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Fanfiction

Orienteering- ich bin ein snape, holt mich hier raus... - Eine unpassende Bemerkung

von safranblüte

Schwungvoll öffnete Snape die Autotür und stieg ebenso elegant aus. Hermine versuchte ihm dies nachzutun, aber dank ihrer angeborenen Tollpatschigkeit wäre sie beinahe kopfvoran aus dem Auto geflogen.
Gott sei Dank war Snape gerade damit beschäftigt ihre "Geisel" aus dem Auto herauszuzerren. Trotz der Fesseln versuchte der arme Mann wie wild zu zappeln, und bereitete seinem Entführer damit ziemliche Probleme.
Snape stiess einen Fluch aus, von dem Hermine nie gedacht hätte, dass sie einmal so etwas aus dem Mund ihres gebildeten, anständigen Zaubertranklehrer hören würde...
Als der Mann auf dem Boden lag, löste Snape seine Fesseln. Hermine war ein wenig beunruhigt, denn sie fragte sich gerade, was Snape jetzt wohl mit seinem "Opfer" anzustellen gedachte..
"Verschwinde.", sagte der Tränkemeister da auf einmal. Der Mann sah ihn völlig verwirrt und verängstigt an. Dann rappelte er sich ungeschickt auf und stolperte über das Feld davon. Vorher aber sagte er noch: "Was seid ihr denn für welche...Bonnie und Clyde oder was?"
Hermine kicherte, als sie das hörte, und konnte es sich nicht verkneifen dem weglaufenden Typen hinterherzurufen:
"Wenn du jemandem von der Sache erzählst, bist du tot." Und dann fügte sie noch in der besten "Mafia-Manier" hinzu: "Wir werden dich finden, egal wo du bist."

Snape sah seine Schülerin entgeistert an.
Dann erschien ein leicht verärgerter Ausdruck auf seinem Gesicht und er fuhr sie an:
"Herrgott, mussten sie das unbedingt sagen. Der Idiot war sonst schon einem Nervenzusammenbruch nahe...wahrscheinlich stecken die den jetzt in die Irrenanstalt."
Schnippisch meinte Hermine: "Na und? Der hat nichts Besseres verdient...was glaubt der einfach, mich einfach so betatschen zu können!?"
Dann drehte sie sich um und stapfte zurück zum Auto. Snape verharrte noch einen Moment auf der Stelle, ein undurchsichtiges Grinsen im Gesicht. Die Kleine mochte es also nicht betatscht zu werden?..Hmm seltsam dass es ihr gestern so wenig ausgemacht hatte..Wie würde sie wohl reagieren wenn er das Ganze nochmal wiederholen würde?

Schliesslich stieg Severus auch wieder ins Auto und fuhr zurück zur Strasse. Sie fuhren eine Weile schweigend dahin, dann fragte Severus: "Wissen sie, was der Muggel gemeint hat, als er sagte wir seien "Bonnie und Clyde"?"
Die junge Hexe neben ihm lachte auf, doch als Severus sie mit einem seiner berühmt-berüchtigten bösen Blicken strafte, riss sie sich zusammen und sagte: "Bonnie und Clyde waren ein Verbrecherpärchen, die in den 30er Jahren in den USA zusammen unanständige Dinge anstellten." Bei dieser Anspielung schlich sich ein Grinsen auf Hermines Gesicht, doch Snape blickte noch immer ziemlich sauer aus der Wäsche, also sprach sie schnell weiter: "Sie wissen schon, Banken ausrauben, Überfälle, Leute umbringen - solches Zeugs halt."
"Solches Zeugs halt..mhm."
Hermine registrierte sehr wohl, dass ihr Tränkelehrer ein Lächeln unterdrücken musste.
Sie schwiegen sich wieder eine Weile an, dann meinte Hermine:" Wie lange geht es wohl noch bis Duddleham?"
"Sehe ich aus wie Vogelscheuche Trelawney? Wenn ich das wüsste, hätte ich es ihnen wohl von Anfang an gesagt, damit mir diese Frage erspart geblieben wäre."

Wieso war er jetzt wieder so ein Stinkstiefel? Hermine zog eine beleidigte Schnute und meinte dann schnippisch: "Tut mir ausserordentlich Leid, dass ich sie mit dieser Frage belästige, aber ich dachte mir, da sie ja die ganze Zeit ihre stablosen Todesser-Superkräfte rühmen, könnten sie das vielleicht auch wissen."

Autsch. Das hatte gesessen. Severus war zuerst ein wenig überrumpelt, dann musste er sich jedoch stark beherrschen, beide Hände am Lenkrad zu lassen und Hermine nicht zu schlagen. Dieses Gör! Sie hatte keine Ahnung. Die Todesserzeit war das Schlimmste gewesen, was er je erlebt hatte. Und sie erlaubte sich, sich darüber lustig zu machen.

Hermine hatte gemerkt, dass sie etwas Falsches gesagt hattte. Verdammt, wieso konnte sie auch nie ihren Mund halten? Manchmal redete sie schneller als sie denken konnte..
Hatte sie es sich nun endgültig mit ihrem verscherzt mit dem doch immer symphatischer werdenden Snape?
"Und wenn schon.", dachte sie wütend, "Trotz allem, was er in den letzten Stunden an Unerwartetem getan hat, ist er noch immer eine unberechenbare, fiese Fledermaus. Jede seiner Launen lässt er an mir aus!"

Snape hörte jedes Wort, das sie dachte, und es machte ihn nur noch wütender. Die Kleine hatte es nicht nur einmal geschafft, sein Herz ein wenig aufzutauen. Er war viel netter zu ihr gewesen, als er je zu jemand anderem war..und er bereute es noch nicht einmal. Und was tat das kleine Gryffindor-Gör? Sie motzte ihn die ganze Zeit nur an!
"Gott sei Dank war ich nie so dumm, ein Kind zu zeugen...Ansonsten müsste ich mich vielleicht noch regelmässig mit dummen Teenagern herumschlagen...als ob Albus nicht schon genug wäre!", dachte er.

Langsam wurde es dunkel, und Snape beschloss, bei der nächsten Schlafgelegenheit anzuhalten. Zu seinem Glück gelangten sie schon ziemlich schnell in ein verschlafen wirkendes, kleines Städtchen und Snape bog bei der ersten Moteleinfahrt ein, die er sah.

Als der Tränkemeister ausstieg, überlegte sich Hermine, was sie jetzt tun sollte. Anscheinend herrschte bei ihnen nun wieder Krieg, und wahrscheinlich wäre es klüger gewesen, im Auto zu bleiben. Andererseits war sie müde...und ihr Hinterteil tat von dem langen Sitzen im alten Wagen auch weh. So beschloss sie, der verhassten Fledermaus ins Motel zu folgen.
Als sie ihren Lehrer, der strammen Schrittes zum Eingang des Hotels ging, endlich eingeholt hatte, fragte sie ihn schnaufend: "Sir, wir haben nicht genug Geld, um hier zu übernachten."
Snape strafte sie mit einem verachtenden Blick und sagte dann in seinem kältesten Ton: "Wie sie wissen, bin ich ein Todesser. Ich denke ich werde morgen einfach alle umbringen, anstatt zu bezahlen."

Betroffen blickte Hermine zu Boden. Anscheinend hatte sie mit ihrer Stichelei im Auto wirklich einen wunden Punkt getroffen.


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Daniel musste nicht nur schwimmen, spielen, Dialoge sprechen und auf Monster reagieren, die später per Computer hinzugefügt wurden, sondern er trug dabei auch Schwimmflossen an Händen und Füßen. All das absolvierte er sieben Meter tief unter Wasser in völliger Dunkelheit – bis ihm die Luft ausging und er das Zeichen gab: Einer der Stuntleute schwamm dann zu ihm hin und gab ihm seine Sauerstoffmaske zurück. Eine wirklich unglaubliche Leistung.
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