
von Ginny_93
@ Merle – na ja, ich hab Ferien, insofern geht’s jetzt erst einmal recht schnell :P ich denke, solange ich noch Ideen habe, wies weiter gehen soll, wird jeden Tag mindestens eins kommen ;) dafür wird die ff bestimmt umso länger ^^ freut mich, dass dir auch das letzte Kapitel gefallen hat. Ich hoffe, dass dieses hier dich ebenso anspricht, wir werden sehen... ;) ich bedanke mich sehr für das wundervolle Kompliment, ist sehr lieb von dir :D
@ Hauself – ich freue mich, dass die ff so gut ankommt :D hoffe, dieses chap gefällt dir auch
@ **cassa** - ich bin mehr so der Eifersuchtstyp xD und na ja, daher dann die Stelle zwischen Draco und Ron ;)
@ h+rinlove – danke, freut mich, dass die ff dir bisher gefällt :D ich weiß aber allerdings nicht, ob meine Draco Beschreibung auch so wird, wie man ihn aus den Büchern kennt, das Gute daran ist, dass ich immer noch sagen kann, dass er jetzt ja anders ist weil er ja nicht mehr unter dem Druck aller steht und so :P
@ Schnäbelchen_1 - haha, wo dus sagst fällt mir auf, dass ich monatlichen Streit geschrieben hab xD man man, das sollte eigentlich garnicht sein.. auf jeden Fall hatte ich vor, Ginny und Harry als ein Traumpaar darzustellen, nur naja.. da hab ich wohl nicht so aufgepasst^^ freut mich aber, dass die ff dir trotzdem gefällt ;)
--> an alle: ich hab eine Sache geändert, hatte versehentlich geschrieben, dass Ginny und Harry sich monatlich streiten. Hab den Satz deswegen nur dazu geändert, dass Hermine nicht möchte, dass die zwei sich nur deswegen streiten. Hoffe, das ist so ok ;)
Am nächsten Morgen erwachte Hermine mit dem Beschluss, an diesem Abend wieder in ihrer Wohnung zu schlafen. Also stand sie auf, duschte sich und machte sich auf den Weg in die Küche, um mit Ginny den Tag zu besprechen. Die beiden hatten beschlossen, an diesem Tag noch einmal in die Winkelgasse zu gehen, da sie gar nicht richtig dazu gekommen waren, etwas anderes als den Buchladen zu besuchen.
Als sie in die Küche trat, saß Ginny schon am Tisch und aß ihr Frühstück zu Ende. Sie begrüßte Hermine mit einem freundlichen Lächeln und einem „Morgen“, stand auf und kam mit einer Pfanne Rührei zurück, um Hermine aufzutun. ‚Sie ist genau wie ihre Mutter’, musste Hermine schmunzeln. „Und, wollen wir uns gleich auf den Weg machen oder erst später gehen?“, fragte Ginny Hermine, nachdem diese schon über die Hälfte ihres Rühreis aufgegessen hatte. Hermine musste gar nicht erst lange nachdenken. „Wir können sofort gehen, wenn du möchtest, ich esse nur noch schnell zu Ende und danach-“ Doch Hermine wurde von Ginny gestoppt. „Hermine, langsam, langsam, sonst verschluckst du dich noch. Kein Grund zur Eile. Lass dir Zeit, wir haben den ganzen Tag, okay?“ Hermine nickte und lies sich zumindest ein wenig Zeit. Sie wollte doch ganz gerne sehr schnell los. Sie musste dringend auf andere Gedanken kommen.
In der Winkelgasse war wie immer viel los. Sie schlenderten ein wenig herum. Sie kamen an vielen Läden vorbei. Sie kamen an einem kleinen, neueren Café vorbei. Es hieß „Coffee’n’Cake“. Sie nahmen sich fest vor, hier später noch einmal vorbei zu schauen, da es von innen sehr gemütlich aussah und eine wunderbare Atmosphäre versprach. Also gingen sie vorerst weiter. Sie kamen auch an vielen Kleidergeschäften vorbei. In manchen wurden sie sogar fündig. Hermine hatte ein wundervolles Sommerkleid entdeckt. Es war in einem hellen Ton und hatte viele kleinere Blümchen drauf. Hermine hatte sich sofort entschieden, es zu kaufen, schon als sie es sah. Ginny fand eine wundervolle neue Jeans und ein neues Paar Schuhe. Ginny bezahlte noch, während Hermine schon einmal vor die Tür ging, da es in dem kleinen Laden sehr voll und somit für sie nicht mehr wirklich Platz neben Ginny war. Draußen schaute sie sich ein wenig um. Sie stockte, als sie ein ganz bestimmtes Geschäft sah. Es hieß „Special Day“. Sie blieb geschockt stehen. Tränen fingen an sich in ihren Augen zu bilden. Sie rannte zu Ginny. „Du Ginny?“ „Ja, was ist? Oh Gott, wieso weinst du denn, Hermine?“ „Sag mal, wie hieß der neue Laden, den du gestern meintest? Zu dem wir jetzt gerade gehen wollten?“ „Äh, Luna meinte irgendwas von ‚Special Day’ oder-“, begann Ginny, doch sie stoppte als Hermine laut anfing zu schluchzen und man ihr ansah, dass sie die Tränen unterdrückte. „Hey, Süße, was ist denn?“, fragte sie geschockt. Hermine drehte sich zu dem eben gefundenen Laden um und zeigte auf ihn. „Ich hab ihn gefunden.“ Ginny schaute geschockt zu dem Laden. Es war ein Brautkleidladen. Jetzt war Ginny sofort klar, wieso Hermine bei diesem Anblick anfing, zu weinen. Sie nahm sie in eine etwas abseits liegende Ecke mit und zog sie in ihre Arme. „Hey, Hermine, ist schon gut“, versuchte sie Hermine zu beruhigen, doch diese musste jetzt erst richtig weinen, wo niemand sie mehr sehen konnte. Ginny versuchte immer wieder sie zu beruhigen. Sie hatte nicht gewusst, dass Luna ihr unbedingt von einem Brautladen so empfehlend berichtet hatte. Das war natürlich genau das gewesen, was Hermine nicht gebrauchen konnte. Einen Laden, der sie auch noch an Ron und den nicht existierenden aber von beiden Seiten angedachten Heiratsantrag erinnerte.
Es dauerte lange, bis Ginny Hermine davon überzeugen konnte, dass Ron es nicht wert war, dass sie sich von ihm den ganzen Tag verderben lies. Natürlich wusste sie genau, dass Hermine das nicht sonderlich half, aber immerhin half es ein wenig beim beruhigen. Die Tatsache, dass sie nicht einmal darauf vorbereitet gewesen war, war das Schlimmste für Hermine. Woher sollte sie auch wissen, dass sie nicht einmal in der Winkelgasse Ablenkung von Ron bekam, sondern eher viele schmerzhafte Erinnerungen. Jeden Laden, den sie gemeinsam mit ihm besucht hatte, konnte sie schon vom Weiten nicht sehen. Deswegen wollte sie mit Ginny einfach nur in dieses nette Café von vorhin gehen. Als sich ihr Gesicht wieder einigermaßen an die übliche Farbe angepasst hatte und ihre Augen nicht mehr allzu verweint aussahen, gingen sie also zurück auf den Weg. Sie gingen den ganzen Weg, den sie seit vorhin gegangen waren, zurück, bis sie wieder vor dem Café „coffee’n’cake“ standen. Hermine atmete noch einmal durch und trat hinter Ginny hinein.
Es war recht groß für ein Café in dieser Gegend. Viele Tische standen im Raum und hatten wunderschön hellblaue Tischdecken drauf. In den Ecken waren Sitzecken mit kleinen Sofas. Überall standen gemütlich aussehende, weiße Sessel an den Tischen, auf denen kleine dunkelbläulich schimmernde Blumenvasen mit verschiedenen weißen Blumen standen. Alles schien verzaubert zu sein, so dass es nicht dreckig werden konnte. Der Boden war in einem helleren grau gehalten, genau wie das Geschirr. Kleine Kissen in verschiedenen Blautönen lagen überall, auf den Sofas und auf den Sesseln, um den Gästen den Sitzplatz gemütlicher zu machen. Hermine und Ginny setzten sich in eine Ecke auf eines der Sofas. Dort warteten sie auf die Bedienung, die auch sehr schnell kam. Und sofort sahen sie ein ihnen nur allzu bekanntes Gesicht. „Hallo, was kann ich euch-“ „Cho??“ Hermine war verblüfft, Cho Chang, Harrys erste Freundin, hier zu treffen. „Arbeitest du hier?“ „Ach, Hermine, Ginny! Ja, aber nur kurzzeitig, der Laden gehört meiner Tante und sie dachte, ich könnte vielleicht einen kleinen Nebenjob gebrauchen, wisst ihr, ich bekomm nicht allzu viel Geld bei meinem anderen Job.“ Cho strahlte die beiden an. Hermine strahlte nicht weniger zurück. Nur Ginny sah so aus, als würde sie lieber mit jemand anderes reden, sie guckte total verbissen in eine andere Richtung als zu Cho und tat nach wenigen Sekunden so, als wolle sie unbedingt die ganze Karte auswendig lernen. Nachdem Hermine und Cho ein wenig über alte Zeiten geredet hatten und Hermine Cho mitgeteilt hatte, dass sie und Ron sich getrennt hatten, bestellten Ginny und Hermine zwei Kuchenstücke und jeder einen Kaffee. Somit ging Cho wieder und Ginnys Körperhaltung entspannte sich wieder ein wenig. „Du kannst sie immer noch nicht leiden, weil sie einmal mit Harry zusammen war, oder?“, fragte Hermine Ginny mit einem leichten Lächeln auf dem Gesicht. Ginny, erfreut, dass Hermine wieder lächeln konnte, lächelte sie an und musste gar nicht antworten. Den beiden war bewusst, dass sie beide genau wussten, dass sich das auch vermutlich nicht allzu schnell ändern würde. Als Cho kurz wieder kam, um ihnen ihre Bestellung zu bringen, guckte Ginny wieder etwas säuerlich, lachte aber gleich mit Hermine über eine alberne Geschichte aus der Vergangenheit, als diese wieder weg war.
Plötzlich öffnete sich die Tür des Cafés und ein junger Mann mit blonden Haaren trat hindurch. Hermine blickte auf und sah direkt in Draco Malfoys Augen. Er musste lächeln und nickte ihr mit dem Kopf zu und setzte sich zu einem Tisch, an dem bereits ein weiterer junger Mann mit braunen Haaren saß. Hermine war wie gebannt und beobachtete ihn noch ein paar Momente, bis Ginny sie wieder in die Wirklichkeit zurück brachte. „Hermine? Hallo, Hermine, hörst du mir überhaupt noch zu?“ Ihre Stimme klang besorgt, ärgerlich und belustigt zugleich. Sie hatte sehr wohl bemerkt, wer da eben durch die Tür eingetreten war und sich an den einen Tisch gesetzt hatte, der Hermines Aufmerksamkeit erheblich in Anspruch zu nehmen schien. Hermine tat, als ob sie nicht wusste, wovon Ginny redete. Sie war sich gerade schmerzhaft bewusst geworden, dass sie hier mit der einzigen Verbindung zwischen ihr und Ron saß. Ginny schien das aber nicht zu merken und so tat Hermine weiterhin so, als sei alles in Ordnung. Sie wollte nicht mehr an Ron denken. Sie wollte endlich abgelenkt werden. Ihr Blick wanderte immer wieder zu dem Tisch, an dem Malfoy saß. Er unterhielt sich angeregt mit seinem Gegenüber und schien daran sehr viel Spaß zu haben. Auf einmal stand der Braunhaarige auf und verlies den Raum, indem er Richtung Toiletten ging. Nun saß Malfoy allein an seinem Tisch. Er blickte sich um. Als er Hermines Blick bemerkte, musste er grinsen. Hermine lief rot an und drehte sich wieder mit aller Aufmerksamkeit zu Ginny. Diese erzählte grade irgendetwas über einen Arzttermin, zu dem sie morgen musste. „Oh man, ich habe wirklich absolut keine Lust, da morgen hinzugehen“, schloss sie letztendlich. „Sie schaute auf die Uhr. „Oh man, ist es schon spät. Willst du noch länger bleiben?“, fragte Ginny Hermine. „Ja, ich glaube ich bleibe noch etwas. Aber geh ruhig, ich werde heute wieder bei mir zu Hause schlafen. Wir reden morgen, okay?“ „Okay, wenn du meinst, dass du das hinkriegst. Dann mach dir einen wunderschönen Abend und wenn was ist, dann meld dich bitte sofort. Du weißt ja, wo du mich findest“, endete sie scherzhaft, umarmte Hermine noch einmal und verlies dann das Café.
Hermine bestellte sich bei Cho noch einen weiteren Kaffee. Der braunhaarige Mann hatte sich schon lange wieder zu Malfoy gesetzt, als Cho mit dem Kaffee wieder kam und sich noch ein wenig zu ihr setzte. Sie plauderten ein wenig, bis der Mann neben Malfoy andeutete, dass er gerne zahlen würde. Also musste Cho natürlich zu ihm gehen, um ihm seine Rechnung zu bringen. Auf einmal war Malfoy verschwunden. Hermine wunderte sich schon, wo er so schnell hin war. Der Braunhaarige verließ das Café. Als Hermine grade Cho rufen wollte, um zu bezahlen, setzte sich auf einmal eine blondhaarige Person auf den Platz, auf dem vor kurzer Zeit noch Ginny gesessen hatte. „Hallo, Granger, wie geht’s?“, fragte die Person neben ihr. „Ganz okay. Und dir, Malfoy?“, antwortete Hermine und sah dem grinsenden Draco Malfoy direkt neben sich in die Augen.
Soo, ich mach erst mal hier Schluss. Im nächsten Kapitel wirds dann wohl erst einmal natürlich um das Gespräch zwischen Hermine und Draco gehen und dann um ihren ersten Abend zu Hause allein, mal sehen... eine Frage: also ich hatte geplant, dass Draco halt ein wenig sich zurück nimmt, weil er merkt, dass es Herm schlecht geht.. habt ihr irgendwelche Wünsche für das Gespräch der beiden? Werde sehen, ob ich die vll mit einbauen kann... Kommis?
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