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Fanfiction

Der Packt der alles verändert - 5 Jahre später

von GinnyFan94

Wie jedes Jahr war am 11. September der Bahnhof Kings Cross noch ein bisschen voller als sonst. Und wie jedes Jahr, wunderten die Muggel sich über die vielen komischen Leute, doch wie jedes Jahr dachten sie sich nichts dabei. Ein junger Mann, nicht älter als 22 Jahre kam den Bahnhof entlang. Er war normal gekleidet. Er schlich fast die Bahngleise entlang, darauf bedacht das man ihn ja nicht erkannte. Er blieb vor Gleis Neun und Zehn stehen blickte sich verstohlen um und schaute auf seine Armbanduhr. Halb Elf. Er lehnte sich an die Absperrung, und war im nächsten Moment verschwunden. Harry Potter hatte 5 Jahre damit zugebracht noch ein weiteres mal nach den Horcuxen Ausschau zu halten, hatte 5 Jahre gebraucht um neue Verstecke und neue Möglichkeiten den Horcrux zu zerstören. Das alles hatte er alleine geschafft. Bis er sich schließlich alleine Voldemort gestellt hatte und gesiegt hatte. Bis heute war ihm nicht klar wie er es geschafft hatte, doch eins wusste er, jetzt war endlich die Zeit gekommen, da er wieder das Leben leben konnte das er immer gewollt hatte, und das ihm doch verwehrt geblieben ist. Doch zu seiner Familie getraute er sich nicht zurück, das er nicht Willkommen war, das sich alles verändert hatte, die Angst war groß. Er hatte lange überlegt ob er her kommen sollte, doch am Ende hatte er es getan. Er wollte sie alle wiedersehen, Ron und Hermine, Ginny, die andern Weasleys, vielleicht alte Freunde. Wie unsinnig die Hoffnung war, dass sie hier auftauchten, wollte nicht in seinen Kopf. Ein Hogwartsexpress, der ohne einen Weasley abfuhr? Undenkbar. Er war einer der ersten die sich auf dem Gleis 9 ¾ einfand, und der einzige der keine Familie oder ein Kind begleitete, und war deshalb froh das trotzdem keiner auf ihn achtete. Er stellte sich in eine einsame Ecke und wartete, den Eingang genau im Blick. Doch kein einziger roter Weasley Schopf wollte sich aus der Menge zeigen, die jetzt langsam den Bahnhof füllten. Zwanzig vor Elf, Viertel vor Elf, Zehn vor Elf. Keiner kam. Die Enttäuschung wollte sich in ihm breit machen, die Erkenntnis wie dumm seine Hoffnung gewesen war. Er wollte schon wieder gehen als eine ziemlich abgehetzte Frau aus der Absperrung auftauchte. Sie hatte Rote Haare. Hinter ihr kam ein Mann, mit ebenfalls rotem Haar, das allerdings eher spärlich ausfiel. Mr. Und Mrs. Weasley. Dann folgten zwei junge Männer die sich haargenau glichen. Ein weiterer junger Mann und eine junge Frau. Der Junge hatte wie die 4 zuvor, rote Haare, das Mädchen jedoch buschige Braune. Sie gingen Hand in Hand. Ron und Hermine. Harrys Herz machte einen so großen Sprung, das er meinte es müsse ihm aus der Brust springen. Dann folgten ein etwa 27 jähriger Mann, Charlie Weasley, und eine Frau, die ihm gänzlich unbekannt war. In ihrer Mitte gingen zwei Kinder, Zwillinge, beide wohl genau elf Jahre alt. Beide hatten wie der Rest der Familie rotes Haar. Und dann folgte eine zweite junge Frau. Es war Ginny. Harry Herz schlug heftig, so heftig als wäre keine 5 Jahre vergangen, als wäre er gerade frisch verliebt. Aber da, sein Herz setzte aus, an ihrer Hand ging ein 4 Jähriges Mädchen, mit ebenfalls rotem Haar wie Ginny, wenn es auch mehr ins blonde ging. Ihre Tochter? Harry blieb das Herz stehen. Was er immer gefürchtet hatte, wovor er immer die meiste Angst gehabt hatte war eingetreten, sie war Mutter und wahrscheinlich verheiratet. Er wollte nur noch weg, weg aus diesem Schmerz. Doch dann blieb sein Blick wieder an Ron und Hermine hängen die Hand in Hand den Zug entlang gingen. Wenigstens sie wollte er sprechen, wenigstens seine besten Freunde wollte er wiedersehen und ihnen von all dem berichten. Langsam ging er auf sie zu. Jeder Schritt wurde ihm schwer. Dann stand er vor ihnen. „Hi.“ Mehr brachte er nicht hervor. Doch sie starrten ihn nur an, sagten nichts. „Wer sind sie?“ brachte Hermine hervor. Es war wie ein Schlag in den Magen, sie erkannten ihn nicht? Wirkte der Zauber des Todes noch? „Fühlen sie sich nicht gut? Was haben sie denn?“ fragte Hermine sorgenvoll. „Hermine ich bin es Harry. Erkennst du mich nicht?“ „Man Mine, der is ja voll übergeschnappt. Komm lass und weiter gehen.“ Ließ sich jetzt auch Ron vernehmen. „Ron! Ich bins, dein bester Freund Harry. Weißt du nicht mehr wer ich bin? Wir waren doch zusammen in Hogwarts.“ Flehte Harry ihn an. Einen Moment flackerte Rons Gesicht, doch dann fing er sich wieder. „Ich kenne keinen Harry, habe nie einen Gekannt. Und Dean, wenn du dahinter steckst und uns nur nen üblen Streich spielen willst, vergiss es.“ Mit diesen Worten wollte er Hermine weiter ziehen, doch die starrte jetzt in Harrys Gesicht. „Was haben sie da auf der Stirn?“ Rasch schob Harry seine Haare hoch. „Das ist meine Narbe. Erinnerst du dich noch wie wir nach Voldemort gesucht haben, und sie immer geschmerzt hat, du musst dich erinnern.“ Die beiden zuckten bei den Namen zusammen. „Nenn seinen Namen nicht. Er ist Tod, und wenn du uns nicht sofort vorbei lässt hex ich dir was auf den Hals.“ Mit diesen Worten drängten er und Hermine sich an Harry vorbei. „Aber ich hab ihn doch umgebracht, durch mich ist er doch tot.“ Keine Reaktion. Harry schwankte, ihm war als würde alles zusammenbrechen, der Tod hatte ihren Packt gebrochen. Sie hatten ihn für immer vergessen. Er spürte wie Tränen sich ihren Weg bahnten und der Schwindel von ihm Besitz ergriff. Er wollte nur noch weg, weg von all dem Schmerz. Weg von Ron und Hermine, weg von Ginny die jetzt Mutter war, weg von allem was ihn in den letzten Jahren aufrecht erhalten hatte. Jetzt brach es wie ein Kartenhaus zusammen. Er drehte sich um und rannte zur Absperrung. Er bemerkte nicht Ginny‘s Blick, die ihm folgten, er spürte nur noch den Schmerz der ihn vollkommen beherrschte. Weg, hinaus in den Regen, irgendwohin wo niemand ihn fand, nicht das er dachte jemand suche nach ihm.


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Wer gebeten wird, in einem Harry-Potter-Film mitzumachen, würde niemals ablehnen. Und mir hat die Rolle Spaß gemacht. Bellatrix’ Persönlichkeit ist offenbar ernsthaft gestört. Sie findet es richtig toll, besonders böse zu sein. Wahrscheinlich ist sie in Lord Voldemort verliebt; immerhin hat sie für ihn 14 Jahre im Gefängnis gesessen. Jetzt ist sie wieder draußen und noch fanatischer als je zuvor.
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