
von James Sirius
Also ich entschuldige mich ersteinmal, dass ihr so lange auf das neue Chap warten musstet aber ich hatte ein kreatives Tief. Soll heiĂźen: Alles was ich geschrieben ahbe klnag irgendwie doof und abgehackt. Ich bin mit dem Chap immer noch nicht zufrieden aber...naja seht selbst:
@sisa: Nein der Black Ring hat nichts mit dem Peverell Ring zu tun, aber gute Idee ;-)
@greenchris: Vielen Dank für deinen Kommi, ich bin richtig rot geworden *verschämt grins*, ich denke so ein Chap lässt sich durchaus einbauen aber es wird noch eine Weile dauern...
@Stiper: Andromeda wird vorerst mal nichts erfahren.
Als James die Augen wieder aufschlug war er noch immer in der Heulenden Hütte. Doch Sirius war verschwunden. James war sich noch nicht einmal sicher, dass er überhaupt da gewesen war. Vielleicht war es einfach nur ein Traum gewesen…ein sehr realer Traum.
Er erinnerte sich an Sirius leuchtende Augen, sein bellendes Lachen…hatte er das alles wirklich nur geträumt?
Nach einer Weile stand James auf und klopfte sich den Schmutz vom Umhang. Ob es nun ein Traum gewesen war oder Realität, er wollte in jedem Fall mit seinen Freunden sprechen.
Der Weg durch den Geheimgang zurück zur peitschenden Weide war ebenso dunkel wie zuvor, doch James entzündete wieder kein Licht. Er sah ohne ebenso gut wie mit. Außerdem mochte er die Dunkelheit, das hatte sich nicht geändert.
Schon bald erreichte er das Ende des Ganges. Tief sog er die kĂĽhle, klare Nachtluft ein. FĂĽhlte den Wind auf seinem Gesicht. Das Blut, das durch seine Adern floss: das Leben.
Nach der langen Zeit unter der Erde und in der alten maroden HĂĽtte wurden seine Lebensgeister wieder geweckt. Er lieĂź sich Zeit auf dem Weg zurĂĽck ins Schloss. Am Portal warf er noch einmal einen Blick zurĂĽck, in Richtung Weide und Wald.
Dann ging alles ganz schnell: In seinem Kopf explodierte ein unvorstellbarer Schmerz und James ging in die Knie. Er sah Bilder vor seinem inneren Auge ablaufen, wie in Trance, begleitet von höllischen Kopfschmerzen, er sah den Wald, er sah Eliza und er sah etwas großes, etwas bedrohliches. James unterdrückte die Schmerzensschreie, die in seiner Kehle aufstiegen, alles verschwamm vor seinen Augen…
Der Schmerz verschwand so plötzlich wie er gekommen war, zurück blieben nur die Bilder in James Kopf. Langsam rappelte er sich wieder auf und sah zum Wald. Das konnte keine Vision gewesen sein…Eliza und die anderen waren sicher schon alle in ihren Betten. Was sollte Liz auch im Wald machen?
Dennoch…James konnte den Blick nicht vom Wald abwenden. Er zog ihn beinahe magisch an. Er seufzte schwer auf: „Super, jetzt werde ich auch noch paranoid.“, doch er schritt zielstrebig in Richtung des Waldes. Er würde jetzt ohnehin keinen Schlaf finden und die kühle Nachtluft lockte ihn noch immer.
James zog seinen Zauberstab als er die Ausläufer des Waldes erreichte. Mit einem leisen „Lumos“ entzündete er seinen Zauberstab. Er wollte kein Risiko eingehen. In diesem Wald lauerten Dinge, die einem einen Schauer über den Rücken laufen ließen. James folgte einem schmalen Pfad durchs Unterholz, so wie es aussah war er schon lange Zeit nicht mehr genutzt worden. „Was tu ich eigentlich hier?“, fragte er sich nach einer Weile. „Ich könnte längst in meinem Bett liegen…aber nein ich muss ja hier durch den Wald stapfen wegen irgendeinem dämlichen Hirngespinst…jetzt führst du auch noch Selbstgespräche James, na großartig. Ich bin schlimmer als Sirius…“, James lachte. „Nein, bin ich nicht. Aber fast.“ Er schüttelte immer noch lachend den Kopf. Sein schwarzes Haar fiel ihm über die Augen aber er bemerkte es nicht. Ein Zittern ging durch die Baumkronen obwohl hier mitten im Wald, nicht die geringste Brise wehte. James Lachen verstummte fast augenblicklich…er löschte seinen Zauberstab und versuchte die Dunkelheit mit seinem Blick zu durchschneiden…Irgendetwas stimmte nicht…es war so ruhig…dann ein Rascheln zu seiner Linken: James duckte sich und feuerte geistesgegenwärtig einen Schockzauber ab. Er wusste nicht ob er getroffen hatte, er hörte keinen Laut mehr.
Langsam ging auf die Stelle zu von der das Rascheln ausgegangen war. Den neu entzĂĽndeten Zauberstab angriffsbereit in der Hand.
Da brachen sie aus dem Dickicht hervor und ließen ein ohrenbetäubendes Brüllen von sich: Zentauren. 5 oder 6 Stück. Sie alle fixierten James dunkle Augen und sie alle schienen ihm nicht sonderlich gewogen zu sein:
„Was tust du hier, Füllen? Dieser Teil des Waldes gehört uns Zentauren.“, sagte ein grauer Zentaur mit schnarrender Stimme.
„Ich suche jemanden.“, James trat einen Schritt nach vorn, „ein Mädchen, mit braunen Haaren…kleiner als ich…“
„Das gibt dir nicht das Recht unseren Wald zu betreten und Zauber zu sprechen, Hexer!“, sagte ein großer schwarzer Zentaur.
„Ich wollte mich nur verteidigen, Zentaur.“, antwortete James den selben Ton anschlagend.
Die Zentauren begannen leise miteinander zu flĂĽstern, noch nie hatte es jemand gewagt so mit ihnen zu sprechen! Zumindest hatte nie jemand den Wald danach lebend wieder verlassen.
„Dieser Wald gehört uns, Hexer, achte gut darauf was du sagst und tust.“, sagte der graue Zentaur mit der schnarrenden Stimme.
„Der Wald gehört euch, ja? Wohl kaum. Er gehört euch nicht mehr und nicht weniger als jedem anderen Wesen. Einschließlich mir.“, James trat wieder ein Stück in den Schatten zurück.
„Du wagst es…“, die Zentauren waren außer sich. Sie brüllten und tobten, der hochmütige, junge Zauberer würde dafür büßen müssen! Gerade waren sie im Begriff auf James loszugehen als eine unerklärliche, bleierne Müdigkeit sie erfasste. Einer nach dem anderen gingen sie zu Boden und fielen in einen tiefen Schlaf.
James stand im Schatten und lächelte leise. Andromeda hatte Recht gehabt: Schwarze Magie konnte durchaus nützlich sein. An die Konsequenzen wollte James vorerst nicht denken.
Ob Eliza wirklich im Wald war? Wahrscheinlich lag sie in ihrem Bett und schlief…doch etwas hielt James davon ab daran zu glauben. Sie war hier…ganz sicher. Er konnte es sich nicht richtig erklären aber er wusste jetzt dass sie im Wald war. Das Problem war nur: er hatte nicht die geringste Ahnung wo im Wald sie war.
„Das ist als würde ich eine Nadel im Heuhaufen suchen.“, seufzte James. „Wenn ich doch nur eine Ahnung hätte wo ge…“, James verstummte abrupt. Dann schlug er sich mit der flachen Hand gegen die Stirn: „Natürlich! Kreacher!“, James brüllte den Namen fast.
Wie erwartet erschien der Elf binnen Sekunden: „Ja, Herr?“
„Wo ist sie? Wo ist das Mädchen auf das du aufpassen sollst?“, James Stimme überschlug sich.
„Hier im Wald, Herr.“
„Wo im Wald Kreacher?“, James Nerven waren bis zum zerreißen gespannt. Er hatte es geahnt…
„In einer Senke…dort sind ganz viele Spinnen…ganz große Spinnen…Kreacher wäre dort niemals hingegangen aber das Mädchen…und der Meister hat gesagt bleib bei dem Mädchen Kreacher, und Kreacher hat es gemacht, Kreacher ist ein guter Elf ja.“
„Wo ist diese Senke?“
„Kreacher wird den Meister hinführen.“ James nickte und legte seine Hand in Kreachers. Und mit einem Plop verschwanden der Elf und der Zauberer auf der Stelle.
Kreacher war mit James zu einer Stelle einige Hundert Meter entfernt von der Senke wieder aufgetaucht. James bedankte sich und schickte seinen Diener dann weg. Er konnte den Elfen jetzt wirklich nicht mehr gebrauchen. „Was hat sie hier nur zu suchen?“, fragte sich James zum Wiederholten Mal. Er verstand es einfach nicht.
Leise schlich er den Pfad entlang den Kreacher ihm gezeigt hatte. Es konnte nicht mehr sehr weit sein. In dem Teil des Waldes war es noch viel dunkler als bei den Zentauren, man konnte kaum die Hand vor Augen erkennen, doch James wagte nicht seinen Zauberstab zu entzünden, er wollte nicht gesehen werden. Schließlich hatte Harry ihm von den Spinnen erzählt…von Hagrids Schmusetier Aragog und seinen Kindern…
Dann sah er sie: sie lag in mitten der Senke umgeben von dutzenden dieser widerlichen schwarzen Spinnen. Wie es schien hatten sie sie in irgendein Netz eingewickelt. Jedenfalls war sie bewegungsunfähig.
James Blut geriet in Wallung, er hörte es durch seine Adern rauschen wie schon einige Stunden zuvor im Gemeinschaftsraum. Fieberhaft überlegte er wie er Eliza da raus holen konnte…diese Spinnen waren immun gegen die meisten Zauber…während James überlegte kroch eine der Spinnen auf Eliza zu, näherte sich ihr und ließ die Scheren klappern. James Herz begann zu rasen, ihm musste jetzt schleunigst etwas einfallen sonst…er wagte nicht daran zu denken, die Vorstellung raubte ihm für einen Moment den Atem. Er dachte nicht mehr nach und er schmiedete keine Pläne mehr: er handelte. Er erhob sich aus seinem versteck und ließ seinen Zauberstab Funken sprühen.
Die Spinnen wendeten sich darauf ihm zu, krochen zu ihm hin, sie freuten sich auf ihr neues Opfer. James lächelte, leise murmelte er einen Fluch während das Ungeziefer näher rückte. Er begann zu zittern, der Fluch war stark und erforderte viel Kraft. Leise raschelte der Wind in den Zweigen. Wind? In der Senke? Das leise Wispern schwoll rasch an: ein Orkan tobte in mitten des Verbotenen Waldes. Kein richtiger Orkan…nur eine Folge von James Fluch. Die Spinnen wichen vor James zurück und auch vor Eliza, die seltsamerweise vom Sturm verschont blieb. Immer weiter zogen die Tiere sich zurück in den Schatten, für einige war es bereits zu spät…
James zitterte noch immer aber er stand aufrecht. Der Zauber hatte ihn viel Kraft gekostet nur mit MĂĽhe konnte er stehen. Eliza lag immer noch eingeschnĂĽrt in der Mitte der Senke. James taumelte auf sie zu und zerschnitt ihre Fesseln mit einem gedachten Zauber. Sie rĂĽhrte sich nicht, bewegte sich keinen Zentimeter. Ihre Haut war leichenblass. James ging neben ihr auf die Knie und legte sanft eine hand auf ihre Stirn: Sie war eiskalt.
„Enervate!“, er schwang seinen Zauberstab, doch sie rührte sich nicht. Er versuchte es erneut. Und ein drittes mal, er schrie den Zauber förmlich. Doch Elizabeth wachte nicht auf. Zögernd öffnete er ihre Jacke, seine Hände zitterten, und legte sein Ohr auf ihr Herz.
Die Sekundenbruchteile kamen ihm vor wie Stunden. Und dann hörte er das Geräusch für das er bereit wäre zu sterben, leise und schwach aber vorhanden:
„Babumm, babumm…“
Wie gesagt mit Sicherheit keines meiner besten Chaps. Ich freue mich wie immer ĂĽber Kommentare *grins*
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