
von Ginny_93
@ Merle - freut mich, dass es dir gefallen hat :D ich hoffe, du guckst immernoch fleißig, um dieses Kapitel zu entdecken ;)? Hoffe es gefällt dir einigermaßen :)
@ **cassa** - schöön, dass du der Meinung bist, dass es dazu gehört :) dann kann ich ja beruhigt weiter schreiben xD freut mich, dass es dir gefallen hat :)
@ draco*love - freut mich, dass es dir gefallen hat :D naja, ich dachte mir 'wenn ichs jetzt ohne versöhnung mach, bin ich wieder unzufrieden mit dem Kapitel...' also lieber mit ;) hoffe, dieses Chap ist einigermaßen gut :P
Auch Draco musste nun lachen, als er sah, dass Hermine hingefallen war. „Nicht so stürmisch, Klamotten können schon gemein gefährlich werden, wenn sie das Gefühl haben angegriffen zu werden.“ Hermine war inzwischen aufgestanden. „Na warte“, zischte sie und sprang aufs Bett auf Draco rauf. Er stöhnte unter der plötzlichen, überraschenden Last und musste lachen. Er hielt sie fest und drehte sich mit ihr, so dass er nun über ihr war. Sie trug ein Nachthemd von sich, das zwar nicht durchsichtig war, dafür aber nicht allzu lang. Er musste grinsen. „Weißt du, am besten finde ich es eigentlich, dass du keine Unterwäsche trägst und es mir dadurch nur unnötig einfach machst“ raunte er ihr ins Ohr. Hermine musste auflachen. „Denk nicht, dass ich dich so einfach ran lasse, Draco Malfoy. Und jetzt runter von mir, ich sterbe gleich vor Hunger.“ Enttäuscht lies Draco von ihr ab und sah ihr zu, wie sie sich Unterwäsche, ein normales T-Shirt und eine Jogginghose anzog. Dass ab und zu ein Grinsen über sein Gesicht huschte, entging Hermine keineswegs. Dafür bestrafte sie ihn mit dem Wurf ihres Nachthemds, das direkt auf seinem Gesicht landete. „Du bekommst alles zurück, spätestens heute Abend, das ist dir klar, oder?“ grinste er sie an. „Jaa, aber vielleicht will ich ja auch genau das“ lachte sie und verschwand schnell aus dem Zimmer, um für sich und Draco schnell etwas zu essen zu bereiten.
Draco lag immer noch im Bett auf der Seite mit Hermines Nachthemd unter seinem Kopf als sie das Schlafzimmer betrat und belustigt das Tablett mit dem Frühstück abstellte, um ihm einen sanften und trotzdem leidenschaftlichen Kuss zu geben. „Wow, Frühstück am Bett, dass ich so was noch mal erlebe...“ begann Draco zu schwärmen. „Tjaa, dafür werde ich heute Abend die schöööönste Massage meines Lebens erleben“ grinste Hermine ihn an. „Ach, meinst du? Ich dachte da mehr an etwas-“ „Draco!“ unterbrach Hermine ihn. „Ich will es noch gar nicht so genau wissen.“ Jetzt musste auch er sehr lachen.
Nachdem die zwei gemeinsam gefrühstückt hatten, beschlossen sie, einen kleinen Ausflug zu machen. Sie wollten irgendwo picknicken und apparierten so in einen weiter entfernten Wald, um auch nicht gestört zu werden. Sie genossen die Zweisamkeit vollends. Doch Hermine wollte Ginny noch unbedingt von der Versöhnung berichten. So verabschiedete sie sich irgendwann von Draco und beide apparierten, Draco nach Hause, Hermine zu Ginny.
„Echt? Er hat soviel getrunken deswegen?“ Ginny war ganz außer sich gewesen. „Wenn ich’s dir doch sage, ja, hat er“, versicherte Hermine Ginny. „Oha... Na der scheint dich ja wirklich sehr zu lieben.“ „Das hoffe ich doch“ scherzte Hermine. „Sag mal wie geht’s denn Harry? Ich hab ihn schon länger nicht mehr gesprochen...“ „Och dem geht’s ganz gut, hat viel Stress, aber was soll man machen.“ Ginny schaute kurz traurig aus dem Fenster. Doch dann erhellte sich ihr Gesicht wieder. „Und wieso bist du hier wenn du einen so tollen Mann wie Draco hast, der bestimmt nur darauf wartet, dass du zu ihm kommst und mit ihm all seine schmutzigen, bald nicht mehr geheimen Träume wahr werden lässt?“ „Weil ich dir alles erzählen wollte bevor wir uns tagelang nicht mehr sehen und ich es dann hinterher vergesse.“ „Ach, so ist das, plant ihr etwa Urlaub?“ „Ach Quatsch, Ginny. Obwohl das schon ganz schön wäre. Mit Draco irgendwo anders... Na ja, vielleicht eher nach dem nächsten Streit“, scherzte Hermine. „Ich wünsche euch, dass ihr euch nie wieder streitet, aber ich befürchte, dass das nicht so ganz hinhauen wird“, sagte Ginny. „Ich werd erst einmal versuchen, dem nächsten Streit so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Aber ich hab das Gefühl, dass er diese Schnapsidee mit Ron nicht allzu schnell wieder vergessen wird.“ Hermine wurde bei dieser Überlegung wieder etwas mulmig. „Du, ich glaub ich werd jetzt erst mal wieder los, nicht dass Draco sich Sorgen macht oder mir eine Affäre mit Ron andichtet. Wir sehen uns bald wieder.“ „Ja, Herm, mach’s gut. Und grüß Draco lieb von mir. Ach, und sag ihm, wenn er noch einmal so einen Quatsch redet, bekommt er es mit mir zu tun.“
„Draco? Draacooo?“ rief Hermine in die Wohnung hinein, nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte. „Wo steckt der denn nun schon wieder?“, fragte sie mehr zu sich selbst. Dann fiel ihr ein Brief auf dem Boden auf. ‚Wenn du jetzt nach hinten gehst, wirst du staunen, wie sehr ich dich liebe.’ Hermine musste grinsen. Was hatte er denn nun schon wieder vor? Sie schritt langsam auf die Schlafzimmertür zu. Und als sie diese öffnete, traute sie ihren Augen nicht. Der gesamte Schlafzimmerboden war mit Sand überdeckt. Das Bett war in die Mitte des Raumes verschoben worden. Überall brannten Kerzen und es wimmelte nur so von Muscheln und Rosenblättern. Hermine hatte Tränen in den Augen, als sie dies alles sah. Auf einmal küsste sie jemand von hinten am Hals. Hermine schloss die Augen für einen Moment, sie wollte einzig und allein nur diese Sekunden genießen. Draco zog sie in seine Arme. „Draco, das ist... Das ist wirklich wunderschön.“ Hermine blickte Draco in die Augen. „Nanu, Granger weint vor Glück, dass ich das noch einmal erleben darf“, sagte Draco neckisch zu ihr, jedoch nicht ohne dafür einen kleinen Schlag von Hermine auf den Arm zu bekommen. Er musste lachen. „Tut mir leid. Wollen wir uns erst einmal setzen und ein Gläschen Champagner trinken?“ Hermine musste lächeln und nickte. Sie setzten sich. Draco reichte ihr ein Glas und stieß an. „Auf diesen Abend!“, sagte Draco. Hermine trank einen Schluck, stellte ihr Glas ab und beugte sich vor um Draco ins Ohr zu flüstern; „Auf diesen Abend.“ Draco erschauderte bei der Leidenschaft, die in ihrer Stimme hing. Er schlang die Arme um sie und legte sie aufs Bett. Sie begannen sich zu küssen, als gäbe es kein Morgen mehr. ‚Ja’, dachte Hermine, ‚genauso hatte ich es mir immer vorgestellt.’
Am nächsten Morgen erwachte Hermine sehr spät erst. Die Nacht hatte sie sehr viel Kraft gekostet. Außerdem war es recht spät geworden...... Sie drehte sich um, um zu sehen ob Draco noch schlief. Doch da war kein Draco. „Draco? Draco???“ Sie stand auf und ging in die Küche. Auch hier kein Draco. Nirgends. Nicht im Badezimmer, im Wohnzimmer, selbst in der Abstellkammer schaute sie nach. Kein Draco. „Draco, wo steckst du?“ Sie setzte sich ins Wohnzimmer und beschloss zu warten. Die Minuten verstrichen. Eine viertel Stunde verging. Eine halbe Stunde verging. Kein Draco. Eine Stunde verging. Immer noch kam Draco nicht zurück. Langsam machte Hermine sich Sorgen, es war immerhin Sonntag. Nach ein einhalb Stunden ging sie erst einmal Duschen, in der Hoffnung Draco wäre danach zurück. Sie lies sich extra ein wenig mehr Zeit um die Wahrscheinlichkeit, dass Draco zurück war wenn sie fertig geduscht hatte, noch zu steigern. Dann ging sie langsam aus dem Badezimmer raus. Doch da war immer noch kein Draco. Nirgends. Und dann, auf einmal – Hermine war gerade erneut im Badezimmer, um sich zu schminken – fiel die Wohnungstür ins Schloss und sie hörte wildes, wütendes Getrampel, begleitet von einem „Verdammt verdammt verdammt!“ „Draco?“ fragte Hermine in die plötzliche Stille hinein. Sie hörte ein Glas fallen. Sie betrat die Küche und was sie da sah versetzte ihr einen heftigen Schock. Dort stand Draco, mit einem zerschlagenen Gesicht. Er sah nicht so aus, als wäre er eben gerade fröhlich spazieren gewesen. „Du meine Güte, was ist passiert, um Himmels Willen?“
Oh man, tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, bis n neues Kapitel kam... Es ist nicht soooo lang... Aber ich bin gerade auch in einer sehr unkreativen Phase xD vielleicht habt ihr Wünsche oder Vorstellungen, wies weiter gehen könnte?
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