
von James Sirius
Ihr habt die 180 geschafft. Echt spitze. Also hier wie versprochen das nächste Chap:
@Hermine*Granger: Nein, James hat keinen Schwur geleistet obwohl das echt eine coole Idee gewesen wäre...
Ich stelle mir James nie als Rudeltier vor...ich weiĂź nicht er redet zwar wieder mir seinen Freunden und alles aber er macht die meisten Dinge immer noch lieber mit sich selbst aus...
Die Weihnachtsferien waren vorüber und der Gryffindorgemeinschaftsraum voll wie eh und je. Albus saß mit Rose und ein paar anderen Zweitklässlern in den Sesseln nah am Feuer. Er hatte seinen Bruder seit seiner Rückkehr noch nicht gesehen. Doch eben kam James zusammen mit Fred die Treppe von den Schlafsäälen herunter und seufzte gequält auf als er den vollen Gemeinschaftsraum bemerkte. Zu Fred gewandt verdrehte er genervt die Augen. Es war so schön gewesen nur mit Fred und Liz…aber ein gutes hatte das ganze: Judy war auch zurückgekommen. Er hatte sie zusammen mit Eliza und Fred in der Großen Halle begrüßt und Eliza war wahrscheinlich gerade dabei ihrer besten Freundin alles über Erebos und James Aufgabe zu erzählen.
Erst als James am Treppenabsatz angekommen war erblickte er seinen kleinen Bruder und seine Cousine Rose. Demnach musste auch Hugo irgendwo herumschwirren. Fred hatte seine Verwandten ebenfalls bemerkt und stupste James an. Der seufzte resigniert und folgte seinem besten Freund.
„Hey James! Und wie war dein Weihnachten?“, fragte Albus als er seinen Bruder auf sich zukommen sah.
„Nett.“, James Stimme klang gelangweilt. Warum musste er sich das jetzt antun? Er hatte wirklich besseres zu tun als mit seinem Bruder Small – Talk zu machen.
„Hallo James.“, begrüßte ihn Rose schüchtern. „Fred.“, sie nickte auch ihrem anderen Cousin zu.
„Hi Leute.“, meinte Fred.
„Was hast du denn die ganzen Ferien gemacht, James?“, Albus schien die schlechte Laune seines Bruders nicht wahr zunehmen.
„Nichts Besonderes. Wie geht´s Mom? Und Lily?“
„Mom geht´s gut aber sie war ziemlich niedergeschlagen weil du nicht nach Hause gekommen bist. Lily geht´s auch ganz gut aber sie ist mir total auf die Nerven gegangen. 10-Jährige sind so anstrengend.“, Albus ruckte genervt mit dem Kopf.
„Oh und Dad war wirklich sauer, weil Mom an Weihnachten so mit den Nerven fertig war, weil du nicht da warst und na ja er gibt dir ein bisschen die Schuld.“, fügte er dann noch hinzu.
„Das klingt nicht gut James.“, meinte Fred.
James zuckte nur mit den Schultern: „Ich werde Mom schreiben und mich entschuldigen.“ Fred sah seinen Freund argwöhnisch an. Es war nicht James Art so leichtfertig mit den Gefühlen seiner Familie umzugehen.
„Warum redet ihr beide eigentlich wieder miteinander?“, platzte Albus plötzlich heraus.
Fred und James sahen sich an. „Was meinst du damit?“
„Ihr habt kein Wort miteinander geredet seit ich auf der Schule bin und plötzlich führt ihr euch auf als wärt ihr die besten Freunde…“
„Wir sind schließlich verwandt.“, sagte Fred dann.
„James und ich sind auch verwandt. Wir sind sogar Brüder und deshalb noch lange nicht die besten Freunde.“, hakte Al nach.
„Woran das wohl liegt…“, James Stimme triefte vor Sarkasmus. Sein Bruder ging ihm tierisch auf die Nerven. Eigentlich alle Schüler…und der Krach den sie verursachten…er bekam regelrecht Kopfschmerzen davon…er fühlte wie sein Blut mit jedem Pulsschlag durch seine Adern getrieben wurde.
Albus funkelte seinen Bruder an. Fast alle Schüler im Gemeinschaftsraum hatten den beiden Brüdern ihre Blicke zugewandt. Sie sahen den allseits beliebten, schmächtigen Albus und sie sahen James, der mit hochgezogener Augenbraue auf seinen circa 25 Zentimeter kleineren Bruder herabblickte. Man braucht wohl nicht erwähnen auf welcher Seite die Sympathien lagen. „Was soll das heißen? Ich bin nicht der arrogante, hochnäsige Typ der überall herumstolziert und für den die eigene Familie nicht gut genug ist. Nicht einmal zu Weihnachten konntest du dich zusammenreißen und Mom eine Freude machen…du denkst wirklich du bist so viel besser als alle anderen…aber in Wirklichkeit wärst du gar nichts…du bist eine echte Schande für die Familie. Kein Wunder, dass Dad mich immer lieber moch…“, weiter kam er leider nicht. James hatte ausgeholt und Albus mit einem einzigen Schlag die Nase gebrochen, ehe auch nur irgendjemand daran gedacht hatte einen Zauberstab zu zücken. Albus lag am Boden und hielt sich stöhnend die gebrochene Nase während James immer noch über ihm stand und darauf wartete dass er aufstand. James Blut kochte…er wartete nur darauf seinem Bruder eine permanente Lektion in Sachen Respekt beizubringen. „James?“, James wandte sich der Stimme zu, die seinen Namen gerufen hatte: Eliza stand am oberen Treppenabsatz und blickte ungläubig auf die Szene herab. James Herz begann zu rasen, von einer Sekunde zur nächsten schwang seine Stimmung um. Zielstrebig ging er auf die Treppe zu den Mädchenschlafsäälen zu als…
„James pass auf!!!“, Eliza schrie erschrocken auf, als James von mehreren Zaubern gleichzeitig getroffen wurde. Von allen Seiten hatten die Gryffindors leichte bis mittelschwere Flüche auf James abgefeuert. Doch es war als würden sie alle von ihm abprallen, kein einziger Zauber oder Fluch zeigte Wirkung.
James lächelte während er sich umdrehte um denen die ihn feige von hinten angegriffen hatten eine Lektion zu erteilen. Das würde Spass machen. Sein Blut geriet in erneut in Wallung, fing Feuer in seinen Venen…
In Zeitlupentempo zog er seinen Zauberstab aus der Umhangtasche und richtete ihn auf einen blonden Gryffindor. Wenige Augenblicke später lag der Blonde regungslos am Boden. Die anderen begannen zurückzuweichen, wer es wagte den Zauberstab zu heben wurde sofort geschockt…
Dann griff jemand nach seinem Arm und James wirbelte herum: „Ganz ruhig James, ok? Ich bin mir sicher sie bereuen es alle, dass sie dich so feige angegriffen haben aber das ist jetzt nicht unbedingt ein Grund, jeden einzelnen Gryffindor fertig zu machen…komm schon James, krieg dich wieder ein.“, Freds aufgesetztes Grinsen sah merkwürdig verzerrt aus aber James nahm es ohnehin nicht wahr…Er war wie in einer Art Blutrausch…und er genoss es die anderen zittern zu sehen…er fühlte ihre Furcht und das Adrenalin schoss ihm ins Blut. Erneut hob er den Zauberstab um sich sein nächstes Opfer auszusuchen und dieses Mal würde es nicht mit einem einfachen Schockzauber davonkommen…
Er spürte ihre Gegenwart noch bevor er ihre Stimme hörte…er vernahm nicht mehr als ein Wispern im Wind und doch… „James...bitte…gib mir den Zauberstab ja? Bitte James, es reicht…Lass es gut sein…James…“
Er bemerkte das Zittern in ihrer Stimme, die Furcht darin. Und bereitete sich darauf vor, zu vernichten was auch immer ihr Angst machte. Als er ihr sein Gesicht zuwandte und in ihre Augen sah, erstarrte er. Es war als würde er in einen Spiegel sehen…er sah sein Abbild, seine Augen, schwärzer als je zuvor…
James ließ den Zauberstab sinken und senkte den Blick…er sah sich kein einziges mal um, als er den Gemeinschaftsraum durch das Portraitloch verließ.
So also ich glaube ich muss euch ein bisschen was erklären:
Ich hoffe euch sind während der letzten Chaps James ständige Stimmungswechsel aufgefallen?
In diesem Chap fallen sie hoffentlich auf...Jedenfalls ist James ja ein bisschen am überreagieren und er kommt hier so zusagen in eine Art Blutrausch. Das liegt ein bisschen daran, dass er durch die viele schwarze Magie beeiflusst wird, die er gelernt hat... und dann liegt es noch an....oh schon so spät? Ich..äh...muss noch...also ich muss dann mal weg...Tschüssi.
PS: Kommis??? Mhm...192?
LG JS
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