
von Lily Turner
Nur für dich
Lily:
Als sie draußen war, lief ich schnell zu James hin und versuchte ihn ein wenig auf zurichten, damit nicht sein ganzes Gewicht an den Handgelenken hängt.
„James, bitte sag doch was!“, wimmerte ich und mitler Weile konnte ich auch schon gar nicht mehr weinen.
Warum hat Bella ihn leicht verarztet? Sie hat das bestimmt nicht gemacht damit sie ihn länger quälen kann. Kann das wirklich sein das sie in ihn verliebt ist? So wie sie ihn angesehen hat kann ich mir das sehr gut vorstellen.
„Lily?“, fragte er mit zitternder Stimme und öffnete blinzelnd seine Augen.
„James, wie geht es dir? Ich hatte solch Angst um dich?“, wisperte ich ihm sachte zu.
„Wenn ich ehrlich bin geht es mir beschissen, aber ich hab schon schlimmeres erlebt.“, sprach er ausdruckslos.
„Was kann denn schlimmer sein als das.“, wollte ich nun wissen, in mir war die Neugier geweckt.
„Na ja, ein Werwolfangriff zu Beispiel. Ups, das sollte ich doch eigentlich für mich behalten. Du kannst das doch für dich behalten oder?“
„Du bist …doch nicht …etwa gebissen worden?“, stotterte ich schockiert.
„Nein, nein das nicht. Weißt du noch in der zweiten Klasse, da waren Tatze und ich, doch ewig lang an den Krankenflügel gefesselt. Bitte behalte das was ich dir jetzt sage für dich. Remus war und ist der Werwolf der mich und Sirius angegriffen hat, natürlich nicht mit Absicht.“, klärte er mich auf.
„Der arme Remus. Aber ich habe dir noch etwas zu sagen. Ach ich weiß nicht wie ich dir es sagen soll. Nun ich fang halt mal an. Als du meine Entschuldigung angenommen hattest, obwohl das nicht selbstverständlich war, habe ich schon gemerkt, dass ich für dich mehr wie nur Hass empfinde. Als du dann auch noch so für mich eingetreten bist und dich sogar für mich foltern hast lassen. War es mir völlig klar. Ich weiß, dass du mich liebst und nicht nur mit mir spielen willst und ich liebe dich auch. Ich glaube es war schon immer tief in mir drin, ich habe es nur nicht raus gelassen.“, sprach ich zu ihm und während ich redete liefen mir wieder Tränen über mein Gesicht.
„Hey wer wird denn da weinen. Ich würde dich ja in den Arm nehmen, aber ich kann ja nicht.“, scherzte James.
Ich trat näher an ihn heran und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund.
Ach dieser Moment soll nie wieder enden. Er küsst wirklich so gut wie alle Mädchen immer geschwärmt haben.
Ein Räuspern lies uns aus dem Kuss aufschrecken, als ich mich umschaute sah ich, dass Bella im Türrahmen stand und ein Tablett mit Essen in der Hand hielt. Sie kam auf mich und James zu stellte das Tablett ab und zügte ihren Zauberstab, richtete ihn auf James Fesseln und sie öffneten sich schlagartig.
„Verschwindet! Hier eure Zauberstäbe, ihr geht denn Gang entlang bis ihr eine Tür vor euch habt auf der HW eingeritzt ist und geht dort durch. Ab da kennst du dich bestens aus James.“, sprach sie mit gedämpfter Stimme.
James:
Was geht denn jetzt ab.
„Warum machst du das, Bella?“, fragte ich ziemlich verwirrt, griff aber trotzdem nach meinem Zauberstab.
„Deine Freundin weiß es, nicht war?“, Lily nickte nur stumm, „Sie kann es dir ja nach her erzählen, aber jetzt müsst ihr verschwinden bevor Rudolphus kommt. Und James bevor ihr geht musst du mich schocken.“
„Nein, ich kann das nicht machen, nicht nach dem du uns hier raus geholfen hast.“, sagte Ich stur.
„Doch denn ansonsten merkt Rudolphus das ich euch frei gelassen habe und dann werde ich noch viel schlimmeres erleben wir nur ein Schocker. Also bitte verschwindet jetzt.“
„OK, ich danke dir Bella. Ich hätte das nie von dir gedacht.“, ich umarmte sie kurz und richtete schließlich meinen Zauberstab auf sie und sprach: „Stupor.“
Ich schaute noch einmal auf die am Boden liegende Bella, dann schnappte ich mir Lilys Hand und rannte mit ihr den Gang entlang. Bis zu einer Tür mit der Eingravierung HW.
Ich öffnete sachte die Tür, trat hindurch und schaute mich unsicher um.
„Wo sind wir James?“, fragte mich eine völlig aufgebrachte Lily, die sich an meinen Arm klammerte, was nicht ganz schmerzfrei war wegen den vielen Wunden
Die schien sie zu merken und lies schnell los.
„Wir sind im Kerker von Hogwarts. Komm wir müssen uns beeilen das wir hier verschwinden. Lass uns in den Gemeinschaftsraum gehen.“
Ich zog sie zügig den Korridor entlang und stiegen schnell die Treppen hoch. Am Portrait der fetten Dame angekommen nuschelte ich schnell das Passwort und trat mit Lily ein.
Am Kamin sahen wir unsere Freunde die völlig durch den Wind heftig mit einander diskutierten.
„Hey Leute, was ist den los.“, fragte ich schüchtern.
Sofort sprang Sirius auf und rannte auf mich zu und umarmte mich fest.
Ich musste vor Schmerz stöhnen und Tatze lies mich los und fragte: „Wo wart ihr. Was ist passiert? Du siehst ja furchtbar aus! Was hast du mit ihm angestellt, Lily? Warum habt ihr euch nicht gemeldet, wir haben uns große Sorgen um euch gemacht iht wart den ganzen Abend und heute nicht mehr auf zu finden.“
„Wir waren eineinhalb Tage weg? Das hab ich gar nicht mit bekommen, das es so lang war.“, sagte Lily verdutzt.
„Aber du scheinst ja nicht verletzt zu sein.“, murrte Tatze sie an.
„Tatze sie hat mir gar nichts getan!“, herrschte ich meinen besten Freund an und so fing ich an zu erzählen.
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hoffe es gefällt euch noch
kommis büdde
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