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Fanfiction

In unserem Schlafzimmer, nach dem Krieg - Personal

von heiler_milli

____________________________________________________________________

Kapitel 7:

Personal
Grieving over loss,
Sorry to be heavy, but heavy is the cost,
Heavy is the cost

____________________________________________________________________

August 30, 2017

Der Friedhof war leer.

Er schätzte die Stille.

Kein Geräusch kam von der Kirche, dessen Buntglas schien hell und reflektierte die Sonne in seine Augen. Er war dankbar für die Sonne- sie täuschte im ein Fassade der Wärme vor.

Vom hinteren Teil der Kirche weggehend, schlang er sich zwischen den Reihen aus Grabsteinen, dabei ging er an den Gräbern von Kendra und Ariane Dumbledore vorbei um an das weiße, marmorne Grabstein zu gelangen, welches zwei Reihen dahinter war.

Ein frischer Kranz aus Rosen lag am Grab. Er fuhr mit seinen Händen über die Blütenblätter und ein schweres Gefühl legte sich auf seine Brust.

Hermione

Er wusste sie kam her, beinahe so oft wie er es selber tat, allerdings redeten sie nicht darüber. Sie ließ immer Rosen zurück, in den verschiedensten Farben, es spiegelte ihr Wesen nieder; er hatte so das Gefühl als ob sie neben ihm wäre - wie eine Quelle unbegrenzter Geborgenheit.

Er hob seine Hände um die Namen seiner Eltern nachzufahren.

Er leckte seine Lippen und begann, »Hallo, Mum, Dad.« er machte eine Pause, »Man könnte glauben es wird leichter, nach so vielen Malen, aber das wird es nicht. Das ist gut, glaube ich, weil ich weiß dass es mir genauso viel bedeutet hierher zu kommen wie beim ersten Mal.«

Er schloss seine Augen, erinnerte sich an die Schatten der Nacht, die sanften Weihnachtslieder, das Gefühl einer warmen Hand, die seine eigene drückte, es lag schon so viele Jahre zurück.

»Ich wünsche mir ihr würdet noch hier sein, und das tue ich täglich. Das würde es einfacher machen, glaube ich.

Vielleicht könntet ihr mir helfen mit- na ja- allem. Es ist schwer, weil ich weiß was ich tun sollte, und ich tue es, meistens, aber trotzdem-„» seine Stimme versagte kurz, »Trotzdem, ich denke die ganze Zeit über nur an sie, besonders wenn ich es nicht sollte. Ich weiß nicht warum ich es nicht aufhören lassen kann. Ich sollte es stoppen können!«

Sein Atem kam stoßweise. Ihm wurde bewusst, dass sich seine Fingernägel in seine Hand bohrten und dabei kleine, blutige Stellen zurückließen. Aus irgendeinem Grund beruhigte ihn der Anblick von seinem Blut.

»Sie kommt oft hierher. Ich nehme an sie spricht zu euch, so wie ich, aber ich weiß nicht worüber. Wahrscheinlich über dasselbe wie ich.« er lachte sanft, »Wir sind eine Katastrophe, sie und ich; ihr seid es wahrscheinlich Leid uns darüber sprechen zu hören.«

Er sah nach oben, und sah einem kleinen Vogel, von strahlend roter Farbe, wie er auf einem Ast landete und anfing zu singen.

»Ich liebe sie, wisst ihr, selbst nach all diesen Jahren, selbst nachdem ich so hart versucht habe es nicht zu tun. Es ist nicht normal, so für jemanden zu empfinden mit dem man praktisch kaum Kontakt hat. Wie kann ein Moment, der 11 Jahre zurück liegt, so viel verändern?«

Er seufzte und lehnte sich etwas zurück.

»Ich liebe und vermisse euch Beide. Tschüss Mum und Dad.«

Er legte einen Strauß Blumen aufs Grab und drehte sich um, um zu gehen. Allerdings stoppte er, als er einen älteren Man sah, der die Hecken entlang der Kirche zurechtschnitt. Es war das erste Mal das er eine andere Person auf dem Friedhof sah, abgesehen von sich selber und Hermione. Als der Mann sich umdrehte, bemerkte Harry den römischen Kragen welchen er trug; seine Schultern versteiften sich bei dem Anblick, wenn auch nur leicht. Der Priester winkte ihm mit einem Lächeln zu. Harry fühlte sich verpflichtet rüber zu gehen und ihn zu begrüßen.

»Wunderschöner Tag, nicht wahr?« die Stimme des Priesters war rau, aber freundlich. Es passte zum Aussehen seines Gesichtes, wettergegerbt, aber sanft.

»Ja. Nettes Wetter.«

Der Priester starrte ihn einen Moment lang an, »Wissen sie, von all den Gräbern hier, bekommt das, bei dem sie waren, den meisten Besuch, was komisch ist wenn man bedenkt dass ich nur vier verschieden Leute gesehen habe, die es besuchen.«

»Oh?«

»Ja, ein komisches Paar, welches ich nur einmal gesehen habe am Beginn meiner Zeit hier, eine Frau mit braunen haaren in ihrem Alter, und sie. Sie und die Frau kamen früher gemeinsam aber das endete vor einer Weile.«

»Sie haben ein gutes Gedächtnis.«

Der Priester kicherte, »Oh ja, meine Gemeindemitglieder freuen sich gewaltig über diese Mauer die uns durch die Schuldbekenntnis begleitet.«

Harry, der selbst überrascht über die Tatsache war, fragte »Funktioniert es?«

»Funktionieren? Schuldbekenntnis?« der Priester hob die Augenbrauen, »Das hängt vom Standpunkt ihrer Sicht ab, glaube ich. Wenn sie mit 'funktionieren' meinen, dass sie damit die Vergebung Gottes erlangen, dann ja, es funktioniert.« Er sah Harry erwartungsvoll an, »Aber ich glaube nicht, dass sie damit das Wort 'funktionieren' meinten.«

Harry stockte ein wenig, »Lässt sie zu dass man sich selbst verzeiht?«

»Eine interessante Frage mein Sohn.« lobte ihn der Priester, »Eine die, die meisten Leute gar nicht in Betracht ziehen. Die meisten Leute haben das Gefühl, dass nachdem sie eine Sünde zugegeben haben und es ihnen wirklich Leid tut diese Sünde begannen zu haben und in dem Moment entschlossen sind sie nicht noch einmal zu begehen und dann Buße tun, dass sie sich dann verzeihen können. Aber letztendlich, um deine Frage zu beantworten, ich glaube es hängt von der Person ab. Das Schuldeingeständnis kann dir nicht helfen dir selbst zu vergeben, wenn du dir nicht vergeben willst. Im Grunde genommen, wenn dies der Fall ist glaube ich nicht das irgendetwas hilft.«

Harry neigte seinen Kopf nach unten.

»Der Schlüssel ist, wie du siehst, zu glauben, dass man Vergebung verdient.«

»Aber wie? Wie kann jemand so etwas verdienen, wenn man etwas so schreckliches, so grauenvolles- « die Worte blieben ihm im Halse stecken.

»Weil sie es müssen. Wenn sie ihr Leben damit verbringen in Selbstmitleid zu schwelgen, wie können sie dann Anfangen das wieder in Ordnung zu bringen was sie angestellt haben? Sich selbst zu bestrafen ruft nur noch größeren Schmerz hervor, und das hilft niemandem in keinerlei Weise. Es ist besser Gutes zu tun anstatt sich schlecht zu fühlen und wenn sie dass nicht für sich selber tun können, dann tun sie es für andere.«

»Ich- ich kann nicht. Weil jetzt, ist die einzige Person der ich wehtue nur ich selbst. Ich kann es nicht zulassen, weil ich es ihr nicht sagen kann, weil wenn ich es ihr sage, wird es ihr den Schmerz zufügen den ich von ihr vermeiden will.« plapperte Harry.

Der Priester drehte sich zu seinen Büschen um und fing an sie zu beschneiden.

»Wissen sie warum ich meine Büsche beschneide Mr. Potter?«

Harry, geschockt von der plötzlichen Änderung des Themas und der Nutzung seines Namens, schüttelte leicht seinen Kopf.

»Es ist ein interessanter Weg um der Pflanze zu helfen. Sie sehen mich jetzt die Pflanze beschneiden, und ich lasse sie dabei nicht, na ja, im besten Licht erstrahlen.« er zeigte auf einen Busch zu seiner linken, dem Äste fehlten und an dem unfruchtbare Stellen zu sehen waren. »Die Form der Beschneidung die ich an diesem speziellen Busch nutze nennt sich 'Ausdüngung', was bedeutet dass ich ganze Äste entferne. Überraschenderweise, bei der Entfernung dieser Äste rege ich neuen Wachstum an, Wachstum der um beim Fakt zu bleiben, mehr und leichter wunderschöne Blumen gebären wird.«

Der Priester stoppte bei der Beschneidung und drehte sich um, um Harry anzusehen.

»Sie sehen, manchmal, damit der Wachstum anfängt ist ein wenig Schmerz und etwas Unannehmlichkeiten notwendig. Sie würden überrascht sein, was alles Positive dadurch geschehen kann.« er deutete in Richtung einer blühenden, weißen Blüte der Pflanze, dann ging er zurück zu seinen Büschen.

»Lieben sie ihre Frau, Mr. Potter?«

Harry war müde und antwortete wahrheitsgemäß, »Nein.«

»Und haben sie Kinder?«

»Ja.«

»Und sie lieben diese Frau, die die Gräber ihrer Eltern so oft besucht?«

»Ja. Gott, ja.«

»Dann, wie wollen sie irgendjemand helfen indem sie in dieser Ehe bleiben? Wie können sie ihre Frau und Kinder glücklich machen, wenn sie tief in ihnen drinnen, ihnen vorhalten dass sie sie von ihrem Glück fernhalten?«

»Ich halte meinen Kindern nichts vor! Wegen ihnen halte ich die Ehe noch aufrecht.«

»Ich bezweifle, Mr. Potter, dass ihnen entgangen ist, dass es Probleme zwischen ihnen und ihrer Frau gibt. Kinder sind unglaublich aufmerksam in dieser Hinsicht.«

Harry seufzte, er fühlte sich total ausgelaugt.

»Ich kenne sie nicht Mr. Potter, und ich möchte mir nicht einbilden dass ich ihre Situation verstehe, aber es scheint mir, dass wenn sie sich vergeben wollen, sie eine 'Ausdünnung' vornehmen müssen.«


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg