
von Ginny_93
ich habs mal wieder ziiemlich eilig... ich danke den lieben Kommischreibern :) aber hoffe, dass ich dieses Mal mehr bekomme :P vll habt ihr ja n paar Wünsche, wies weiter geht? Ich könnt ja mal sehen, was sich machen lässt^^
<3
"Herr Doktor??" Draco lief auf den Mann zu, der gerade das Wartezimmer betreten hatte. "Wie geht es ihr?" Der Doktor schaute ihn traurig an. "Nicht sehr gut, Mister Malfoy." "Was hat sie denn?" Draco stand pures Entsetzen ins Gesicht geschrieben. "Ihre Nieren haben versagt. Wir wissen nicht, ob wir sie wieder zurecht bekommen. Das sind sehr komplizierte Zauber. Und diese dauern sehr lang. Und vorher müssen wir erst einmal länger warten. Immerhin könnte es auch sein, dass sie wieder von alleine aufwacht", berichtete der Doktor. "Was heißt hier aufwacht? Sie schläft?", fragte Draco verwirrt. "Nicht ganz, Mister Malfoy. Sie liegt im Koma."
Draco hielt Hermines Hand. Dies tat er seit Wochen. Er aß kaum, wich nicht von ihrer Seite. Er hatte veranlasst, dass die Zauber später durchgeführt werden sollten, wenn es zu spät für eine unwahrscheinliche Selbstheilung war. Morgen würden die Doktoren mit der Behandlung beginnen. Hermine war seit Wochen nicht erwacht. Sie sah so friedlich aus am Anfang. Doch mittlerweile waren ihre Wangen eingefallen. Sie hatte stark abgenommen. Sie hatte starke Augenringe. Draco sorgte sehr für sie. Manchmal waren Ginny und Harry auch hier. Sie versuchten Draco dazu zu bewegen, noch ein bisschen zu leben. Doch er wollte es nicht. Nicht ohne Hermine. Wie sollte er ohne Hermine weiter leben? Sie war sein ein und alles. Er konnte die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass sie nicht doch noch aufwachte. Und dann wollte er bei ihr sein. Er wollte ihre Hand halten und den ersten Druck ihrer Hand spüren. Doch sie wachte und wachte nicht auf. Die Wochen waren eigentlich schon als Monate zu zählen. Es waren mittlerweile 16 Wochen. Also genau vier Monate. Und Hermine war immer noch im Koma. Draco begriff es nicht. Wieso ausgerechnet Hermine? Und woher war die Krankheit gekommen? Sie hätten doch etwas bemerken müssen. Oder hatte Hermine ihm nur einige Dinge nicht erzählt? Bei diesem gedanken wurde er ein bisschen sauer. Das wär so typisch für Hermine. Bloß den anderen nicht sagen, dass es ihr schlecht ging. Nein, sie wollte natürlich nicht, dass sich jemand um sie sorgen machte. Anstatt daran zu denken, was für Auswirkungen sowas auf ihr Leben haben könnte. Und auf seins. Was sollte er denn nun machen? "Draco?", wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Er drehte sich um und sah Ginny hinter ihm stehen. Als sie sein gesicht sah, erschrak sie. Er hatte tiefe, starke Augenringe, einen mehr als drei-Tage-Bart. Er sah müde aus. Und hungrig. Aber was sollte sie machen? Er weigerte sich von ihrer Seite zu weichen bis nicht alles versucht worden war. "Wie geht es dir?", fragte Ginny Draco. "Mir gehts super, sieht man das nicht?", antwortete Draco mürrisch. Er verstand nie, dass sich die Leute auch um ihn sorgten. Er verstand nicht, wieso sie sich nicht nur voll und ganz auf Hermine konzentrierten. Deswegen wurde er oft pampig wenn sich Leute nach ihm erkundigten. Ginny beachtete dies nicht weiter. Sie wusste, dass es für ihn schwer war. "Sitzt du hier jetzt schon den ganzen Tag?", fragte sie. Draco nickte stumm, den Blick wieder auf Hermine geheftet. Ihm lief eine stumme Träne über die Wange, die Ginny jedoch nicht sehen konnte, da sie ja hinter ihm stand. Was sollte sie nur tun? Er sollte nach Hause gehen, etwas essen, sich umziehen. Doch sie hatte schon alles versucht. Selbst Harry brachte ihn nicht dazu, obwohl Harry in sowas ziemlich gut war. Im Überzeugen. Sie war ratlos. Deswegen setzte sie sich auf einen der zwei anderen Stühle, die auf der anderen Seite von Hermines Bett Draco gegenüber standen. Diese waren meistens für sie und Harry. Ginny besah sich Draco noch einmal genauer. Und da entdeckte sie auch schon die Träne auf seiner Wange. Sie schwieg - und entschied, ihn heute hier sitzen zu lassen, so wie er es wollte - und bei ihm zu sein, falls er jemanden zum Reden brauchte.
Draco schreckte aus seinem Schlaf. Er blickte sich um. Irgendetwas hatte ihn geweckt. Und da sah er es auch schon. Ginny und der Doktor standen in der Tür. "Mister Malfoy? Wir würden Ms. Granger nun gerne mit zur Behandlung nehmen. Dies kann einige Tage in Anspruch nehmen. Bitte seien sie geduldig und gehen sie nach Hause. Falls die Behandlung anschlägt sollten sie ausgeruht sein, wenn Ms. Granger aufwacht." "Komm Draco, Harry und ich, wir bringen dich nach Hause", sagte Ginny zu Draco. Draco nickte. Er blickte noch einmal zu Hermine, gab ihr einen Kuss auf die Wange, drückte ihre Hand und flüsterte sehr leise, doch trotzdem deutlich vernehmbar; "Bitte, Hermine, wach wieder auf. Ich brauche dich."
Die Tage vergingen. Draco wurde ganz komisch zumute. Mit all den Dingen von Hermine in der Wohnung. Er konnte kaum irgendwo hingehen ohne vor lauter Trauer wieder aus dem Raum zu schreiten. Er verbrachte viel Zeit außerhalb der Wohnung. Aber allein. Seine Freunde machten sich sehr viele Sorgen. Besonders die, mit denen er auch arbeitete. Denn die bemerkten ja erst richtig, dass er jeden Tag fehlte, dass er sich krank gemeldet hatte. Doch er lies sie alle nicht an sich heran.
"Ich muss ihnen leider mitteilen, dass die Behandlung bisher keine Wirkung gezeigt hat. Das ist bisher selten der Fall gewesen. Wir wissen nicht, ob sie jemals wieder aus dem Koma erwachen wird. Die Chancen stehen nicht gut. Es tut mir sehr leid, aber ich glaube, es besteht keine große Chance, dass sie jemals wieder erwachen wird. Wir werden weiterhin ein Auge auf sie haben, aber wir glauben nicht, dass irgendwas etwas bringt. Sie sollten sich eine Auszeit nehmen, um diesen Verlust zu verkraften. Aber ich kann ihnen wirklich keine großen Hoffnungen machen, dass ihre Freundin wieder aufwachen wird. Sie sollten in Urlaub fahren oder sich anders wo ein wenig Raumwechsel verschaffen. Sie sollten ausspannen. Denn, es tut mir leid ihnen dies sagen zu müssen, sie sehen nciht sonderlich erfrischt aus", sagte die Doktorin. Sie war im St. Mungos die Ärztin für die Angehörigen. Sie überbrachte die schlimmen Nachrichten und besprach mit einem die besten weiteren Lebensstrategien. Ginny, Harry und Draco saßen geschockt vor der Ärztin. Die Ärztin richtete sich an Harry und Ginny. "Sie beide sollten versuchen, gemeinsam die Geschehnisse zu verkraften. Sprechen sie miteinander darüber. Dann fällt es ihnen leichter. Und sie", sie richtete sich an Draco, "sie sollten verreisen. Es tut mir sehr leid, ihnen das sagen zu müssen, aber ihre Freundin steht kurz vor einer körperlichen Versagung. Wir wissen nicht, ob sie da jemals durch kommt." Ginny sah Draco an. "Draco, du solltest wirklich verreisen. Harry und ich sind doch hier. Wenn sich etwas tut, sagen wir dir sofort Bescheid. Aber du kannst doch nicht wirklich behaupten, dir ginge es in eurer gemeinsamen Wohnung gut." Sie sah ihn an. "Ich will nicht verreisen. Nicht ohne... Nicht ohne SIE! Verdammt, ich will NICHT OHNE SIE WEG VON HIER!! Ich... ich wollte mein ganzes Leben mit ihr verbringen. Nie mehr ohne sie sein. WIE KÖNNTE ICH DA VERREISEN??? WO ES IHR JETZT SO SCHLECHT GEHT??? WAS WÄRE ICH DENN DA FÜR EIN MENSCH??" Draco schrie alles aus sich raus. Und alle ließen ihn. Sie wussten, dass er es brauchte. Einmal alles raus lassen. Draco war mittlerweile aufgestanden und einmal durch den Raum geschritten. "Ich werde sie nicht alleine lassen. ich... ich KANN sie nicht alleine lassen!" Er sackte wieder auf den Stuhl. Seine Hermine. Seine wundervolle, geliebte Hermine. Es hatte so lange gebraucht, bis alles perfekt gewesen war. Und jetzt... war SEINE Hermine im Koma und würde vermutlich nie wieder erwachen. Doch seine Hoffnung... Die konnte ihm niemand nehmen.
So geschah es also, dass Draco weiterhin jeden Tag kam. Wenn er überhaupt ging. Er las ihr viel vor. Die Geschichte von Hogwarts hatte er schon dreimal durch. Genauso wie einige andere der Bücher, von denen sie ihm so häufig erzählt hatte.
Eine leise Stimme. Ein leieses Flüstern. Hermine konnte sich nicht bewegen. Aber sie konnte hören. "Draco?", versuchte sie zu sagen. Doch sie konnte es nicht. Sie versuchte zu schreien, um doch etwas aus sich raus zu bekommen. Doch sie schaffte es nicht. Da hörte sie, wie jemand einen Stuhl zurück schob. "Warte!! Bleib hier!! Bleib bei mir! Geh nicht! Ich bin hier!!" Doch es war verschwendete Energie. Sie konnte nichts sagen, sich nicht bewegen...
Und schon war sie wieder allein. Sie hatte deutlich Dracos Stimme gehört. Doch nun war er gegangen. Sie hatte die Tür gehört. Er hatte was von Sizilien gesagt. WARTE DRACO!!
Draco apparierte zu Ginny und Harry. Er klopfte an die Tür und sofort wurde ihm geöffnet. "Draco! Was ist passiert? Ist sie aufgewacht?", doch da kam Ginny sich mit ihrer Frage schon albern vor. "Nein, natürlich ist sie nicht aufgewacht, sonst wärst du ja nicht ohne sie hier..." Sie blickte traurig auf den Boden. "Ich werde verreisen. Zu meinem Cousin. Nach Sizilien. Ich wollte nur, dass ihr es wisst. Falls... Falls Hermine doch aufwachen sollte... Dann sagt mir bitte Bescheid." Damit drehte Draco sich um. Ginny musste lächeln. Dass Draco Hermine so sehr liebte, war ihr vorher nie so wirklich bewusst gewesen. Hermine hatte wirklich Glück... gehabt?
Sooo, das wars, das nächste schreib ich jetzt auch noch eben xD weiß aber nicht, ob ichs schaffe, das heute noch rein zu stellen... Mal sehen nä^^ hoffe, es hat euch gefallen... freu mich immer über kommis ;) ich habe jetzt eine ungefähre Vorstellung wie lange die Geschichte noch wird und wies danach weiter geht... Also, diese Geschichte geht vll 20 Kapitel.. Also jetzt noch circa drei, ich könnte meine Meinung aber noch ändern^^ so und danach werd ich noch ne Weiterführung schreiben... Damit wär zumindest schon mal klar, wie es mit Hermine und Draco in dieser Geschichte hier weiter geht xD und naja, ich hoffe ihr lest dann auch die Weiterführung etc... <3
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