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Fanfiction

Anything goes - NervenzusammenbrĂŒche - Regulus

von Franzi

Juhuu ihr Lieben xD
Schlaft mit euren Kommis bitte nicht ein, okay? Die Tendenz ist in letzter Zeit leider ganz schön gesunken =(
Aber hier sind erst mal eure Antworten... Danke euch fĂŒrs Kommentieren! *knuddel*
Alessa <3: Ui eine neue Leserin! *Keks schenk* Danke schön fĂŒr das Lob! =]
KampfkrĂŒmelchen007: Leider doch.
shaly: Ich glaub du witterst das Drama richtig... Und das neue Chap ist ja schon da^^ Bei mir fÀngt Schule Donnerstag wieder an... Ich freu mich auch schon -.-'
hp-fan-girl: Genau, ohne Drama geht nix *g*
Mh, Siri und Reg haben zwar wieder zueinander gefunden, aber... Naja, lies das Chap^^
Cho17: Freut mich, dass du trotzdem nen Kommi dagelassen hast *knuddel* Remus? Remus... Hmm.... Mal schauen, was noch so kommt xD Lass dich ĂŒberraschen^^ Jaaah, die zwei sind soo sĂŒĂŸ... BlackÂČ forever!! =D


>~~~OoOoO~~~<


“Ehrlich Schniefelus, ich suche Sirius und hab wirklich keine Lust, dass ich mit dir gesehen werde. Das schadet meinem Image auf ewig.“
“Soso, dir laufen auch schon die Untertanen weg, was?”, feixte Sev. Regulus erstarrte und öffnete die Augen, nur um zu sehen, dass Sirius seine geschlossen hatte. Offenbar war sein Bruder viel zu vertieft in den Kuss, als dass er Potter und Sev bemerken wĂŒrde. Zaghaft versuchte Regulus sich zu lösen, aber Sirius schlang nur die Arme um ihn und zog ihn nĂ€her zu sich heran.

“Also ich geh jetzt hier lang, bis dann Schnie-”, der Wandbehang wurde beiseite geschoben und Potters Mund klappte im selben Moment auf. Sev starrte ĂŒber seine Schulter hinweg auf die beiden BlackbrĂŒder und erst jetzt schien Sirius zu merken, dass etwas nicht stimmte. Sie lösten sich voneinander - mit einem lauten SchmatzgerĂ€usch, wohlgemerkt - und wandten synchron den Kopf. Das Blut schoss so schnell in Regulus’ Wangen, dass ihm einen Augenblick lang schrecklich schwindlig war. “Si...”, setzte Potter an, doch es schien ihm unfĂ€hig normale Worte zu bilden.

Sev hatte dagegen keine Probleme, sondern nickte: “Das ist also der Er.” Regulus spĂŒrte kurz Sirius’ entsetzten Blick auf sich, doch er senkte rasch den Kopf und wĂŒnschte sich so weit weg, wie nur möglich. Regulus streckte eine Hand nach Sirius’ Umhang aus, er brauchte Halt, sonst wĂŒrde er garantiert gleich in Ohnmacht fallen. Sirius gewĂ€hrte ihm den viel zu klammernden Griff und schlang stĂŒtzend einen Arm um seine HĂŒfte.

“James... James, hör zu...”, Regulus sah seinem Bruder an, dass Sirius keine Ahnung hatte, was er jetzt sagen sollte und ihm ging es ebenso. Langsam schob er sich hinter Sirius und dieser ließ es kommentarlos geschehen. Regulus presste sein Gesicht an Sirius’ RĂŒcken und bebte, wĂ€hrend er den Gryffindor mit durchschĂŒttelte.
“Hahaha”, kicherte Potter hysterisch. “Hahahaha...es sah doch gerade tatsĂ€chlich so aus, als wĂŒrdest du mit deinem Bruder rumknutschen...ehehehe...”, Reg spĂŒrte, wie Sirius sich versteifte. “Aber jetzt zeig doch mal, wen du da..ehehehe...hinter deinem Inzest - ach ich meine hinter deinem RĂŒcken..ja hahaha...ehehe...also...naja versteckst.”
Sirius wurde von ihm geschoben und augenblicklich versuchte Regulus sich hinter seinen viel zu kurzen Haaren zu verstecken. Er senkte den Blick - gleich, vielleicht noch zwei AtemzĂŒge und alles wĂŒrde vorbei sein.

Sie wĂ€ren aufgeflogen, die Welt wĂŒrde reden, ihre Mutter toben und alles...alles hĂ€tte er verloren... Er starrte auf Potters große FĂŒĂŸe, als dieser eine Hand unter sein Kinn legte und es hochdrĂŒckte. Ihre Blicke trafen sich. Potters war vollkommen versteinert, regungslos bohrten sich die braunen Augen in Regs. Und wie schaute der? Er wusste es nicht. Lag etwa ein Flehen in seinem Blick? Ein Flehen, er möge es verzeihen. Er mĂŒsse doch verstehen, dass sie einander liebten... Dass sie unwiderruflich verloren waren, dass sie keinen Ekel brauchten, wo Regulus sich doch regelmĂ€ĂŸig ĂŒber sich selbst ekelte.

“Merlin”, stieß Potter atemlos hervor und ließ den kleinen Slytherin so schnell los, als hĂ€tte er an eine Herdplatte gefasst. Regulus wich einen Schritt zurĂŒck und drĂŒckte sich an die Wand. Jetzt huschten seine Augen zu Sirius, der den Kopf immer noch gesenkt hatte. “Aber...aber was ist denn mit Jill?”
“Jill?”, fiepte Regulus.
“Jill?”, fragte Sirius fast verĂ€chtlich. “Bist du so blind, James, dass du meine Abneigung nicht gesehen hast?”
“Aber...dann war diese geheime Liebe von dir...das war die ganze Zeit...er?!”, Regulus unterdrĂŒckte ein Schluchzen, als Potter das ‘er’ so sagte, als sprĂ€che er ĂŒber einen ihnen zugelaufenen Hund.
“Er hat auch einen Namen, James...”, erwiderte Sirius trotzig.
“Regulus!”, schrie Potter und warf verzweifelt die Arme in die Luft. “Dir ist schon klar, dass er dein Bruder ist?!”
“NatĂŒrlich ist mir das klar”, pampte der Andere und wurde immer wĂŒtender. Er griff nach der Hand seines kleinen Bruders und zog ihn zu sich heran. Regulus spĂ€hte zu dem Gryffindorabzeichen auf Sirius’ Brust, wie tot, weil ihre geheime kleine, gemeinsame Welt sich nun auch fĂŒr Andere geöffnet hatte...

“Und du...du liebst ihn?”, Potter ließ Sirius gar nicht zu Wort kommen. “Ich hĂ€tte vielleicht noch akzeptiert, dass du schwul wĂ€rst, aber das-”
“Du hĂ€ttest es akzeptiert?!”, Regulus riss sich von Sirius los und starrte zornesfunkelnd zu Potter - diesem Arschloch - auf. Zum ersten Mal erhob der Slytherin das Wort gegen Sirius’ besten Freund. “Du hĂ€ttest es akzeptiert, so wie ein König Eigenarten an seinen Untertanen akzeptiert, was?! Denn das ist Sirius doch fĂŒr dich - nicht wahr, Krone? Aber weißt du was: Es geht hier nicht immer nur um dich! Du musst nicht alles mitbekommen und vor allem musst du nicht ĂŒber Sirius’ Liebesleben entscheiden!”
“Liebesleben?! Ich glaube kaum, dass du das fĂŒr ihn bist, du miese, kleine Kröte!”
Regulus zĂŒckte zornentbrannt seinen Zauberstab, doch Sirius sprang wie aus dem Nichts herbei und drĂŒckte seine Hand runter: “Was soll denn das jetzt, Siri? Er hat uns beleidigt!”
“Beleidigt? Ich habe lediglich die Tatsachen festgestellt!”, schnaubte Potter grob.

Doch Sirius ging nicht auf sie ein, sondern starrte an ihnen vorbei auf den Gang.
“Was ist los?”, fragten Reg und Potter im Chor - nicht ohne sich daraufhin wĂŒtend anzufunkeln.
“Wo ist Schniefelus?”, Sirius trat hinaus auf den Gang und Reg folgte ihm hastig (im VorbeidrĂ€ngeln rammte er Potter den Ellbogen in die HĂŒfte, diesem Hornochsen)... AllmĂ€hlich beschleunigte sich sein Herzschlag wieder, als er mit seinem Bruder den Gang rauf und runter spĂ€hte, denn von Sev war weit und breit keine Spur.
Regulus war fĂŒrchterlich schlecht, er fĂŒhlte sich ausgelaugt und erschöpft, wĂŒnschte sich nichts sehnlicher, als zusammen mit Sirius in sein Himmelbett zu fallen und nie wieder aufzustehen.

“Das sieht Schniefelus gar nicht Ă€hnlich, dass er einfach abhaut, wenn es interessant wird”, murmelte Sirius und ging bereits mit schnellen Schritten den Gang entlang. James folgte ihm ohne weitere Umschweife, nur der kleine Reg hatte MĂŒhe mit den langen Beinen Schritt zu halten. Japsend rannte er ihnen nach und kam sich dabei ziemlich bescheuert vor. Er glaubte zu wissen, warum sein Bruder sich auf einmal so fĂŒr Sev interessierte:
So musste er nicht an die Konsequenzen denken, die sie jetzt erwarteten und vor allem nicht an die Tatsache, dass sie ĂŒberhaupt entdeckt worden waren.

Gemeinsam liefen sie die GĂ€nge ab und kamen alle schlitternd zum Stehen, als sie in den Gang einbogen, in dem sich Dumbledores BĂŒro befand. Regulus biss sich auf die Unterlippe.
Severus warf ihnen einen kurzen Blick zu, dann war er auch schon von den Wasserspeiern eingelassen worden.
“Mistkerl!”, knurrte Sirius und rannte los. James folgte ihm ĂŒberstĂŒrzt und hĂ€tte dabei fast seine Brille verloren. “Ich sag dir, dieser Scheißkerl will uns verpetzen!”

Regulus stand immer noch wie angewurzelt da.
Das war zu viel - das war einfach zu viel.
Er spĂŒrte, wie seine Knie nachgaben und Sekunden spĂ€ter fĂŒhlte er den kĂŒhlen Marmorboden an seiner erhitzten Wange. Mitten im Sprint hielt Sirius inne, sein Blick wanderte von den Wasserspeiern zu seinem Bruder, der ihn aus den Augenwinkeln betrachtete.
Schließlich zog er James zu sich heran, flĂŒsterte ihm etwas ins Ohr und schubste ihn zu Dumbledores BĂŒro. Regulus schloss die Augen, da er sah, dass Sirius zu ihm zurĂŒck kam. Er kniete sich neben den kleinen Slytherin und legte dessen Kopf in seinen Schoß.
“Hey Reg, ganz ruhig...”, flĂŒsterte er beruhigend, doch der Angesprochene bemerkte selbst in seinem Rausch, dass Sirius total durch den Wind war. Kein Wunder.
“Es dreht sich alles...”, fiepte Regulus, nahm Sirius’ Hand und schob sie unter seine Wange.
Sein Bruder legte ihm die freie Hand auf den Kopf und streichelte ihm durchs Haar.

“Das legt sich wieder. James hĂ€lt Schniefelus auf, es wird alles gut.”
“Laber doch nicht”, knurrte Reg nun wieder angriffslustig. “Nichts wird okay und das weißt du genauso gut wie ich. Ein ‘Gut’ gibt es nĂ€mlich jetzt nicht mehr.”
Sirius erwiderte nichts, er bebte und schĂŒttelte seinen kleinen Bruder ungewollt mit durch. Regulus richtete sich mĂŒhsam auf und schmiegte sich in seine Arme.
“Weißt du was wir getan haben, Siri? Wir haben Blutschande begangen. Sie werden bestimmt Mutter informieren...oh Merlin.”
Sirius war genauso bleich wie er, als sich seine HĂ€nde an Regs Wangen legten und er ihn zu einem Kuss heranzog. Regulus schluchzte auf. Er klammerte sich wie sein Bruder verzweifelt an die BerĂŒhrung, wĂŒnschte sich nichts sehnlicher, als dass sie niemals enden möge.

Denn vermutlich war das ihr letzter Kuss. Ihr letzter Kuss bevor man sie auseinander riss.
Sirius schlang die Arme um seinen Körper und drÀngte sie nÀher aneinander. Regulus löste sich zaghaft von seinen Lippen, zu entkrÀftet um sich aufrecht zu halten, lehnte er seinen Kopf an die Schulter seines Bruders. Der Gryffindor erhob sich und zog ihn mit hoch.
“Ich bring dich in den KrankenflĂŒgel...und mich auch”, murmelte er und wankte mit Reg los.

Regulus protestierte nicht, denn sie beide hatten Angst, dass die TĂŒr des SchulleiterbĂŒros sich wieder öffnen und das Ende ihrer Beziehung mitbringen wĂŒrde.


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