
von Lily Turner
Die Zeit vor dem Ball
Lily:
In den Schulsprechräumen angekommen, verschanzte ich mich in meinem Zimmer.
Was hab ich mir nur dabei gedacht? Wie konnte ich nur so dumm sein mich James gegenüber zu stellen und ihm tief in die Augen zu sehen. Wie konnte das nur passieren? Warum musste ich mich auch so in ihnen verlieren? Warum muss ich nur so ein dummes Mädchen sein und bei diesen Augen schwach werden, ich war doch früher immun gegen sie. Liegt es vielleicht daran, dass James und ich jetzt Freunde sind und er mir Seiten an sich gezeigt hatte, die ich bei ihm gar nicht für möglich gehalten hätte. Aber war ich nicht schon längst bei ihm schwach geworden, schon allein die Zugfahrt dieses Jahr war nicht mehr so wie sonst, ausgenommen das James und ich Schulsprecher waren. Ich hätte ihn damals fast geküsst, wäre diese dumme Vertrauensschülerin aus Ravenclaw nicht gekommen und heute hätte ich James fast gesagt das ich für ihn mehr empfinde wie nur Freundschaft, aber das hat sie ja auch zu vereiteln gewusst. Es war aber besser so, es ist schon mehr als ein Wunder das ich überhaupt mit James befreundet bin. Da sollte ich es nicht überstürzen, ich bin mir ja selbst noch nicht sicher wie ich zu James stehe.
Ich philosophierte weiter vor mich hin bis es an meiner Tür klopfte.
„Lily, es gibt gleich Abendessen, ich dachte nur ich geb dir bescheid.“, ertönte außen die Stimme von James, demjenigen dem ich zuvor noch meine ganzen Gedanken gewidmet hatte.
„Is gut, wartest du noch kurz auf mich?“, gab ich freundlich zurück.
„Ja“
Nach zwei Minuten trat ich aus meinem Zimmer und lief gemeinsam mit James in die große Halle, wo ich mich zu meinen Freundinnen Alice und Marry setzte, währenddessen sich James zu Sirius setzte der neben Marry saß.
So verging das Essen und danach ging ich auch gleich zu Bett, da ich sehr müde war und morgen Abend fit sein wollte.
James:
Da Lily gleich nach dem Essen zu Bett ging, lief ich mit meinen Freunden in den Gryffindor Gemeinschaftsraum und wir setzten uns in die Sessel vor dem Kamin.
„Leute ich werd einfach nicht schlau aus ihr.“, gab ich seufzend zu.
„Hey Krone was ist den passiert?“, fragte mich Remus mit leicht besorgtem Gesicht.
So fing ich an zu erzählen: „Ach wisst ihr wir waren auf der Versammlung, um die Vertrauensschüler für morgen Abend einzuweisen, doch wir waren ein wenig zu früh. Lily und ich standen uns gegenüber wir sahen uns tief in die Augen und Lily setzte zu etwas an ?James ich', mehr hatte sie nicht gesagt, denn genau in dem Moment kam diese eine Vertrauensschülerin rein, die uns auch schon im Zug gestört hatte. Diese hat sich dann entschuldigt und ist wieder raus gegangen, aber als ich nach hackte hat sie nur gesagt, dass es nicht so wichtig sei und dass wir lieber das mit den Vertrauensschülern hinter uns bringen sollen. Danach sind wir zusammen zu den Schulsprecherräumen gegangen und auf dem Weg dorthin hab ich sie gefragt ob sie über Weihnachten nach Hause geht. Na ja sie hat mir dann erzählt das ihr Großvater wahrscheinlich noch vor Neujahr stirbt, ich hab sie noch auf unseren Neujahrsball eingeladen, das ging dann so weiter bis wir dort waren. Drinnen verschanzte sie sich gleich in ihrem Zimmer, ich weiß nicht warum, aber ich glaube es ist wegen der ganzen Situation mit ihrer Familie. Zum Abendessen hab ich ihr dann geklopft und wir sind gemeinsam runter den Rest wisst ihr ja.“
„Es war bestimmt wegen der Frage zum Ball.“, warf Tatze seine Meinung ein.
„Nein, das war es sicher nicht den sie hat gesagt sie würde gerne kommen, es hängt halt nur von ihrem Großvater ab.“, gab ich bissig zurück.
„Jungs!“, sagte Remus mit seiner normalen Ruhe, „Krone ich glaube ihr wächst die ganze Situation über den Kopf. Ich mein erst das mit der Zugfahrt, dann das nächtliche Treffen am selben Tag, danach die Freundschaft mit dir Krone, dieser Kuss von ihr um Tatze zu ärgern, später dann die anderen Seiten die sie an dir entdeckt, schließlich das mit ihrem Großvater und dann das im Versammlungsraum.“
„Moony du überrascht mich immer wieder mit deinen guten Frauenkenntnissen.“, folgerte Sirius, „Leute it's time to say goodbye and say hello to Marry.“
Mit diesen Worten verschwand er zu Marry, die recht erfreut war ihn wieder zu haben.
„Was soll ich den jetzt machen Moony?“, fragte ich ihn leicht verzweifelt.
„Sei ihr einfach ein guter Freund und wer weiß was Morgen ist.“, gab er mir als Rat.
„Danke, ich geh dann auch mal schlafen, ich will doch morgen fit sein. Wer weiß wie viel Lily tanzen will. Nacht Jungs.“, sagte ich und stand auf.
„Nacht Krone!“, kam es von Remus und Peter im Chor.
So verließ ich den Gemeinschaftsraum und lief zu dem Portrait des Burgfräuleins Marie.
„Oh hallo James, hast du heute noch was vor? Wenn nicht, ich wüsste schon etwas, was wir zwei so machen könnten.“, quatschte wie so oft wild drauf los.
„Nein, ich hab noch nichts vor und werde es auch nicht haben, weil ich jetzt ins Bett gehe, wenn du nun so freundlich wärst und mich rein lassen würdest.“, gab ich in ruhigen Ton zurück.
„Ach komm schon James, du bist ein schöner, junger Mann und ich eine hübsche, junge Frau. Wir würden ein perfektes Paar abgeben und…“ weiter kam sie nicht den ich unterbrach sie:
„NEIN, ich will nichts von dir geht das in dein Spatzenhirn rein.“
„Aber Jamsielein.“
„Nein, ich bin nicht dein Jamsielein und wenn du mich nicht augenblicklich rein lässt, wird es dir noch Leid tun mich jemals kennen gelernt zu haben. Haben wir uns verstanden?“, ohne einen weiteren Mucks klappte sie zur Seite und ich sagte sauer, „Na geht doch.“
Ich trat ein und anstatt in mein Zimmer zu gehen ging ich ins Wohnzimmer.
Kann die mich nicht einmal in Ruhe lassen, aber wenn Dumbledore weiß das sie den Jungs immer so auf die Nerven geht, warum wird sie dann trotzdem immer wieder als Portrait für die Schulsprecherräume benutzt. Na ich hoff nach dem gerade wird sie mich in Ruhe lassen.
Morgen Abend darf ich nicht versauen, sonst sind alle Bemühungen dieses Jahr umsonst gewesen. Wollt ich nicht noch das eine Buch fertig lesen? Oh Mann das hät ich ja fast vergessen.
Deshalb lief ich kurz in mein Zimmer, holte es aus meinem Nachtisch und lies mich mit dem Buch wieder im Sessel nieder.
Doch weit kam ich nicht, denn ich schlief kaum das ich eine Seite gelesen hatte ein.
Lily:
Am nächsten Morgen wachte ich auf, aber es war zu früh um zum Frühstück zu gehen, trotzdem wollte ich nicht mehr im Bett liegen bleiben.
Aus diesem Grund zog ich mich an, schnappte mir mein Buch und lief in das Wohnzimmer, wo ich einen im Sessel schlafenden James vorfand und setzte mich in den gegenüberliegenden Sessel.
Warum müssen Lausbuben wie er es ist nur immer so süß aussehen, wenn sie schlafen? Ob ich ihn wecken soll oder schlafen lasse? Ich lass ihn lieber schlafen, er wird spät gekommen sein, weil er hier im Sessel schläft.
So fing ich an zu lesen und nach einer Weile schaute ich auf die Uhr und bemerkte das ich James jetzt lieber wecken sollte.
Schließlich stand ich auf, lief zu James, rüttelte leicht an seiner Schulter und sagte sachte: „James auf wachen!“
„Noch fünf Minuten.“, grummelte er.
„Dann verpasst du aber unsere Hochzeit.“, antwortete ich ihm im Scherz.
Mit diesen Worten war er hellwach und stammelte: „Was…wer heiratet?“
„Niemand du Dummerchen. Ich wollte dich nur wach kriegen und wie geht das besser als so.“, gab ich ihm lächelnd zurück.
„Ja ja mach dich nur lustig über mich.“, mit diesen Worten stand er auf und verlies den Raum.
Schon kurze Zeit später kam er wieder herein, zog mich aus meinem Sessel und wir liefen in die große Halle zum Frühstück.
Das Frühstück verlief wie immer, Sirius quatschte uns mit seinen dummen Sprüchen voll und flirtete nebenbei mit Marry.
Der Tag verlief ohne große Ereignisse, bis Marry, Alice und ich uns in meinen ehemaligen Schlafsaal verkrochen, um uns für den Ball zu richten.
James:
Kaum das die Mädchen im Schlafsaal verschwunden waren murrte Tatze rum: „Warum brauchen Mädchen nur immer so lang um sich zurichten?“
„Tatze, wenn ich das wüsste, aber für das Ergebnis lohnt sich die Zeit. Ich mein Lily sieht immer klasse aus!“, antwortete ich Sirius.
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ein Kommi wär nett
im nächsten Chap kommen wir zum heiß ersehnten Ball
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