
von Morgan
Soo, der erste Teil^^. Ich bräuchte noch nen Beta, also falls sich jemand freiwillig zur verfügung stellt, dann sagt mir bescheid:)
Ich bekamm fast keine Luft. „Mum!“, presste ich hervor. „Oh, tut mir Leid Schätzchen!“, meinte sie und lies mich los. Ihre hellbraunen Augen waren ganz feucht. Innerlich verdrehte ich die Augen. Jedes Jahr war es das gleiche: Wir standen auf dem Gleis 9 ¾, Mum umarmte mich so fest, dass ich keine Luft mehr bekamm, sie heulte und Dad war die ruhe selbst. „Ich bin soo stolz auf dich!“, sagte Mum nun und ein paar vereinzelte Tränen liefen an ihren Wangen runter. Ich nickte nur. „Du solltest mal langsam rein.“, mischte sich Dad ein.
Er war groß und breit wie ein Bär. Ok, nicht ganz so groß, aber breit auf jeden fall. „Von mir aus.“, meinte ich grinsen, umarmte Dad und gab ihm einen Kuss auf seine stoppelige Backe. Dad war nicht der Mann großer Gefühle oder Worte. Deshalb wurde er leicht rot, gab mir einen klapps auf die Schulter und ging zu meinen Koffern um sie in einen Waggon zu hieven, während Mum, die nun komplett am heulen war, mich mit küssen nur so bombadierte. Ich befreite mich und meinte strahlend:“Ich schreib dir gleich morgen, ok?“ Heulend nickte sie. Dad kam wieder zurück und schaute Mum leicht grinsend an. „Also, bis dann Leute!“, sagte ich, umarmte beide nochmal kurz und kletterte in den Waggon rein, wo mein Gepäck stand.
Ich nahm das ganze Zeug und suchte nach einem freien Abteil, das ich ziemlich schnell fand. Den Käfig mit meines Habichtskauzes ‚Cookie’ stellte ich auf einen Sitz. Die Koffer kammen ins Gepäcknetz. Draußen, vor dem Fenster winkten Mum und Dad. Ich machte das Fenster auf und Mum überrollte mich mit ermahnungen und Mütterlichem Rat. Ich hörte gar nicht richtig zu. War doch eh jedes Jahr das gleiche...Ach ja! Ich sollte mich mal vorstellen:
Ich heiße Tiziana Ferro, kurz: Tizi! Bin 16 Jahre alt und gehe nun das 6te Jahr auf Hogwarts. Meine Haare sind pechschwarz mit leichtem blaustich und schulterlang. Meine Augenfarbe ist langweiliges braun, nicht das lustige hellbraun meiner Mum oder das bernsteinbraun meines Vaters, sondern tiefes braun, schon fast schwarz. Langweilig! Meine Figur ist eigentlich ganz normal. Größe: 1.60m. Gewicht: Staatsgeheimnis! Mein Leben ist eher langweilig: Ich gehe in die Schule, bin da nicht eine große Leuchte, aber auch kein Vollloser. Durchschnittlich eben. Genauso wie meine Eltern. Beide haben zusammen einen Laden in der Winkelgasse, indem sie Bücher, Umhänge, Federn, Pergament und noch ein bisschen Krimskrams verkaufen. Sonst gibts eigentlich nix mehr zu mir zu sagen.
Der Zug fuhr los. Ich winkte meinen Eltern zu, bis sie hinter der Kurve verschwunden waren. Ich machte das Fenster zu und lies mich auf einen der gepolsterten Sitze fallen. Da ging die Abteiltür auf und meine beste Freundin Kira kamm schnaufend rein. Kein Wunder bei der Menge Gepäck, die sie mit sich schleppte. „Hi!“, grinste ich, stand auf und half ihr. Dannach setzten wir uns. „Und, wie waren die Ferien?“, fragte ich sie gespannt. „Total geil! Wir waren in Italien. Du weißt schon, wir haben ne Villa dort.“, antwortete sie und strahlte. Ich nickte. Wie ich sie beneidete! Kira war für mich perfekt! Alles an ihr war perfekt! Wirklich alles!
Kira van Lyriants hatte platinblonde Locken, große hellblaue Augen, lange schlanke Beine und war sonst auch gertenschlank. Grinsend warf sie ihre Locken zurück, während sie erzählte wie viele tolle Dates sie in Italien gehabt hatte. Ich hörte ihr schweigend zu und nickte nur ein paar mal. Nach einer halben Ewigkeit war sie fertig und schaute mich erwartungsvoll an. „Und? Wie waren deine Ferien?“, fragte sie mich gespannt. „Wie immer. Hab im Laden ausgeholfen, Oma besucht und sonst eigentlich nix.“, antwortete ich langsam. „Du meine Güte! Etwas langweilig, hm?“, fragte sie und strich sich eine Locke aus ihrem Gesicht. Was hatte sie schon erwartet? Das ich aufeinmal zur totalen Partyqueen geworden bin?
Ich runzelte mir meine Stirn, während Kira sich ihrem Lieblingshobby zuwendete: Sich selbst. Sie bürstete sich lange die Haare und schminkte sich. Dannach betrachtete sie das Gesicht, dass sie im Spiegel sah, von allen Seiten und fand sich höchstwahrscheinlich wunderschön. Ich beobachte sie dabei wie so immer. Und so verging die Zeit wie im Flug. Oder auch nicht. Naja, schließlich kammen wir in Hogwarts an.
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