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Fanfiction

Orienteering- ich bin ein snape, holt mich hier raus... - Ein berechtigter Diebstahl

von safranblüte

Hermine rümpfte die Nase. Die hellen Strahlen der Morgensonne schienen ihr durch die dünnen Vorhänge des Motelzimmers direkt ins Gesicht.
Die junge Hexe drehte sich langsam um, wollte gerade noch einmal die Augen schliessen, doch dann sah sie plötzlich, wer neben ihr lag. Und wer seinen Arm um ihre Taille gelegt hatte.
Severus wurde von einem Schrei schlagartig aus dem Schlaf gerissen.
Hermine sass kerzengerade aufgerichtet im Bett und sah ihn mit riesigen Augen an. Plötzlich färbten sich ihre Wangen rot und sie schlug voller Scham die Augen nieder. Anscheinend hatte sie sich wieder an den gestrigen Abend erinnert.
"Guten Morgen.", sagte Severus grimmig.
"Tut mir leid. Ich..ich war ganz verschlafen.", nuschelte die junge Hexe ihm gegenüber. Langsam entspannte sie sich und legte sich schliesslich wieder hin.
Severus bewegte sich keinen Zentimeter mehr. Gebannt blickte er auf das Gesicht der jungen Hexe ihm gegenüber, betrachtete ihr Gesicht, ihre Augen, ihre Lippen, dachte daran, wie es gewesen war, diese zu küssen.
Und dann dachte er an Dumbledore. Und an McGonnagall. Und an seinen Traum. Und dann beschloss er, dass es bei manchen Dingen am besten war, dann aufzuhören, wenn man noch konnte.
Hermine war ziemlich überrascht, als ihr eben noch so friedlich daliegender Lehrer plötzlich aufsprang, als hätte ihn etwas gestochen.
"Wir sollten uns beeilen und weiter gehen. Schliesslich wollen wir hier ja nicht überwintern, oder, Miss Granger?".
Jetzt wurde Hermine wütend. Miss Granger, soso, jetzt war sie also auf einmal wieder Miss Granger. Was dachte sich diese Fledermaus eigentlich, er könne sie benutzen wann immer es ihm beliebte, um sie später wieder in den Schrank zu stellen wie ein Paar Schuhe? So nicht!
"Ja, Sir.", sagte sie, und ihre Stimme sprühte geradezu vor Gehässigkeit.
Snape drehte sich wortlos um, murmelte einen stablosen Spruch, um seine von der Nacht zerknitterten Kleider zu glätten, und marschierte auf die Tür zu.
Hermine, die die stablose Magie leider noch nicht so gut beherrschte, musste ihr zerknittertes Shirt so belassen wie es war und lief hinterher.
Unten angekommen, machte Snape keine Anstalten, zu bezahlen, und so blieb auch dies an Hermine hängen.
Diese wurde zusehends wütender und wütender, und es hätte nicht viel gefehlt und die junge Hexe wäre Snape hinterhergerannt und hätte ihm den Kugelschreiber, der auf dem Tresen stand, in den Hals gerammt.
Aber gut erzogen wie sie war, beherrschte sie sich, bezahlte schweigend und ging dann hinaus auf den Parkplatz.
Dort stand schon Snape und hielt die Landkarte in der Hand.
Anscheinend wusste er, wie es weitergehen sollte, denn er ging schnurstracks Richtung Strasse.
Hermine hatte es satt, ihm hinterherzurennen, und schrie wutenbrannt: "Was ist hier eigentlich los?!?".
Snape drehte sich langsam um und meinte völlig gelassen: "Nichts ist hier los. Ich will nur so schnell wie möglich zurück nach Hogwarts."
Mit diesen Worten wollte er sich wieder umdrehen, doch Hermine kam ihm zuvor und packte ihn am Arm.
"Was soll das? Gestern warst du ganz anders, und heute spielst du plötzlich wieder den Kotzbrocken?".
Snapes Augen blitzen auf. "Miss Granger, gestern hatten wir beide unseren Spass, und das war gut so. Heute ist ein neuer Tag, und ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich gestern irgendeinen Vertrag unterschrieben hätte, der mich dazu zwingt, nett zu ihnen zu sein. Und ausserdem habe ich es ihnen niemals gestattet, mich zu duzen!"
Hermine war völlig baff. Also doch! Er hatte nur mit ihr gespielt, dieser gemeine Idiot!
Snape indessen hatte sich von der jungen Hexe losgerissen und ging schnell von ihr weg. Sie sollte nicht merken, dass er sein Gesicht gerade schmerzhaft verzog.
Schnell sassen die beiden wieder nebeneinander auf der Leitplanke der einzigen Strasse in der Gegend.
Zwischen ihnen herrschte eine Spannung, die jederzeit zu einem Unwetter hätte führen können, doch beide schwiegen und starrten mürrisch ins Leere. Und in beiden Köpfen ratterte es förmlich.
"Ich hätte nicht ganz so fies sein müssen. Sie ist ja wohl nicht die einzige, die an diesem Desaster gestern schuld ist." , dachte Severus, und dann: "Was denkst du da, du alter sentimentaler Narr? Sie ist bloss die kleine besserwisserische Gryffindor! Was kümmert dich, ob sie sich gut fühlt oder nicht?!".
Hermine war innerlich gespalten, einerseits hätte sie gerne geweint und andererseits wäre sie gerne mit den Fäusten auf Snape losgegangen.
Als ein Auto an den beiden vorbeifuhr, sprang Snape plötzlich auf und fuchtelte wie wild mit den Armen in der Luft herum.
Fast hätte Hermine gelacht, denn das sah einfach zu albern aus, doch dann erinnerte sie sich daran, dass sie ja wütend war.
Das Auto hielt an.
"Natürlich,", dachte Hermine, "er sieht ja auch aus wie ein Verrückter der entlaufen ist.".
Der Fahrer, ein junger Mann mitte zwanzig, kurbelte das Fenster herunter und streckte den Kopf heraus. Zuerst beäugte er misstrauisch Snape, dann bemerkte er plötzlich Hermine, die sich, gleich wie Snape, dem Auto genähert hatte. Schlagartig begann der junge Mann zu lächeln.
"Sucht ihr beiden eine Mitfahrgelegenheit?"
Snapes Miene hellte sich auf. "Ja. Nach..", er blickte kurz auf die Karte, "Duddleham.".
Jetzt lachte der junge Mann, dann fixierte er Hermine. "Was will eine so hübsche Frau wie du denn in einem solch gottlosen Kaff?"
Hermine errötete und lächelte dem Fahrer zu.
Dieser beugte sich über den leeren Sitz an seiner Seite und öffnete die Beifahrertür. "Bitte, Miss.", sagte er, und dann, zu Snape gewandt: "Auf der Rückbank ist auch noch Platz für sie."
Snape guckte erst säuerlich, überlegte es sich dann aber besser und stieg ein. Schliesslich konnte es ewig dauern, bis wieder ein Auto hier vorbeifuhr, und auch wenn er dem ekelerregenden Lüstling am Steuer aus einem unerfindlichen Grund am liebsten ins Gesicht gespuckt hätte, packte er die Gelegenheit, mitfahren zu können, am Schopf.
Hermine ging um das Auto herum (wobei sie unangenehmerweise den Blick des Fahrers auf ihrem Hintern spürte, und stieg ebenfalls ein.
Lange Zeit fuhren sie so dahin, während der junge Mann am Steuer unermüdlich redete. Er hatte ihnen beinahe seine ganze unendlich aufregende Lebensgeschichte erzählt (bei diesem Gedanken gähnte Snape übertrieben laut), als Hermine plötzlich mit Schrecken feststellte, dass er ihr seine Hand aufs Knie gelegt hatte.
"Entschuldigen sie, könnten sie ihre Hand da wegnehmen?", sagte sie bestimmt. Sie fand den jungen Mann ja bis anhin symphatisch, doch so etwas kam ihr nicht in die Tüte.
Snape hatte indessen den Hinterkopf des Fahrers wütend fixiert und war nur wenig davon entfernt, ihm den wüstesten stablosen Spruch aufzuhalsen, den er auf Lager hatte.
Der Fahrer sah Hermine verwundert an und sagte dann frech: "Wieso denn?"
"Weil ich mich nicht daran erinnern kann, ihnen erlaubt zu haben, die Hand dahin zu legen!"
Jetzt wurde das Gesicht des Mannes wütend: "Denken sie etwa, ich kutschiere sie hier für lau in der Gegend rum? Sie werden sich schon entsprechend bei mir revanchieren müssen!" Bei diesen Worten grinste er anzüglich und unheimlich.
Hermine und Snape waren beide total baff über diese Dreistigkeit, als der Mann schon angehalten hatte und sich zu Hermine hinüberbeugte.
Jetzt sah die junge Hexe rot. Severus ebenfalls, doch bevor er etwas sagen oder tun konnte, hatte die Gryffindor schon gehandelt und im gleichen Moment sank der Mann ihr gegenüber der Bewusstlosigkeit nahe in seinem Sitz zusammen.
Severus ungewollt pfiff anerkennend. "Sauberer Schlag."
Hermine grinste, doch man sah ihr an, dass sie von ihrer eigenen Handlung völlig überrascht und fast geschockt war.
Bevor sie sich jedoch weitere Gedanken machen konnte, war Snape schon eingestiegen und hatte die Fahrertür geöffnet.
"Was tun sie da?", fragte die völlig verdatterte Hermine.
Severus hob den Mann unter Ächzen aus dem Sitz, sagte: "Vinciris." und warf den nun von plötzlich erschienenen Seilen gefesselten Mann auf den Rücksitz.
Dann sagte er noch: "Dubitate.".
Nachdem er sich nun anstelle des Gefesselten hinters Steuer gesetzt hatte, meinte er zu Hermine gewandt: "Wir brauchen ein Auto, um zu dem verdammten Kaff zu kommen, wo Dumbledore uns hinbestellt hat. Jetzt haben wir eines, dank dieses idiotischen Lüstlings." Mit diesen Worten zog er die Fahrertür zu und startete den Wagen.
Hermine brauchte erst einige Sekunden, um das eben Geschehene zu verdauen, dann fragte sie verwundert: "Wieso können sie ein Auto fahren?"
Snape grinste und sagte: "Ich hab als Sechzehnjähriger einmal das meines Vaters geklaut."
Hermine grinste auch. "So etwas hätte ich ihnen nie zugetraut, Sir." Ihre Wut auf Snape war zwar nicht verflogen, aber diese skurrile Situation hatte sie immerhin verblassen lassen."
"Ich bin eben ein sehr tiefgründiger Mensch."
"Sir, wenn ich das fragen darf, wieso wissen sie, dass Duddleham unser Ziel ist?"
Snapes Grinsen wurde breiter. "Dumbledore hatte wohl zu wenig Karten. Meine war wohl zuvor seine. Als ich die Karte heute morgen angesehen habe, habe ich bemerkt, dass von ihr ein leichter Hauch von Magie ausging. Also hab ich einen stablosen Aufdeckungszauber gesprochen, und da erschien plötzlich ein roter Kreis um Duddleham.".
Hermine konnte nicht anders, als Bewunderung für den Mann neben sich zu verspüren. "Tja, vielleicht sollte er ein bisschen weniger Zeit für seine Fernsehshows und etwas mehr Zeit für seine Vorbereitungen gebrauchen.".
Jetzt begannen beide, zu lachen.
Als sie wieder zu Luft gekommen waren, sagte Snape, der sich sichtlich bemühte, wiederum einen grimmigen Gesichtsausdruck aufzusetzen: "Und jetzt lassen sie uns nach Duddleham fahren."


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