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Fanfiction

Ein Teil des Lebens - Ein Teil des Lebens

von cherry blossom

Ein Teil des Lebens

Die Nacht hatte sich gerade erst über das kleine Städtchen im Westen Englands gelegt, als die ersten Tropfen vom Himmel hinabfielen. Jeder, der sich jetzt noch auf den Straßen befand, verschwand schnell in sein Heim. Dort, wo es warm und trocken war. Dort, wo jemand auf einen wartete, egal, wann man nach Hause kommen würde.
Zügig waren die Menschen in ihren Häusern verschwunden. Eine junge Frau blickte aus ihrem Fenster hinaus auf die nun leere Straße. Plötzlich zeichnete sich auf ihrem Gesicht ein Lächeln ab.
Sie ließ die Vorhänge los und ging zu einem Kinderbett, das in einer Ecke des Zimmers stand.
„Papa ist wieder da.“, flüsterte sie dem kleinen Geschöpf sanft zu. Es schien, als würde das Baby die Worte seiner Mutter verstehen. Denn es lächelte und strampelte fröhlich mit seinen Beinchen.

Die Tür knarckste.
Ein Mann trat hinein. Er sah mitgenommen aus. Auf seinem Gesicht zeichneten sich mehrere Kratzer und offene Wunden ab. Sie mussten von vielen, harten Kämpfen stammen.
Die junge Frau bewegte sich nicht, schaute nur auf ihr Kind hinab und lächelte.
Der Mann trat von hinten an sie heran, umarmte sie und legte sein Kinn auf ihre linke Schulter. Sie lehnte ihren Kopf dagegen und ihre Hände auf die seinen. So standen sie einige Minuten, bis das Kind anfing zu quängeln. Die Mutter löste sich aus der Umarmung, doch nicht ohne einen Kuss des Mannes auf ihre Schulter zu bekommen, und hob ihr Kind aus seinem Bett.
„Ich warte unten auf euch.“, hörte sie den Mann sanft sagen. Sie nickte.

Es dauerte nicht lange, bis die junge Frau mit dem Kind auf dem Arm erschien.
„Was ist geschehen, Remus?“, fragte sie leise. Sie trat neben ihn, schaute ihn kurz an und setzte sich ihm dann gegenüber. Das Baby nun in ihrem rechten Arm. Sanft schaukelte sie es hin und her und summte dabei. Der Mann lächelte bei diesem Anblick.
„Nichts besonderes. Das Übliche eben. Ein paar Werwölfe da, ein paar Werwölfe hier.“, antwortete ihr der Mann, der offenbar Remus hieß.
Die junge Frau wollte sich damit anscheinend nicht zufrieden geben.
„Ich schwöre es dir, Dora. Es war wirklich nichts.“, noch immer schaute die Frau, Dora, besorgt, doch ein wenig beruhigter.
„Teddy ist schon wieder gewachsen.“, sagte Remus noch und schaute mit so einem gütigen Blick seinen Sohn an, dass einem dabei nur ein Lächeln möglich war.

Eine Zeit lang herrschte einsame Stille. Nur wenige Male durch Gluckser von Teddy durchbrochen, bis sich Remus erhob und sich zur Kaffeemaschine begab.
„Auch einen?“, fragte er seine junge Frau. Diese schüttelte nur mit dem Kopf.
„Was ist los mit dir?“, setzte er plötzlich ihre Unterhaltung fort. „Wo ist die fröhliche Tonks, die einst hier lebte?“
„Fort.“, sagte sie langsam und leise. „Wie soll ich fröhlich sein, wenn ich jedesmal, wenn du das Haus verlässt, Angst habe, dass du nicht mehr wiederkommst? Weißt du, wie weh es tut? Weißt du, wie ich darunter leide? Weißt du, dass ich stark sein muss, es aber nicht kann? Und weißt du, was das Schlimmste ist? Dass du so wenig von deinem Sohn hast.“
Ihre Worte klangen nicht wie ein Vorwurf. Nein. In ihnen spiegelte sich Enttäuschung und Verzweiflung wider. Und dies schmerzte Remus mehr als jeder Vorwurf, den er je von ihr erhalten hatte. Da war sie wenigstens noch Tonks gewesen, seine Tonks. Doch das hier, das war eine einsame, junge Frau, die pure Angst um ihren Ehemann verspürte.

Remus ging zu ihr herrüber, legte Teddy in seine Wiege und umarmte seine Frau, die noch immer regungslos auf ihrem Stuhl saß.
Er legte seine Hände um ihren Kopf und gab ihr einen Kuss. Dann schloß er sie wieder in eine Umarmung. Tonks bewegte sich noch immer nicht.
Remus spürte, wie sein Hemd langsam nasser wurde. Sie weinte.
Weinte bittere Tränen der Verzweiflung, die nun endlich ihre Bahnen fanden, nicht mehr aufzuhalten waren. Er drückte sie fester an sich und endlich bewegte sich auch Tonks.
Sie krallte ihre Finger in seine Arme, drückte ihren Kopf gegen seinen Bauch und weinte, weinte, bis sie keine Träne mehr hatte.

Remus ließ sie los und beugte sich zu ihr nach unten. Er blickte ihr tief in die Augen.
Die beiden Augenpaare trafen sich und Dora verstand. Wie auch Remus.
Es war seine Berufung. Der Orden, die Aushorchung der Werwölfe, das Riskieren seines Lebens, und doch galt ein Teil seines Lebens auch den zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben.
Dora und Teddy.
Alles würde er für sie geben. Sich töten und foltern lassen. Untertauchen, morden. Nur damit ihnen nichts geschehen würde.
Dora begriff, der Orden würde für immer Teil seines Lebens sein, wie für sie auch.
Sie verstand ihn, und war froh darüber. Tonks nickte ihm zu. „Geh, sie warten auf dich.“
Remus stand auf, gab ihr einen Kuss und verschwand aus dem Haus.
Lange starrte Dora ihm hinterher.
Es war richtig so. Für sie beide, und für Teddy.


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