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Fanfiction

Orienteering- ich bin ein snape, holt mich hier raus... - Eine Kapitulation - und kleine Spielereien

von safranblüte

Severus Gedanken schossen wie wild in seinem Kopf hin und her. Er, der sonst so eiskalte und rationale Severus Snape, Tränkemeister und Professor in Hogwarts, war nicht mehr fähig, einen klaren Gedanken zu fassen. Und das nur wegen der kleinen Gryffindor, die er in diesem Moment in den Armen hielt und küsste.
Severus`Verstand befahl ihm, augenblicklich aufzuhören, schliesslich wollte er doch seinen bösartigen Plan, das kleine fiese Spiel mit Granger, durchsetzen, und dafür musste er jetzt aufhören. Und nicht zuletzt hatte er, Severus Snape, ja auch einen Ruf zu verlieren, selbst wenn es nicht der Beste war.
Doch bevor Severus sich aus eigenen Antrieb von der jungen Gryffindor losreissen konnte, nahm diese ihm die Arbeit schon ab, und stiess ihn mit voller Kraft unter die Dusche.
Sobald das kalte Wasser auf Severus niederprasselte, war er auf einmal wieder in der Lage, klar denken zu können (auch wenn sein erster Gedanke, nämlich Granger unter die Dusche zu ziehen und da weiterzumachen, wo er eben aufgehört hatte, nun wirklich nicht gerade der Beste war, den er je gehabt hatte - oder? )
"Schluss jetzt, Severus!", meldete sich sein Verstand sofort.
Also tat Severus das, was er getan hätte, wenn er in einem geistig gesunden Zustand gewesen wäre, was er jetzt ja wohl nicht war.
"Gottverdammt Granger, was fällt ihnen ein! Sind sie nicht mehr ganz bei Verstand!!!", schrie er aus vollem Halse.
Hermine, die im moment ebenso wenig im Stande war, vernünftig zu denken, wie Severus, und die sich eigentlich gerade darauf konzentriert hatte, ihren Herzschlag zu normalisieren, zuckte unwillkürlich zusammen. Doch da wurde sie auf einmal wütend. Denn eigentlich war sie ja nicht Schuld an dieser ganzen Sache! Schliesslich hatte Snape damit angefangen, plötzlich war er nicht mehr ganz so ein Schleimbeutel gewesen wie sonst und hatte mit ihr geflirtet, und gerade eben sogar...oh...Er war ein Bastard, schliesslich war sie ein hormongesteuerter Teenager und er hatte mit ihr nur gespielt! Also so ging das nicht!
"Halten sie den Mund, sie waren es schliesslich, der hier über mich hergefallen ist! Ich konnte mich ja gar nicht wehren (hatte sie das gewollt? - na egal)!", schrie sie zurück.
Severus verlor beinahe die Fassung, als er ihre ersten Worte hörte, um dann jedoch, nachdem ihr die letzten vernommen hatte, zu grinsen.
"Sie haben sich nicht gewehrt."
Mist. Hermine wusste augenblicklich nicht mehr, was sie sagen sollte. Ja, es war wahr, sie hatte sich nicht gewehrt. Denn wenn sie ehrlich war, wollte sie nicht, dass es aufhört.
"Mine, was denkst du da, er ist eine bösartige, gemeine, hinterhältige, widerwärtige Fledermaus!", schoss ihr durch den Kopf.
"Das kommt doch nicht darauf an! Aber was sie getan haben, das war das Allerletzte, schliesslich sind sie mein Lehrer! Ich denke nicht, das Dumbledore davon begeistert wäre!"
Snape lachte bösartig. "Ach Dumbledore, der alte Hippie, der würde sich doch noch freuen, wenn wir mit Drillingen und verheiratet zurückkommen würden!"
"Sie wollen mich heiraten!?!" Hermine konnte nicht anders, sie musste diese Frage einfach stellen, das war einfach ein zu köstlicher Gedanke. Hehe..
"Was?!?", Snape spuckte das Wort beinahe aus, "Lieber würde ich Weasley heiraten!"
Hermine grinste nur, packte Snape in einem Anflug von Kühnheit an der Schulter und schob ihn mit den Worten "Dann wünsch ich ihnen viel Glück mit ihm, vielleicht lässt er mich dann ja endlich in Ruhe" aus dem Badezimmer.
Und Severus stand, bevor er es sich richtig versah, vor der nun abgeschlossenen Tür. Vom Badezimmer her hörte er das Rauschen von Wasser und Hermine, die fröhlich ein Lied summte.
"Na, das hast du ja wieder mal toll hingekriegt", dachte er nur.
Anscheinend konnte er sich seinen so genialen Plan nun in den Hut stecken, denn Granger fiel so ganz und gar nicht auf ihn rein. Oder?
Auf jeden Fall war sie nicht soo verzückt von ihm gewesen, wie sie es hätte sein sollen. Andererseits hatte sie ja mitgemacht, als er sie geküsst hatte. Und wie...
Severus runzelte wütend die Stirn. Das Gör hatte zu viel Einfluss auf ihn. Noch nie hatte er sich so gefühlt wie gerade eben, als er sie geküsst hatte.
Er beschloss, Granger von jetzt an nicht mehr anzurühren, und sich auch sonst keine Spielchen mit ihr zu treiben. Denn dieses Mädchen schaffte es irgendwie, dass er sich fallen liess, und das durfte er nicht, niemand durfte ihm so nahe kommen und niemand durfte zu viel von ihm erfahren.
Und ausserdem durfte er es nicht so weit kommen lassen, dass er ihr noch näher kam, denn entgegen seines Witzes auf Dumbledores Kosten vorhin, würde der Schulleiter wohl doch nicht so begeistert sein, wenn Severus sich an einer Schülerin vergriff.
Er würde Granger ganz einfach von jetzt an nur noch die Beachtung zukommen lassen, die absolut nötig war.

Hermine stand unter der Dusche und summte freudig vor sich hin. Diesem Ekelpaket hatte sie es eben schön gegeben. So sprang keiner mit Hermine Granger um! Keiner!
Er hatte mit ihr ein mieses Spiel treiben wollen, das war wohl klar. Doch sie hatte nun den Spiess umgedreht, und es machte ihr sehr viel Spass, Severus Snape zu provozieren.
Es wäre sehr interessant, mal zu testen, welchen Einfluss sie wirklich auf ihn hatte, dachte die junge Hexe.
Wieso auch nicht. Schliesslich konnte sie nichts verlieren, sie hatte sich ehrlich gesagt auch schön öfters darüber Gedanken gemacht, wie Snape sich in manchen Situationen so schlug. Wenn sie jetzt so darüber nachdachte, hatte sie ihn als Menschen eigentlich schon immer interessant gefunden. Klar, er war ziemlich gemein, aber andererseits waren seine sarkastischen Kommentare in manchen Situationen auch zum Brüllen komisch. Und er war anziehend, so auf seine Art und Weise, irgendwie freakig.
"Hermine, Hermine, wieso fährst du immer auf die Freaks ab?" Zuerst Ron, dann Krum, dann, für eine ganz gaaanz kurze Zeit Neville (damals war sie psychisch nicht so recht auf dem Damm...) und nun - Snape.
Aber wieso sollte sie nicht ihren Spass mit ihm haben? Sie würde nur so weit gehen, wie sie wollte, dann würde sie Snape zappeln lassen. Schliesslich durfte er ihr nichts tuen, denn egal was Dumbledore dagegen hätte oder nicht, andere, wie McGonnagall, wären sicherlich nicht erfreut davon, wenn Snape ihr etwas antäte.
Hermine grinste verschlagen und drehte das Wasser ab. Sie, Hermine Granger, würde die erste sein, die Snape, der sonst immer alle anderen lächerlich machte, blossstellte.
Ein weiterer Beweis für ihr Klugheit - oder ihre Hinterhältigkeit? Ach, egal. "Jetzt gehts los!", dachte sie aufgeregt...

TBC


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Dan ist wirklich gut. Mit ihm zu arbeiten war wunderbar. Armer Junge, er musste so geduldig sein. Ich musste schwafeln und darüber sprechen, dass ich der Meister des Universums bin, dass ich böse bin und dass ich ihn umbringen werde und er musste verschnürt dastehen, sich krümmen und vor Schmerzen stöhnen, während ich einen Monolog führte. Der Monolog des bösen Genies - kein Film ist komplett, wenn er fehlt. Ich liebe es, böse Figuren zu spielen!
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