
von heiler_milli
Hier ist das neunte Kapitel, danke für die Kommis, ah ja und ich habe versucht das vorherige Kapitel etwas umzuschreiben, einige Sätzte habe ich einfach ein wenig umformuliert, bei anderen geing das schwer. Hoffe dieses chap ist etwas besser übersetzt. und danke nochmalfür die Kommis^^!!!
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Warum ich absolut Recht hatte als ich gesagt habe wir sollten nicht Eis laufen gehen:
von Harry Potter.
01. Ich bin ausgerutscht und hab mir wehgetan. Hermione lag falsch. Quidditch ist viel sicherer.
02. Ich kann nicht Eis laufen. Ich hab es gelernt, aber das gehört nicht wirklich auf die Liste.
03. Es kam nur ein Desaster dabei heraus. Desaster.
04. Der Platz hatte Themen. Themen die eine unglaublich unangenehme Situation hervorrufen für Leute, die verzweifelt versuchen zu beweisen dass sie nur Freunde sind (wir sind nur Freund…ich meine, offensichtlich sind wir es, was ich meine dass wir Beide das wollen…ich bin mir ziemlich sicher. Ich glaube ich sollte dieses Papier verbrennen so dass Hermione es nie sieht.)
05. Weil Eis laufen so grauenhaft war, musste ich diese Liste schreiben, und weil ich diese Liste geschrieben habe, habe ich etwas total Blödes gesagt (ich bin so ein Idiot so etwas zu denken, wirklich), und nun muss ich Papier verschwenden (und einen Baum töten) weil es wirklich besser ist das zu Kleinholz zu verarbeiten…
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It's easy to fall in love. The hard part is finding someone to catch you.
~Bertrand Russell
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»Bereit?« fragte Hermione und zog sich einen dunkelblauen Anorak über ihren weißen Rollkragenpullover an, welcher mit blauen Jeans und braunen Schneestiefel kombiniert war. Schwarze Handschuhe hingen aus einer der Taschen vom Anorak. Ihr Haar war zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, welcher von einem unglaublich dicken Haargummi zusammengehalten wurde.
»Ich habe gerade erkannt,« sagte Harry und beantwortete nicht die Frage.
»Hmm?«
»Ich habe keinen Mantel. Ich habe nie einen über den Sommer gebraucht und über den Winter war ich entweder in der Schule oder bei den Weasleys also habe ich einfach nur meinen Umhang getragen.«
»Du kannst dir einen von meinem Dad ausborgen.« sagte Hermione. Sie öffnete einen Kasten im Vorzimmer und nahm einen großen, grauen Mantel hervor. »Bereit?« fragte sie noch einmal.
»Nicht wirklich,« antwortete Harry und war nun in seiner eigenen Winterkleidung gekleidet (einer von Mrs. Weasleys vielen 'H' Pullovern, eine Jacke, Jeans und Wanderschuhe.) Er war eindeutig nervös, es kostete Hermione einiges an Kraft nicht gleich in Lachen auszubrechen. Das letzte Mal das Harry so besorgt war, war während des Trimagischen Turniers.
»Ah komm schon.« sagte Hermione und klopfte Harry auf den Rücken. »Du wirst schon okay sein!« Sie hob eine Schwarze Tasche und öffnete die Tür als sie »Wir gehen Mum!« rief.
»Habt Spaß« rief ihre Mutter zurück und Harry und Hermione verließen das Haus.
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»Vielleicht sollte ich einfach hier bleiben und dir zuschauen.« sagte Harry schwach, als er gerade seine ausgeborgten braunen Schlittschuhe zuband und Hermione das selbe tat mit ihrem weißem Paar.
»Sei still.« Hermione rollte mit ihren Augen. »Es ist nur Eis laufen. Das schlimmste was passieren kann ist das du runter fällst und das Eis berührst. Das ist nichts im Vergleich zu deinem Fall im dritten Schuljahr.«
»Aber ich habe den Fall nicht kommen sehen. Das ist hier unvermeidbar.«
»Hör auf dich so zu benehmen als ob du raus gehen würdest und gegen einen Todesser antreten müsstest. Nun steh auf,« befahl ihm Hermione und griff nach seiner Hand und zwang ihn zum Stehen, »und benimm dich wie ein Mann oder Ron wird von dem erfahren und du wirst immer wieder davon hören.«
Murrend und widerwillig folgte Harry Hermione aufs Eis, und gab sein Bestes nicht umzufallen. Wie auch immer, den Moment indem seine Schlittschuhe das Eis berührten erkannte Harry dass seine Bemühungen die Balance zu halten sinnlos waren, und er fiel sofort hin, und rutschte einige Fuß nach rechts vom Eingang.
Hermione wusste dass sie es nicht sollte, aber sie brach in schallendes Gelächter heraus.
»Ja, wirklich lustig.« sagte Harry fast böse. »Wahnsinnig Komisch. Ich weiß nicht warum ich nicht lache.«
»Es tut mir Leid Harry.« entschuldigte sich Hermione dabei klang ihr Lachen langsam ab. »Du kannst mitten in der Luft auf einem dünnen Stock Holz balancieren, aber du kannst nicht auf zwei Stück Metall balancieren bei denen du kaum einen Zoll vom Boden entfernt bist? Du musst die Komik dahinter verstehen.«
»Ich habe dich nicht lachen sehen als du letzten Herbst fast vom Besen gefallen bist.« schoss Harry ihr entgegen als er nach der Wand neben sich griff und sich festhielt.
Hermiones Lachen erstarb, und ein finsterer Blick ersetzte sofort ihr breites Lachen. »Das damals und das jetzt ist total verschieden.« sagte sie.
»Wie kommt das?«
»Na ja, zuerst einmal, ich bin fast gestorben.« sagte Hermione und murrte dann leise. »Nicht das es was neues wäre.«
»Du bist nicht fast gestorben.« sagte Harry, er hatte das Letzte nicht gehört. Er lehnte noch immer gegen die Wand um sich davor zu schützten auf sein Gesicht zu fallen. »Ich hab dich gefangen, erinnerst du dich?«
»Na ja, dann lass mich dich fangen.« sagte Hermione und bot Harry ihre Hände an. Harry starrte auf diese und dann zu Hermione und verstand nicht.
»Nimm sie.« sagte Hermione ungeduldig. »Halt sie und ich bring dir bei wie du Eis läufst. Lass mich dich fangen.«
Zögernd nahm Harry Hermiones Angebot an. Sie stand vor ihm und lief rückwärts wobei sich ihre Hüften hin und her bewegten und dabei zog sie Harry mit.
»Du kannst Rückwärts Eis laufen?« fragte Harry dem es schwer fiel überhaupt zu glauben das jemand Eis laufen konnte, und dann noch indem sein Rücken allen zugewandt war, obwohl ein junges Mädchen von ungefähr dreizehn Jahren ein Schraube (oder war es ein doppelte? Harry wusste es nicht) im Eck vom Eislaufplatz übte.
»Seitdem ich neun bin.« antwortete Hermione und blickte über ihre Schulter um sicher zu gehen dass sie in niemanden hinein fuhr. »Eigentlich mache ich es nicht richtig, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht. Sie haben mir am Anfang gesagt das ich mit Wellen anfangen sollte und dann mich von da an weiter bewegen sollte, aber das tat meinen Knöcheln weh.« sie zuckte mit den Schultern. »Ich bevorzuge diese Methode sowieso.«
»Ich auch.« sagte Harry leise und war fast von ihren schwingenden Hüften eingenommen.
»Hmm?«
»Nichts!« schrie er und hoffte dass sie sein rot werden als Zeichen der Kälte missverstehen würde. Er wusste nicht warum er an so etwas Lächerliches dachte. Offensichtlich war er müde und sein Gehirn arbeitete daher komisch. Obwohl er acht Stunden, wenn nicht so gar mehr, Schlaf bekommen hatte.
Freund, dachte er sich, sie ist dein Freund. Also weiter geht's.
»Wie viel weißt du übers Eis laufen?« fragte Harry um sie beide abzulenken.
»Nicht viel.« gab Hermione zu. »Ich habe gelernt wie man übersteigt, rückwärts übersteigt und T-Bremsung benützt, aber danach…fiel ich einfach runter. Ich konnte die Dreifachdrehung nicht und auch alles was danach kam, egal wie sehr ich mich anstrengte.«
»Übersteigen?« wiederholte Harry. »T-Bremsung? Dreifachdrehung?«
Hermione rollte fast mit den Augen. »Hier.« sagte sie und ließ Harrys Hand los wobei sie ihm andeutete dass er sich an der Wand festhalten sollte. »Es ist genau das nach was es sich anhört. Übersteigen?« Sie drückte sich mit ihrem rechte Fuß ab und lief ein wenig herum und beschleunigte dabei. Letztendlich lehnte sie sich auf die linke Seite, ihre Knie beugten sich, und sie gleitete ihren rechte Fuß einige Male über den Linken. »T-Bremsung.« rief sie über ihre Schulter, wurde langsamer und stoppte dann vollkommen indem sie ihren rechte Fuß nach vorne stellte und ihren linken Fuß dahinter in einem rechten Winkel hielt bis sie das Ende vom Rechten ankam. Sie drehte sich um und lief zurück zu Harry.
»Ich würde auch eine Dreifachdrehung vorführen, aber da ich es nicht kann…«
»Ist in Ordnung.« beschwichtigte sie Harry und er belohnte sie mit einem Lächeln.
»Nun, Zeit zum lernen.« sagte Hermione autoritär. »Du hast dich ans Eis gewöhnt, richtig?« Harry nickte leicht mit seinem Kopf. »Gut. Nun ich werde weiterhin deine Hände halten, natürlich, aber ich werde dich nicht ziehen. Drück dich leicht mit dem rechten Fuß ab. Gut. Jetzt der Linke. Perfekt! Nun abwechselnd. Du wirst in einen Rhythmus kommen.«
Nach einer Zeit, kam Harry in einen Rhythmus, und bald konnte Hermione Harrys rechte Hand loslassen so dass sie nebeneinander liefen. Hermiones rechte Hand hielt seine Linke.
»Das ist leicht!« rief Harry. »Ich bin wirklich ein schneller Lehrling.«
»Du könntest sogar noch chauvinistischer sein als Peter Pan.« sagte Hermione Kopfschüttelnd.
»Ich habe nur einen Scherz gemacht.« sagte Harry schnell, der zwar Peter Pan nicht gelesen hatte, aber trotzdem die Bedeutung von dem was Hermione gerade gesagt hatte verstand. »Dankeschön.« Es war eines der ehrlichsten Dankeschöns die Hermione je aus Harrys Mund gehört hatte, und Hermione konnte sich nicht anders helfen als zu lächeln.
»Gern geschehen.« sie drückte seine Hand.
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»Ich kann nicht glauben das das geschehen ist!« schrie Hermione, und eine Mischung aus Eis und Schnee die zusammenstießen, bei Hermiones wütenden Stampfern, war zu hören. Ihr Gesicht war vor Wut rot, und kleine Flocken von Schnee steckten in ihren Haaren und Wimpern. »Ich habe nur…« sie gab einen kleinen Schrei von sich.
Harry blieb leise und ließ Hermione abkühlen. Es war eine ziemlich unangenehme Situation. Vielleicht sogar traumatisierend für ihre Freundschaft. Aber es konnte kaum so schlimm sein wie Hermione tat.
Harrys Gedanken glitten zurück zudem was gerade vor einer halben Stunde geschehen war. Die Dunkelheit, Leute die sich um sie schlossen, keine entkommen…okay vielleicht war es so schlimm, dacht er. Aber auch nur weil wir dazu neigen bei allem überzureagieren, oder? Er musste zugeben dass er ziemlich stolz war auf sein Neues, relativ vernünftiges ich. Zugegeben, die Stimme die das denken übernahm war die von Hermione, aber sie war in seinem Kopf. Also technisch waren es seine Gedanken.
Harry bemerkte dass Hermione in ihrer Rage stehen blieb und ihr Gesicht in den Himmel blickte.
»Warum ist die Welt hinter uns her?« fragte sie und riss ihre Arme in die Lüfte. Einige Leute starrten sie an, und Harry legte schnell eine Hand auf ihren Rücken und zwang sie sich weiter zu bewegen. Mehr Eis und Schnee (und sogar einige Äste) wurde Opfer ihrer Wut.
»Wie war das Eis laufen?« grüßte Mrs. Granger Harry und Hermione kaum hatten sie dass Haus betreten.
»Ziemlich Nett.« sagte Hermione kurz als sie ihren und Harrys Mantel aufhängte. Sie drehte sich, ziemlich steif, um, um ihre Mutter anzublicken. »Willst du dass wir den Tisch für das Abendessen herrichten?«
»Das wäre großartig.« Mrs. Granger lächelte die beiden zärtlich an.
»Was?« fragte Hermione. Die Tatsache dass sie an ihre Grenzen anstieß wurde von ihrer Mutter nicht bemerkt oder es kümmerte sie wenig.
»Es ist nur dass ihr zwei mich so sehr an deinen Vater und mich erinnert als wir in eurem Alter-«
»Beende diesen Satz und ich schwöre ich komme nie wieder zu den Ferien nach Hause.« knurrte Hermione. Mrs. Grangers Augen weiteten sich im Schock.
»Hermione! Seit wann redest du so mit mir?« Hände wurden an die Hüfte gelegt, Lippen wurden so zusammengepresst die McGonagall als lachend erscheinen lassen würden, und Augenbrauen wurden in einen Winkel gelegt bei denen kleine Mädchen entschieden hätten dass sie lieber in einem Zimmer mit Jafar wären als im Foyer der Grangers. Plötzlich wusste Harry nicht welche Mutter ihm mehr Angst einjagte- Rons oder Hermiones.
»Es tut mir Leid.« seufzte Hermione und wendete ihre Augen ab. »Es ist nur…ich hab es satt!« Sie lies sich auf einen nahen Sessel fallen, »Ich glaube ich bekomme eine Migräne oder so etwas.« sagte sie die Augen nach unten gerichtet. Harry wusste dass sie log. Aber dann wieder, wusste er warum sie besorgt war. Es war nur so dass er mit der Situation anders umging als sie- mit anderen Worten er blieb still und versuchte unsichtbar zu sein. »Ich hätte dir nicht zurückreden sollen so wie ich es getan habe. Es tut mir Leid.«
Mrs. Granger schüttelte ihren Kopf. »Du hast offensichtlich das Temperament deines Vaters geerbt. Er wird genauso aufbrausend wenn er Migräne hat. Ich werde dir etwas Wasser und Medizin holen.«
»Nein!« schrie Hermione und sah nach oben. Vielleicht war sie Paranoid, aber ihr wurde beigebracht dass sie nie Medizin nehmen sollte wenn sie nicht gebraucht wird, und sie wollte jetzt nicht damit anfangen. »Ich fühl mich schon besser! Komm lass uns denn Tisch herrichten Harry.« Und sie eilte aus der Halle als Mr. Granger die Treppen hinunter kam.
»Was war hier los?« fragte er und drehte sich zu seiner Frau um die nun grinste.
»Ich glaube etwas ist am Eislaufplatz geschehen dass unsere Tochter Geheim halten will.«
»Und dass ist eine gute Sache?« schrie Mr. Granger. Manchmal verstand er seine Frau nicht. Oder, um genau zu sein, die meiste Zeit war er total Ahnungslos wenn es um das Leben im allgemeinen ging.
»Na ja, wenn es nach dir geht, nein.« antwortete Mrs. Granger. »Aber für mich, genauso wie für die zwei, ja, John, es ist eine sehr gute Sache.« Sich umdrehend, summte Mrs. Granger eine ziemlich fröhliche Melodie als sie das Abendessen kontrollieren wollte, und einen leicht geschockten Ehemann zurückließ.
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Hier das wars^^. Im nächsten chap gehts weiter, also schön brav Kommis hinterlassen,dann wird bald wieder upgeloadet^^.
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