
von Nymphadora Tonks
Er hat dein Herz gebrochen
und dich deiner Seele beraubt.
Und tief in dir ist nur noch ein großes Loch, das schmerzt.
Du brauchst erst mal etwas Zeit für dich alleine,
um wieder zu dir selbst zu finden.
,,Bella warte ! Das wollte ich nicht !“ doch das letzte was Rodolphus noch von seiner Frau sah, war ihr Rücken. Mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck ging er zu der Schlafzimmertür in der sich Bellatrix gerade eingeschlossen hatte und klopfte vorsichtig an die Tür.
,,Bitte Bella, mach auf ! Es tut mir leid, aber du musst doch verstehen. Selbst Lucius glaubt nicht mehr daran, dass der Dunkle Lord noch einmal auferstehen wird ! Und du weißt genauso gut wie ich : Er wird dich nie lieben, Bella. Selbst wenn er da draußen noch irgendwo ist, der Dunkle Lord kann nicht Lieben !“ sagte er verzweifelt und klopfte noch einmal an die Tür. ,,Aber ich kann...“ flüsterte er so leise das sie es nicht hören konnte.
Ich bin der, der dich wirklich liebt, Baby.
Und ich habe schon die ganze Zeit an deine Tür geklopft.
Plötzlich hörte er Schritte aus dem Zimmer, Schritte die geradewegs auf die Tür zusteuerten. Vorsichtig trat er bei Seite und im nächsten Moment trat seine Frau mit rotgeweinten Augen aus dem Schlafzimmer. ,,Wie kannst du nur so etwas sagen ???“ zischte sie. „Wir sind Todesser ! Der Dunkle Lord braucht uns ! Wir müssen an ihn glauben !“ funkelte sie ihn an und ging an ihm vorbei in das Wohnzimmer und ließ sich erschöpft in dem Sessel nieder. Sie wollte jetzt nicht über ihre unerwiderte Liebe zum dunklen Lord reden.
Mit einem halbwegs zufriedenen Lächeln folgte Rodolphus seiner Frau. Wenigstens weinte sie nicht mehr.
Solange ich lebe, werde ich auf dich warten.
Solange ich atme, werde ich für dich da sein.
Ruf' mich wann immer du willst, ich werde auf dich warten.
Und wann immer du mich brauchst, werde ich für dich da sein.
Langsam trat er hinter sie und massierte ihre Schultern. Nach ein paar Minuten beugte er sich zu ihr runter. ,,Vergiss ihn Bella, wir müssen jetzt an uns denken. An unser Leben.“ Flüsterte er ihr ins Ohr. Bella riss die Augen auf. ,,Ich kann ihn nicht vergessen, Rodolphus... und ich will es auch nicht...“ flüsterte sie zurück.
Ich habe gesehen, wie du dich in den Schlaf geweint hast.
Und ich kann fühlen, wie du leidest.
Kann ich vielleicht irgendetwas für dich tun?
Ich merke schon, dass dein Schmerz nicht so schnell wieder verschwinden wird,
aber ich werde weiter warten,
bis am Horizont wieder ein neues Licht erscheint.
Ich bin der, der dich wirklich liebt, Baby.
Und ich halte es einfach nicht mehr länger aus.
Missmutig ließ er von ihr ab. ,,Ich sehe wie sehr du leiderst und ich will dir helfen ! Wir sind verheiratet, Bella !“ ,,Unfreiwillig !“ giftete sie ihn an.
Solange ich lebe, werde ich auf dich warten.
Solange ich atme, werde ich für dich da sein.
Ruf' mich wann immer du willst,
ich werde ich auf dich warten.
Und wann immer du mich brauchst,
werde ich für dich da sein.
Tränen traten ihn ihm in die Augen. Was hatte sie gesagt ? Ja, es stimmte sie haben nur geheiratet um den Reinblutwahn nachzugeben, doch er hatte doch immer geglaubt mit der Zeit würde sich das legen, mit der Zeit würde sie anfangen ihn so zu lieben wie er sie liebte.
Noch bei keiner anderen habe ich so gefühlt wie bei dir.
Du gehörst zu mir und ich möchte mit dir zusammen sein,
bis wir gemeinsam alt geworden sind.
Seine Eltern waren so stolz das er eine Black heiraten würde, doch er war einfach nur stolz das er SIE und nicht eine andere Reinblüterin heiraten durfte, dass sie später doch nachgegeben hatte.
Als sie sah das ihm Tränen in die Augen getreten waren, wandte sie ihren Blick auf die Haustür. Kurzentschlossen stand sie auf und war auf den Weg das Haus zu verlassen, doch Rodolphus war schneller. Er packte sie am Arm und drückte sie gegen die Wand hinter ihr. ,,Bella, Ich liebe dich !“ als sie diese Worte hörte, weiteten sich ihre Augen und sie stieß ihn von sich weg und verließ das Haus.
Draußen vor der Tür brach sie auf der Treppe zusammen. Was waren das für Gefühle die sie da spürte ? Hatte sie sich vielleicht doch in ihn verliebt ? Schnell schüttelte sie den Kopf. Das durfte nicht sein oder ?
Traurig saß Rodolphus im Sessel indem vorher noch seine Frau gesessen hatte. Würde sie wieder zurück kommen ? Er würde hoffen, beten und warten.
Die Liebe, die du brauchst,
findest du direkt vor deinen Augen.
Also bitte, komm' nach Hause.
Solange ich lebe, werde ich auf dich warten.
Solange ich atme, werde ich für dich da sein.
Ruf' mich wann immer du willst,
ich werde ich auf dich warten.
Und wann immer du mich brauchst,
werde ich für dich da sein.
Draußen vor der Tür wischte sich Bella sich die Tränen weg. Nein sie durfte nicht weinen ! Sie war schließlich eine Black und als Black bekam sie immer was sie wollte. Und nun war sie sich auch sicher was es war. Langsam stand sie auf und ging zurück. Zurück zu IHREM Mann.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.