
von safranblüte
Der Kuss fegte jeglichen Gedanken aus Hermines Kopf. Das Einzige, was sie noch wahrnahm, waren seine Lippen.
Er küsste sie so lange, bis sie sich von ihm lösen musste, um Luft zu holen.
Severus schaute die Hexe ihm gegenüber lange an. Sie sah so hübsch aus, mit ihren von der langen Autofahrt zerzausten Haaren und den vom Kuss geröteten Lippen. Eigentlich hatte er sie nicht küssen wollen. Eigentlich hatte er diese ganze Angelegenheit beenden wollen. Zu seinen und ihrem Besten. Denn auf Kurz oder Lang würde diese Beziehung keinem von ihnen gut tun..beziehungsweise ihr wahrscheinlich weniger als ihm.
Doch er hatte einfach keine Wahl. Sein Körper hatte sich seinem Verstand widersetzt. Er brauchte sie jetzt einfach, er musste sie jetzt spüren.
Snape nahm ihr Gesicht in die Hände und küsste erst Hermines Stirn, danach wieder ihre Lippen. Dann legte er die Hände wieder an ihre Schultern und zog sie nach unten, so dass sie nicht länger vor ihm stand, sondern neben ihm auf dem Bett zum Sitzen kam.
Er küsste und küsste und küsste sie, solange bis sie nicht mehr wusste wo oben und unten war. Ihre Gefühle spielten verrückt, sie wusste nur noch eines mit Gewissheit: sie wollte ihn, und zwar jetzt gleich.
Mit fahrigen Fingern begann sie sein Hemd aufzuknüpfen. Die Robe hatte er Gott sei Dank nicht an, denn schon das Hemd bereitete ihren zittrigen Händen mehr als genug Schwierigkeiten.
Severus stoppte ihre Hände, und nahm sie in die seinen.
"Bist du sicher, dass du das willst?", fragte er sie.
Sie überlegte einen kurzen Moment, dann löste sie ihre Hände von seinen und knöpfte das Hemd weiter auf. Er seufzte. Niemand sollte sagen, er hätte sie nicht gewarnt.
Doch er würde es nicht noch einmal tun. Er würde es nicht noch einmal tun können.
Als Hermine das Hemd endlich aufgemacht und ihm über die Schultern gestreift hatte, erstarrte sie kurz, als sie die vielen Narben auf seinem Oberkörper sah. Die Spuren Voldemorts?
Behutsam küsste sie jede einzelne.
Severus stöhnte. Noch nie hatte ihn jemand so berührt. Seine Erregung steigerte sich langsam ins Unermessliche. Er fuhr mit den Händen unter Hermines T-Shirt und schob es langsam nach oben. Sie trug den gleichen bezaubernden BH wie am Vortag, doch diesmal schenkte Severus ihm nicht viel Beachtung, sondern wollte ihn am besten gleich loswerden.
Allerdings gestaltete sich das schwieriger, als er gedacht hätte. Das Ding hatte einen seltsamen Verschluss.
"Verdammtes Muggelzeug.", dachte er verärgert.
Hermine bemerkte seine Schwierigkeiten und beendete seine Nestelei am Verschluss indem sie diesen geschwind mit zwei Fingern löste.
Grinsend sah sie ihn an.
Snape hatte keine Zeit sich über sein Versagen aufzuregen, denn die Brüste der Gryffindor zogen ihn völlig in ihren Bann. Wie hatte er, der alte, kaputte Mann aus den Kerkern so einen wunderschönen, jungen Körper nur verdient?
Bevor er sich weiter darüber Gedanken machen konnte, küsste er Hermines Schlüsselbein, und liess seine Lippen langsam abwärts gleiten.
Hermine glaubte wahnsinnig zu werden, als seine Lippen bei ihren Brüsten angekommen waren, und als er noch tiefer glitt, schien vor ihren Augen ein Feuerwerk zu explodieren.
Irgendwann küsste er sie wieder auf den Mund, und sie spürte seine Erregung an ihrem Bein. Schnell warf sie einen Blick nach unten. Sie schluckte leer.
Snape spürte, wie sich die mittlerweile unter ihm liegende Hermine verkrampfte.
"Hast du Angst?"
Sie sagte nichts, schaute ihn nur an. Er küsste sie und sagte dann:
"Du musst keine Angst haben."
Hermine wollte ihm keine Antwort geben, denn sie wusste es eigentlich selber nicht so genau...es war nur ein, nunja, ein seltsames Gefühl.
Doch dann zog Severus sie wieder in einen leidenschaftlichen Kuss und drang langsam in sie ein. Und all ihre Angst war geschwunden.
TBC
...jetzt ist es also geschehen *hilfe*^^ hehe naja wenigstens hab ichs jetzt hinter mir xD...und: die nächsten chaps können wieder etwas weniger kitschig werden, wie versprochen ;-) komis???bittö
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.