
von goldenangel
Ein kurzer und schmerzloser Epilog. *g*
An dieser Stelle möchte ich noch meiner lieben Betaleserin Sabrina danken: Du bist eine tolle "Schwester" ;).
Ich hoffe ihr seit mir nicht böse, wenn ich sage, dass es so schnell keine neue Story von mir geben wird. Ich bin mitten im Studiums- und Berufsleben und bin froh, dass ich es geschafft habe diese Story trotz des Stresses zu einem guten Ende zu bringen. Doch leider wird meine Zeit in Zukunft noch knapper, weshalb ich keine Chance sehe in der nächsten Zeit etwas zu schreiben. Aber keine Angst, ich habe Ideen und die liegen wohl gespeichert auf meinem PC und werden vielleicht verwirklicht werden, wenn ich mit dem Studieren fertig bin.
So, nun genießt den kleinen Epilog und ich wünsche euch alles Liebe.
Eure
goldenangel
**************************
Epilog - 5 Jahre später
„Daddy!“, brüllte eine kreischende Kinderstimme, dröhnte durch die Räume, gefolgt von einem herzzerreißenden Heulen.
Severus Snape legte augenblicklich seine Schreibfeder weg und stürmte durch die Verbindungstüre seines Labors in die Privaten Räume. Im Wohnraum saß ein kleines schwarzhaariges Mädchen am Boden, vor ihr eine zerbrochene Tasse. Der schwarzhaarige Zauberer seufzte und fuhr sich durch die Haare, setzte sich zu dem 4-jährigen Mädchen auf den Boden.
„Was ist passiert?“, fragte er sanft und ließ zu, dass das kleine Etwas in seinen Schoß krabbelte, sich an ihn kuschelte und sich langsam wieder beruhigte.
„Hab mit dem Ball gespielt und dann... er...“, schluchzte sie und steckte sich den Fingern anschließend in den Mund und nuckelte daran, „... gegen den Tisch und... Tasse... runter...“, nuschelte sie nur noch undeutlich.
„Ist ja nicht so schlimm. – Reparo.“, kurz schwang Snape den Zauberstab und die Tasse war wieder heil.
„Ich möchte auch so zaubern können Daddy.“, schmollte die Kleine.
„Geduld Alexis. Wenn du alt genug bist wird die Magie von selbst aus dir raus kommen. Und bis dahin...“, sein Blick wurde verschwörerisch und er sah zu beiden Seiten mit zusammengekniffenen Augen, brachte seine Tochter damit zum Grinsen, „... Avis.“
Und schon schossen lauter kleine bunte Vögel zwitschernd aus Snapes Zauberstab. Alexis kreischte begeistert und klatschte in die Hände. Sie sprang aus dem Schoß ihres Vaters und rannte den Tieren nach, versuchte sie im Flug zu berühren.
„Da geht man nur Mal in die Eulerei und ihr veranstaltet hier eine Vogel-Parade.“, Rommy lehnte ihm Türrahmen und lächelte milde.
Severus grinste und erhob sich langsam, ging auf seine Frau zu und strich ihr über den schwangeren Leib, küsste ihre Schläfe ehe er sie in seine Arme zog, seinen Kopf auf ihre Schulter legte, die Hände auf ihren Bauch und zu seiner Tochter sah, die vergnügt mit den Vögeln tanzte, die um sie herum flatterten.
Es war immer noch unglaublich für ihn, dass dies alles hier nicht ein Traum war. Kurz nach seinem Auftauchen vor 5 Jahren hatten die beiden geheiratet und neun Monate darauf war ihre kleine Tochter geboren worden, das Glück hätte nicht mehr größer sein können. Doch es wurde größer, denn seine Ehefrau wurde erneut schwanger, war jetzt im 7. Monat und die Familie würde sich noch mehr vergrößern, zählte neben Harry doch auch noch seine baldige Ehefrau Ginny Weasley zur Familie, auch wenn dies nicht direkt Severus betraf, so war es Rommy wichtig und somit auch ihm.
„Hast du die Nachricht an Harry geschickt?“, fragte er an ihrem Ohr und knabberte leicht daran, sah dann wieder zu seiner kleinen Prinzessin.
„Ja. Ich hoffe ich konnte ihm ausreichend bei seiner Hausaufgabe helfen. Das Studium scheint schwerer geworden zu sein als ich in Ausbildung war. Und dieses dumme praktische Jahr, ehe er sich wirklich als Auror bezeichnen kann... aber es ist kein Wunder oder?“, erklärte Rommy und strich über ihren Bauch, blieb an seinen Händen hängen und verschränkte sie miteinander.
„Er kommt schon klar. Und bald sind Ferien, dann können wir ihm intensiver helfen.“, murmelte er und küsste nun ihre Schulter.
„DU willst ihm helfen?“, die rotblonde Frau lachte und drehte sich zu ihrem Ehemann herum, blickte ihn skeptisch an. „Severus Snape, du willst ihn doch nicht deinen quälenden Unterrichtsmethoden aussetzen.“
„Was? Niemals. Ich habe hier meine Schüler zum Quälen. Bei deinem Bruder würde ich es längst nicht mehr wagen. Ich will mir schließlich nicht den Zorn einer Schwangeren zuziehen.“, sein Grinsen war hinterhältig und es brachte sie zur Weißglut, doch ehe sie in eine Schimpftirade verfallen konnte, presste der schwarzhaarige Zauberer seine Lippen auf die ihren.
„Auch kusseln.“, rief plötzlich eine Mädchenstimme neben ihnen und zog hektisch an der schwarzen Hose ihres Vaters. „Will auch kusseln.“
Rommy lächelte ihren Mann an und sah dann zu ihrer Tochter, welche von ihrem Vater hochgehoben wurde. Mit einem Arm hielt er das Kind, mit der anderen umfasste er seine Frau und drückte sie an sich. Alexis schlang ihre Arme je um einen Elternteil und drückte jedem einen Kuss auf die Wange und quietschte vergnügt. Severus sah seine Tochter und seine schwangere Ehefrau an und seufzte zufrieden.
„Alles okay?“, die rotblonde Hexe hatte sein Seufzen gehört, fuhr mit ihrer Hand an seine Wange, musterte ihn besorgt.
„Bestens. Alles ist so wie es sein sollte.“, murmelte der Zaubertränkemeister und lächelte Rommy an.
Das Leben hatte sich für ihn und auch für seine Frau so entwickelt, wie sie es nie zu hoffen gewagt hatten und auch wenn es manchmal schwierig wurde, sie hatten einander und ihre kleine Familie und es war genau das, was sie brauchten.
Ende.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.