
von Lily Turner
Erklärungsbedarf
Lily:
Oh mein Gott was hab ich da gerade nur getan? Ich habe James Potter einen Kuss auf den Mund gegeben und das auch noch vor seinem Siamesischem Zwilling, aber eigentlich hab ich es ja nur getan um Sirius zu ärgern und ich mein es war ja nur ein ganz kurzer.
Trotzdem ich habe etwas getan was ich nicht hätte tun sollen:
ich will nichts von James, wir sind nur Freunde (fürs erste)
seit wann lass ich mich wegen Black auf so ein Niveau hinunter
habe ich James wahrscheinlich wieder Hoffnungen gemacht, aber ich will nicht das dieser kleine Kuss unsere Freundschaft bricht.
Ach warum muss das alles nur so kompliziert sein?
Doch groß weiter konnte ich nicht über dieses Ereignis brüten, denn vor dem Gewächshaus strömten meine beiden besten Freundinnen auf mich zu und bombardierten mich mit Fragen.
„Hey Lily wo warst du denn die ganze Nacht? Warst du etwa? Warst du wirklich wieder mit James und hast es dir bei ihm gemütlich gemacht? Na haben wir es dir nicht immer gesagt. Habt ihr euch geküsst? Wenn ja wie küsst er? Küsst er wirklich so gut wie alle Mädchen immer schwärmen?“
„Marry, ich glaub Lily möchte jetzt auch mal was dazu sagen.“, warf sich Remus mit einem Schmunzeln zwischen Marry`s Schusslinie.
„Danke Remus“, gab ich dankbar zurück, „Also wenn ihrs unbedingt wissen wollt. JA ich war mehr oder minder bei James. Wir haben in den Schulsprecherräumen geschlafen, jeder in seinem eigenen Bett und das wird ab sofort immer so sein.“
„Was! Aber warum kannst du nicht weiter bei uns im Zimmer schlafen?“, fragten die beiden geschockt.
Ich antwortete ihnen ganz monoton: „Weil Dumbledore es so will und das schon immer so war. Ihr werdet sehen wenn wir in der Freistunde nach dem Mittagessen hoch gehen ist mein Bett verschwunden genauso wie meine Sachen.“
James:
„Nenn mich keinen Lügner, in Bezug auf Lily blick ich grad selbst nich mehr durch! Ich schwör dir ich hab keine Ahnung warum sie das gerade gesagt hat und mich dann geküsst hat.“, gab ich zurück und wollte ruhig bleiben, was mir aber nicht sonderlich gut gelungen ist.
Aber schön war's trotzdem.
„Du weißt auch ganz genau, dass ich sie immer so wie du sagst anschmachte!“
„Du hast echt keine Ahnung“, kam es nun schüchtern von Tatze.
Ich nickte und prompt fing er an zu Lachen.
„Hey warum lachst du, ich find das nicht witzig!“
„Aber...haha….ich hahaha“
„Ich aber nicht und jetzt beweg dein Hintern wir müssen in den Unterricht.“, murrte ich stocksauer.
Wir standen auf und gingen in aus den Schulsprecherräumen, in den Unterricht.
Wo wir auf Remus, Peter, Alice, Marry und Lily trafen.
„Hab ich's dir nicht gesagt Tatze, Krone geht es eins A.“, blaffte Remus Sirius an, wie man es gar nicht von ihm gewohnt war.
„Was ist den mit euch los?“, fragte ich verdattert.
„Na der feine Herr Black hat wieder einmal meinen müssen seinen Dickschädel durchzusetzen und nicht einmal vernünftig nachzudenken.“, erklärte mir Moony in einem etwas normaleren Ton.
„Is doch gar nich wahr, ich mach mir halt nur Sorgen um meinen besten Freund.“, keifte dieser wütend zurück.
„Hey Leute, es ist jetzt gut. Wir atmen tief ein…..und wieder aus und jetzt endlich Ruhe.“
„Hey James, willst du etwa Psychotherapeut werden oder was sollte das.“, fragte mich Marry mit einem lächeln im Gesicht.
„Nein, hab ich eigentlich nicht vor. Ich will eher in die Fußstapfen meines Vaters treten und Auror werden. Ach und Lily könnte ich mal kurz mit dir reden?“, erläuterte ich vergnügt.
„Nach dem Unterricht James, wir sollten jetzt rein gehen, sonst bekommen wir nen Anschiss von Professor Sprout.“, erwiderte meine Angebetete.
So gingen wir alle in das Gewächshaus und Professor Sprout begann den Unterricht.
Die meiste Zeit hatte ich nicht aufgepasst, denn ich musste immer zu an Lily denken, an den Kuss, an ihre Nähe , ihre zarten, weichen Lippen, ihren weichen Atem, an ihre flammroten Haare, an ihren milden Duft nach Blumen und an ihre Augen.
Aber hat sie das auch wirklich ernst gemeint
Ich begann zu zweifeln, dass dieser Kuss etwas für sie bedeutet hat.
Wenn man mal genau an die Situation denkt, könnte sie es auch nur getan zu haben um Tatze völlig auf die Palme zu bringen. Dabei hat sie gar nicht an meine Gefühle gedacht, wahrscheinlich hat sie gar nicht groß darüber nachgedacht was sie tat, sondern hat einfach getan was sie getan hat.
„Mister Potter hören sie mir überhaupt zu?“, störte mich eine Stimme, „Ich habe Sie gefragt ob es ihnen was ausmachen würde, Professor Mc Gonagall diese Sonnenblumen zu bringen?“
„Ähm, nein natürlich nicht Professor. Ich bin schon auf dem Weg.“, gab ich hektisch zurück, ging zu ihr hin nahm die Sonnenblumen und verschwand aus dem Gewächshaus.
Remus:
Armer James, warum musste er sich auch unglücklich in Lily verlieben, aber wenigstens ist sie in freundlicher zu ihm.
Da ich neben Lily stand, konnte ich ganz einfach ihr etwas zu flüstern: „Sag mal, ist was zwischen euch vorgefallen?“
Sie drehte sich leicht zu mir um, so dass sie mir ins Gesicht schauen konnte: „Meinst du weil er so in Gedanken versunken ist?“
„Ja, aber hast du ihn mal genauer beobachtet? Am Anfang sah er noch ziemlich glücklich aus und je länger er in den Gedanken versunken war, desto trauriger ist er geworden.“
„Ja, das ist mir auch aufgefallen. Hast du auch gesehen wie seine Augen immer mehr den Glanz verloren haben. Aber ich wüsste nicht woran es…“, sie stockte, anscheinend ist ihr eingefallen was zu diesem Verhalten von Krone geführt haben könnte.
„Du weißt warum er so ist, Lily. Du weißt auch das du es mir anvertrauen kannst.“, sagte ich aufmunternd zu ihr.
„Ich bin schuld!“, fing sie mit trauriger Stimme an zu reden, „Ich habe heute Morgen etwas getan was ich nicht hätte tun sollen.“, sie stockte und sprach dann weiter, „Remus ich glaub ich hab unsre Freundschaft kaputt gemacht.“, erneut stoppte sie, „Ich habe ihn heute Morgen kurz auf den Mund geküsst, aber eigentlich nur um Sirius zu ärgern. Ich habe gar nicht darüber nachgedacht. Meinst du James kann mir verzeihen.“
„Natürlich, Lily er liebt dich zu sehr um dir nicht verzeihen zu können und das weißt du ganz genau. Trotzdem solltest du dich bei ihm entschuldigen, denn du hast ganz schön mit seinen Gefühlen gespielt.“, antwortete ich ihr aufrichtig.
„Wo bleibt den eigentlich James, er müsste doch schon längst da sein.“, fragte sie mich beunruhigt.
„Ich glaub er macht dass mit Absicht damit er in Ruhe nachdenken kann“
Damit schien sie zu frieden zu sein, denn sie widmete sich wieder dem Unterricht, doch sie sah nicht glücklich aus.
Fast am Ende der zweiten Stunde Kräuterkunde kam James mit einem ziemlich blassen Gesicht und ziemlich niedergeschlagen wieder ins Gewächshaus und Professor Sprout fragte ihn noch: „Geht es ihnen nicht gut mein Junge, sie sehen so blass aus.“
Doch er gab nur zurück: „Nein, nein ist schon in Ordnung.“
Lily:
Als der Unterricht zu Ende war stürmte James gleich aus dem Gewächshaus, ich lief ihm nach und vor der großen Halle hatte ich ihn endlich eingeholt.
„James warte doch.“, rief ich ihm schwer atmend hinter her und hatte ihn am Arm gepackt.
„Was ist denn?“, fragte er in genervtem Ton.
„Du wolltest doch noch mit mir reden.“, setzte ich zaghaft an.
„Ach ja wollte ich das?“
„James bitte hör mir zu.“, ich wartete auf irgendwelche Einwände aber als keinen kamen sprach ich weiter, „Es tut mir unendlich Leid. Ich wollte deine Gefühle nicht verletzten. Dieser Kuss…ich habe gar nicht nachgedacht, ich war einfach nur sauer auf Sirius und da wollte ich ihn ärgern und dann hab ich halt…es tut mir so leid ich hatte in dem Moment nicht an dich gedacht. Kannst du mir verzeihen? Ich möchte nicht das unsere Freundschaft an so etwas zerbricht.“
„Lass mich einfach in Ruhe Evans!“
Dieses eine Wort hatte mir einen schmerzhaften Stich versetzt. Ich hatte es also geschafft, ich hatte unsre Freundschaft zerbrochen bevor sie sich richtig entwickeln konnte.
Wieso muss ich auch nur so dumm sein. So wie er meinen Nachnamen ausgesprochen hat will er wohl nie wieder etwas mit mir zu tun haben.
Er drehte sich von mir weg und ging die Marmortreppen hinauf.
Eigentlich hätte ich mich jetzt auf den weg in Arithmantik machen sollen, aber sie konnte nicht zu sehr hatte mich das mit James getroffen.
Wie in Gedanken lief sie zum Portrait des Burgfräuleins Marie.
„Desiderio“, schluchzte ich.
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hoffe euch hat's gefallen
Kommis büdde
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