
von heiler_milli
Hier kommt das 4. Kapitel. Hat etwas länger gedauert, war auch länger und ich hatte so einige probleme beim übersetzten, also wenn ihr etwas findet das man nicht genau versteht bitte nicht alzu kritisch sein, okay??? Ah und danke für die lieben Kommis, freu mich jedes mal, also weiter machen ^^.
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Die Top Ten warum Harry und ich sicher kein gutes Paar abgeben würden:
von Hermione Jean Granger
01. Wir sind beste Freunde
02. Er denkt ich sollte meinen Namen in Lena umändern.
03. Wir sind zu verschieden...warte…nein.
04. Wir sind uns zu ähnlich…nein…das sind wir auch nicht.
05. WIR SIND BESTE FREUNDE! Warte… Ich hab das schon benutz, oder?
06. Ginny glaubt es ist eine gute Idee und Ginny liegt immer Falsch. Na ja, okay, eigentlich tut sie es nicht. Aber in diesem Fall ist sie es.
07. Ich glaube es ist eine schlechte Idee und ich habe immer Recht. Na ja, eigentlich, wenn es um Liebesahngelegenheiten geht, habe ich keine Ahnung was ich mache…aber das ist nicht der Punkt.
08. …erm…wir sind…beste Freunde…Ich kann das drei Mal verwenden, richtig? Okay, richtig.
09. Verdammt. Ich muss wieder zudem einen greifen.
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“The little unremembered acts of kindness and love are the best parts of a person's life.”
~William Wordsworth
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»Was meinen sie damit, sie nehmen es nicht runter? « fragte Hermione ihre teilnahmslose Hauslehrerin.
»Ich meine, dass ich es nicht runter nehmen werde, Miss Granger,« schnaubte Professor McGonagall. »Und ich dachte sie wären die intelligenteste Hexe der Schule.«
Nach allem was Hermione diesen Morgen durchgemacht hatte, dachte sie fast schon Professor McGonagall zurückzureden dafür dass sie so herablassend war. Wie auch immer, Hermione wusste sie würde so eine Entscheidung morgen bereuen, wenn sie beim Nachsitzen fest stecken würde und vielleicht für Verrückt erklärt werden würde und antwortete stattdessen »Sie verstehen nicht Professor. Das dringt in meine Privatsphäre ein. Es stiftet eine komplette Unruhe zwischen den Gryffindors und es wird nur noch schlimmer werden im Laufe des Tages wenn es sich durch die Schule herumspricht!«
»Ich weiß nicht warum sie sich so sehr darum kümmern dass Leute so viel von ihrer Beziehung zu Mr. Potter halten-« fragte McGonagall.» Wenn ich in ihrem Alter wäre, wäre ich begeistert zu wissen, dass alle meine Beziehung mit dem Mann den ich am meisten Liebe anerkennen.«
Hermione blinzelte zweimal als sie sich die Worte von McGonagall durch den Kopf gehen ließ und dann ließ sie ihr Kiefer fallen, halb hustend, halb lachend. Sie wusste das Harry McGonagall auf die Liste gesetzt hatte, aber um Merlins willen, sie hatte wirklich geglaubt dass er einen Witz machte.
»Professor!« keuchte Hermione. »Sie glauben doch nicht ernsthaft dass Harry und ich…dass wir…dass wir sozusagen...«
»Ausgehen?« fragte McGonagall, und blickte verwirrt zu Hermione. »Natürlich tue ich das, Miss Granger. Alle Lehrer haben den Eindruck dass sie es wären. Und nachdem man sie zwei auf dem Quidditchfeld sah an diesem einen Nachmittag…«
»Quidditchfeld?« fragte Hermione verwirrt. »Worüber reden sie?«
»Als Mr. Potter versucht hatte ihnen beizubringen ordentlich einen Besen zu fliegen.« erinnerte sie McGonagall.
Hermione legte ihre Stirn missbilligend in Falten. »Er hat mir nicht beigebracht ordentlich einen Besen zu fliegen.« sagte sie aufgebracht.» Er hat versucht mich darauf zu zwingen um zu sehen ob ich oder ob ich nicht sterbe.«
»Ist das wahr?« fragte McGonagall, ihre Lippen gingen in ein selten gesehenes Grinsen über.
»Ja das ist wahr.« verkündete Hermione in einem genervten Ton. Sie unterdrückte das Verlangen, die Frau die vor ihr stand zu schütteln.»Harry und ich sind nur Freunde. Nun können sie bitte jemanden finden um diesen abscheulichen Artikel runter zunehmen?«
»Wenn sie nur Freunde sind, sehe ich nicht ein warum es ihnen so viel ausmacht.« sagte McGonagall mit gespitzten Lippen.
Hermione biss die Innenseite ihrer Wange und schloss ihre Augen, während sie tief einatmete. »Weil«, erklärte sie langsam, »nun jeder den Eindruck hat, dass wir wirklich ausgehen und solche Gerüchte sind nicht gut für eine platonische Beziehung wie die unsere!«
»Es ist nur nicht gut wenn sie nicht daran glauben, dass sie komplett platonisch ist«, antwortete McGonagall und wand ihr Aufmerksamkeit einem Stapel Pergamente zu. »Ich will kein weiteres Wort über diese Sache, wenn sie gestatten Miss Granger. Guten Tag noch.«
Hermiones Kinnlade flog, wieder einmal runter, als sie die Frau dumm anstarrte mit der sie gerechnet hatte, einige Minuten zuvor war sie ihre einzige Verbündete.
»Ich sagte guten Tag Miss Granger.« sagte McGonagall kurz zu Hermione. » Ich sehe sie am Montag. Nun genießen sie den Rest ihres Wochenendes.«
»Mein Wochenende genieße«, lachte Hermione im Flüsterton auf, als sie sich auf den Weg von McGonagalls Büro zum Gryffindor Gemeinschaftsraum machte um zu sehen ob sie Schadensbegrenzung leisten konnte. »Keine Chance.«
Hermione betrat den Gemeinschaftsraum, nur damit sich jeder Gryffindor zu ihr um drehte und sie anstarrte. Hermione rollte mit ihren Augen. »Lasst es sein, geht das?« sagte sie ihnen als sie rüber zu Brett schritt um zu sehen ob es irgendetwas gab, dass sie tun konnte um diese schreckliche Zeitung zu beseitigen (obwohl sie wusste, tief drinnen, dass es das nicht gab). Die Blicke hörten auf, aber wurden schnell durch lautes Geflüster ersetzt.
»Weißt du, ihre ersten zwei Initiale sind gleich!«
»Wenn sie heiraten, werden sie ganz gleich…«
»Ginny…« murrte Hermione flüsternd. Dieses kleine Wiesel hat das verbreitet…
»Ich hab sie gestern küssend gesehen!«
»Wirklich?! Wo?«
»Draußen, beim See!«
»Okay, dass ist genug« explodierte Hermione, und funkelte alle Gryffindors an. »Hört mir zu: Harry und ich gehen nicht aus. Harry und ich sind nie ausgegangen. Harry und ich werden nie ausgehen. Und warum? Weil wir Freunde sind. Und ihr!« fauchte Hermione als sie sich zu dem Mädchen umdrehte, welches behauptet hat, dass sie sie küssend mit Harry gesehen hat... »Ich gestern bin gar nicht hinausgegangen, so, wenn du so nett wärst und aufhören würdest Gerüchte zu verbreiten. Ich bin kurz davor jedem Punkte wegzunehmen, der dies wieder erwähnt, aber, « sagte Hermione vernünftig, glättete ihren Rock, » dass wäre ein missbrauch meiner Macht. Also alles was ich zu diesem Thema zu sagen habe ist, um Merlins willen, stoppt diesen Unsinn. Danke!«
Es dauerte kaum 22 Sekunden, bis die Klassenkameraden von Hermione wieder mit dem Geflüster weiter machten. Hermione legte ihre Arme auf ihre Hüften.
»Ich gebe auf.« seufzte sie »Ich gebe total auf!« Sie wollte nichts anderes als diesem Unsinn zu entfliehen und ging daher in den Gemeinschaftsraum der Schulsprecher, wo sie Ron und Ginny fand, die in eine mitreißende Partie Schach versunken waren, mit Harry neben Ron, der ihm schreckliche Vorschläge gab, von dem was Hermione sagen konnte.
»Hallo« sagte sie zu ihnen und stellte sicher, dass sie Ginny einen gemeinen Blick zuwarf.
»'Allo Hermione.« sagte Ron als er sein Kinn auf seine Handfläche legte und aufs Brett sah.
»Ich sage dir Ron bewege deinen Springer dorthi-« begann Harry.
»Den letzten Zug den du mir geraten hast, endete damit, dass ich meine Königin verloren habe.« sagte Ron leicht zischend. »Also, wenn du könntest, halt verdammt noch mal die Klappe.«
Harry sah einen Moment schockiert aus, dann leicht verletzt. »Gut. Schau ob ich dir jemals wieder helfe.«
»Danke Merlin!« stieß Ron hervor, und sah erleichtert aus.
Ginny, wie auch immer, sah bestürzt aus. »Wie gehe ich jetzt sicher, dass ich gewinne?« schmollte sie.
»Danke Gin.« gab Harry sarkastisch zurück. Ginny grinste unschuldig und wandte sich dann wieder dem Spiel zu. Hermione, die erkannte, dass nun eine gute Zeit wäre um mit Harry über alles zu reden, was mit ihrer so genannten 'Beziehung' ablief, griff Harrys Arm und zerrte ihn in ihr Zimmer.
»Hey!« schrie Harry hervor und schlug ihre Hand weg als sie drinnen waren. »Wofür war das?«
»Ich wollte mit dir über alles was vorläuft reden.« sagte ihm Hermione knapp. »Wir müssen Schadensbegrenzung leisten.«
»Ich nehme an, dass bedeutet dass es dir nicht Möglich war die Zeitung zu beseitigen?« sagte Harry und sah zu Hermione.
»Nein.« seufzte Hermione als sie sich auf ihr penibel genau gemachtes Bett setzte. »McGonagall scheint wirklich zu glauben, dass wir ein Paar sind, oder dass der einer von uns an den Anderen interessiert wäre, und deswegen sieht sie keinen Grund es zu entfernen.«
»Hab' dir ja gesagt sie sollte auf der Liste sein.« sagte Harry grinsend.
»Ah halt die Klappe« schrie ihn Hermione an.»Jetzt ist nicht die Zeit dafür.« Hermione streckte ihre Arme und atmete tief ein und aus.»Was werden wir jetzt machen? Die Initialsache scheint das größte Problem zur Zeit zu sein, aber da gibt es nicht viel was wir tun können dass…«
Harry ließ sich neben Hermione fallen und die zwei saßen im Stillen da. Plötzlich, springt Harry auf; ein aufgeregter Ausdruck auf seinem Gesicht, dass deutlich zeigt, dass er eine Idee hatte.
»Was?« fragte Hermione aufgeregt und stand ebenfalls auf.»Was ist es?«
»Ich hab's!« Harry grinste und drehte sein Gesicht zu Hermione. »Du kannst deinen Vornamen ändern!«
Hermione lachte. »Oh ha, ha, Harry sehr lustig.« sie rollte mit ihren Augen. »Nein ernsthaft, was für eine Idee hast du?«
Harry erstarrte und antwortete, »Das ist meine Idee.«
»Oh,« sagte Hermione, Unsicherheit kroch in ihre Stimme. War Harry wirklich so durchgeknallt? Eigentlich dachte sie, dass der einzige beste Freund bei dem sie sich sorgen musste Ron sei…
»Nein es ist Perfekt.« erklärte Harry. »Wenn du deinen Vornamen änderst, dann würden wir nicht dieselben Initiale haben.«
»Harry, ich hab schon verstanden was du gesagt hast.«, sagte Hermione, leicht genervt. »Die Idee funktioniert einfach nicht.«
»Warum nicht?« fragte Harry. »Nenn mir eine Sache was daran falsch sein sollte.«
»Na ja, Ersten einmal,« sagte Hermione als ob sie zu einem totalen Blödmann reden würde, »es beinhaltet, dass ich meinen Namen ändere.«
»Dein Punkt ist?«
»Ich will meinen Namen nicht ändern Harry!« sagte Hermione zu Harry, und ihre Stimme begann lauter zu werden.
Harry starrte sie an. »Warum nicht?«
»Weil es mein Name ist!« Hermione hob wütend ihre Hände in die Höhe. »Würdest du deinen Namen aufgeben?«
Harry dachte einen Moment lang nach und gab dann auf. »Nein…« sagte er langsam.
»Genau mein Punkt.« gab Hermione zurück.
»Aber…« protestierte Harry, leicht sauer, »Aber ich hatte schon den Perfekten Namen und alles…Lena?«
»Lena?« fragte Hermione ungläubig.»Du denkst ich sehe aus wie eine Lena?«
»…Nein?«
Hermione schüttelte ihren Kopf. »Komm Harry.« befehlte sie ihm als sie noch einmal nach seinem Arm griff und ihn zurück zu Ron und Ginny führte. »Lass uns zurückgehen, bevor die denken, dass wir was vorhaben.«
Als sie zurückkamen, waren Ginny und Ron immer noch inmitten ihrer Partie. Harry kehrte zurück zu seinem Platz neben Ron, und beobachtete während Hermione sich damit begnügte sich auf die Couch zu setzten.
»Ich kann die Weihnachtsferien kaum noch erwarten.« gab sie auf einmal bekannt. »Das erste Mal in meinem Leben, will ich nichts mehr als weg von hier.«
»Oh, weil du über Ferien sprichst,« sagte Ron als es ihm gelang Ginnys König Schach zu setzten, nur damit Ginny einen Weg davon heraus fand (»Verdammt!« stieß Ron hervor), »Mum hat gesagt, dass wir wegfahren.«
»Oh wirklich, wo?« sagte Harry, neugierig, er war nie wirklich weggefahren (zum Grimmauldplatz oder zum Fuchsbau zu gehen war mehr wie nach Hause zu gehen).
»Wir werden Charlie in Rumänien besuchen gehen.« sagte Ginny und betonte das Wort »wir«.
»Was ist dein Punkt?« fragte Harry, sah zu Ginny dann zu Ron und dann wieder zu Ginny.
Ron sah vom Schachbrett auf und Schuld zeichnete sich auf seinem Gesicht. »Es tut mir Leid Harry, aber Mum hat gesagt, dass es nicht genug Platz für dich auf den Weg gibt.«
Harrys Gesicht fiel. »Oh.« sagte er leise und starrte nach unten auf seine Hände.
»Es ist nicht so als ob sie dich nicht zur Familie zählen würde!« gab Ginny schnell hinzu. »Es ist nur, dass es dort wirklich keinen Platz gibt und du würdest absolut zerquetscht werden und unglücklich sein. Es wird hier sehr viel angenehmer sein, da bin ich mir sicher.« Ron nickte begeistert übereinstimmend.
Hermione, wie auch immer, wusste es besser. Sie betrachtete Harry leise und erkannte, dass was höchst wahrscheinlich gerade durch seinen Kopf ginge war wie er Weihnachten alleine in Hogwarts verbringen würde- nicht das er Hogwarts nicht mochte. Hermione wusste er liebt es. Aber wenn es etwas gab das er hasste, dann war es alleine zu sein. Es war genau dann als eine Perfekte Idee sie einnahm.
»Ich werde Mum fragen ob du bei uns bleiben kannst.« erzählte Hermione Harry freundlich. »Wir bleiben nur zu Hause über Weihnachten, und es scheint als ob sie in dich verliebt wäre, zumindest der Punkt ist sie will dich als Schwiegersohn haben, also bin ich mir sicher, dass es da keine Probleme gibt.«
Harrys Gesicht leuchtete. »Bist du dir sicher?« fragte er, » Ich will mich nicht aufdrängeln oder so…«
»Ah lass es bleiben.« sagte Hermione, versuchte Harry auszuschimpfen, nur um in ein kleines passendes Lachen auszubrechen. »Es wird toll. Mum wird die Zeit ihres Lebens haben, dein Zimmer vorzubereiten, und Dad beschwert sich immer, dass er in der Minderheit gegenüber den Frauen ist. Ich werde Mum morgen eine Eule schicken und fragen. Ich bin mir sicher sie wird ausflippen.«
Harrys Lächeln wurde breiter und Hermione konnte sich nicht anders helfen, als mit sich zufrieden zu sein. es würde nett sein Harry um sich herum zu haben und ihm zu zeigen wo sie aufgewachsen ist.
»Hört sich so an als ob es einfach ein wundervolles Weihnachten wird.« flüsterte Ginny Ron zu und die zwei Geschwister grinsten sich zufrieden an.
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Hoffe es hat euch gefallen^^. Kommis nicht vergessen, danke noch einmal.
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