In unserem Schlafzimmer, nach dem Krieg - In Our Bedroom, After the War
von heiler_milli
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Kapitel 13:
In Our Bedroom, After the War
The war is over and we are beginning.
Here it comes! Here comes the first day!
Here it comes! Here comes the first day!
It starts up in our bedroom after the war.
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Mai 17, 2020 (zwei Jahre später)
Der Regen fiel Kübelweise und klopfte auf dem Dach.
Sie liebte diese Tage, eingeschlossen mit einer Tasse heißen Tee und einem guten Buch. Es half, dass nur das Geräusch vom Regen durch das Haus hindurch zog; sie war alleine.
Sie schloss ihre Augen und genoss die Stille um sie herum.
Die Türglocke ließ sie aufschrecken; sie erwartete keinen Besuch.
Sie ging vorsichtig auf die Tür zu. Durch das Glass winkte eine verschwommene Gestallt Harrys zu. Sie sah ihn einen Moment lang komisch an, aber öffnete die Tür.
»Harry warum bist du nicht rüber gefloht? Draußen ist es schrecklich!«
Er zuckte kurz mit den Achseln und grinste.
»Mir war nach einem Spaziergang.«
Sie schüttelte ihren Kopf und zog ihn dennoch ins Haus, betrachtete ihn und sprach dann schnell einen Trockenzauber.
Er lächelte sie sanft an, »Danke, was würde ich nur ohne dich tun?«
Sie starrte ihn an und schien über die Frage zu grübeln, »Ich weiß nicht.«
»Sehr wenig, glaube ich.« er grinste.
»Harry- warum bist du hier?« fragte sie, fast zögernd.
»Ich bin bereit Hermione?«
Sie leckte ihre Lippen, »Wie? Wie kannst du-.«
»Ich habe Pater Kolter heute wieder gesehen.«
»Oh. Was hat er gesagt?«
»'Wie viele Jahre müssen vergehen um Sühne zu tun? Wie lange wird es dauern bis du dir selber erlaubst glücklich zu sein?'«
Hermione gaffte ihn an.
»Ich weiß, Philosophisch, oder?«
»Aber-«
»Ich habe auch Ron gesehen.«
»Oh.«
»Er hat gesagt wir sollen über unseren Schatten springen.«
»Aber-«
»Ich glaube- ich glaube sie haben Recht Hermione.«
Die Art wie er ihren Namen sagte ließ sie kurz inne halten um seine Worte zu bedenken.
»Es ist Zeit einen Schritt vorwärts zu gehen. Es ist Zeit für uns einen Schritt vorwärts zu gehen.« er ging einen Schritt näher auf sie zu und nahm ihr Gesicht in seine Hände, »Lass uns Anfangen Hermione. Lass uns von Vorne anfangen.«
Sie schloss ihre Augen, während sie seine Berührung genoss.
Sie fühlte sich ein wenig wie eine Schauspielerin die aus einer bestimmten Rolle hervortrat- eine Rolle so Besitz ergreifend, dass sie sich nicht erinnern konnte wie man nicht schauspielert; konnte sich nicht erinnern wie sie atmete, sich bewegte, dachte, oder sprach wie sie es einmal tat, bevor sie anfing etwas vorzuspielen. Es kostete sie einige Zeit bis sie sich diesem komischen Gefühl hingeben konnte, aber als sie es tat, erkannte sie genau was Harry anbot und ihre Antwort kam automatisch.
»Okay.«
»Okay?« er klang ungläubig, als ob er glaubten würde, dass nach all dieser Zeit, nach all diesen Jahren des Schmerzes, die die Beide verursachten und erhielten, sie es nicht die Mühe Wert fand viel Energie hinein zu stecken.
Dummer Mann um überhaupt so etwas zu denken; ihr war es nie Möglich gewesen damit aufzuhören ihn zu lieben, sogar in den schlimmsten Zeiten nicht.
Er sollte das jetzt schon langsam wissen.
Sie öffnete ihre Augen und lächelte, »Okay.«
Wie konnte ein einziges Wort so ein Tor voller Gefühle öffnen; den Damm runterreißen den man über ein Jahrzehnt aufgebaut hatte? Wie konnten zwei einfache Silben ihre Sinne überfluten; ihrem Leben erlauben eine ganz neue Richtung zu nehmen?
Es fühlte sich unecht an- wie ein Traum oder eine Illusion.
Sie hob ihre Hand um seine Lippen zu berühren, ihre Finger rieben gegen seine leichte Rauheit, sie bewegte die Finger über ihnen und fuhr dann weiter zur feinen Haut seiner Backe.
Das ist echt.
Das ist das worauf du gewartet hast.
Das ist Harry.
Seine grünen Augen beobachteten sie genau während sie mit ihren Entdeckungen fort fuhr; sein Gesicht hinauf, in sein Haar, runter zurück an sein Genick und schlussendlich an seiner Brust zur Ruhe kommend. Sie sah auf um seinen Blick zu begegnen, um die vorhandene Taubheit los zu werden, um seine Wärme zu spüren.
»Ich liebe dich«, flüsterte er, und lies die Worte frei; sie waren Gefangene in seinen Gedanken für eine zu lange Zeit.
Da wusste sie, dass sie noch einmal durch alles hindurch gehen würde, nur damit er wieder diese Worte ihn ihr Ohr flüsterte, nur damit sie diese Ehrlichkeit hören konnte.
»Ich weiß.« flüsterte sie, »Ich liebe dich auch.«
Er lächelte sie zärtlich an, »Ich weiß.«
Seine Lippen drückten sich gegen ihre, sanft, zärtlich, voll von Versprechungen.
Und da war es; der letzte und erste Tag; das Ende und der Start; die Zerstörung und der Grundstein.
Der Beginn nach dem Ende.
Der Krieg ist zu ende und wir beginnen.
Von neuem.
Epilog
Juli 21, 2022 (zwei Jahre später)
»Mum!«
»Rose! Hugo!«
Ihre zwei Kinder warfen sich in ihre Arme, aber allzu bald hatte sich Hugo wieder gelöst und sah seine Mutter mit weit geöffneten Augen an.
»Mum, als wir im Zug waren hat Rose-.«
»Mum! Glaub kein Wort von dem was Hugo erzählt- ich musste ihn im Zug bestrafen! Es ist meine Pflicht als Vertrauensschülerin!«
Ein Kichern kam von hinten, »Wie die Mutter so die Tochter.«
Rose ganzes Gesicht leuchtete auf und sie sprang in Harrys Arme und schaffte es fast ihn umzuwerfen, und das trotz ihrer geringen Größe.
»Du gibst auch Umarmungen wie deine Mutter.« sagte er mit einem stolzen Grinsen.
»Hey Dad!«
»Hey, selber Engel. Ich hoffe du hast auch James, Albus und Lily im Zaum gehalten.«
»James ist so ein Tunichtgut.« beschwerte sie sich nachdem sie ihn losgelassen hatte. »Er war besonders dieses Jahr schlimm, da es ja sein Letztes war.« sie lächelte leicht, »Aber die Schulsprecherin hielt ihn im Zaum.«
»Indem sie mit ihm in Besenkammern geknutscht hatte, »Sagte eine Stimme von hinten, »'Allo Dad, Hey Tante Hermione!«
»Hallo Al. Wie war das Schuljahr so?« antwortete Hermione und umarmte den Jungen.
»Ereignislos aber in Ordnung. Obwohl diese ZAG's ziemlich übel wahren.«
»Oh Mum- die ZAG's- Ich weiß ich habe dir geschrieben dass ich sie gut gemacht habe, aber dann habe ich gemerkt dass ich vielleicht ehwaz mit eihwaz vertauscht habe bei Alte Runen deshalb bin ich-.«
»Ugh- nicht schon wieder. Du bist verrückt Rose.«
»Halts Maul Hugo!«
»Du bist- total verrückt, dass bist du. Ich geh Dad suchen Mum.« seine Lippen zogen sich unangenehm zusammen, »Hi Onkel Harry.«
»Hey Hugo.«
Harry und Hermione tauschten Blicke. Er zuckte mit den Achseln; sie seufzte und nahm seine Hand in die ihre.
»Na ja, dass war genügend peinlich. Hey Dad, Tante Hermione.«
Ein grinsender James Potter trat aus der Menge hervor, sein Arm lag um ein attraktives Mädchen, mit schmutzigem blonden Haar und einer Schulsprecherplakette, welches immer noch auf ihrer Kleidung hing.
»James! Und das muss deine Freundin sein! Ich hab schon einiges über dich gehört Selina.“« Harry streckte seine Hand aus und das Mädchen schüttelte sie und errötete stark.
»Selina, dass ist mein Dad und das ist meine, erm, Tante Hermione.«
»Nett dich kennen zu lernen Selina.«
»Hallo Mr. und Mrs. Potter- erm- Weasley- erm Granger?«
Harry, Hermione, Rose, Albus und James fingen alle an zu lachen.
»Keine Sorge Sel.« sagte James mit einem Lächeln, »Das verwirrt alle.«
»Es ist eine ziemlich ungewöhnliche Situation.« gestand Harry mit einem schiefen Lächeln und drückte sanft die Hand von Hermione.
»Schon wieder jemand wegen des Familiennamens verwirrt? Was gibt's neues?«
»Hi Daddy!« Rose ging von Harrys Seite weg um Ron zu umarmen.
»Hugo und Lily haben mir über ihr Schuljahr erzählt, Rosie- klingt so als hättest du sie an der kurzen Leine gehalten!«
Rose verdrehte ihre Augen, »Hugo und Lily sind nur verärgert, weil ich sie immer erwischt habe. Wenigsten hatte James die Nachsicht sich aus der Schlinge zu ziehen. Wo sind sie eigentlich?«
»Bei deiner Tante Ginny. Sie und 'nennt mich Stanley Jr.' Sind auf der anderen Seite des Gleises.«
Die Kinder lachten.
»Ron-.«
»Hermione er ist schrecklich! Ehrlich was für ein Wichser-«
»Ron!«
»Es ist eure Schuld, wirklich, wenn du und Harry nur nicht-«
Harry schüttelte seinen Kopf und unterbrach Ron, »Ich werde nie verstehen wie du es schaffst Witze über die dramatischste Zeit deines Lebens zu reißen.«
»Ehm, Verteidigungsmechanismus. Außerdem bin ich nicht reif oder was.«
James kicherte und stupste Selina an, die das Trio mit offenen, ungläubigen Augen anstarrte, »Ja meine Familie ist verrückt. Ja sie sind immer so. Und nein die Dinge sind nicht immer so heikel wie du denkst.«
»Oh reif wie ein Krup Ronald.«
»Ah aber siehst du, Ich habe es geschafft dem Flubberwurm Level zu entfliehen, also steige ich die Leiter hinauf!«
»Ernsthaft!«
Harry grinste während er seinen zwei Freunden beim herumzanken zusah, und fühlte sich merkwürdig zufrieden. Hermione lehnte sich näher an ihn heran; er legte seinen Arm um ihre Taille.
Vielleicht waren die Dinge nicht Perfekt. Ginny sprach nur mit ihnen wenn es absolut notwendig war, und Lily und Hugo tendierten dazu der ganzen Sache aus dem Weg zu gehen, aber wirklich, Schlussendlich, hatte er seine Gesundheit, seinen besten Freund, seine Kinder und Hermione; Alles war gut.
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Unerschöpflich detailversessen und zum Schreien komisch ist Joanne Rowlings Fantasie.
Mannheimer Morgen