
von Lily Turner
Jetzt kommt schon
James:
Kurz vor Acht verabschiedete ich mich von Lily mit einem innigen Kuss.
Oben warteten schon Remus und Sirius auf mich.
„Na konntest du dich endlich von deinem Lilyschätzchen los eisen?“, fragte mich Tatze spöttisch.
„Siehst du doch und außerdem bin ich nicht zu spät und was deine Frage betrifft gebe ich zurück.“, antwortete ich ihm leicht genervt.
„Warum ich bin doch nicht an Lily gehangen, als würde ich mit ihr zusammen kleben?“, fragte er mit Absicht auf dumm.
„Ich bin nicht an ihr gehangen und außerdem habe ich dich und Nadine gemeint und nicht dich und Lily. Du gehst mir echt auf den Sack!“, gab ich mit ziemlich saurer Mine zurück.
Darauf mischte sich nun Remus ein: „Jetzt lasst doch mal diese kindischen Streitigkeiten bei Seite. Lasst uns lieber diese bescheuerte Tür finden.“
„Dankeschön Moony, du bist ein echter Freund, dass du mich von diesem Drecksgelaber erlöst. Also von mir aus können wir gehen, aber ob unser kleiner Sirilein dazu bereit ist.“, fing ich jetzt an Sirius zu nerven.
„Jungs, benehmt euch endlich mal eurem Alter entsprechend und nicht wie kleine Kinder, die sich um Spielzeug streiten.“, murrte Moony erneut, „Jetzt haltet ihr die Klappe und wir gehen los. Krone hol deinen Umhang raus und die Karte.“
Wir stellten uns dicht zusammen, ich warf uns den Umhang über und öffnete die Karte und lies sie sich enthüllen.
Danach marschierten wir los durch den Gemeinschaftsraum, durch die Korridore, die Eingangshalle, die Wiese zum Wald und waren dann auch am Rand des verboten Waldes.
Ich nahm den Umhang von uns, löschte die Karte und drehte mich zu meinen Freunden um.
„So und wie machen wir es teilen wir uns auf?“, fragte Tatze.
„Ich würde sagen wir bleiben zusammen, denn wenn wir uns aufteilen ist es zu gefährlich, wenn Peter mitgekommen wäre dann hätten wir in Zweiergruppen gehen können. Da findet man sich auch leichter wieder, aber Tatze lies vorher noch das was auf dem Pergament steht, das du gefunden hast.“
Tatze krusterte in seiner Hosentasche rum und zog dann das Pergamentblatt aus ihr heraus, entfaltete es und las vor:
Wenn du suchst was ein anderer scheut
und es dich wahnsinnig freut,
dann gebe Acht
und suche in der Nacht.
Begib dich zu den verbotenen Bäumen
Zwischen ihnen beginnt dein träumen,
suche nach einer Tür
öffne sie mit viel Gespür.
Dahinter findest du
alles im nu,
doch heraus kommst du nur
mit der richtigen Spur.
„Gut dann lasst uns mal reingehen und diese verdammte Tür suchen“, sagte ich unternehmungslustig.
So stapften wir zwischen den Bäumen durch, über Wurzeln und durch störrisches Gebüsch und wir hatten die Tür nach mindestens einer Stunde immer noch nicht gefunden.
„Leute, ich glaub nicht das dieses Gedicht auf Wahrheiten aufbaut, ich mein wir suchen hier schon seit guten eineinhalb Stunden nach dieser imaginären Tür. Wir sollten echt zurückgehen, wir sind auch ziemlich tief im Wald“, stellte Moony fest.
„Oh hat der kleine Moony Angst. Will der kleine Moonyspatzie wieder nach Hause zu Mami und Papi?“, spöttelte Tatze.
„Nein der kleine Moonyspatzie hat keine Angst, der Kleine Moonyspatzie sieht nur die Realität nicht so wie unser Tatzipups.“, schnauzte Remus zurück.
„Hey Jungs kommt mal wieder runter. Ich glaub Tatze hat Recht mit der Tür, das dieses Gedicht auf die Wahrheit aufbaut.“, mischte ich mich in die Streiterei der Zwei ein.
„War ja klar das du dich auf Tatzes Seite schlägst.“, fauchte mich Moony zornig an.
„Mag ja sein, aber in diesem Fall zu Recht, schau doch!“, sagte ich und zeigte in die Richtung, wo ich die Tür entdeckt hatte.
„Sorry Krone“, entschuldigte sich Remus bei mir.
„Schon gut, aber lasst uns jetzt lieber hingehen, ich bin nämlich echt schon gespannt was dort auf uns wartet.“, sagte ich.
Wir liefen hin und wollten sie öffnen, doch sie ging nicht auf.
Als Antwort auf unsere Ratlosigkeit erschien eine Frage die in die Holztür eingeritzt war:
Wenn du hier Eintritt ersuchst,
eine Frage mir beantworten musst!
Wer vergisst in einer Nacht
Wer er wirklich ist
Wie ein Bösewicht
seinen eigenen Freund frisst?
Wenn du die falsche Antwort gibst
ist dein Traum vorbei,
wenn sie richtig ist
kommst du hinein!
„Das ist doch echt leicht, das bist du Moony, es ist ein Werwolf, los ritzt es ein, meine Schrift ist nicht so schön wie deine.“, sagte Sirius zu Remus.
„Ok“, gab er zurück und ritzte die Antwort mit dem Zauberstab in die Tür ein.
Dann erschien erneut auf der Tür:
Ihr könnt hinein
doch seid gewarnt,
dort drinnen ein
Bist auf euch wart.
Sirius trat vor und riss die Tür auf und wir stiegen hindurch, drinnen landeten wir auf einer Lichtung und um uns waren dunkle Tannen und der Himmel war mit Wolken bedeckt.
„Bei Merlins Strapsen wo sind wir den da gelandet, es ist ja echt dunkel hier.“, nörgelte Sirius, dann wurde es hell, „Danke Jungs.“
„Tatze das waren nicht wir schau doch mal.“, sagte ich zu meinem besten Freund und zeigte hoch auf den Himmel.
Dort hatten sich die Wolken gelichtet und der Mond kam Teils zum Vorschein.
„Auch gut dann lasst uns mal losgehen und unser Aberteuer suchen.“, schlug Tatze vor.
„Gute Idee, kommst du Moony?“, stimmte ich Sirius zu.
Da Moony keine Antwort gab, nahmen wir an das er einverstanden war und gingen los.
„Wie soll man den hier eine spur für den richtigen Weg finden. Ich mein hier gibt es nirgends einen Ansatz dafür oder seht ihr hier irgendetwas was auf den richtigen Weg weist?
Die Abenteuer lassen ja hier auch auf sich warten, dass is ja noch spannender hier wie auf dem Spielplatz!“, murrte Sirius gereizt und mit einem ironischen Unterton im letzteren Teil.
„Ja, mag sein aber ich mein wir haben auch ziemlich lange gebraucht bis wir diese vermaledeite Tür gefunden haben. Ich glaub wirklich nicht das wir hier mit dem Abenteuer enttäuscht werden, sooft wie wir gewarnt wurden.“, gab ich ihm erwartungsvoll zurück.
Jetzt drehte sich mein fast Bruder zu mir um und setzte an: „James renn schau mal hintere dich.“
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so des wars en bissl kurz aber wie heißt so schön:
lieber kurz und zackig
ich weiß fieser cliff hoff aber es hat euch gfalle
Kommis bitte
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