
von Lily Turner
Hello again
James:
Ich schlug meine Augen auf und sah eine weiße Decke, ich schaute mich um und sah die gewohnte Einrichtung des Krankenflügels und noch eine Person die an meinem Bett saß.
Es war nicht Lily sondern Bella.
„Hey, wie geht`s, hat es noch Ärger mit Rudi gegeben?“, fragte ich sie mit matter Stimme.
„Nein es ist alles nach Plan verlaufen. Aber sag wie geht es dir.“
„Mir, ich weiß nicht so recht. Als ich eingeschläfert worden bin ging`s mir noch ziemlich beschissen, aber ich denke durch Madame Pomfrey`s Fürsorge werde ich keine großen Schmerzen haben.“, entgegnete ich ihr und wollte mich aufrichten, da durchfuhr mich ein stechender Schmerz, „Ok, ich glaub ich muss noch eine Weile hier bleiben leider, weißt du ich bin nicht gerne hier. Aber sag mal stimmt das was Lily mir gesagt hat.“
„Was hat sie denn gesagt?“, fragte Bella verwundert und sah mich mit leidend an.
„Hey schau mich nicht so an, es gibt schlimmeres. Ähm Lily sagte…das…das du in mich verliebt bist.“, stotterte ich.
„Ja, es stimmt! Aber ich hab so wieso keine Chancen bei dir, du liebst Lily zu sehr.“, nuschelte sie und blickte zu Boden und wurde rot.
„Wie soll das jetzt überhaupt weiter gehen? Sollen wir uns wieder angiften wie früher oder was.“, wollte ich mit ernster Mine wissen.
„Ja es wird das Beste sein! Also Jamie ich muss gehen.“, verabschiedete sie sich von mir und verschwand hinter der Eichentür des Krankenflügels.
Arme Bella, ich versteh sie ja. Mir ging es ja Jahre lang nicht anders wie ihr, als ich Lily hinter her gerannt bin. Aber jetzt gehört sie endlich mir und ich hätte dafür noch viel mehr Schmerzen ausgehalten.
Kurz darauf kam Lily an mein Bett ich hatte die Augen geschlossen und sie nahm sich einen Stuhl und setzte sich neben mich.
Ich schlug die Augen auf und strahlte Lily an.
„Hey du bist ja wach. Wie geht es dir? Was wollte Bella von dir?“, bombardierte sie mich sofort mit Fragen.
„Mir geht es von den Schmerzen abgesehen ganz gut. Bella wollte einfach nur schauen wie es mir geht und keine Angst sie benimmt sich jetzt uns gegenüber wieder wie vorher.“, beruhigte ich Lily.
Sie beugte sich über mich und gab mir einen zärtlichen Kuss.
Wir redeten noch lange über unser Erlebnis und schließlich wurde Lily von Madame Pomfrey rausgeschmissen.
So vergingen die Tage, es kamen auch öfter Sirius und Remus mit Nadine und Alice.
Nun waren zehn Tage vergangen und Madame Pomfrey war gerade dabei mich zu untersuchen: „So wie ich das sehe Mr Potter können sie wieder in ihr Haus zurück kehren.“
„Oh das ist ja klasse. Endlich raus hier“, jubelte ich.
„Ja Mr Potter mich hat ihre Anwesenheit auch sehr gefreut.“
„Entschuldigen sie, aber wenn man nicht gerne an ein Bett gefesselt ist, ist die Entlassung ein Segen auch wenn die Gesellschaft sehr schön und heiß war.“, scherzte ich rum und zwinkerte Madame Pomfrey verführerisch zu.
„Sehr reizend Mr Potter. Stehen sie langsam auf, ihr Kreislauf muss sich erst wieder an das gehen gewöhnen und Quidditch ist noch für zwei Wochen gestrichen!“, ordnete sie mir an.
„Aber, ich bin doch Kapitän, wir müssen endlich mal mit dem trainieren weiter machen, wenn wir den Hauspokal gewinnen wollen.“, widersprach ich ihr.
„Es tut mir Leid, aber ich bin mir sicher Mr Black kann das Training auch leiten.“
Langsam erhob ich mich ohne ihr darauf zu antworten, stellte mich auf meine Beine und merkte, dass sie ziemlich wacklig geworden sind.
Doch nach einiger Zeit gewöhnten sie sich daran und ich stand auch schon vor dem Portrait der fetten Dame.
Verdammt ich kenne doch gar nicht das Passwort, wie soll ich den jetzt reinkommen.
„Ah Mr Potter wieder gesund. Das freut mich aber, es war ja ganz schön ruhig ohne sie das ist man gar nicht gewohnt. Ich nehme an sie kennen das Passwort nicht habe ich Recht.“, schnatterte sie gleich drauf los.
„Ja!“
„Macht nichts es lautet Phönixträne und jetzt gehen sie rein.“
Sie schwang sich zur Seite und lies mich eintreten.
Innen kam mir gleich ein gewohnter Geruch von Feuer, Tinte, Süßes und Pergament in die Nase, wie sehr hatte ich diesen Geruch nur vermisst.
Denn im Krankenflügel roch es ja nur nach Heilungssäften und Tinkturen.
„Hello again Gryffindor.“, flüsterte ich zu mir selbst.
„James, du bist ja wieder gesund.“, kam es von einem Griffindor Mädchen, mit der ich schon einmal was am laufen hatte.
Reih nach kamen alle, die gerade im Gemeinschaftsraum waren und umarmten mich kurz.
Die letzten Personen waren Alice, Marry, Moony, Tatze und Lily.
Bei ihr wurde mir ganz anders und ich wollte sie nie mehr los lassen, ihr ging es nicht anders.
Endlich kann ich dich in den Arm nehmen, sie küssen usw.
„Schön dich wieder zu haben, Krone.“, sagte Tatze mit seinem berühmten Grinsen im Gesicht.
Ich lies Lily los und er sprach weiter: „Ohne dich war es hier ziemlich langweilig, ich dachte schon ich mutiere zu einem Streber. Wenn du nicht hier bist fällt mir kein einzigen, klitze kleinen Streich ein und das ist die pure Hölle, da geh ich ja lieber für die Sommerferien nach Hause, anstatt ohne dich zu sein.“
„Danke, Tatze ich freu mich auch dich wieder zu sehen. Aber ich muss dich enttäuschen ich steh nich so auf Männer.“, sagte ich schmunzelnd und konnte mir das lachen nicht mehr unterdrücken, als ich Sirius blödes Gesicht sah, der gar nicht wusste wie ihm geschieht.
Inzwischen hatte ich alle mit meinem Lachen angesteckt und Tatze hatte es auch schon kapiert und stimmte in unser lachen mit ein.
Nachdem wir uns alle wieder beruhigt hatten sagte ich missmutig zu Tatze: „Ähm, Tatze kannnst du das Training für mich leiten, ich hab noch 2 Wochen Quidditchverbot.“
„Ja klar Alter. Aber wir haben doch in zweieinhalb Wochen ein Spiel gegen Ravenclaw. Da hast du aber nicht viel Zeit um dich wieder ein zu spielen.“, stellte Mein bester Freund karg fest.
„Ach was du nicht sagst!“, nörgelte ich zurück.
„Hey Jungs geht euch jetzt nicht an die Gurgel. Ich denke du kommst auch in so kurzer Zeit auf Hochtouren, James. Haben wir uns verstanden?“, mischte sich Lily genervt ein.
„Is ja gut mein Schatz:“, flüsterte ich ihr ins Ohr und platzierte einen Kuss auf ihren Lippen und sie erwiderte ihn sofort und wir versanken in ihm.
„Hey ihr zwei Turteltauben, wir sind auch noch da.“, unterbrach uns Tatze.
Ich löste mich von Lily und sagte keck: „Na dann küss doch deine Nadine, dann hast du auch nichts mehr dagegen.“
Alle sahen mich verdutzt an, nur Sirius warf mir einen bösen Blick zu.
„Kann ich mal kurz mit dir reden Sirius unter vier Augen?“, fragte Nadine nun zögerlich.
Sirius:
Oh ich bring dich dafür um James. Such dir schon mal einen Sarg aus. Aber was will Nadine jetzt von mir?
Mein Herz machte große Hüpfer und ich folgte ihr in eine Ecke in der niemand stand.
„Was gibt's Nadine?“, fragte ich und wollte dabei gelassen klingen, was mir nicht ganz gelang.
„Na ja… ich wollte…ich wollte wissen ob das stimmt was James angedeutet hat?“, stakste sie und kaute nervös auf ihrer Unterlippe rum.
„Ja.“, sagte ich mit gedämpfter Stimme und blickte zu Boden.
„Wie lange schon? Warum hast du nicht einfach gefragt? Ich mein du hast ja schon Übung drin, du fragst doch sonst immer jede sofort die dir gefällt.“, löcherte sie mich, was mir nicht ganz angenehm war.
„Nun…es liegt daran, dass es bei dir irgendwie anders ist wie bei den ganzen anderen die ich hatte.“, offenbarte ich ihr, „Und was sagst du? Gehst du mit mir aus?“
„Ja, natürlich. Weißt du ich fand ich auch schon seit ner Weile sehr anziehend, aber nicht so wie die anderen. Als dann das mit Lily und James war und du mich getröstet hast, wurde es mir immer klarer.“, sagte sie mit zittriger Stimme.
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hoffe es gefällt euch
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