten Treiber und zwei Jäger. Ihr steigt jetzt alle am besten mal auf eure Besen und ich sage dann wer für die eigentliche Auswahl hier bleiben kann.“ Schon nach 2 Runden auf ihren Besen schickte Zabini die Hälfte der Anwärter auf die Zuschauertribünen. Sie hatten sich kaum auf ihren Besen halten können. Eliza, Fred und James gehörten zu denen, die übrig geblieben waren. Judy hatte sich gar nicht erst beworben, sie hatte keinerlei Interesse an Quidditsch und feuerte ihre Freunde ( Fred und Eliza ) von der Tribüne aus an. Die Auswahl dauerte etwa 3 Stunden und Zabini schien wirklich erledigt und froh es endlich hinter sich gebracht zu haben.
Das neue Team bestand aus Eliza, McLaggen und Joshua Kirke als Jäger, Fred und Zabini als Treiber, ein Matt Bones als Hüter und James als Sucher. Wobei man erwähnen muss, dass Bones nicht gerade weltklasse war und auch McLaggen und Kirke nicht wirklich erste Wahl waren aber jemand besseres hatte sich nicht finden können. Zabini allerdings war wirklich gut. Er machte den Weasley – Zwillingen ernsthafte Konkurrenz und war auch als Kapitän gut zu gebrauchen.
Während der gesamten Auswahlspiele und auch in der Umkleide wurde James von seinen ehemaligen Freunden beharrlich ignoriert, sie sahen ihn nicht einmal an. Sogar Zabini fiel auf, das irgendetwas zwischen seinen neuen Spielern nicht in Ordnung war aber er schwieg. Solange ihre Meinungsverschiedenheiten das Team nicht beeinflussten wollte er nichts unternehmen.
Die Wochen und Monate zogen ins Land. James besuchte den Unterricht, spielte Quidditsch und ging zu seinen Einzelstunden bei Andromeda. Sein erstes Schuljahr neigte sich dem Ende. Gryffindor würde zweiter in der Hausmeisterschaft werden und James würde nach Hause fahren. So wie er gekommen war: Allein. So saß er im Gemeinschaftsraum, am Gryffindortisch, in der Bibliothek, im Unterricht: Allein. Und das Schlimmste war: Er gewöhnte sich daran, es störte ihn nicht mehr. Er hatte sich damit abgefunden, das glaubte er. Er wusste nicht, dass tief in ihm etwas schlummerte, dass nur zu bald aus ihm herausbrechen würde: Sein wahres Wesen. Etwas, dass er tief in sich begraben glaubte würde wieder erwachen und ihn zurück ins Licht führen…
So ich hoffe das Chap hat euch gefallen und weil ihr meine Vorwarnungen ja so gerne mögt *zwinker* hier noch eine:
James wird nicht lange Sucher bleiben.
Wie steht´s mit Kommis?
Sagen wir so...hm...200? Nur ein Witz. 115. Das ist doch machbar oder? Abgemacht bei 115 Kommis gibt´s das nächste Chap.
LG JS
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