
von anna molly
Soooooooooo, hier kommt mein letztes Chap. Es ist das letzte, weil ich finde, dass die schönsten Ereignisse jetzt passiert sind und ich das traurige letzte Ereignis von L+P nicht mehr schreiben will, das wär zu traurig!!!!!
In diesem Kapitel habe ich versucht mich an die Infos aus Lilys Brief an Tatze aus dem siebten Band gehalten, ich hoffe ich habe es einigermaßen umgesetzt (ich persönlich finde, dass das Chap über Harrys Geburt mein bestes ist ;) )
Ich wollte noch irgendwas sagen, habs aber grad vergessen *gg*
Danke noch mal an alle Leser, dass meine FF gelesen wird und ein dickes Danke an die Leser, die mir auch ein Kommi dalassen ;) hab euch alle lieb, vielleicht sehen wir uns in einer anderen FF wieder!!!
Anna molly
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Der erste Geburtstag
Harry kletterte auf seinen Besen und stieß sich vom Boden ab. Er schwebte einen kurzen Augenblick auf der Stelle, beugte sich dann aber nach vorne und flitzte durchs Wohnzimmer. Lily konnte gerade noch ihre Teetasse vom Couchtisch heben, bevor der Kleine in einem halsbrecherischen Manöver daran vorbeipreschte.
Ja, der Besen war wirklich das beste Geburtstagsgeschenk von allen. James hatte sich mindestens genauso gefreut wie Harry, der just in diesem Moment eine Vase von der Fensterbank fegte. Lily sprang auf, um nachzusehen, ob mit Harry alles in Ordnung war, doch der lachte vergnügt und flog nun ins Esszimmer. Vorsichtshalber belegte Lily alles Zerbrechliche mit einem simplen Schutzzauber, war sich jedoch bewusst, dass das nur eine Notlösung war. Am besten räumten sie noch heute Abend den ganzen Zierrat in Sicherheit. Lily ging zurück ins Wohnzimmer und hörte die Haustür zufallen. James hatte Bathilda Bagshot, die ganz vernarrt in Harry war und netterweise zum Geburtstagstee vorbeigekommen war, zur Tür gebracht und verabschiedet.
Lily wollte grade zu Fensterbank gehen und den Scherbenhaufen zusammenfegen, als Harry sie fast umgeflogen hätte. James sprang zur Seite und fing an lachend hinter seinem, wie er sagte, „zukünftigen Quidditch-Spieler-Sohn“ herzujagen. Lily schüttelte nur den Kopf, griff sich aber schnell den Fotoapparat, mit dem sie heute schon so einige Bilder von seinem ersten Geburtstag geschossen hatte, und hielt den Moment in einem Foto fest. Der Film war bald voll, dann konnte sie ihn ja heute oder morgen entwickeln und Sirius einen Beweis schicken, wie sehr er ins Schwarze getroffen hatte. Das Paket mit dem Besen war am Morgen zusammen mit einem Brief gekommen. Sirius hatte wieder einmal für den Orden zu tun und konnte nicht zu kommen. Sie nahm sich vor, ihm bald einen Brief zu schreiben, legte den Fotoapparat wieder weg und wendete sich wieder dem Scherbenhaufen zu. Sie richtete ihren Zauberstab aus Weidenholz auf den Haufen, murmelte „evanesco“ und die Scherben verschwanden. Sie hätte die Vase ebenso gut mit einem einfachen „reparo“ wieder zusammenfügen können, aber irgendwie war ihr das dann wohl zu spät eingefallen. Nun, Petunia würde sowieso nie auffallen, dass sie die Vase nicht mehr hatte, da sie sich schon lange nicht mehr gegenseitig besuchten.
James hatte inzwischen Harry gepackt und fing an ihn zu kitzeln. Doch Harry hielt nicht lange durch, er war sehr müde, denn es war auch ein aufregender Tag gewesen. Bald war er auf James' Schoß eingeschlafen.
Lily setzte sich zu den beiden und fing an, das Teegeschirr und den übrigen Obstkuchen in die Küche schweben zu lassen. Sie ließ auch noch das Geschenkpapier in den Müll fliegen und legte danach den Zauberstab erstmal weg. Mittlerweile hatte sich auch die Katze wieder aus ihrem Versteck getraut und sprang neben Lily aufs Sofa.
Der Geschenkeberg war, wie Lily fand für einen Einjährigen ganz schön riesig, doch sie war froh, dass Harry so viele Freunde hatte, auch wenn das hauptsächlich Erwachsene waren. Er hatte so viel bekommen; es reichte von einer einfachen kleinen Flasche magischen „BLABLA-BLUBBER-BLASEN“ bis hin zu dem berüchtigten Besen, auf dem Harry fast jede freie Minute verbrachte. Die Zauberblasen waren so ähnlich wie die Muggelseifenblasen, die Lily selbstverständlich aus ihrer Kindheit kannte. Die magischen Seifenblasen machten jedoch, wenn man ganz normal in den Ring pustete, bei jedem Zerplatzen ein anderes Geräusch; meistens waren es Tiergeräusche wie Hundegebell oder Affengeschrei, manchmal aber auch laute Rülpser oder Nieser. Die Blasen waren bunt und wechselten die Farbe, wenn sie vor dem Platzen die Chance dazu hatten. Man konnte sie auch aufpusten, indem man in den Ring sprach und je mehr man sagte (oder ihn Harrys Fall brabbelte), desto größer wurde die Blase und wenn sie zerplatze hatten die Blasen etwa den gleichen Effekt wie ein Heuler, nur nicht so böse, laut und knallig. Es war ja schließlich für Kleinkinder. Trotzdem wusste Lily, dass das noch ganz schön anstrengend würde. Na ja, nicht so anstrengend wie der Besen.
Aber dann hatte James wenigstens etwas zu tun. Dieser Hausarrest machte ihm ganz schön zu schaffen und er langweilte sich sehr. James versuchte das nicht zu zeigen, doch Lily sah es ihm an. Er war zwar mit Harry überglücklich, doch James Potter war schließlich ein Rumtreiber, den es nie zu lange Zuhause hielt und der gerne mehr Action hatte. Lily würde in dem Brief, den sie an Tatze schreiben würde, ihn bitten, mal vorbeizuschauen. James hatte gerade angefangen bunte Funken aus seinem Zauberstab aufsteigen zu lassen und formte aus ihnen Worte und Sätze. Hinterher kamen lauter Liebesbeteuerungen an Lily raus. Sie lachte über ihren Mann, der sich beizeiten wie ein frisch verliebter Teenager aufführte und strich ihm durch seine Haare. Dann sagte er mit zufriedener Stimme: „Das war ein toller erster Geburtstag!“
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