
von Franzi
Halluuu =)
Ich bin heute ein bisschen spät dran, aber es ist noch Sonntag...! =D
Heute wird Foaxxi eure Kommis beantworten, denn ich tele gerade mit ihr^^
shaly: Tja, Sirius gehört eben manchmal nach Hufflepuff xD Danke für deinen Kommentar =]
Cho17: Jaah James muss helfen, weil er Gryffindor ist und halt ein Helfer-Syndrom hat^^ Wenn Franzi ĂĽber die beiden schreibt, geht einem das Herz auf <3
Ronja: Dein Kommi hat mich verwirrt... Aber danke fĂĽr das versteckte Lob *g*
hp-fan-girl: Wir erfĂĽllen einfach gerne alle deine WĂĽnsche
=D Und das GefĂĽhlschaos kriegt Franzi immer super hin^^
Danke fĂĽr den Kommi =)
Black Tear: Wette, du bist froh, die FF nicht aufgegeben zu haben ;] Siri und Reg sind einfach die ultimativen Knutschkugeln... Ich hasse James auch^^ Und vielleicht bist du zu spieĂźig, aber solange du dich nicht aufspieĂźt, haben wir damit kein Problem ;)
Freaky-Angel: Ich wusste ja schon immer, dass du in die Zukunft sehen kannst... Ob das auf das letzte oder das kommende Chap bezogen ist, kannst du ja selber lesen... Und James kommt bestimmt auch mal zu Wort *g*
Foaxxi macht Winke-Winke und ĂĽbergibt das Ruder zurĂĽck an Franzi!!!
Franzi: Jaah... also... viel SpaĂź beim Lesen! ;D
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Regulus hustete heftig und schnappte verzweifelt nach Luft, doch er bekam sie nicht.
Panisch langte er nach seiner Wasserflasche und stĂĽrzte ihren Inhalt hinunter. Ein Fehler, denn nun hing ihm alles im Hals. Der Slytherin wĂĽrgte und spuckte und glaubte entgĂĽltig ersticken zu mĂĽssen. Zitternd griff er an den Rand des Waschbeckens und schob sich einen Finger tief in den Rachen. Nach einem WĂĽrgen ĂĽbergab er sich ins Becken, erbebte und sah in den Spiegel.
Ein knallroter Regulus Black sah ihm entgegen. Neugierig besah er sich seinen Mageninhalt genauer, dann begann er laut zu lachen.
Regulus hatte in Verwandlung die ganze Zeit nur an Sirius denken mĂĽssen und an die Dinge, die sie zuvor im Geheimgang angestellt hatten, weshalb er ein wenig zu intensiv an seinem Federkiel gelutscht hatte und die meisten der Federn verschluckt hatte.
Kichernd und nach luftringend lieĂź er die eklige Masse mit dem Zauberstab verschwinden, nahm einige Schlucke Wasser und wischte sich geflissentlich den Mund sauber, bevor er aus dem Jungenklo hĂĽpfte und glatt mit jemandem zusammenstieĂź.
“Siri!”, rief er fröhlich.
“Hm? Oh...hey Reg”, machte sein Bruder völlig zerstreut und schob sich rasch an ihm vorbei. Er prüfte sein Spiegelbild im Vorbeigehen und schlüpfte dann in eine Kabine.
Regulus klappte unschön der Mund auf: Da erstickte er fast wegen ihm und er bekam noch nicht mal eine anständige Begrüßung?!
Fast augenblicklich wurden seine Augen feucht und ein schrecklicher KloĂź (ohne Federn) bildete sich in seiner Kehle. Sofort kam ihm der Gedanke in den Sinn, dass Sirius es nicht ernst gemeint hatte, dass er ihn verarscht hatte, dass er nur gespielt hatte...
Aber dann betrat James laut plappernd das Jungenklo und nahm die Kabine neben Sirius und Regulus atmete erleichtert aus. Ja, er war nur wegen James nicht begrüßt worden. Was hätte der Gryffindor auch zu Sirius’ neuem Freund gesagt?
Hmm, darüber wollte Reg gar nicht so genau nachdenken. Stattdessen machte er, dass er zur nächsten Stunde kam. Mit Sirius könnte er sich auch noch nach dem Unterricht treffen.
Okay, dieses Versteckspiel war nicht sonderlich schön, dachte Regulus sich traurig.
Aber es ging nun mal nicht anders. Wie gerne würde Regulus an Sirius’ Hand durch Hogwarts spazieren und im Vorbeigehen jedem Mädchen, das hinter seinem Bruder her war, die Zunge rausstrecken. Sie würden ganz runde Augen bekommen und vor Neid erblassen...
WĂĽrden sie das? Regulus biss sich auf die Lippe und nahm einen Geheimgang, jedoch nicht, um schneller zum Unterricht zu kommen, sondern weil er in Ruhe nachdenken musste.
Vermutlich würden die meisten Mädchen das für einen Scherz halten.
Oder sie wĂĽrden sich ĂĽbergeben mĂĽssen...
Denn dass zwei BrĂĽder - dass die sich so berĂĽhrten war nicht normal, oder?
Regulus kannte zumindest keine, die sich so benahmen.
Inzest nennt man das, Reg, sagte er sich selbst und bekam vor Scham ganz rote Wangen. “Blutschande”, flüsterte er zitternd, rutschte mit dem Rücken an der Wand hinab und schlang die Arme um die Knie. “Und nicht nur das...”, der kleine Slytherin wurde noch röter und schämte sich schrecklich vor sich selbst.
Mochte er vor Sirius noch so cool gewesen sein, es machte ihm wohl etwas aus, wenn seine Mutter etwas gegen ihre Beziehung hatte. Immerhin waren sie eine angesehene Familie in der Zaubererschaft. Rein und stolz und tadellos. Wie wĂĽrde Walpurga Black reagieren, wenn sie erfuhr, dass ihre Kinder...schwulen...Inzest...-
“Oh Gott”, wimmerte Regulus und begann zu weinen.
Sie durfte es einfach nicht erfahren, so war das.
Sirius und er konnten glĂĽcklich sein, wenn niemand von dieser Sache erfuhr.
Und wenn Regulus aufhörte, sich vor sich selbst zu ekeln.
Das war doch nichts Schlimmes, immerhin liebte er seinen Bruder!
War es falsch, nur weil sein Herz bei dem Anblick Sirius’ ganz schnell schlug?
Und selbst wenn: Was sollte irgendjemand dagegen tun?! Wie sollte man sie schon auseinander zwingen?! Diese GefĂĽhle - die konnte man doch nicht einfach abstellen!
Entschlossen sprang Regulus auf, wischte sich unwirsch die Tränen beiseite und stolzierte in ganzer black’scher Manier aus dem Geheimgang.
Vor dem Klassenzimmer warteten seine Mitschüler schon und Melissa kam auf ihn zu um ihn beiseite zu ziehen. “Hey Regulus, ich hab nachgedacht.”
“Hm?”, machte Reg verwirrt. “Worüber?”
“Naja, du hast mich nicht geküsst, sondern bist einfach weggerannt...”
“Oh”, machte der Slytherin gedankenversunken. “Tut mir Leid”, sagte er, obwohl es gar nicht danach klang, doch Melissa merkte das offenbar nicht.
“Ich kann verstehen, dass du schüchtern bist”, sie lächelte sanft.
Regulus klappte empört der Mund auf: Er und schüchtern?!
Pah, die sollte mal dabei sein, wenn er mit Sirius rumknutschte - da war seine Zunge nämlich ganz und gar nicht zimperlich!! Aber nein - das durfte sie ja nicht sehen...
Melissa schien die roten Flecken, die auf seinem Gesicht auftauchten, offenbar fĂĽr Scham zu halten, obwohl Regulus sich nur tierisch ĂĽber sie aufregte und grinste noch breiter, ehe sie ihr langes, blondes Haar ĂĽber die Schulter warf:
“Immerhin bin ich...nun ja”, sie lachte hell auf, sodass sich Regulus’ Nackenhaare sträubten. “Aber ich habe beschlossen, dass ich dir noch eine Chance gebe.”
“Aha”, machte der junge Black einigermaßen verblüfft, wie dumm Mädchen sein konnten.
War es nicht offensichtlich, dass es ihn nicht interessierte, was sie da beschloss? “Klingt ja toll”, sagte er und seine Stimme triefte nur so von Ironie.
“Ja, nicht wahr?”, Melissa kicherte erneut schrecklich hoch. “Also, gehen wir dann zusammen nach Hogsmeade?”
“Oh, tut mir Leid...”, wieder klang es nicht danach. “Ich bin leider mit jemand anderem verabredet. Aber vielleicht ja...nächstes Jahr oder so”, er leckte sich über die Oberlippe, grinste hämisch und ließ das perplexe Mädchen einfach stehen.
Endlich...hast du mal was Gutes mit dieser Zicke angestellt, Regulus.
Er war stolz auf sich und bekam die ganze Stunde das Grinsen nicht aus dem Gesicht - wobei er diesmal sorgfältig darauf achtete, dass kein Federkiel in der Nähe war.
Nach dem Unterricht, kaum, dass er aus dem Klassenzimmer getreten war, packte Melissa ihn ziemlich grob am Arm und zerrte ihn kurzerhand mit sich.
Wütend baute sie sich vor ihm auf und stemmte die Hände in die Hüften: “Was soll das heißen, du gehst mit jemand anderem? Wer ist sie?!”
“Das geht dich nichts an”, antwortete Regulus kühl und reckte arrogant das Kinn - ohja, so was konnte er gut...
“Pah - du hast doch gar keine! Du bist nur zu feige um mit mir zu gehen, das ist es!”
“Wenn du meinst”, Regulus lachte spöttisch. “Du wirst es ja sehen...”
Er lieĂź sie ein zweites Mal stehen und ging alleine zum Mittagessen, wo er sich ein wenig abseits von den anderen hinsetzte. Ganz Slytherin hatte ihm das verpatzte Quidditchspiel noch nicht verziehen. Nur Severus setzte sich neben ihn und grĂĽĂźte knapp.
“Hey Sev”, seufzte Regulus und schob mit seiner Gabel die Kartoffeln auf dem Teller verträumt hin und her. In letzter Zeit hatte er nur selten seine Tagträumereien unter Kontrolle.
Fast immer schweiften seine Gedanken zu Sirius ab...
Sirius’ blaugraue Augen, Sirius’ seidiges Haar, Sirius’ weiche Lippen...
“Was ist denn mit dir los?”, fragte Severus skeptisch.
“Ich hab Melissa abserviert...”
“Wurde aber auch Zeit”, behauptete der Fünftklässler und kramte ein Buch heraus, das aussah, als wäre es aus der Verbotenen Abteilung. Einige Blutflecke prangten auf dem Einband.
“Ja, find ich auch.”
“Du bist in letzter Zeit ziemlich neben der Spur”, stellte Severus leicht grinsend fest.
“Hmm”, Regulus nickte lebhaft, dann sah er sich um und als er merkte, dass ihnen niemand zuhörte, flüsterte er: “Ich bin verliebt.”
“Wer ist denn die Glückliche?”, fragte der Andere zynisch.
“Es ist ein Er”, Regulus wurde leicht rot, als ihm diese Worte über die Lippen sprudelten und er schlug sich reflexartig eine Hand vor den Mund, doch Sev nickte nur, als würde es ihn gar nicht interessieren.
Aber das tat es vermutlich auch nicht.
“Schön”, sagte er stattdessen nur und Regulus strahlte regelrecht.
Trotz allem lieĂź er Severus frĂĽh allein um in der Pause wenigstens noch einmal mit Sirius zu sprechen und machte sich davon.
Er hatte Glück, denn Sirius und James durchquerten gerade die Eingangshalle. Rasch kam Regulus den beiden entgegen und schnappte im Herangehen ihr Gespräch auf - naja, es war eher so, dass James einen Monolog führte.
“Weißt du Sirius, das wird kein Problem sein. Jill steht total auf dich und ehe du Quidditch sagen kannst, hab ich euch schon verkuppelt und du musst nicht mehr verträumt durch die Gegend starren, sondern kannst...”, James machte übertriebene Schmatzgeräusche.
Sein bester Freund achtete gar nicht auf ihn, sondern blieb abrupt stehen, als er Regulus sah, der keine drei Meter von ihnen entfernt stand.
“Reg...”, machte Sirius, als hätte er jetzt erst die Situation begriffen. “Es ist nicht so-”
Aber Regulus wollte nicht hören, dass es angeblich nicht so war, wie es sich angehört hatte. Er wollte nicht hören, dass Sirius nur mit ihm gespielt hatte.
Er wollte nicht hören, dass es vorbei sein sollte, ehe es überhaupt angefangen hatte.
Mit wehendem Umhang rannte er in Richtung Kerker und verspritzte dabei einige Tränen.
Es war naiv von ihm gewesen, zu glauben, dass Sirius in ihn verliebt war.
Sie waren BrĂĽder!!
Sie konnten einfach nicht...
Er hörte schnelle Schritte hinter sich, er wusste, dass es Sirius war, der ihm da nachlief, aber er wollte nicht mit ihm reden. Sollte er ihn doch in Ruhe lassen, dieser verdammte Idiot!
Nie würde der sich ändern!
Aber da erhaschte ihn Sirius’ Hand am Umhang und zog ihn zurück.
>~~~OoOoO~~~<
*Cliff*
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