
von Ginny_93
@ Merle - freut mich wirklich sehr, dass auch das letzte Kapitel dir so gefallen hat :D man, wenn euch das allen nicht so gefallen würde, hätte ich dieses chap glaub ich garnicht geschrieben ;) ich finds nicht sooo prickelnd, aber naja... hoffe, du schreibst dann wieder einen so positiven kommi wenn du zurück bist :D
@ **cassa** - freut mich dass das letzte Kapitel sooo gut ankam :D:D weiß ja nicht, ob sich die Freude auf dieses Kapitel jetzt gelohnt hat ;) naja, ich hoffe mal alles positive^^
@ draco*love - jaa, ohne dich wär ich auf diese idee garnicht gekommen ;) danke für den Tipp :P also ist das letzte Kapitel mit dein verdienst :P hoffe, dieses ist nicht so schrecklich für dich wie ich es finde xD
@ Hauself - freut mich, dass dir die ff hier gefällt :D hier gehts auch schon weiter ;) mal sehen ob das okay ist xD
Die nächsten zwei Wochen waren für Hermine eher einfältig. Sie aß nur noch Dinge, die sie sich von der Pizzeria um die Ecke zur Wohnung bringen lies. An manchen Tagen holte sie sie selbst, doch dies kam weniger vor. Sie brauchte einfach mal etwas Zeit für sich. Sie hatte weder mit Ginny, Harry, Draco oder gar Ron gesprochen und auch keinen gesehen. Überhaupt sprach sie nicht viel, mit wem auch. Sie hatte viel über den Kuss von ihr und Draco nachgedacht und war zu dem Entschluss gekommen, dass sie sich nicht entscheiden konnte, ob sie etwas für Draco empfinden wollte um Ron schneller zu vergessen oder ob sie es tatsächlich tat. Auf jeden Fall gingen ihr die Tage mit ihm nicht aus dem Kopf, egal wie oft sie allein war.
An einem Mittag – Hermine hatte gerade die Pizza, die sie abgeholt hatte, aufgegessen – klingelte es auf einmal Sturm an ihrer Haustür. Sie stand vom Sessel auf und ging zur Tür. Als sie sah, wie Ginny die Treppe hochgerannt kam, wunderte sich Hermine ein wenig. „Mein Gott, ich dachte schon du wärst vielleicht tot oder so, kannst du nicht wenigstens mal anrufen?“, fragte Ginny sie entsetzt. „Ich muss mit dir reden“, sagten beide gleichzeitig. „Okay, komm erst einmal rein und dann erzähl, was mit dir ist“, sagte Hermine und ging einen Schritt zur Seite, um Ginny reinzulassen. „Ich glaube, ich bin schwanger“, sagte diese und sah Hermine erwartungsvoll an. Hermine traute ihren Ohren kaum. „Was? Hast du gerade gesagt, du glaubst du bist schwanger?“ „Jaa, hörte sich auch für mich so an als hätte ich das gesagt“, scherzte Ginny, wurde aber gleich wieder ernst. „Das ist doch toll! Wieso machst du dir dann so einen Kopf? Was soll denn schief gehen?“ fragte Hermine verwirrt. Ginny und Harry waren doch ein Traumpaar, wieso war sie so erschüttert wenn sie sagte sie wäre schwanger. „Es ist zu früh“, war das einzige, das Ginny rausbrachte. Sie lies sich zerstreut auf das Sofa fallen. Hermine begutachtete sie genau. „Hast du Angst, Harry würde es nicht wollen?“ Ginny sah ihr ertappt in die Augen. „Wieso sollte er? Es ist gerade alles so schön, wir sind nicht einmal verlobt, wir wissen gar nicht, wie die nahe Zukunft aussehen soll. Ich meine, ich liebe ihn natürlich, aber ist es nicht ein wenig zu früh für Kinder?“ Ginny sah Hermine verzweifelt an. „Hast du mit Harry mal über Kinder gesprochen?“, fragte sie. Ginny nickte. „Jaa, hab ich.“ „Und?“, fragte Hermine nach. „Wie und?“ War Ginny denn so schwer von Begriff? „Ginny, stell dich nicht an wie dein Bruder, und, was hat er damals gesagt?“, fragte Hermine und lies sich neben Ginny auf dem Sofa nieder. „Ach so.“ Ginny grinste einmal kurz schief, dann sah sie wieder betrübt aus. „Na ja, er meinte damals, dass er nicht wüsste, ob er dazu schon bereit sei. Ich hab ihm zugestimmt. Natürlich sind wir noch nicht bereit dazu. Aber ich weiß nicht. Ich möchte es eigentlich schon ganz gerne bekommen.“ „Du glaubst doch nicht ernsthaft, Harry würde von dir verlangen euer Kind abzutreiben?“ fragte Hermine Ginny geschockt. Ginny sah ihr nur kurz in die Augen, um dann wieder auf den Boden zu starren. „Was ist, wenn er geht?“ Sie fragte nicht sehr laut, es war gerade ein Flüstern, doch Hermine hatte sie genau verstanden. „Ginny, er wird nicht gehen. Er liebt dich, so wie du ihn. Komm, möchtest du nicht lieber einmal mit ihm reden?“ „Ich weiß nicht, ob ich das kann“, sagte Ginny und Hermine sah eine Träne auf ihrer Wange. Hermine nahm sie in den Arm. „Hey, Süße, weißt du, ich kenne Harry schon ziemlich lange. Er liebt dich, mehr als sein Leben. Das hast du doch auch damals in der Schule bemerkt. Und wenn du bis jetzt nie daran gezweifelt hast, wieso dann jetzt? Nur wegen einem Beweis eurer Liebe? Nein, er wird nicht weggehen. Er wird bei dir bleiben. Und ich denke, du solltest es ihm erzählen.“ Ginny nickte. „Ich hab gleich einen Termin beim Frauenarzt. In letzter Sekunde bekommen. Würdest du mitkommen? Damit ich es sicher weiß.“ Hermine nickte und lächelte ihre Freundin aufmunternd an. So zog Hermine sich schnell um und ging zusammen mit Ginny zu ihrem Arzttermin.
Sie musste ungefähr eine halbe Stunde auf Ginny im Wartezimmer warten. Vielleicht war es länger, vielleicht aber auch kürzer. Hermine wusste es nicht genau. Sie war zu sehr in Gedanken. Sie dachte nach. Wie es wohl war? Schwanger zu sein... ‚Wow’, dachte Hermine.
Wie es wohl gewesen wäre, mit Ron Kinder zu haben? Je mehr sie darüber nachdachte, desto weniger dachte sie ernsthaft daran. Sie hätte es niemals gewollt. Nach der Wartezeit kam Ginny strahlend heraus. „Und? Bist du?“, fragte Hermine gespannt. Ginny nickte und strahlte noch mehr. „Harry wird mich nicht verlassen. Bestimmt nicht.“ Mit diesem Gedanken gingen die zwei wieder auf die Straße und Hermine brachte Ginny nach Hause. Danach ging sie noch ein wenig spazieren. Sie ging zu der selben Bank, bei der sie letztes Mal Draco getroffen hatte. Vielleicht hoffte sie auch ihn zu treffen. Wenn sie ehrlich war, sie wünschte es sich sogar. Und ihr Wunsch wurde ihr erfüllt. Sie war nur ein paar Meter von der Bank entfernt, als sie bemerkte, dass jemand auf der Bank saß. Es war Draco. Sie musste schmunzeln. Wink des Schicksaals, dachte sie sich. Sie schritt weiter auf ihn zu. Er schien total in Gedanken, so dass er sie gar nicht bemerkte. Er bemerkte auch nicht, wie sie sich neben ihn setzte. Er hielt sich den Kopf und starrte auf den Boden. Er schien nachzudenken. Sie beobachtete ihn. Sein Haar sah wunderbar weich aus. Eigentlich tat es das immer. Sie hob langsam ihre Hand und konnte sich nicht zurück halten. Sie musste ihm einfach das Haar berühren. Leider stellte sie sich nicht sonderlich geschickt an. Er bemerkte es und sah auf. Als Draco sah, wer da neben ihm saß und was diese Person gerade tat, musste er grinsen. „Hi“, sagte er. Hermine hatte schnell ihre Hand zurück gezogen und musste über sich selbst grinsen. „Hi“, antwortete sie. Die beiden sahen sich einen Moment in die Augen und mussten dann beide beginnen, zu lachen. „Was machst du denn hier?“, fragten beide gleichzeitig. Wieder mussten sie lachen. „Ich musste ein wenig nachdenken und brauchte einen ruhigen Ort“, sagte Draco. „Und du?“, fragte er erneut. Hermine blickte ertappt in eine andere Richtung. Sie konnte ihm ja schlecht sagen, dass sie hierher gekommen war, weil sie gehofft hatte, ihn hier zu sehen. Doch er schien es zu bemerken. „Ach, so ist das.“ Er grinste und sah wieder von ihr weg. Er blickte auf seine Hände und grinste. Hermine war die ganze Situation sichtlich ein wenig peinlich. Sie lehnte sich ein wenig zurück. Er lehnte sich auch zurück. So saßen die beiden ein paar Minuten schweigend nebeneinander, nur die Nähe des anderen genießend. In dem Moment fiel Hermine auf, dass es ihr nicht mal mehr halb so weh tat an Ron zu denken, wie noch vor ein paar Wochen. Es schockierte und erfreute Hermine gleichzeitig. Hatte Draco sie Ron so sehr vergessen lassen? Hatte er ihr so über den Schmerz hinweg geholfen? Indem er sie dazu brachte, sich in ihn zu verlieben, anstatt Ron weiterhin nachzutrauern? Doch was war, wenn Draco es gar nicht so ernst meinte, wie es schien? Draco beobachtete sie. Was sie wohl gerade dachte? Immer, wenn sie über etwas Wichtiges nachdachte, bildete sich eine leichte Falte auf ihrer Stirn. Diesmal war es fast eine große. Also musste es etwas sehr Wichtiges sein. Er belies es dabei und schloss die Augen. Er liebte den Geruch ihres Parfüms. Er musste tief durchatmen und den Kopf schütteln, um diesen Gedanken schnell wieder zu verbannen. Mit Sicherheit wollte sie ihm sagen, dass sie nicht für ihn empfand und dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben wollte. Immerhin hatte sie gerade erst eine Trennung hinter sich, wieso also sollte sie gleich wieder für jemand anderes Gefühle entwickeln können. Noch dazu für ihn. Auch wenn er der Ansicht war, kein allzu schlechter Kerl zu sein. Doch er musste es genau wissen. Wenn sie doch etwas für ihn empfand, auch nur im Ansatz, dann würde er ihr alle Zeit der Welt geben, bis sie sagte, dass sie sich sicher war. Doch wenn sie rein gar nichts von ihm wollte, dann wusste er nicht, ob er den weiteren Kontakt mit ihr ertragen könnte. Er musste sich eingestehen, dass er sich in Hermine verliebt hatte. Mehr, als er es jemals zuvor getan hatte. Also musste er sie fragen, er konnte nicht mehr warten. „Hermine?“, begann er. „Mhhm“, sagte sie. „Sag mal... Ich... Ich glaube, wir müssen reden“, sagte Draco, drehte sich ein wenig und sah ihr direkt in die Augen.
Sooo... Naja, haha, ich finde nicht dass es mein bestes Kapitel ist xD ich finde auch nicht, dass es sonderlich gut ist... Aber mir fällt momentan nichts ein um einen ganz guten Übergang zu machen und naja, da dachte ich stellst du lieber das hier rein anstatt nichts mehr... ;) habt ihr vll n ganz paar Ideen wie das Gespräch zwischen den beiden verlaufen könnte was jetzt mit ihnen ist und so? wenn ja, dann könnt ihr mir das ja bitte sagen :) Freue mich immer über Kommis :D
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