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Fanfiction

Orienteering- ich bin ein snape, holt mich hier raus... - Gemischte Gefühle - und eine unerwartete Wendung

von safranblüte

@all soo....also, wie ihr bereits gemerkt habt, hab ich wieder zu lange nicht weitergeschrieben *mich selber bestraf* aber manchmal verlässt mich einfach meine Muse..SORRY. Dafür hab ich jetzt gleich drei Chaps online gestellt, ich hoffe, sie sind einigermassen gut...Ausserdem kommen bald meine ersten Lemon Szenen . Auf jeden Fall bin ich echt nervös, denn so was hab ich noch nie geschrieben. Also bitte ich schon mal im Voraus für Verständnis und hoffe, ich kriegs einigermassen hin, und über komis mit anmerkungen oder kritik würd ich mich wie immer sehr freuen, denn man kann sich immer verbessern (= Also, nochmals ein grosses Sorry und viel Spass¨

safranblüte


Hermine drehte sich um. Sie sah unwillkürlich direkt in Snapes Augen, und selbst über die relativ lange Distanz konnte sie sofort das Feuer erkennen, das in ihnen loderte. Dieser Anblick entfachte unterschiedliche Gefühle in ihr. Zum einen spürte sie selber ein Kribbeln, das sich in ihrem ganzen Körper ausbreitete und zum anderen fühlte sie auch Angst. Angst vor Snape, denn obwohl sie ihn an diesem Tag auch schon sehr anders erlebt hatte, als sie ihn bisher kannte, und ihn schon vorher im Grunde niemals wirklich für das gehasst hatte, was er war, sondern für das, was er für sie empfand (oder eben nicht) und sich selber für die Bewunderung und Neugierde, die sie für ihn hatte, so gab es doch Momente, wo Severus Snape ihr Angst machte. Denn er war eindeutig ein Mensch mit vielen dunklen Abgründen, was ihn sowohl anziehend machte, als auch angsteinflössend.
Und genau in diesem Moment fühlte Hermine diese Angst und die Ungewissheit über Snape in sich aufflackern.

"Komm her."
Hermine wusste nicht, was sie tun sollte. "Tu, was er sagt", meinte ein Teil von ihr, während der andere am liebsten auf der Stelle das Zimmer verlassen hätte. Doch als sie erneut die schwarzen Abgründe seiner Augen sah, entschloss sie sich, ihm zu gehorchen. Langsam bewegte sie sich auf das Bett zu, und setzte sich auf die äusserste Kante des Bettes. Und wieder fand in ihrem Innern ein Kampf statt, ein Kampf zwischen der Begierde, sofort zu ihm zu gehen, und der Angst, der kalten Angst. Wieso war Snape plötzlich wieder so kalt und bösartig? Obwohl, vielleicht war er es ja immer gewesen - ja, wahrscheinlich war er immer nur dann so anders, so entgegenkommend gewesen, wenn er mit ihr spielen wollte. Oder vielleicht wollte er sie wirklich nur um...oh nein, daran durfte sie nicht denken."Nein, nein, nein! Hör auf, solchen Mist zu denken, er ist ein gerechter Mensch, er ist kein Todesser, er würde niemals jemanden so ausnutzen."

Severus sah Hermine lange an. Dann plötzlich merkte er, wie das Verlangen abklang und ein anderes Gefühl sich in ihm breit machte. Er wollte sie nicht mehr verletzen, wollte ihr nichts mehr heimzahlen - er hatte plötzlich das Gefühl, dass er diesem Mädchen niemals wehtun könnte. "Miss Granger, sie können das Bett kriegen, wenn sie wollen, ich bin nicht müde." Er wusste nicht, wieso er das gesagt hatte. Normalerweise würde ihn solch ein Benehmen seinerseits höchst wütend machen, vor allem wütend auf sie, weil sie solche lächerlichen unwichtigen Gefühle in ihm auslöste. Doch er war nicht wütend.
Hermine sah Snape fassungslos an. "Ich, äh...danke." Wieder sah sie in seine Augen, doch diesmal spiegelte sich nicht mehr nur Verlangen darin...

"Das kann nicht sein.", dachte sie nur. Es konnte unmöglich sein, dass der unnahbare, fiese Snape, vor dem sie eben noch solche Angst gehabt hatte, Zuneigung für sie empfand. Aber genau dies sah sie in seinen Augen.
Severus erhob sich, und machte sich daran, das Zimmer zu verlassen.
Als er schon bei der Tür war, sprang Hermine plötzlich vom Bett auf und rannte auf ihn zu. Sie stoppte direkt vor ihm und als Severus sich umdrehte, sah er, wie sie ihm die Hand entgegenstreckte. "Frieden?", meinte sie nur.
Severus war völlig verdattert. Alles mögliche hatte er erwartet, nur das nicht. Aber war es nicht eben diese Unberechenbarkeit, die zu entdecken ihn so fasziniert hatte?
Schnell, bevor sie es sich anders überlegen konnte, griff er nach ihrer Hand und drückte sie. "Frieden.", erwiderte er sanft.
In seinem Innern tobten die Gefühle. Er hasste sie dafür, dass sie ihn so weich machte, und er hasste sich dafür, dass er darauf hereinfiel. Er liebte sie dafür, dass sie ihn sich so menschlich fühlen liess, und er liebte sie dafür, dass es ihr anscheinend nicht egal war, wie er von ihr dachte, und wie sie miteinander auskamen. Und er liebte sie dafür, dass sie anscheinend wirklich mit ihm etwas zu tun haben wollte, und nicht einfach nur froh war, den Todesser, den Spion, loszusein.
Hermine spürte, wie Snape ihren Händedruck erwiderte. Schnell schaute sie ihm wieder in die Augen, und wieder hatte sie das Gefühl, in den scharzen Untiefen zu versinken, doch schnell blickte sie zu Boden. Es wäre zu intim gewesen, ihm in solch einem Augenblick in die Augen zu blicken. Sie wollte nicht, dass er wieder wütend wurde, sie wollte nicht, dass er sie hasste. Sie wusste nicht wieso, aber sie wünschte sich einfach nur, dass er das, was sie vorhin kurz in seinem Gesicht, in seinem Blick gesehen hatte, wirklich fühlte. Dass er sie nicht nur, wie sie nach dem Kuss im Badezimmer angenommen hatte, begehrte, sondern dass er sie mochte. Dass er sie liebte. "Mine, hör auf, du bist nicht in Snape verliebt, du fandest ihn doch bis zum heutigen Tag nicht mal anziehen...", dachte sie. Doch es war eine Lüge, sie hatte ihn doch schon immer anziehend gefunden, irgendwie, nur hätte sie es sich NIEMALS erlaubt, dieses Gefühl zuzulassen, denn es ging einfach nicht...

Severus hatte genau diese Gedanken von Hermine mitbekommen. Genau in diesem Moment war er in ihren Kopf eingedrungen, nicht brutal, nur um festzustellen, was sie dachte, wieso sie den Blick so plötzlich zu Boden gerichtet hatte. Und dann waren ihm diese unglaublichen Gedanken mit voller Wucht entgegengeschlagen.
Konnte es denn wirklich sein? Sie mochte ihn.

Snape liess Hermines Hand los. Irgendwie machte es sie traurig, dass die kurze Berührung schon wieder vorbei war. Doch bevor sie richtig darüber nachdenken konnte, fühlte sie Snapes warme Finger an ihrem Hals. Sie strichen langsam nach oben, über ihre Wangen, ihre Lippen. Hermine sog scharf die Luft ein, ihr Herzschlag beschleunigte sich wieder. Snape fuhr die Konturen ihrer Lippen nach, doch dann zögerte er, und nahm die Hand von ihrem Gesicht.

Severus hatte einfach nicht anders gekonnt. Er musste sie berühren. Doch nun musste er aufhören. Er wollte sie nicht so überfallen wie vorher, er wollte ihr doch nichts antun. Schon war er im Begriff das Zimmer nun endgültig zu verlassen, als er plötzlich Hermines Arme spürte, die sich um seinen Nacken schlangen, und Hermines Lippen, die sich unerwartet auf seine legten. Und in seinen Körper schien eine Bombe zu explodieren.

Hermine hatte ihn einfach geküsst. Jetzt oder nie, war die Devise, und schliesslich durfte sie ihn ja eigentlich auch noch mal "zurückküssen".
Snapes Lippen drückten sich fester auf ihre, so als wolle er ihr alle Zweifel nehmen. Und doch war es nicht so wie beim ersten Mal, er war viel vorsichtiger, als sei er krampfhaft darauf bedacht, sie nicht zu bedrängen.

Und so war es auch. Severus hätte sie natürlich am liebsten so stürmisch geküsst wie beim ersten Mal, oh ja, er wollte noch viel mehr. Doch am meisten von allem wollte er seltsamerweise, das sie dasselbe wollte. Also musste er behutsam sein.
Sanft strich er mit seinen Lippen über die ihren, dann löste er sich von ihrem Mund, um ihren Wangenknochen und ihren Hals zu küssen, und schliesslich drückte er sich an sie und roch an ihrem Haar, das so wunderbar nach Erdbeeren duftete.

Hermine wurde von dieser Reaktion völlig überrascht. Ihr Körper war fest an Snapes gepresst, doch sie fühlte sich nicht unwohl, im Gegenteil. Dieser Mann war immer wieder für Überraschungen gut. Und gerade jetzt klammerte er isch an sie wie ein Ertrinkender, und vielleicht war er das auf. Langsam begann Hermine zu begreifen, warum er immer so abweisend und fies zu allen war. Vielleicht hatte er ja auch Angst vor den anderen, nicht nur sie von ihm. Vielleicht fürchtete er sich davor, Menschen zu nah an sich ranzulassen, ihnen zu zeigen wer er wirklich war, und dass auch er allein war und vielleicht auch einsam, denn er dachte (zurecht) dass die meisten ihn nicht geheuer fanden.
Hermine lächelte bei dem Gedanken, dass sie nur zu gerne erfahren würde, wer er wirklich war und drückte Snape noch fester an sich.

Severus löste sich von Hermines Haar und sah ihr in die Augen. Darin soviel Verständnis und - ja, es war wirklich Zuneigung- zu erblicken, brachte ihn dazu, seine Lippen ein drittes Mal an diesem Tag auf Hermines zu platzieren. Langsam strich er mit seiner Zungenspitze über Hermines Lippen, und musste lächeln, als sie ihm sofort Einlass gewährte. Er küsste sie, wie er schon lange niemanden mehr geküsst hatte, und gleichzeitig entnahm er ihren Gedanken, wie verzückt sie von ihm war. "Also kann ich sie doch bezaubern.", dachte er, und wenn sein Mund nicht andersweitig beschäftigt gewesen wäre, hätte er gegrinst. Als er sich wiederum von ihr löste, hörte er nur ein ersticktes "Bleib doch heute nacht hier" von der Gryffindor. Nun grinste Snape wirklich, schnappte sich Hermine, die erschrocken auquiekte und legte sie auf dem Bett ab. Dann begann er wieder, sie zu küssen.

Snapes Küsse wurden mit jedem Mal besser. Hermine dachte im Moment an gar nichts, nur an ihn. Sie drängte sich an ihn und küsste ihn, bis sie glaubte, Sternchen zu sehen. Irgendwann liess Snape von ihr ab und liess sich zur Seite fallen. "Und ich dachte immer, du könntest deinen Mund nur dazu benutzen, kluge Fragen zu stellen und Vorträge zu halten.", meinte Snape grinsend.
Hermine knuffte ihn in die Seite. "Ich dachte es wäre Frieden.", erwiderte sie.
Snape stütze sich auf seinem Ellenbogen ab und sah sie an. "Klar", meinte er, "Es gefällt mir ehrlich gesagt auch viel besser, wenn wir beide Frieden haben". Bei diesen Worten erschien auf seinem Gesicht ein Lächeln, das Hermine den Atem raubte. Und zwar darum, weil er richtig lächelte, ganz ohne fiesen Hintergrund. "Wow, also wenn er das mehr tun würde hätte er bestimmt kein Problem damit, das die Leute ihn nicht mögen.", schoss es Hermine durch den Kopf, und Snape, der diese Gedanken mitbekommen hatte, lächelte noch breiter. "Das ist nicht fair", motze Hermine gespielt.
"Was denn?" "Das du die ganze Zeit meine Gedanken liest." "Ich bring es dir irgendwann bei, dann ist es wieder fair.", antwortete Snape, zog Hermine zu sich und vergrub seinen Kopf in ihren Haaren. "Und jetzt sollten wir schlafen, denn ich hab dich vorhin angelogen, ich bin nämlich ziemlich müde."
Das brauchte er der jungen Hexe nicht zweimal zu sagen, denn schon kurze Zeit später war sie, überwältigt von den Ereignissen des Tages, eingeschlafen.

Severus selbst schlief nicht so schnell ein. Lange Zeit dachte er darüber nach, ob das, was er tat, richtig war.
Es passte nicht zu ihm, sich so sentimental zu benehmen. Er war kein Weichei, er war der gefürchtetste Lehrer in ganz Hogwarts! Und trotzdem hätte er Hermine in diesem Moment um keinen Preis aus seinen Armen geben wollen. Es tat gut, jemandem nahe zu sein, das hatte ihm, wenn er ganz ehrlich war, doch irgendwie gefehlt. Aber er mochte keine Verpflichtungen, und er war auch nicht sicher, ob er lange so für Hermine empfinden würde. Eigentlich wollte er dasselbe tun wie immer, nämlich seine Gefühle unterdrücken und begraben. Doch diese Hexe liess das partout nicht zu.
"Na ja, ich werde einfach mit der ganzen Sache aufhören, wenn dieser Trekking-Zirkus hier endlich vorbei ist", dachte Snape, und zufrieden mit diesem Plan, der seine Zeit mit Hermine zwar versüssen, ihm aber nachher sein altes Leben und seinen altbewährten Ruf zurückgeben würde, schlief auch er ein. Diese Nacht hatte er einen sehr seltsamen Traum, der zugleich doch etwas erschreckend war. Er träumte nämlich von kleinen fetten, rosafarbenen Engelchen mit hässlichem Knautschgesichtern, die ihn verfolgten, um ihn mit ihren dämlichen kleinen Pfeilen mit Herzen als Spitze in den Allerwertesten zu pieksen. Noch im Schlaf dachte Severus: "Meine Güte, ich glaube ich werd langsam alt. Erst bin ich so sentimental, dann träume ich solchen Mist. Wenn es so weitergeht, bin ich bald wie Dumbledore..."

Hermine erwachte in dieser Nacht einmal, weil Snape wie ein Wilder den Kopf schüttelte und irgendetwas grummelte. Weil sie so müde war und trotz aller Liebe jetzt einfach nur schlafen wollte, schlang sie einfach die Arme so eng um ihren Tränkemeister, dass er sich ganz einfach nicht mehr bewegen konnte, und flüsterte ihm ins Ohr : "Hör auf zu reden, ich hör dir jetzt sowieso nicht zu.", ins Ohr. Und siehe da, Snape schlief ab sofort seelenruhig weiter...(=


hehe so ich hoffe es war nicht allzu schlecht...und das es zu kurz war glaub ich diesmal auch nicht(=. Ach ja, für diejenigen, die die Kabbeleien so mochten, und die Mine und Snape lieber mögen wenn sie gemein sind : keine Sorge, es geht nicht lange so friedlich zu und her. Das entspräche ja auch gar nicht dem Charakter von Mine und dem guten alten Sev. Und meinem schon gar nicht XD Komis?


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg