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Fanfiction

Orienteering- ich bin ein snape, holt mich hier raus... - Die Kaugummiaffäre

von safranblĂĽte

Hermine grinste vor sich hin. Das lief ja besser, als sie sich nach dem Streit am Morgen gedacht hatte. Die Wut auf ihren Lehrer verflog nun immer mehr, und obwohl sie es eigentlich nicht wollte, musste sie doch zugeben, dass die Aktion mit dem Autoklau mehr als cool gewesen war. Und unerwartet... . Anscheinend hatte der Tränkemeister noch mehrere geheime Seiten. „Was soll’s, ich hab noch genug Zeit ihn besser kennen zu lernen.“, dachte sie, und musste sich ein Lachen verkneifen. Nie im Leben hätte sie noch vor wenigen Tagen gedacht, dass sie jemals so über den miesepetrigen Lehrer denken würde.
Severus sass am Steuer und blickte etwas geistesabwesend in die Ferne. Er bemerkte sehr wohl, dass Hermine ihn beobachtete. Und als er unauffällig ein paar ihrer Gedanken las, stahl sich ein kleines Lächeln auf sein Gesicht, welches er jedoch sofort wieder verschwinden liess. Zum einen fand er es natürlich wunderbar, dass die Kleine ihn mochte. Das hatten schliesslich noch nicht allzu viele Leute vor ihr getan. Ausserdem konnte er sich bei ihr richtig ausleben, er konnte der sein, der er wirklich war. Denn er war nicht immer der langweilige, miesepetrige Lehrer aus den Kerkern oder der gefühllose Spion. Er, Severus Snape, hatte auch Gefühle. Nur zeigte er sie nicht jedem Idioten, und hielt sie auch nicht für sonderlich wichtig. Trotz allem aber tat es ihm ab und zu gut, wenn er etwas, nun ja, etwas Verrücktes tun konnte. Schliesslich hatte er sich über all die Jahre im Kampf gegen Voldemort unauffällig verhalten müssen! Jetzt, wo der dunkle Lord endgültig Geschichte war, wollte er sich die gestohlene Zeit zurückholen. Er wollte leben!
Andererseits war das, was sich da zwischen ihm und der jungen Hexe neben ihm so langsam anbahnte, nicht gut. Sie war seine Schülerin. Sie war Potters beste Freundin. Sie war die bisher einzige, die ihn um jegliche Selbstbeherrschung bringen konnte. Und das passte ihm gar nicht. Er war nun einmal ein sehr dominanter Mensch, er wollte derjenige sein, der die Kontrolle hatte, derjenige, der stärker war. Er war immer der Boss, und das sollte sich auch niemals ändern!
„Wollen sie einen Kaugummi?“. Hermine war die Frage einfach so rausgerutscht. Schon eine Millisekunde später bereute sie es. Wie in Teufels Namen war sie auf diese bescheuerte Idee gekommen?
Severus blickte die junge Hexe etwas überrascht an, nachdem sie ihn mit einer so seltsamen Frage plötzlich aus seinen Grübeleien gerissen hatte.
Hermine schaute ihn mit der unschuldigsten Miene, die sie zustande brachte, an.
„Sie müssen selbstverständlich keinen nehmen, wenn sie nicht wollen.“, sagte sie vorsichtig.
„Was ist denn bitte schön ein Kaugummi?“, Severus schaute sie etwas verdattert an.
Hermine glaubte wirklich, sich verhört zu haben. Ihr allwissender Tränkelehrer wusste nicht, was ein Kaugummi war? Obwohl, es war ja wirklich auch nicht sehr realistisch, sich Snape kaugummikauend vorzustellen.
Sie lächelte ihn an. Vielleicht konnte sie die Situation ja noch retten, bevor er wütend wurde und die ganze friedliche Stimmung dahin wäre.
„Was mögen sie lieber? Erdbeere, Kirsche oder Pfefferminz?“
„Kirsche.“, sagte Severus unwillkürlich, doch im selben Moment fuhr er Hermine an: „ Aber wozu bitte?“.
Die junge Hexe grinste schon wieder. Snape und Kirsche. Wie verdreht war das denn?
Sogleich streckte sie ihm den rotverpackten Kaugummi entgegen. Snapes Hand näherte sich zögerlich dem Kaugummi, als befürchte er, dass das rote Ding in Hermines Hand ihn demnächst in den Finger beissen würde.
Als er den Kaugummi in der Hand hielt, packte er ihn, auf Anweisung Hermines, aus. Hermine registrierte, dass er das mit einer Hand machte, während die andere, Gott sei Dank, am Steuer blieb. Wie geschickt er doch war... .
Snapes Miene verdunkelte sich, als er bemerkte, dass der eigentliche Kaugummi einen noch viel tieferen Rotton hatte als die Verpackung. Ausserdem breitete sich plötzlich ein so köstlicher Kirschgeruch im Auto aus, dass ihm das Wasser im Munde zusammenlief und er am liebsten sofort in den Kaugummi gebissen hätte.
Ob diese Gryffindor ihm Drogen unterjubeln wollte? Wollte sie ihn sĂĽchtig machen und ihn danach erpressen?
Hermine sah, dass Snape den Kaugummi ungefähr so kritisch beäugte, als wäre dieser ein entfernter Verwandter. Sie musste lachen.
„Was gibt es da zu lachen?“, fragte Snape erbost.
„Der Kaugummi tut ihnen nichts, Professor. Stecken sie ihn einfach in den Mund und kauen sie drauf rum. Das ist wirklich ziemlich entspannend. Aber sie dürfen ihn auf keinen Fall runterschlucken, sonst bildet sich in ihrem Magen ein Knoten“.
Severus wurde langsam wütend. Dachte die kleine Hexe etwa, er hätte Angst? Trotzig schob er sich den Kaugummi in den Mund und kaute.
Zuerst blickte er etwas grimmig drein, doch schon nach ein paar Sekunden hellte sich sein Gesicht auf.
„Und?“, fragte Hermine.
„Ziemlich gut.“, meinte Snape. Doch sie sah ihm ganz genau an, dass er es wohl mehr als ziemlich gut fand. Tja, ein Dankeschön konnte sie wohl eher nicht erwarten.
Sie beobachtete Snape eine Weile dabei, wie er seinen Kaugummi genoss, dann fing sie plötzlich an zu reden, ohne eigentlich zu wissen wieso.
„Wissen sie, als ich ein kleines Kind war, hab ich einmal einen Kaugummi verschluckt. Ich hatte wahnsinnige Angst, denn meine Oma hatte mir erzählt, dass man, wenn man Kaugummis runterschluckt, einen riesigen Klumpen im Magen kriegt und daran sterben kann. Ich dachte wirklich, mein letztes Stündchen hat geschlagen.“, sie kicherte. Im gleichen Moment färbten sich ihre Wangen rot und sie nuschelte verlegen: „Tut mir leid, dass ich hier solchen Unsinn erzähle. Ich weiss, dass sie das nicht mögen.“.
Einen Moment lang herrschte Schweigen. Dann lachte Snape plötzlich. Hermine sah ihn verwundert an.
„Was haben sie dann gemacht?“, fragte er.
Hermine war ziemlich überrascht, doch sie beschloss, dass es besser war, jetzt weiterzureden als weiterhin die Beschämte zu spielen.
„Ich getraute mich nicht, meinen Eltern von der Sache zu erzählen. Sie müssen wissen, dass die Beiden Zahnärzte sind, und sie waren immer dagegen, dass ich Kaugummi kaue, sie fanden, es schädige meine Zähne. Also hab ich die ganze Sache verschwiegen. Ich habe aber fast nichts mehr gegessen, denn ich wollte verhindern, dass sich der Knoten in meinem Bauch noch weiter vergrössert. Irgendwann fragte meine Mum mich besorgt, ob ich krank sie. Ich habe angefangen zu weinen und sagte ihr, dass ich bald sterben müsse und dass ich nicht wolle, auf keinen Fall wolle, dass auf meinem Grabstein der wahre Grund für meinen Tod stehen würde. Denn dann hätten alle gewusst, was ich für ein ungehorsames Mädchen gewesen war. Meine Mutter blickte mich verdutzt an und fragte mich, wieso ich dachte, ich müsse sterben. Da hab ich ihr alles erzählt. Sie war Gott sei Dank nicht wütend und hat mir alles erklärt. Glauben sie mir, das war einer der glücklichsten Tage meines Lebens.“.
Hermine lachte. Die Erinnerung war selbst jetzt, nach so vielen Jahren, noch lustig. Severus lachte diesmal nicht mehr mit, aber er sah sie grinsend an.
Es war nicht zu fassen, was diese junge Hexe mit ihm machte, wozu sie ihn bewegen konnte.
Fast hätte er das Strassenschild übersehen, auf dem gross angeschrieben „Duddleham“ stand. Schnell trat er auf die Bremse und kriegte den Wagen noch in letzter Sekunde um die Kurve.
Die Reifen quietschten und Hermine schrie verschreckt auf.
Als sie sich wieder beruhigt hatte, sagte sie: „Wollen sie mich umbringen?!“
„Nein, besser nicht. Sonst müsste ich mir noch ein ganzes Jahr lang das Geheule von Potter und Weasley anhören.“, sagte Snape und grinste böse.
Hermine murmelte etwas in sich hinein, und starrte aus dem Fenster. Plötzlich sah sie Severus an, und in ihrem Blick lag pure Verzweiflung.
„Es gibt da etwas, was ich ihnen sagen muss. Ich werde sterben, und zwar bald.“.


Severus sah sie fassungslos an. Was sollte das den jetzt bedeuten?
Plötzlich erschien auf ihrem Gesicht ein Grinsen.
„Ich hab meinen Kaugummi verschluckt.“
Severus atmete erleichtert auf.
„Tun sie so etwas nie mehr wieder. Sonst muss ich sie zu mindestens 1000 Stunden nachsitzen verurteilen!“, sagte er böse. Doch sowohl Hermine wie auch er wusste, dass er es nicht halb so ernst meinte, wie er es sagte. „Obwohl, ein paar Stündchen mit ihr könnten ja nicht schaden..“, meldete sich ein sehr unanständiger Teil von Snapes Kopf. Sofort verdrängte er den Gedanken wieder.
„Ausserdem kann ich ihnen zumindest mitteilen, dass sie nicht allein sterben werden. Ich hab den Kaugummi nämlich auch verschluckt.“.
Wieder lachten beide, dann hingen sie wieder beide denselben Gedanken nach wie schon zu Beginn dieser aussergewöhnlichen Fahrt.

Etwa eine Stunde später bog Snape plötzlich auf einen Weg ab, der anscheinend mitten in die Natur hinein führte. Schon Minuten später sah Hermine nur noch ziemlich hohe Gräser, Blumen und ein paar Bäume, als sie aus dem Autofenster blickte. Snape hatte gerade einen stablosen Zauber über den gefesselten Mann auf der Rückbank gesprochen, der seit kurzer Zeit trotz seines Knebels versuchte, um Hilfe zu schreien. Sofort verstummte der Mann.
„Wohin fahren wir?“, fragte Hermine, die langsam aber sicher misstrauisch wurde.
„Wir haben hier etwas zu erledigen.“, meinte Snape trocken.
Etwas zu erledigen? Was er damit wohl meinte? Sie hoffte doch sehr, dass diese Erledigung nichts mit ihr zu tun hatte... . Hatte sie es vielleicht zu weit getrieben mit ihrem Tränkelehrer? Oder wollte er jetzt da weitermachen, wo sie gestern Abend aufgehört hatte.
Hermine schluckte leer.

@all Vielen, vielen Dank für die lieben Komis. Ich bin echt froh, dass euch die Story gefällt. Es war nämlich eher eine meiner spontanen, verrückten Ideen, diese ff zu schreiben, als wir im Englischunterricht das Wort „orienteering“ lernten. Anfangs dachte ich, die ff würde vielleicht 3 oder 4 Kapitel lang. Und jetzt sieh sich einer an, was daraus geworden ist (= Ich hoffe, euch gefällts weiterhin so gut und ihr verzeiht mir, wenn ich jetzt nicht mehr ganz so häufig update wie auch schon, da jetzt meine Ferien leider wieder zu Ende sind...p.s. eine Frage an alle: Würdet ihr es mögen, wenn ich auch dann noch weiterschreibe, wenn die beiden wieder in Hogwarts sind oder findet ihr, ich sollte es bei dem „orienteering“ belassen und meiner Inhaltsangabe absolut treu bleiben? xD
knuddl an alle
safranblĂĽte


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Zitat
Ich habe diese BĂĽcher fĂĽr mich selbst geschrieben. Was passiert ist, ist ein Schock fĂĽr mich. Ich dachte mir, dass die BĂĽcher vielleicht drei Menschen gefallen werden, neben mir meiner Schwester und, vielleicht, meiner Tochter.
Joanne K. Rowling