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Fanfiction

Balance Akt am Abgrund - Epilog - Viele Wege führ'n zum Glück

von Kraehenfeder

Okay, that's it. Der Epilog. Diese FF hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ist vorallem durch eure Kommis so flüssig geworden.
Mein besonderer Dank geht an die, die seit Beginn von "Balance Akt am Abgrund" Kommis geschrieben haben, natürlich danke ich auch allen anderen die gekommt oder auch nur still gelesen haben für ihr Interesse! Ich habe mich über jedes einzelne Kommentar total gefreut.
Ich hoffe, dass man euch mal bei einer meiner anderen FFs wiedersieht.
Wobei ich hier dann gerade einmal etwas eigen Werbung machen möchte: Ich habe gerade angefangen eine kurze, dreiteilige Story von mir über Sirius und Remus zu Rumtreiberzeiten zu posten. Ich würde mich total freuen, wenn Leute, die's interessiert, da mal vorbei schauen! Sie heißt "Mirum In Modum" und dürfte eigentlich mit diesem Kapitel freigeschaltet werden!

So, nun habe ich genug geredet und damit darf ich ein letztes Mal den "Balance Akt"-Vorhang zur Seite ziehen und ein für mich ungewöhnlich rosarotes Ende offenbaren *g*
Have fun.

Epilog - Viele Wege führ'n zum Glück


Severus warf seinen Zauberstab auf das Sofa und entledigte sich seines Umhangs. Die braunhaarige Hexe beobachtete das Spiel seiner Muskeln unter dem schwarzen Anzug den er an diesem Abend getragen hatte. Kaum, dass Ophelia die Feier verlassen hatte, waren alle mit Fragen auf sie eingestürmt. Snape hatte ihr ohne zu Zögern Rückendeckung gegeben. Obwohl sich Hermine dabei wieder ein wenig bevormundet vorkam, begrüßte sie es. Irgendwie war sie noch immer so überfahren von den Ereignisse gewesen, dass sie zu keiner Reaktion fähig war. Die meisten Fragen hatte Severus diplomatisch beantwortet. Nur Harry hatte sich in eine Ecke zurückgezogen und warf ihr starre Blicke zu, die eindeutig waren: Da würde ein langes Gespräch von Nöten sein, um das sie nicht herumkommen würde. Andererseits sorgte sich Hermine nicht allzu sehr darum. Was sie eher beunruhigte war, dass sie nicht wusste, was sie nun sagen sollte.

Deshalb wartete sie bis Severus sich wieder zu ihr herumgedreht hatte. „Danke“, murmelte sie schließlich.
Er schnaubte. „Hör doch auf!“, rief er plötzlich. „Warum bedankst du dich dafür? Ich habe mich in den letzten Tagen wie ein Idiot benommen. Das mit Ophelia“, bei diesen Worten zuckte Hermine wieder zusammen und er machte einen Schritt auf sie zu, ehe er fortfuhr: „Das war ein dummer Fehler. Ich habe mich verschätzt. Und glaub mir, Liebes, sie ist nicht halb so gut im Bett wie du. Nicht halb so hübsch, nicht halb so intelligent. Für das was sie heute Abend dort abgezogen hat wird sie noch büßen. Potter hätte es nicht auf diese Weise erfahren sollen.“
Hermine fühlte sich als hätte man ihre eine schwere Last von den Schultern genommen.
„Was sagt dir, dass ich Harry überhaupt etwas davon erzählt hätte?“
„Ich weiß es. Weil Potter irgendwie viel mit dieser Geschichte zu tun hat. Viel mehr, als du mir bis jetzt erzählt hast...“ Dabei warf er ihr einen durchdringenden Blick zu.

Hermine ging langsam auf das Sofa zu und ließ sich in die weichen Polster sinken. Vielleicht war heute die Zeit gekommen, endlich reinen Tisch zu machen.
„Es hat einen bestimmten Grund, warum ich Harry und Ginny nicht um Hilfe bitten konnte, als ich mittellos war.“
Severus schwieg und setzte sich stattdessen neben sie.
„Ich... konnte nicht damit umgehen, Harry wieder zu sehen. Damals, am Tag nach der letzten Schlacht... Ich bin sicher du erinnerst dich daran, dass man noch einmal alle gesunden Auroren und Kämpfer ausgesandt hat um verstreute Todesser zu finden, die sich nach dem Fall Voldemorts versteckt hielten. Harry und ich gehörten dazu, aber wir waren in verschiedenen Teams. Ich wurde schließlich von den anderen Leuten in meiner Gruppe getrennt und suchte mir allein meinen Weg durch den Wald, in dem wir uns befanden. Irgendwann hörte ich Kampfgeräusch. Ich näherte mich einer kleinen Lichtung und fand... Harry.“

Ihr Blick war auf den Couchtisch gerichtet und sie spielte nervös mit ihren Händen, so dass sich Snape veranlasst sah, diese sanft festzuhalten. Das schien sie wieder in die Wirklichkeit zu holen und sie schluckte kurz.
„Er hatte Bellatrix Lestrange gefunden. Die Beiden hatten sich scheinbar vorher duelliert und sie war inzwischen an einen umgestürzten Baum gefesselt.“
Mit großen, von Erinnerungen getrübten Augen blickte sie zu ihm auf. „Er hat sie gefoltert, verstehst du, Severus? Lestrange war nach Voldemort für ihn der Inbegriff allen Bösens. Nevilles Eltern. All die unschuldigen Menschen. Seine Freunde. Die vielen Opfer im Kampf... und Sirius. Sie war die Mörderin des einzigen Familienmitglieds, das er noch hatte. Was damals an Harry war, habe ich nie wieder an ihm gesehen. Ich habe ihn nie wieder einen Cruciatus sprechen hören, oder gesehen, wie er einen Mensch praktisch bei lebendigem Leib in Stücke schnitt. Und ich stand in meinem Versteck und konnte mich nicht rühren. Ich habe zugesehen, habe Bellatrix schreien hören und habe ihn... er hat gelacht! Das war nicht Harry. Das war eine Projektionsfläche all des Hasses und Schmerzes der sich in diesem kleinen Jungen angesammelt hat und sich entladen musste. Er hat sie zerrissen, zerstört, gequält. Bis es vorbei war. Dann ist er leblos zusammen gesackt. Scheinbar zu erschöpft um zu gehen. Ich weiß, dass Harry nie wieder so sein würde. Ich weiß auch, warum er es getan hat, aber ich konnte nicht mehr mit ihm umgehen zu dieser Zeit. Als er und Ginny kurz darauf ins Ausland gingen, vermisste ich ihn zwar aber andererseits war ich froh, denn diese Erinnerung bereitete mir Alpträume. Ich wollte nicht einen neuen Voldemort in meinem besten Freund sehen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich selbst all diese kriegerischen Zeiten gut genug verarbeitet hatte, um diese Sache mit Harry zu verstehen. Zur Zeit meiner Prostitution war das noch nicht so.“

Daraufhin breitete sich Schweigen im Raum aus. Irgendwann legte Snape einen Arm um ihre Schultern und ein Lächeln erschien auf seinem Gesicht aus. „Du bist so stark, Hermine, weißt du das? All diese Dinge, an denen andere schon längst zerbrochen wären... Du arbeitest dich durch und versuchst sie zu verdauen. Es gibt für dich keine Unmöglichkeiten. Das ist einer der Gründe warum ich dich liebe.“
Schon das zweite Mal an diesem Abend sprach er von Liebe und Hermine drohte zu Wachs zu werden.
„Severus?“
„Hm?“
„Liebe mich.“
Einen Moment blickte er sie begriffsstutzig an, dann leuchtete Verstehen in seinen Augen auf. Er überlegte kurz. „Wir machen heute eine Ausnahme“, flüsterte er leise. „Zeit für ein Bisschen Zärtlichkeit.“

Dann beugte er sich vor und küsste sie so sanft, dass ihr beinahe das Herz stehen blieb. Sie fuhr mit den Händen an seinen Oberarmen hinauf und erwiderte seinen Kuss, schmeckte seine rauen Lippen auf ihren und verwickelte seine Zunge in ein träges Spiel. Sie ließen sich Zeit. Erst nach und nach zogen sie einander aus und verteilten heiße Küsse auf der erhitzten Haut des anderen.
Ein gehauchter Kuss dort, ein Streicheln mit der Zunge hier. Er liebkoste ihre Brüste sanft und vorsichtig und sie fuhr die Konturen seiner Muskeln nach. Irgendwann zog Severus Hermine an sich und drehte sie herum, um über ihr zu liegen. Als er in sie eindrang waren ihre Blicke unaufhaltsam miteinander verschlungen. Sie hielten sich fest, auch während sie sich fast lautlos liebten und dem Höhepunkt immer näher kamen.
Nachdem Severus schließlich auf ihr zusammen sackte liefen Hermine Tränen über das Gesicht. Sie konnte sich nicht vorstellen, irgendeinem Menschen jemals mehr verbunden zu sein, als diesem schwierigen, anstrengenden Mann, dessen verschwitzte Schulter sie vor Glück schluchzend küsste.


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Elisabeth Sparrer, Abendzeitung