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Fanfiction

Der Weihnachtsball mal etwas anders - Eine Schrecksekunde und glitzernde Tränen

von Aranael

Als sie sich schließlich wieder voneinander lösten, war es totenstill im Saal. Alle starrten Harry und Ginny an, die mitten auf der erleuchteten Tanzfläche standen und sich, wie aus einer Trance erwachend, der Situation bewusst wurden, in der sie sich befanden.

Die Schrecksekunde dauerte eine Viertelminute.

Dann begannen einige Schüler zu applaudieren und anerkennend zu pfeifen, andere lachten nervös, Harry hörte Jubelrufe; er sah, wie Dumbeldore ihn anlächelte; Dean und Seamus grinsten, Hermine strahlte ihn an. Dann erhaschte er einen Blick auf Ron. Dieser sah aus, als ob eine Herde Hippogreife über ihn hinausgetrampelt wäre. Dann ruckte er mit den Schultern, was Harry als schweigende Zustimmung interpretierte.
Peeves indessen schwang seine Nikolausmütze, winkte Harry fröhlich zu und übergoss Filch mit dem Eismatsch aus seinem Kessel, worauf dieser vor Wut aufheulte und dem irre gackernden Poltergeist hinterherjagte.
Dann fiel Harrys Blick auf Snape. Dieser schaute ihn mit einem Gesichtsausdruck an, den Harry beim ihm überhaupt nicht kannte. Bisher hatte Snape ihm gegenüber nur Wut zum Ausdruck gebracht – wenn überhaupt, denn meistens hatte er gar keine Gefühle gezeigt. Diesmal jedoch schaute er Harry mit einer Mischung aus Überraschung und blankem Entsetzen an.
Doch einen Augenblick später war Harry sicher, dass er sich geirrt haben musste, denn Snape schaute so kalt wie immer drein. Nachdenklich wandte er sich wieder Ginny zu, vergaß jedoch, was er gesehen hatte, als er sie anblickte.
„Frohe Weihnachten, Ginny“, sagte er leise und hauchte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze.
„F – Frohe Weihnachten, Harry“, erwiderte Ginny halb schluchzend, halb lachend.
Dann fiel sie ihm um den Hals und umarmte ihn so stürmisch, dass er beinahe den Boden unter den Füssen verloren hätte.
„Dieser Abend“, flüsterte sie, „war das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.“
Überglücklich drückte Harry sie an sich und hätte sie am liebsten nie wieder losgelassen.
„Ginny – ich – “
Doch er brach ab, unsicher, ob er tatsächlich so für sie empfinden sollte.
„Ich – “
Sie legte den Kopf in den Nacken und sah ihn an. Und da war Harry sich sicher. So sicher wie noch nie zuvor in seinem Leben.
„Ich liebe dich“, sagte er, hob eine Hand und strich sanft über ihre Wange.
Ginny schloss für einen Moment die Augen, seine Berührungen genießend. Tränen rannen ihre Wangen hinunter und hinterließen silbern glitzernde Spuren. Doch sie lächelte, als sie ihre Augen wieder öffnete und ihn ansah.
„Ich liebe dich auch“, sagte sie mit erstickter Stimme.
Nun lächelte auch Harry.
Erneut beugte er sich zu ihr hinunter und küsste sie liebevoll.

Und alle sahen zu.


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